Anklickfotos
Foto-Berichte und Infos 2010
Der Zeitplan in Le Mans
Freitag, 11. Juni10:00 - 20:00 Uhr Pitwalk
12:00 Uhr Peugeot-Pressekonferenz
14:00 Uhr Audi-Pressekonferenz
18:00 - 19:00 Uhr Fahrerparade
Samstag, 12. Juni
09:00 - 09:45 Uhr Warm-up
14:22 Uhr Beginn Startprozedur
15:00 Uhr Start
Sonntag, 13. Juni
15:00 Uhr Ziel
ca. 15:30 Uhr ACO-Pressekonferenz
TV-Zeiten bei Eurosport und Eurosport 2
Freitag, 11. Juni01:00 - 01:30 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews
09:00 - 10:00 Uhr Qualifiyng (Aufzeichnung)
19:30 - 20:00 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews (live)
Samstag, 12. Juni
01:00 - 01:30 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews
09:00 - 09:45 Uhr Warm-up (live)
14:15 - 14:45 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews (live)
14:45 - 16:15 Uhr Rennen (live)
16:15 - 20:15 Uhr Das Rennen - Fortsetzung (Eurosport 2)
19:30 - 20:00 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews (live)
20:15 - 22:30 Uhr Rennen (live)
22:30 - 23:00 Uhr Das Rennen - Fortsetzung (Eurosport 2)
23:15 - 24:00 Uhr Rennen (live)
Sonntag, 13. Juni
00:30 - 09:00 Uhr Rennen (live)
09:00 - 09:30 Uhr Das Rennen - Fortsetzung (Eurosport 2)
09:00 - 09:30 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews (live)
09:30 - 10:30 Uhr Rennen (live)
10:00 - 13:05 Uhr Das Rennen - Fortsetzung (Eurosport 2)
13:05 - 15:15 Uhr Rennen (live)
15:15 - 15:30 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews (live)
19:30 - 19:45 Uhr Aktuelle Meldungen und Interviews
Vorbericht Nr. 14 Qualifikation |
11.6.2010 |
1. [# 3] Lamy/Bourdais/Pagenaud (Peugeot) 3.19,711 Min.
2. [# 1] Gené/Wurz/Davidson (Peugeot) 3.20,317 Min.
3. [# 2] Montagny/Sarrazin/Minassian (Peugeot) 3.20,325 Min.
4. [# 4] Panis/Lapierre/Duval (Peugeot) 3.21,192 Min.
5. [# 9] Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R15 TDI) 3.21,981 Min.
6. [# 7] Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) 3.22,176 Min.
7. [# 8] Fässler/Lotterer/Treluyer (Audi R15 TDI) 3.23,605 Min.
8. [# 007] Fernandez/Mücke/Primat (Lola-Aston Martin) 3.26,680 Min.
9. [# 009] Barazi/Hancock/Turner (Lola-Aston Martin) 3.26,747 Min.
10. [# 6] Ayari/Andre/Meyrick (ORECA-Aim) 3.29,506 Min.
11. [# 008] Ragues/Ickx/Meilleux (Lola Aston Martin) 3.29,774 Min.
12. [# 14] Bouchut/Tucker/Rodrigues (Audi R10 TDI) 3.30,907 Min.
13. [# 15] Albers/Bakkerud/Jarvis (Audi R10 TDI) 3.31,661 Min.
Peugeot:
- Peugeot 908 HDi FAP - Peugeot auf den ersten vier Startplätzen
- Vierter Le-Mans-Einsatz des Siegerautos Peugeot 908 HDi FAP
- Sébastien Bourdais erobert Pole-Position

Die 78. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Le Mans begann für Peugeot in best möglicher Weise. Nachdem die
vier Peugeot 908 HDi FAP bereits das Freie Training dominiert hatten, lagen auch nach dem Qualifying alle vier Peugeot vorn.
Da für den Donnerstag Regen vorher gesagt war, setzte das Team Peugeot Total auf die Strategie, noch im ersten Qualifying
möglichst schnell gute Rundenzeiten zu erzielen. Nachdem das Zeittraining zweimal mit Roter Flagge unterbrochen wurde, hatten
die Peugeot Piloten jedoch mit starkem Verkehr zu kämpfen. Eine halbe Stunde vor Ende des zweistündigen Qualifyings hatte
Sébastien Bourdais im 908 HDi FAP mit der [# 3] eine freie Runde und markierte mit einer Zeit von 3:19,711 Minuten
die vorläufige Pole-Position vor seinen Teamkollegen Alexander Wurz [# 1] und Stéphane Sarrazin [# 2].
Damit unterbot Bourdais die Pole-Position von Stéphane Sarrazin aus dem Vorjahr um mehr als drei Sekunden. Das Peugeot
Quartett wurde von Nicolas Lapierre aus dem Team Matmut Oreca komplettiert.
"Wir sind natürlich glücklich, unsere drei Fahrzeuge auf den ersten drei Plätzen zu sehen", so Sportdirektor Olivier Quesnel. Bruno Famin, der Technische Direktor von Peugeot Sport ergänzte: "Wir freuen uns, dass die Fahrer diese Leistung ohne Zwischenfälle erbracht haben."
Audi:- Audi R15 TDI: Startplätze fünf, sechs und sieben
- Mike Rockenfeller schnellster Audi-Pilot
- Konzentration auf die Rennvorbereitung

Das Audi Sport Team Joest hat sich bei den 24 Stunden von Le Mans am Mittwoch und am Donnerstag ganz auf
die Rennvorbereitung konzentriert. Die drei Audi R15 TDI beteiligten sich im Qualifying nicht aktiv an der Zeitenjagd.
Die Audi-Mannschaft nutzte vielmehr jede verfügbare Minute, um an der Abstimmung der Fahrzeuge für das Rennen zu feilen.
Der Audi R15 TDI des Modelljahres 2010, der intern den Projektnamen "R15 plus" trägt, ist trotz der Beschneidungen durch das
Reglement in Bezug auf Motorleistung und Aerodynamik schneller als der R15 im Vorjahr. "Zudem wissen wir nun, dass der R15
plus in Sachen Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch sehr effizient ist", so Dr. Ullrich. "Und alle drei Fahrzeuge liefen
im Training absolut zuverlässig - auch das ist in Le Mans ein ganz entscheidender Faktor."
Für den Start des Rennens haben sich die Organisatoren des Automobile Club de l?Ouest (ACO) etwas Besonderes einfallen lassen:
Vor dem Beginn der Einführungsrunde laufen die Fahrer von der gegenüberliegenden Seite der Rennstrecke zu ihren Fahrzeugen,
die an der Boxenmauer aufgereiht sind. Damit soll an den klassischen "Le-Mans-Start" erinnert werden, bei dem die Fahrer zu
ihren Fahrzeugen sprinteten. Als Startfahrer der drei Audi R15 TDI wurden Allan McNish [# 7], Marcel Fässler [# 8] und Timo
Bernhard [# 9] nominiert.

Guter Auftakt für die Porsche-Kundenteams in Le Mans: Beim Qualifying zum 24-Stunden-Rennen schafften vier
von sechs Piloten im 911 GT3 RSR den Sprung in die Top-Ten der GT2-Kategorie. Mit 18 Autos sieben verschiedener Marken ist
diese Klasse hervorragend besetzt und besonders hart umkämpft. Bester Porsche-Fahrer im 450 PS starken Elfer war Werkspilot
Marc Lieb (Ludwigsburg), der den 13,650 Kilometer langen Kurs in 4.01,640 Minuten umrundete. Dies bedeutet Startplatz fünf in
der GT2-Klasse für Lieb und seine Teamkollegen, die Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und Wolf Henzler (Nürtingen).
Das Training erhielt zusätzliche Spannung durch wechselnde Strecken- bedingungen. Während es im ersten Teil am Mittwoch trocken
war, startete das zweite Zeittraining auf feuchter Strecke, die dann zunehmend abtrocknete. "Der fünfte Startplatz ist okay",
sagte Lieb, der mit Lietz und Henzler für das deutsche Team Felbermayr-Proton antritt. "Bei mir wäre eine bessere Zeit möglich
gewesen, aber ich hatte ein wenig Pech mit dem Verkehr auf der Strecke." Lietz ergänzte: "Trotz der wechselnden Bedingungen
haben wir es geschafft, das Auto gut auf den Kurs abzustimmen. Und das ist die Hauptsache, wenn man einen 24-Stunden-Marathon
vor sich hat."
Das Trio im 911 GT3 RSR des französischen Teams IMSA Performance Matmut zeigte sich zufrieden mit Startplatz sechs. "Die
Balance unseres Autos ist sehr gut", bilanzierte Werksfahrer Patrick Pilet (Frankreich). "Wir sind also gut gerüstet und
glauben, der Schlüssel zum Le-Mans-Erfolg ist, keine Fehler zu machen und konzentriert zu bleiben." Pilet startet zusammen mit
Werksfahrer Patrick Long (USA) und Raymond Narac (Frankreich).

BMW: Im zweiten und dritten Zeittraining für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans haben die Piloten vom Team BMW Motorsport ihre am Mittwoch erreichten Zeiten noch einmal verbessert: Augusto Farfus fuhr im BMW M3 GT2 mit der Startnummer 78 gut 20 Minuten vor dem Ende des zweiten Qualifyings eine persönliche Bestzeit von 4:01,893 Minuten. Damit belegte das Auto in der LM GT2-Klasse den siebten Rang. Das BMW M3 GT2 Art Car mit der Nummer 79 nimmt den Langstreckenklassiker auf dem "Circuit de la Sarthe" am Samstag von der elften Position in Angriff.
Ergebnis Qualifying GT2-Klasse(
2. Gavin/Beretta/Collard (GB/MC/F), Chevrolet Corvette C6 ZR1, + 0,202 Sek.
3. Magnussen/O’Connell/Garcia (DK/USA/E), Chevrolet Corvette C6 ZR1, + 0,560
4. Alesi/Fisichella/Vilander (F/I/FIN), Ferrari F430 GT, + 0,604
5. Lieb/Lietz/Henzler (D/A/D), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,407
6. Pilet/Long/Narac (F/USA/F), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,522
7. J.Müller/Farfus/Alzen (D/BR/D), BMW M3 GT2, + 2,660
8. Holzer/Westbrook/Scheider (D/GB/D), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,781
9. Farnbacher/Simonsen/Keen (D/AUS/USA), Ferrari F430 GT, + 3,194
10. Bergmeister/Neiman/Law (D/USA/USA), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,452
Text: Peugeot/Audi/Porsche/BMW
Vorbericht Nr. 13 PORSCHE |
6.6.2010 |
Sechs Porsche 911 GT3 RSR beim legendären Langstreckenklassiker
Mit insgesamt sechs 911 GT3 RSR, eingesetzt von Kundenteams aus Europa und den USA, sind die Porsche-Farben bei den 24 Stunden von Le Mans erneut stark vertreten. Als Mitfavoriten auf den Sieg in der Klasse GT2 starten die Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Wolf Henzler (Nürtingen) für das deutsche Team Felbermayr-Proton am 12. Juni um 15.00 Uhr zum berühmtesten Langstreckenrennen der Welt. Auch ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Patrick Long (USA) sowie Porsche-Junior Marco Holzer (Bobingen) sind in Le Mans im Einsatz. Mit 16 Gesamtsiegen seit 1970 ist Porsche der mit Abstand erfolgreichste Hersteller in der Geschichte des legendären 24-Stunden-Klassikers
Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) haben, wie schon im vergangenen Jahr, für dieses Rennen die Freigabe für den Einsatz bei Audi erhalten. Mit einem Audi R15 TDI wollen sie in der leistungsstärksten Klasse der LMP1-Sportprototypen um den Gesamtsieg fahren.
Bei der 78. Auflage des Langstreckenklassikers in der Region Sarthe treffen die Porsche-Kundenteams in der
GT2-Klasse auf starke Konkurrenz und große Namen. "Wir haben in diesem Jahr mit BMW, Ferrari, Corvette und Aston Martin
unglaublich starke Gegner", urteilt Marc Lieb, der mit der Startnummer 77 antritt. "Aber der 911 GT3 RSR ist zuverlässig
und schnell. Man braucht für diese Strecke, vor allem für die extrem schnellen Kurven, ein sehr gut ausbalanciertes Auto - und
das haben wir. Auch der hohe Vollgasanteil liegt unserem Auto, Michelin ist ein perfekter Reifenpartner. Wir haben die Chance,
um den Klassensieg zu kämpfen, und wir werden alles daran setzen, sie zu nutzen."
Richard Lietz, zusammen mit Lieb amtierender
GT2-Meister der Le Mans Series und aktueller Tabellenführer, freut sich auf Le Mans: "Dieses Rennen ist immer etwas Besonderes.
Das Ganze Drumherum hat Flair und die Strecke ist einfach toll." Das Felbermayr-Team setzt noch einen zweiten Elfer mit der
Startnummer 88 ein, den sich Horst Felbermayr Senior und Junior (beide Österreich) mit dem Slowaken Miroslav Konopka teilen.
Im Porsche 911 GT3 RSR des französischen Teams IMSA Performance Matmut wird das Stammduo Patrick Pilet und Teamchef Raymond Narac (Frankreich) traditionell von Patrick Long unterstützt. "Wir sind mit einem Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai ins Jahr gestartet, vielleicht ist das ja ein gutes Omen für unser Heimrennen", hofft Pilet. "Der 911 GT3 RSR ist wie gemacht für die anspruchsvolle Piste in Le Mans. Unser Ziel ist das Podium." Der französische Elfer trägt die Startnummer 76. Ein weiteres eingespieltes Porsche-Team kommt aus den Vereinigten Staaten: Flying Lizard Motorsports (Startnummer 80), Titelverteidiger in der GT-Klasse der American Le Mans Series, startet mit Jörg Bergmeister und den Amerikanern Darren Law und Seth Neiman.
Auch der Porsche 911 GT3 RSR des Teams BMS Scuderia Italia ist mit Topfahrern besetzt. Porsche-Junior Marco Holzer teilt sich das Cockpit der Startnummer 97 mit dem amtierenden FIA-GT-Meister Richard Westbrook (Großbritannien) und dem zweimaligen DTM-Champion Timo Scheider (Lahnstein). Der sechste Elfer mit der Startnummer 75 wird vom belgischen Team ProSpeed Competition eingesetzt. Im Cockpit wechseln sich die Niederländer Paul van Splunteren und Niek Hommerson mit Louis Machiels (Belgien) ab.
Für die erwarteten 250.000 Zuschauer sind die 24 Stunden von Le Mans mehr als nur ein Rennen. Die Fans freuen sich auf ein einwöchiges Fest, das mit der Technischen Abnahme am Sonntag und Montag (6./7. Juni) auf dem Marktplatz von Le Mans beginnt. Am Mittwoch wird von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr das Freie Training ausgetragen. Im Anschluss folgt von 22.00 Uhr bis Mitternacht das erste Qualifikationstraining. Am Donnerstag geht es von 19.00 bis 21.00 Uhr und von 22.00 bis 24.00 Uhr erneut um die besten Startplätze. Die traditionelle Fahrerparade von der Rennstrecke ins Zentrum von Le Mans wird am Freitag von 18.00 bis 19.00 Uhr wieder für einen Massenauflauf und das gewohnte Verkehrschaos sorgen. Am Samstag, 12. Juni, fällt um 15.00 Uhr für die 55 Teilnehmer die Startflagge zur 24-Stunden-Jagd rund um die 13,650 Kilometer lange Rennstrecke.
Text: PORSCHE AG
Vorbericht Nr. 12 BMW M3 GT2 |
6.6.2010 |
BMW M3 GT2 bereit für die Herausforderung von Le Mans

Nach dem Triumph auf der Nürburgring-Nordschleife im Mai steht für das Team BMW Motorsport am 12. und 13. Juni 2010 der nächste Saisonhöhepunkt auf dem Programm: das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. BMW schickt zwei auf das GT2-Regelwerk des Automobile Club de l'Ouest (ACO) angepasste BMW M3 GT2 Rennwagen beim Langstreckenklassiker auf dem "Circuit de la Sarthe" an den Start. Einer davon ist das 17. BMW Art Car, das von Jeff Koons (US) gestaltet und am Dienstag in Paris (FR) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Erfahren Sie mehr über das Auto, das bei den 24 Stunden vom Nürburgring den 19. Gesamtsieg errang und nun auch in der LM GT2-Klasse in Le Mans für Furore sorgen soll.
Bereits in der vierten Generation steht der BMW M3, der auf Basis des BMW 3er Coupés von der BMW M GmbH entwickelte Hochleistungssportwagen, für überragende Sportlichkeit - ganz gleich ob als BMW M3 Coupé im Straßenverkehr, als BMW M3 GTS für den Clubsport-Einsatz oder als BMW M3 GT2 bei Langstreckenrennen und GT-Klassikern.
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen sagt: "Schon dem Serienmodell des BMW M3 liegt die Sportlichkeit buchstäblich in den Genen. Eine Rennversion dieses Autos zu entwickeln, hat sich für uns deshalb geradezu aufgedrängt. Dass der BMW M3 serienmäßig von einem starken V8-Aggregat angetrieben wird, war dabei natürlich eine ideale Ausgangsbasis." Bei der Entwicklung des BMW M3 GT2 standen die Ingenieure von BMW Motorsport ab Mitte 2007 vor der ehrgeizigen Aufgabe, ein ohnehin schon voll auf Sportlichkeit ausgelegtes Auto noch sportlicher zu machen. Eine bessere Basis als der BMW M3 war für diese Mission kaum denkbar. Bereits in der Serienausführung überzeugt das Fahrzeug mit seiner Dynamik.
In der Serienversion bringt es der Achtzylinder-Motor mit 4,0 Litern Hubraum auf 420 PS. Der daraus abgeleitete BMW P65 Motor, der im BMW M3 GT2 zum Einsatz kommt, wurde im Rahmen des Reglements weiter optimiert. Die acht Einzeldrosselklappen erhalten ihre Ansaugluft über einen CFK-Luftsammler mit ladungswechsel-optimierten Schwingrohren. Die Mechanik wurde auf die extremen Anforderungen im GT- und Langstreckeneinsatz angepasst: So verfügt der BMW P65 über eine Stahlkurbelwelle, geschmiedete Kastenkolben, hochfeste Stahlpleuel sowie eine Öltrockensumpfanlage. Damit erreicht dieser Motor eine Leistung von circa 500 PS.

So vollführt der BMW M3 GT2 den Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,42 Sekunden. Mit dem Volumen von 500 cm3 je Zylinder und dem gegenüber dem Serienmodell unveränderten Hub-Bohrung-Verhältnis von 75,2 mal 92 Millimetern erfüllt der Motor die Idealvorstellung anspruchsvoller Konstrukteure. Der Zylinderblock besteht aus Aluminium und verfügt über ein "bed plate" Unterteil. Abmessungen, Füllmengen, Bauteile-Anzahl und das äußerst niedrige Eigengewicht prädestinieren das V8-Triebwerk für den Einsatz auf der Rennstrecke.
Im BMW M3 GT2 kommen intelligente Steuersysteme zur Anwendung. Über zwei Bussysteme kontrolliert das Leistungssteuergerät POWER400 alle Aktuatoren im Auto, wie z. B. Licht, Wischer, etc. Die herkömmliche Relais- und Sicherungstechnik entfällt. Eine erhebliche Gewichtsersparnis, geringe Fehleranfälligkeit und leichte Bedienung sind die wichtigsten Vorzüge dieses Geräts. Das Motorsteuergerät ECU408 ist ebenfalls eine vollständige Eigenentwicklung von BMW Motorsport. Mit zwei leistungsstarken Mikroprozessoren regelt diese Einheit unter anderem die zylinderselektive Einspritzung und Zündung sowie das Motordaten-Memory-System.
Auch die "Quick Shift" Funktion des sequenziellen Sechsgang-Renngetriebes im BMW M3 GT2, welche die Zündung beim Schalten ausblendet und damit noch schnellere Schaltvorgänge ermöglicht, wird von der ECU408 überwacht. Zu Gunsten der optimalen Gewichtsverteilung wurde die kompakte Getriebeeinheit auf der Hinterachse platziert.
Für den Renneinsatz haben die Ingenieure nicht nur den Antriebsstrang, sondern auch das Fahrwerk modifiziert. Vorder- und Hinterachse des BMW M3 GT2 verfügen über einen gegenüber der Serienversion erhöhten Nachlaufwinkel, eine vergrößerte Spurweite sowie einen größeren Radsturz. Die Stoßdämpfer sind fünffach verstellbar, zudem können Rohrstabilisatoren bei der Abstimmung des Fahrzeugs auf die jeweilige Strecke berücksichtigt werden.
Für die Entwicklung eines Rennwagens spielt die Gewichtsoptimierung eine bedeutende Rolle. Was beim Serienmodell des BMW M3 mit intelligentem Leichtbau und der Verwendung des einzigartigen CFK-Dachs beginnt, haben die BMW Motorsport Ingenieure beim BMW M3 GT2 konsequent fortgesetzt. Die Verwendung von kohlefaserverstärktem Kunststoff hat entscheidend dazu beigetragen, das Fahrzeuggewicht von 1.245 Kilogramm (in ACO-Spezifikation) zu erreichen. Neben dem Dach des BMW M3 GT2 sind Front- und Heckschürze, Motorhaube, Heckdeckel, Schweller, Türen, vordere Kotflügel sowie die hinteren Kotflügelverbreiterungen aus CFK gefertigt.

Unter Verwendung der computerunterstützten Strömungsberechnung (CFD) wurde an der Aerodynamik des BMW M3 GT2 gefeilt. Außerdem war es möglich, am Computer die Geometrie und Kinematik des Fahrwerks zu optimieren und die günstigste Lage der Befestigungspunkte der Achsen zu ermitteln. Parallel dazu erlaubten es aufwendige Berechnungsprogramme, die Verformung der Karosserie unter extremen Belastungen zu simulieren. Mit Hilfe umfangreicher Windkanaluntersuchungen überprüften die Ingenieure die zuvor gesammelten Erkenntnisse.
Einen Hauch Komfort bietet den Fahrern die Klimaanlage, die im Cockpit des BMW M3 GT2 ihren Dienst verrichtet. Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans schreibt das Reglement vor, dass die Temperatur im Cockpit 32 Grad Celsius nicht überschreitet. Nach einem Boxenstopp muss dieser Wert innerhalb von acht Minuten wieder erreicht werden. Um die Kühlung so effizient wie möglich zu gestalten, wurde der Innenraum hinter dem Fahrersitz mit einer Kunststoffscheibe begrenzt und damit der Kühlaufwand reduziert.
Nur auf einen Aspekt legt BMW Motorsport größeren Wert als auf die Performance seiner Rennwagen: die Sicherheit des Fahrers. Im BMW M3 GT2 kommt deshalb eine Sicherheitszelle aus hochfestem Präzisionsstahlrohr zum Einsatz, die in die selbst tragende Stahlblechkarosserie eingeschweißt wird und den Piloten bei einem Aufprall wirkungsvoll schützt. Die Entwicklung und Auslegung der Sicherheitszelle, die Experten im BMW Werk Regensburg fertigen, erfolgte anhand von CAD-Konstruktionen sowie Simulationsrechnungen. BMW Motorsport ist vom Automobilweltverband FIA als Berechnungsinstitut für Sicherheitszellen zertifiziert.

Auf der Strecke sind die Fahrer mit einem Sechspunktgurt in einem von BMW Motorsport neu entwickelten Sicherheitssitz festgeschnallt, mit dem sie im Falle eines Unfalles auch über das Dach aus dem Auto gehoben werden können. Zudem sind die Fahrer durch HANS (Head-and-Neck-Support), energieabsorbierende Schäume in Hohlprofilen und Crash-Pads in den Türen geschützt. Während im BMW M3 Coupé Hochleistungs-Compound-Bremsen für exzellente Verzögerungswerte sorgen, sind die Bremsen im BMW M3 GT2 in Festsattelbauweise ausgeführt. Die aus Aluminium gefertigten Bremssättel bestehen aus sechs Kolben an den Vorder- und vier Kolben an den Hinterrädern. Die innenbelüfteten Grauguss-Bremsscheiben weisen einen Durchmesser von 378 mm (vorn) bzw. 355 mm (hinten) auf.
Dunlop rüstet den BMW M3 GT2 als Entwicklungspartner von BMW Motorsport mit High-Performance-Rennreifen aus, die das Beschleunigungs-, aber auch das Bremsmoment optimal auf den Asphalt übertragen. Zudem garantieren sie auch bei extremen Querbeschleunigungswerten bestmöglichen Grip. Von Beginn an war der Reifenhersteller in die Entwicklung des GT-Sportwagens eingebunden. Der BMW M3 GT2 geht auf 18 Zoll Rädern mit Aluminium-Felgen auf die Strecke.
Text und Foto: BMW AG
Vorbericht Nr. 11 PEUGEOT |
5.6.2010 |
N°1 908 HDi FAP (blaue Spiegel)
Anthony DAVIDSON (GBR) / Marc GENE (ESP) / Alexander WURZ (AUT)
N°2 908 HDi FAP (weiße Spiegel)
Nicolas MINASSIAN (FRA) / Franck MONTAGNY (FRA) / Stéphane SARRAZIN (FRA)
N°3 908 HDi FAP (rote Spiegel)
Sébastien BOURDAIS (FRA) / Pedro LAMY (POR) / Simon PAGENAUD (FRA)
Web-TV: Peugeot Sport wird das erste Mal einen eigenen TV-Service im Web bieten. Alexander Delpérier wird in französisch kommentieren. Es werden Onboard-Aufnahmen sowie Interviews mit Fahrern und Teammitglieder gezeigt. Hier die URL
Vorbericht Nr. 10 AUDI |
5.6.2010 |

Es ist so weit: Am Wochenende des 12./13. Juni werden zum 78. Mal die 24 Stunden von Le Mans ausgetragen. Das berühmteste Langstrecken-Rennen der Welt hat wie keine andere Motorsport-Veranstaltung schon immer maßgeblich die technische Entwicklung des Automobils beschleunigt.

Seit 1999 nutzt Audi den Langstrecken-Klassiker in Westfrankreich, um "Vorsprung durch Technik" zu demonstrieren. Mit acht Gesamtsiegen in den vergangenen zehn Jahren ist die Marke mit den vier Ringen die erfolgreichste der jüngsten Le-Mans-Geschichte, die stets von technischen Innovationen geprägt war.
Frontantrieb, Radialreifen, Scheibenbremsen, Halogenscheinwerfer, Turboaufladung und selbst der Scheibenwischer haben ihren Ursprung beim härtesten Langstrecken-Rennen der Welt. Die jüngsten beiden technischen Meilensteine lieferte Audi: Die Kombination von Turboaufladung und Direkteinspritzung (TFSI) erwies sich von 2001 bis 2005 als unschlagbar. 2006 sorgte Audi mit dem ersten Sieg eines Dieselfahrzeugs in Le Mans weltweit für Schlagzeilen.
Bei keinem anderen Rennen stehen Effizienz, Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit, Reduktion des Kraftstoffverbrauchs, die damit verbundene Senkung der CO2-Emissionen und innovative Antriebskonzepte derart im Fokus wie bei den 24 Stunden von Le Mans. "Genau deshalb engagiert sich Audi bei den Sport-Protototypen", erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Audi ist dafür bekannt, hocheffiziente Automobile auf die Straße zu bringen – die Erfahrung aus Le Mans hilft dabei."
2010 bringt Audi ein Plus an Effizienz an den Start: Der erste Diesel-Rennsportwagen der zweiten Generation,
der Audi R15 TDI, wurde nach seinem dritten Platz im Vorjahr in den letzten zwölf Monaten in zahlreichen Details überarbeitet
und noch stärker in Richtung Effizienz getrimmt.
Den Ingenieuren von Audi Sport gelang es durch zahlreiche Maßnamen, die
Leistung des 5,5 Liter großen V10-TDI-Triebwerks trotz Restriktionen durch das Reglement auf dem Vorjahresniveau zu halten.
Die komplexe Aerodynamik des intern nun "R15 plus" genannten LMP1-Sportwagens wurde komplett überarbeitet und auf
Höchstgeschwindigkeit getrimmt. Neu positioniert wurde das Kühlerpaket. Das Cockpit ist noch ergonomischer. Und die
serienmäßigen LED-Scheinwerfer aus dem Hochleistungs-Sportwagen Audi R8 sorgen im Audi R15 TDI des Modelljahres 2010 als
Zusatzscheinwerfer bei Nacht für eine noch effizientere Ausleuchtung der Straße.
Seit März wurden mit dem "R15 plus" mehr als 40.000 Testkilometer absolviert, um nichts dem Zufall zu überlassen. Dazu zählten zwei Dauerläufe über jeweils 30 Stunden, Aerodynamik-Tests im Windkanal, auf verschiedenen Rennstrecken und auf Flugplätzen, Simulationen auf einer künstlich verschmutzten Rennstrecke, um das Verschmutzen der Kühler zu simulieren, zwei Testeinsätze in der Le Mans Series in Le Castellet und Spa-Francorchamps sowie Ende Mai ein finaler Test in Südfrankreich, bei dem wichtige abschließende Erkenntnisse in Sachen Aerodynamik, Setup und Reifenluftdrücke gesammelt wurden.
Besser vorbereitet als im vergangenen Jahr
"Im vergangenen Jahr sind wir durch Unfälle bei der Vorbereitung erheblich in Rückstand geraten und waren in Le Mans nicht wirklich aussortiert", erklärt Dr. Ullrich. "In diesem Jahr sind wir wesentlich besser vorbereitet. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir es in Le Mans mit sehr starker Konkurrenz zu tun haben und während der 24 Stunden wie immer sehr viel passieren kann. Trotzdem ist unser Ziel klar: Wir wollen den Siegerpokal zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm holen."
Ab Samstag, den 12. Juni um 15 Uhr liegt dies vor allem in den Händen der drei Fahrerteams: Am Steuer des Audi R15 TDI mit der Startnummer "7" lösen sich Dindo Capello (Italien), Le-Mans-Rekord-Sieger Tom Kristensen (Dänemark) und Allan McNish (Schottland) ab, die 2008 den achten Audi-Sieg in Le Mans erzielten und 2009 den dritten Platz belegten. Die Startnummer "8" pilotieren mit Marcel Fässler (Schweiz), André Lotterer (Deutschland) und Benoît Treluyer (Frankreich) drei Neuzugänge. Die Mannschaft der Startnummer "9" bilden die beiden Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Deutschland) und Romain Dumas (Frankreich) sowie DTM-Pilot Mike Rockenfeller (Deutschland).
Das Audi Sport Team Joest ist bereits seit Mittwoch (2. Juni) in Le Mans vor Ort. Die Fahrer reisen am Sonntag an. Die öffentliche Technische Abnahme der drei Audi R15 TDI mit den Chassisnummern R15-202 (#7), R15-203 (#8) und R15-204 (#9) ist für den späten Montagnachmittag vorgesehen. Im Freien Training am Mittwoch von 16 bis 20 Uhr werden die Audi R15 TDI ihre ersten Runden auf dem 13,629 Kilometer "Circuit des 24 Heures" drehen, auf dem es außerhalb der Rennwoche keinerlei Testmöglichkeiten gibt.
Am Mittwochabend (22 bis 24 Uhr) und am Donnerstagabend (19 bis 21 Uhr und 22 bis 24 Uhr) werden in insgesamt drei Qualifying-Sessions die Startpositionen vergeben, die in Le Mans jedoch eher nebensächlich sind. Vor dem Start des Rennens am Samstag um 15 Uhr gibt der veranstaltende Automobile Club de l'Ouest (ACO) den Zuschauern einen kleinen Ausblick auf die Zukunft des Automobils, in dessen Rahmen ein Audi-e-tron-Elektrofahrzeug eine Demorunde auf der Rennstrecke drehen wird.
"Downsizing, Energierückgewinnung und auch Elektromobilität werden bei den 24 Stunden von Le Mans in Zukunft wichtige Rollen spielen", erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Ich kann mir für Audi keine bessere Plattform vorstellen als dieses einzigartige Rennen."
Ab 2011 gilt in Le Mans ein neues technisches Reglement, das kleinere, noch effizientere Motoren vorschreibt. Bei Audi Sport wird am Nachfolgemodell des aktuellen R15 TDI unter dem Projektnamen "R18" bereits gearbeitet.
Stimmen vor den 24 Stunden von Le Mans
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "In Le Mans ist Effizienz sehr wichtig. Und hohe Effizienz ist auch eines der Geheimnisse unserer Straßenfahrzeuge. Deshalb passt die Form des Motorsports, die Audi in Le Mans betreibt, ganz ausgezeichnet. Im Langstrecken-Prototypen-Sport können wir neue Technologien sehr frühzeitig zum Einsatz bringen und für Serie erproben. Die Erkenntnisse können dabei nicht nur in Leistung, sondern auch in geringeren Kraftstoffverbrauch und damit geringere Emissionen umgesetzt werden. Gute Beispiele hierfür sind die TFSI-Technologie, die wir 2001 erstmals erfolgreich in Le Mans eingesetzt haben, das jahrelange Know-how im Leichtbau und der TDI, den wir 2006 in Le Mans zu Leistungs- und Drehmomentwerten gebracht haben, die davor nicht realistisch erschienen. Unser Ziel ist es, das Ergebnis des letzten Jahres mit einem Sieg wieder auszugleichen. Dafür haben wir in den vergangenen Monaten sehr hart und konzentriert gearbeitet."
Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest): "Unsere Vorbereitungen sind gut verlaufen, es hat alles genau so funktioniert, wie wir uns das vorgenommen haben. Damit war die Vor-Rennphase deutlich entspannter als im Vorjahr, was uns in Le Mans hoffentlich zugute kommen wird. In diesem Jahr war alles so frühzeitig fertig, wie es vor einem Rennen in Le Mans sein sollte. Auch beim jüngsten Test haben wir noch ein paar Sachen gefunden, so dass wir nun zuversichtlich gen Westen fahren. Am Mittwoch und am Donnerstag werden wir uns wie üblich auf das Rennen konzentrieren. Die zusätzliche Trainingszeit hilft sicherlich, ist aber auch schon wieder voll verplant. Wir haben noch genug auf dem Plan stehen, das wir noch machen wollen und müssen."
Dindo Capello (Audi R15 TDI #7): "Im vergangenen Jahr war der Kompromiss von Setup und Aerodynamik unser Hauptproblem. Das wurde geändert, und die Verbesserungen sind spürbar. Auch die Motoreningenieure haben ganze Arbeit geleistet. Trotz der Restriktionen haben wir fast dieselbe Leistung wie im Vorjahr und leiden nicht so sehr unter der Regeländerung in diesem Bereich. Ich glaube, der R15 TDI beschleunigt in diesem Jahr sogar besser. Ein Lob an die Ingenieure: Sie haben diesen Winter wirklich tolle Arbeit geleistet - übrigens auch beim Design, das viele überrascht hat. Ich habe sehr viele E-Mails und Zuschriften von Motorsport-Fans bekommen, denen das neue Design genauso gut gefällt wie mir."
Tom Kristensen (Audi R15 TDI #7): "Audi hat einen wichtigen Schritt vom R15 zum R15 plus getan. Das 'plus' besagt, dass der R15 TDI in allen Bereichen in Bezug auf Effizienz und Performance überarbeitet wurde. Zum Beispiel die Scheinwerfer. Das mag wie Kleinkram klingen, aber bei einem 24-Stunden-Rennen sind sie extrem wichtig. Aber natürlich auch die Effizienz des Motors, der stärker, aber auch ökonomischer im Verbrauch wurde. Die Aerodynamik ist verbessert worden, um genügend Abtrieb in den Kurven zu generieren, ohne dabei auf den Geraden zu viel Luftwiderstand zu haben. Auch das Zusammenspiel von Federung und den Michelin-Reifen wurde optimiert. Es ist einfach alles unter die Lupe genommen und optimiert worden, damit uns das 'plus' hilft, unser großes Ziel in Le Mans zu erreichen."
Allan McNish (Audi R15 TDI #7): "Was die Fans in Le Mans zu sehen bekommen? Hoffentlich einen Audi-Sieg! Ich denke, dass es ein sehr enges und spannendes Rennen wird. Wir haben in Le Castellet und Spa-Francorchamps gesehen, dass wir mit unserem Auto gute Schritte gemacht haben. Ich denke, die Verbesserungen werden sich in Le Mans mehr als auf jeder anderen Rennstrecke auszahlen, denn der Fokus bei der Weiterentwicklung lag ganz allein auf Le Mans. Wir verstehen den R15 TDI wesentlich besser als im letzten Jahr, obwohl es wieder ein ziemlich neues Auto ist. Ich bin sicher, dass Peugeot erneut sehr stark sein wird. Sie haben viele Langstrecken-Tests absolviert und sind noch immer ziemlich schnell. Als Vorjahres-Sieger und Sieger von Spa sehe ich sie in der Favoritenrolle. Aber sie können sich darauf verlassen, dass wir ihnen einen harten Kampf bieten werden."
Marcel Fässler (Audi R15 TDI #8): "Ich starte zum fünften Mal in Le Mans, aber in diesem Jahr erlebe ich dort meinen ersten Werkseinsatz in einem LMP1-Rennwagen. Bei den Tests mit Audi Sport hatte ich gute Möglichkeiten, mich in den Audi R15 TDI einzuleben. Klar ist, dass ich als Neuling im Team noch einiges lernen muss. Ich werde mir sehr genau ansehen, wie Tom Kristensen, Dindo Capello und Allan McNish an dieses Rennen herangehen. Das Gefühl, für ein Werksteam zu starten, ist sehr gut, denn ein solches Umfeld erleichtert vieles. Bei Audi wird einfach nichts dem Zufall überlassen. Das Auto hat bei Tests schon mehrfach gezeigt, dass wir problemlos 24 Stunden damit fahren können. Ein solcher Aufwand war den Teams, für die ich früher gefahren bin, einfach nicht möglich."
André Lotterer (Audi R15 TDI #8): "Für mich ist Sportwagen-Fahren noch immer neu, auch wenn ich im vergangenen Jahr bei meinem Le-Mans-Debüt mit dem Audi R10 TDI schon etwas Sportwagen-Luft schnuppern konnte. Ich lerne noch immer dazu. Bei den Tests hat es aber ganz gut funktioniert, und ich bin es aus Japan von der Formel Nippon her gewohnt, schnelle Autos zu fahren. Deshalb habe ich mich auch im Audi R15 TDI sofort wohlgefühlt. Es ist nicht einfach, ein Le-Mans-Auto am Limit zu bewegen. Das Team versucht, das Fahrzeug auf den Geraden so schnell wie möglich zu machen. Dadurch ist es in den Kurven etwas schwieriger zu bewegen. Aber das ist unser Job."
Benoît Treluyer (Audi R15 TDI #8): "Le Mans ist für mich sehr wichtig: Erstens bin ich Franzose und zweitens nur 50 Kilometer von der Strecke entfernt geboren. Als Kind konnte ich mir nicht vorstellen, wie man in so einem Ding so schnell fahren kann - und noch weniger, es eines Tages selbst zu tun. Ich bin stolz darauf, weil es mich wieder zum Kind macht. Und meine Familie ist auch stolz auf mich. Viele kommen nach Le Mans, um mich zu unterstützen. Das ist schon ein gewisser Druck, aber ich komme damit klar. Natürlich wollen wir das Rennen gewinnen und am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen, aber wir sind neu im Team und müssen noch viel lernen. Das Auto ist sehr gut, ganz speziell auch auf den Geraden, was in Le Mans besonders wichtig ist. Für die Kurven müssen wir im Training die beste Balance finden."
Timo Bernhard (Audi R15 TDI #9): "Ganz klar: Ich freue mich auf das Rennen. Es bietet mir die Chance, einen weiteren Erfolg in meiner Karriere einzufahren. Man muss Le Mans prinzipiell angehen wie jedes andere Rennen auch: professionell, konzentriert. Trotzdem ist Le Mans in vielerlei Hinsicht ein anderes Rennen, vor allem, weil es über eine so lange Distanz geht. Für mich ist immer wieder erstaunlich, dass Le Mans heute ein 24-Stunden-Sprint ist, weil die Autos in den letzten Jahrzehnten so viel verlässlicher geworden sind. Früher war es eher eine Frage, kommt man durch oder nicht. Heute ist die Frage: Hat man den Speed oder nicht. Mensch und Material werden ganz schön gefordert und müssen auf dem höchsten Level sein."
Romain Dumas (Audi R15 TDI #9): "Jeder kennt die 24 Stunden von Le Mans, die nicht nur in Franreich eines der größten Rennen sind, sondern ein weltberühmtes Langstreckenrennen. Als französischer Fahrer steht man dort ganz besonders im Mittelpunkt. Und im Audi-Werksteam kann es nur das Ziel geben, zu gewinnen. Die Ingenieure von Audi Sport haben unglaublich hart gearbeitet, um das Auto zu verbessern und den R15 plus zu kreieren. Wenn du als Fahrer weißt, wie viel Energie aufgebracht wurde, um deine Performance zu verbessern, dann stärkt das dein Vertrauen in das Auto und den Wunsch nach guten Ergebnissen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses Jahr besser vorbereitet sind als letztes Jahr. Unsere Dauertests liefen gut."
Mike Rockenfeller (Audi R15 TDI #9): "Selbst im Cockpit des Audi R15 TDI hat sich gegenüber dem Vorjahr einiges getan. Wir haben viel optimiert, zum Beispiel die Schalterpositionen. Man kommt besser an die Schalter und sieht alles besser. Das ist beim Fahren sicherlich keine andere Welt, aber am R15 TDI gab es überall Detailverbesserungen, die sich in Le Mans hoffentlich positiv auf die Rundenzeiten auswirken - das war auch unser Ziel mit dem R15 plus: uns einfach überall zu verbessern. Wir haben zum Beispiel viel am Licht gearbeitet. Eine bessere Sicht hilft uns, in der Nacht noch schneller fahren zu können. Und ein Ziel war auch, auf den Geraden einen Tick schneller zu sein. Ich denke, das ist gelungen."
Text und Foto: AUDI AGVorbericht Nr. 9 Starterliste |
24.5.2010 |
Der ACO hat die offizielle Einladungsliste zur Papier- und techn. Abnahme ausgegeben. Die Starterliste gibt es hier. Gelistet sind 18 Fahrzeuge in der LMP1, 11 Fahrzeuge in der LMP2, 8 Fahrzeuge in der LM GT1 und 18 Fahrzeuge in der LM GT2, also insgesamt ein Starterfeld von 55 Fahrzeugen.
Vorbericht Nr. 8 PEUGEOT |
6.4.2010 |


Der Peugeot 908 HDi FAP startet in seine vierte und letzte Saison.
Welche Modifikationen wurden für 2010 vorgenommen?
Bruno Famin (Technischer Direktor Peugeot Sport): "Wir haben uns vor allem auf die Karosserie und Motorenänderungen konzentriert, die das für 2010 überarbeitete Reglement verlangt. So sind die hinteren Abschnitte des Frontdiffusors, die man am Beginn der Seitenkästen sehen kann, jetzt dicker. Die Abdeckgitter, die sich in der Karosserie oberhalb der Räder befanden, sind entfernt und durch Abdeckungen ersetzt worden. Auf der Motorseite haben wir folgende Änderungen vorgenommen: Der Durchmesser der Airrestriktoren wurde von 38,3 auf 37,8 Millimeter verkleinert und der Ladedruck der Turbolader beträgt jetzt statt 2,750 nur noch 2,590 mbar. Durch diese beiden Modifikationen hat sich die Motorleistung um rund 29 kW verringert.
Zusammen mit Spezialisten der PSA Gruppe haben wir die Motoren natürlich weiterentwickelt. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf mehreren Dingen. So wurde die innere Reibung verringert – dabei half vor allem die Zusammenarbeit mit unserem Schmierstoffpartner Total. Aber auch die volumetrische Effizienz im Einlasstrakt und Auspuff wurde optimiert. In enger Zusammenarbeit mit Bosch haben wir die Verbrennung verbessert.
Wir haben zudem auch in allen Bereichen des Autos Gewicht eingespart. Ziel war es, dass der 908 HDi FAP in diesem Jahr trotz der Karosserieänderungen und des Reglements nicht schwerer wird. Aber auch die Zuverlässigkeit stand im Vordergrund. Und das, obwohl wir bei acht Starts mit dem 908 HDi FAP in Le Mans seit 2007 nur einen Ausfall hatten. Oder um es mit anderen Worten zusagen: Wir haben 191 von 192 möglichen Stunden absolviert. Diese eindrucksvolle Bilanz wollen wir 2010 fortsetzen und haben uns daher auf Bereiche konzentriert, die 2009 Probleme verursacht haben: Getriebe, Kupplung und Kraftübertragung, Bremsenverschleiß, Radbefestigung und Klimaanlage. Zu guter Letzt haben wir mit Michelin einen komplett neuen Reifen für trockene, feuchte und nasse Bedingungen entwickelt."

Wie hoch sind die Chancen des Peugeot 908 HDi FAP auf weitere Siege?
Bruno Famin: "Es ist zwar die vierte Saison des Autos, aber es ist immer noch absolut konkurrenzfähig. Im vergangenen Jahr hatten wir anfangs geglaubt, dass wir einen Rückstand auf unsere Konkurrenten hätten, aber dann hat sich genau das Gegenteil herausgestellt. Der 908 war immer noch einen Schritt voraus. Es ist natürlich klar, dass unsere Konkurrenz ihr Auto, das erst zwei Jahre alt ist, deutlich weiterentwickelt hat. Vom reinen Speed her gesehen, würde es mich nicht überraschen, wenn wir knapp dahinter liegen. Aber das verspricht einen spannenden 24-Stunden-Sprint in Le Mans."

Werden in Le Mans erneut vier Peugeot 908 HDi FAP antreten?
Olivier Quesnel: "Peugeot Sport wird drei Fahrzeuge einsetzen. Ein weiteres Auto wird von der Oreca-Mannschaft um Hughes de Chaunac betreut, die es zudem in der kompletten Le Mans Series einsetzt. Wir wollen mit der besten Ausgangssituation in Le Mans antreten. Das Jahr verspricht ein Klassiker zu werden. Daher tun wir alles, um es mit der hungrigen Konkurrenz aufnehmen zu können. Der 908 HDi FAP von Oreca entspricht der 2010er-Generation und ist ein fester Bestandteil unserer Strategie für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans."
Was sind die Gedanken hinter dem Line-up der Werksfahrer für die diesjährige Auflage der 24 Stunden von Le Mans?
Olivier Quesnel: "Ich habe nichts Revolutionäres verändert, da wir bereits eine sehr gute Basis hatten. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist auch in diesem Jahr ein absolutes Highlight. Jeder kleinste Fehler, sei es auf der Strecke oder in der Box, kann rennentscheidend sein. Alle Autos wurden weiterentwickelt und die Topteams werden sich nichts schenken. Daher wird das Rennen ein harter Kampf. Es wird wohl noch enger als 2009 in Sebring, als nach zwölf Stunden Renndistanz die führenden Autos innerhalb von nur 22 Sekunden lagen. Um eine Radsportanalogie zu benutzen: Wir brauchen zwei Sprinterteams und ein Team von Wasserträgern, zudem sollten diese Mannschaften aber auch ausgeglichen sein. Sébastien Bourdais und Simon Pagenaud haben viele Rennen in den USA bestritten und Pedro Lamy ist eine tragende Säule im Peugeot Fahrerkader.Franck Montagny, Nicolas Minassian und Stéphane Sarrazin ergänzen sich perfekt und arbeiten sehr gerne zusammen.
Und die letztjährigen Le-Mans-Sieger Marc Gené und Alexander Wurz teilen sich ein Fahrzeug mit Anthony Davidson. Wir hatten für dieses Fahrzeug viele Optionen, darunter auch Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb. Er hat auf der Rundstrecke ein sehr hohes Niveau erreicht und ist als ernsthafter Kandidat in Erwägung gezogen worden. Wir haben noch die Rallye Schweden abgewartet, bis wir eine Entscheidung getroffen haben. Jeder Fahrer sollte sich zu 100 Prozent auf seine Aufgabe konzentrieren können, und es wurde deutlich, dass Sébastiens Kalender zu voll ist. Anthony Davidson war verfügbar. Wir freuen uns, dass er nun Teil des Teams Peugeot Total ist, denn er ist ein sehr schneller Pilot. Ich bin davon überzeugt, dass wir drei Fahrer-Teams haben, die allesamt in Le Mans um den Sieg kämpfen werden."

Was können Sie uns über das Auto für 2011 sagen?
Olivier Quesnel: "Das Projekt hat derzeit den Spitznamen '90X'. Es gibt jedoch noch nichts
Konkretes anzukündigen. Priorität hat für uns zurzeit Le Mans - darauf liegt unser Hauptaugenmerk."
Bruno Famin: "Wir sind auf der technischen Seite bei zahlreichen Projekten schon sehr weit fortgeschritten, aber es
ist noch zu früh, um Details bekanntzugeben. Das Technische Reglement ist noch nicht abgesegnet, daher müssen wir noch
verschiedene Ideen prüfen. Das wollen wir möglichst schnell machen, denn wenn alles ideal läuft, wird das neue Auto noch in
diesem Jahr seine ersten Runden drehen. Wir sind derzeit aber mit der Vorbereitung auf Le Mans 2010 und der Entwicklung des
neuen Autos vollauf beschäftigt."
Text und Fotos: Peugeot
Vorbericht Nr. 7 AUDI R15 TDI plus |
5.4.2010 |

Progressives Design für den Audi R15 TDI
Mit einem progressiven Design möchte Audi in diesem Jahr die Zuschauer beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans
(Frankreich) überraschen: Das Audi-Design-Team kreierte für den innovativen Diesel-Rennsportwagen ein frisches Outfit, das
"Freude an der Effizienz" zeigen soll.
Dominierte beim Audi R15 TDI im vergangenen Jahr noch die Farbe Silber, so wartet das 2010er-Modell mit einem radikalen
neuen Design auf, bei dem mehr Rot zu sehen ist. Zudem werden große Flächen des intern "R15 plus" bezeichneten
Le-Mans-Rennsportwagens im puristisch schwarzen Kohlefaser-Look belassen.
"Wir sind glücklich, dass wir ein so progressives Design auf das Auto aufbringen durften", sagen Markus Auerbach und Tobias
Drews vom Audi-Design-Team. "Es soll ein Schuss Überraschung dabei sein, wenn der Audi in Le Mans aus der Box fährt. Wir
haben die Karosserie quasi aufgebrochen und zeigen den Leichtbau und die absolute Konsequenz der technischen Entwicklung -
und das mit etwas Rock 'n' Roll."
Erstmals bei einem Rennen zu sehen sein wird der Audi R15 TDI mit seinem neuen Design beim 8-Stunden-Rennen in Le Castellet
am 11. April. Das Audi Sport Team Joest bestreitet auf der südfranzösischen Rennstrecke den Auftakt der Le Mans Series 2010
als Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans (Frankreich) am 12./13. Juni. Ein weiterer Testeinsatz ist am 9. Mai
beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien) vorgesehen.
Freitag, 9. April
12:40-13:40 Uhr Freies Training 1
16:10-17:10 Uhr Freies Training 2
Samstag, 10. April
09:45-10:45 Uhr Freies Training 3
13:40-14:00 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
14:10-14:30 Uhr Qualifying (Prototypen)
Sonntag, 11. April
08:20-08:40 Uhr Warm-up
11:00-19:00 Uhr Rennen
Text und Foto: Audi AG
Vorbericht Nr. 6 AUDI |
16.3.2010 |

Audi mußte aus Reglementsgründen die Front des R15 TDI ändern und nun gibt es eine 'Doppelnase' und
- zumindest werksintern - einen neuen Namen: R15 plus.
Da in diesem Jahr der Luft-Restriktor verkleinert werden mußte und dadurch die Leistung des 5,5 l Motors sank
(440 kW/600 PS), wurde die Aerodynamik weiter optimiert.
Der nun verbesserte Wagen wurde im März nach USA gebracht und wird dort getestet. Echte Renneinsätze sind beim 8h-Rennen in Le Castellet (F) am 11. April und beim 1000-km-Rennen in Spa-Francorchamps (B) am 9. Mai vorgesehen; durchgeführt durch das Audi Sport Team Joest.
Text: nach Angaben von Audi AG, Foto: Audi AG
Vorbericht Nr. 5 MATECH |
16.3.2010 |

Matech Competition hat nach erfolgreichen Tests in Paul Ricard die komplette Fahrerbesetzung für die 24h
in Le Mans bekannt gegeben: Es handelt sich in diesem Jahr um ein komplettes Frauenteam, bestehend aus Natacha Gachnang,
Cyndie Allemann und Rahel Frey.
Damit gibt es eine rein schweizerische Fahrerbesetzung für das schweizer Rennteam.
Vorbericht Nr. 4 PORSCHE - AUDI |
15.2.2010 |
Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) gehen bei den 24 Stunden von Le Mans (12. und 13. Juni) für Audi an den Start. Die Langstrecken-Routiniers verstärken das Fahreraufgebot der Ingolstädter am Steuer eines Audi R15 TDI. Bernhard und Dumas gewannen 2007 und 2008 gemeinsam im Porsche RS Spyder alle Titel der American Le Mans Series in der LMP2-Klasse. In der letzten Saison teilten sie sich das Cockpit eines Porsche Riley für das Team Penske Racing in der Grand-Am Series. Bereits im vergangenen Jahr pilotierten beide einen Audi R15 TDI in Le Mans.
Timo Bernhard und Romain Dumas zählen zu den erfahrensten Sportwagenpiloten weltweit. Bernhard holte im letzten Jahr zum vierten Mal in Folge den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring, für Dumas war es der dritte Erfolg in Serie. Auch bei den 12 Stunden Sebring - einem der prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt - fuhren die Porsche-Werksfahrer 2008 den Gesamtsieg ein.

Einen bedeutenden Erfolg feierte Timo Bernhard (links) im Jahr 2003 mit dem Gesamtsieg bei den 24 Stunden Daytona. Auch in Le Mans stand er bereits auf dem Siegertreppchen: In seinem ersten Jahr als Porsche-Werksfahrer 2002 gewann er die GT-Klasse, 2005 belegte er in der Klasse GT2 den zweiten Platz.

Romain Dumas (rechts) kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Bilanz zurückblicken. Zusätzlich zu den gemeinsamen Erfolgen siegte der 32-Jährige in den Jahren 2003 und 2004 beim 24-Stunden-Rennen in Spa. Dumas war bereits die vergangenen drei Jahre beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an LMP1-Teams ausgeliehen. 2007 fuhr der Porsche-Werksfahrer mit dem Team Pescarolo auf Platz drei im Gesamtklassement.
"Nach dem großen Pech im vergangenen Jahr freue ich mich sehr darauf, in diesem Jahr wieder für Audi in Le Mans zu starten und um den Gesamtsieg kämpfen zu können", sagt Bernhard. "Wir konnten 2009 im Rennen viel Erfahrung mit dem Auto sammeln", ergänzt Dumas. "Vielen Dank an Porsche und Audi, die uns erneut diese Möglichkeit eröffnet haben."
Quellen: Text: Porsche AG, Fotos: Hil-speed.deVorbericht Nr. 3 AUDI |
12.2.2010 |
Der intern "R15 plus" genannte Diesel-Rennsportwagen wird am 11. April zu Testzwecken am 8-Stunden-Rennen in Le Castellet (Paul Ricard) in Südfrankreich teilnehmen.
Im Augenblick sind neben dem Haupteinsatz in Le Mans lediglich die Einsätze in Le Castellet, dann beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps (9. Mai) und Silverstone am 12. September vorgesehen."
Vorbericht Nr. 2 AUDI |
10.2.2010 |
Audi benennt Fahrerteams für Le Mans
- Audi R15 TDI Nr. 7: Dindo Capello / Tom Kristensen / Allan McNish
- Audi R15 TDI Nr. 8: Marcel Fässler / André Lotterer / Benoît Treluyer
- Audi R15 TDI Nr. 9: Timo Bernhard / Romain Dumas / Mike Rockenfeller

Neues Fahrertrio für den Audi R15 TDI
Audi erweitert den Fahrerkader für die 24 Stunden von Le Mans um Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Treluyer.
Mit dem Schweizer Marcel Fässler (33), dem Deutschen André Lotterer (28) und dem Franzosen Benoît Treluyer (33) hat Audi
für das berühmteste Langstrecken-Rennen der Welt drei neue Piloten verpflichtet, die sich am 12./13. Juni 2010 das Cockpit
eines der insgesamt drei Audi R15 TDI teilen sollen.
Die drei neuen Audi-Piloten in der Kurzübersicht:
- Marcel Fässler (CH): * 27.05.1976 in Einsiedeln (CH); Wohnort: Gross (CH); verheiratet mit Isabel, 4 Töchter (Shana,
Elin, Yael, Delia); Größe: 1,78 m; Gewicht: 78 kg; Motorsport seit 1985; Le-Mans-Starts: 4
- André Lotterer (D): * 19.11.1981 in Duisburg (D); Wohnort: Tokio (J); ledig; Größe: 1,84 m; Gewicht: 74 kg; Motorsport
seit 1989; Le-Mans-Starts: 1
- Benoît Treluyer (F): * 07.12.1976 in Alençon (F); Wohnort: Gordes (F); verheiratet mit Melanie, 1 Sohn (Jules); Größe:
1,78 m; Gewicht: 68 kg; Motorsport seit 1983; Le-Mans-Starts: 5
Neuzugänge erstmals im Audi R15 TDI
Le Mans: Bei mehrtägigen Testfahrten in Sebring (USA) hatten die Audi-Neuverpflichtungen Marcel Fässler,
André Lotterer und Benoît Treluyer die Gelegenheit, erste Testkilometer mit dem Audi R15 TDI zu absolvieren.
Bei dem in Sebring eingesetzten Fahrzeug handelte es sich um ein Interimsmodell. Das Roll-out des intern "R15 plus"
bezeichneten 2010er-Le-Mans-Fahrzeugs ist für Ende Februar/Anfang März vorgesehen.
Lucas Luhr Reservefahrer für Le Mans
Le Mans: Audi-Werksfahrer Lucas Luhr wurde von Audi als Reservefahrer für die 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) nominiert.
Der Gewinner der American Le Mans Series 2008 wird in diesem Jahr verstärkt in das GT3-Projekt von Audi eingebunden. In
Sebring absolvierte er Testfahrten mit der Langstrecken-Version des Audi R8 LMS, wie sie 2010 von mehreren Kundenteams
beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eingesetzt wird.
Zwei private Audi R10 TDI in Le Mans
Le Mans: Insgesamt fünf Audi-Prototypen werden am 12./13. Juni beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start gehen. Das private Kolles-Team erhielt zwei Startplätze und wird wie im Vorjahr zwei Audi R10 TDI einsetzen. Das deutsche Privatteam nannte zudem für die komplette Le Mans Series 2010.
Vorbericht Nr. 1 |
9.2.2010 |

Das 78. Rennen an der Sarthe kommt immer näher. Deshalb wird hier in der nächsten Zeit öfter über das
bevorstehende Rennen berichtet werden.
Hier die Liste der vom ACO eingeladenen Teams:
|
N°
|
LM P1
|
Reifen
|
Fahrzeug
|
Fahrer
|
|
# |
1 |
TEAM PEUGEOT TOTAL (FRA) | MICHELIN |
PEUGEOT 908 (5486T) | Alexander WURZ (AUT)* |
# |
2 |
TEAM PEUGEOT TOTAL (FRA) | MICHELIN |
PEUGEOT 908 (5486T) | Nicolas MINASSIAN (FRA)* |
# |
3 |
PEUGEOT SPORT TOTAL (FRA) | MICHELIN |
PEUGEOT 908 (5486T) | Sébastien BOURDAIS (FRA)* |
. |
4 |
TEAM ORECA MATMUT (FRA) | MICHELIN |
PEUGEOT 908 (5486A) | Olivier PANIS (FRA)* Nicolas LAPIERRE (FRA) |
. |
5 |
BEECHDEAN MANSELL (GBR) | DUNLOP |
GINETTA ZYTEK (4495A) | Nigel MANSELL (GBR)* Greg MANSELL (GBR) Leo MANSELL (GBR) |
. |
6 |
AIM TEAM ORECA (FRA) | MICHELIN |
ORECA AIM (5496A) | Soheil AYARI (FRA)* |
. |
7 |
AUDI SPORT TEAM JOEST (DEU) | MICHELIN |
AUDI R15 (5499T) | Tom KRISTENSEN (DNK)* |
. |
8 |
AUDI SPORT TEAM JOEST (DEU) | MICHELIN |
AUDI R15 (5499T) | Andre LOTTERER (DEU)* |
. |
9 |
AUDI SPORT NORTH AMERICA (DEU) | MICHELIN |
AUDI R15 (5499T) | Mike ROCKENFELLER (DEU)* |
. |
10 |
DOME RACING TEAM (JPN), Bewerbung zurückgezogen | MICHELIN |
DOME JUDD S102 (5496A) | Sébastien PHILIPPE (FRA)* |
. |
11 |
DRAYSON RACING (GBR) | MICHELIN |
LOLA JUDD COUPE (5498A) | Paul DRAYSON (GBR)* Jonny COCKER (GBR) |
. |
12 |
REBELLION RACING (CHE) | MICHELIN |
LOLA REBELLION COUPE (5496A) | Nicolas PROST (FRA)* Neel JANI (CHE) |
. |
13 |
REBELLION RACING (CHE) | MICHELIN |
LOLA REBELLION COUPE (5496A) | Andrea BELICCHI (ITA)* J.Christophe BOUILLON (FRA) |
. |
14 |
KOLLES (DEU) | MICHELIN |
AUDI R10 (5499T) | Christijan ALBERS (NLD)* |
. |
15 |
KOLLES (DEU) | MICHELIN |
AUDI R10 (5499T) | Christian BAKKERUD (DNK)* |
# |
17 |
PESCAROLO SPORT (FRA) | MICHELIN |
PESCAROLO JUDD (5496A) | Ho-Pin TUNG (CHN)* |
# |
18 |
SORA RACING (FRA) | MICHELIN |
PESCAROLO JUDD (5496A) | Christophe TINSEAU (FRA)* |
. |
19 |
MICHAEL LEWIS/AUTOCON (USA) | DUNLOP |
LOLA AER (3995T) | Michael LEWIS (USA)* |
# |
007 |
ASTON MARTIN RACING (GBR) | MICHELIN |
LOLA ASTON MARTIN (5993A) | Harold PRIMAT (CHE)* |
. |
008 |
SIGNATURE PLUS (FRA) | . |
LOLA ASTON MARTIN (5993A) | Pierre RAGUES (FRA)* Franck MAILLEUX (FRA) |
. |
009 |
ASTON MARTIN RACING (GBR) | MICHELIN |
LOLA ASTON MARTIN (5993A) | Darren TURNER (GBR)* |
|
N° |
LM P2 |
Reifen |
Fahrzeug |
Fahrer |
|
# |
24 |
OAK RACING (FRA) | DUNLOP |
PESCAROLO JUDD (3397A) | Jacques NICOLET (FRA)* |
. |
25 |
RML (GBR) | . |
LOLA HPD COUPE (1998T) | Mike NEWTON (GBR)* Tommy ERDOS (GBR) |
. |
26 |
HIGHCROFT RACING (USA) | MICHELIN |
HPD ARX.01 (3398A) | David BRABHAM (AUS)* Marino FRANCHITTI (GBR) |
. |
29 |
RACING BOX SRL (ITA) | PIRELLI |
LOLA JUDD COUPE (3397A) | Luca PIRRI (ITA)* |
. |
35 |
OAK RACING (FRA) | DUNLOP |
PESCAROLO JUDD (3397A) | Richard HEIN (MCO)* |
. |
37 |
GERARD WELTER (FRA) | DUNLOP |
WR ZYTEK (3396A) | Philippe SALINI (FRA)* |
# |
40 |
QUIFEL - ASM TEAM (PRT) | DUNLOP |
GINETTA ZYTEK 09S (3396A) | Miguel AMARAL (PRT)* Olivier PLA (FRA) |
. |
41 |
TEAM BRUICHLADDICH (GBR) | DUNLOP |
GINETTA ZYTEK 09S (3396A) | Karim OJJEH (SAU)* Tim GREAVES (GBR) |
. |
42 |
STRAKKA RACING (GBR) | MICHELIN |
HPD ARX.01 (3398A) | Nick LEVENTIS (GBR)* Danny WATTS (GBR) |
|
N° |
LM GT1 |
Reifen |
Fahrzeug |
Fahrer |
|
. |
50 |
LARBRE COMPETITION (FRA) | MICHELIN |
SALEEN S7R (6997A) | Roland BERVILLE (FRA)* Patrick BORNHAUSER (FRA) |
. |
52 |
YOUNG DRIVER AMR (DEU) | MICHELIN |
ASTON MARTIN DBR9 (5993A) | Christoffer NYGAARD (DNK)* Tomas ENGE (CZE) |
# |
53 |
PEKARACING NV (BEL) | . |
CORVETTE C6.R (6993A) | Anthony KUMPEN (BEL)* |
. |
61 |
MATECH COMPETITION (CHE) | MICHELIN |
FORD GT (5292A) | Natacha GACHNANG (CHE)* Cyndie ALLEMANN (CHE) |
# |
69 |
JLOC (JPN) | . |
LAMBORGHINI MURCIELAGO (5988A) | Atsushi YOGO (JPN)* |
70 |
MARC VDS RACING TEAM (BEL) | MICHELIN |
FORD GT (5292A) | Eric DE DONCKER (BEL)* | |
# |
72 |
LUC ALPHAND AVENTURES (FRA) | . |
CORVETTE C6.R (6993A) | Luc ALPHAND (FRA)* |
# |
73 |
LUC ALPHAND AVENTURES (FRA) | . |
CORVETTE C6.R (6993A) | Stéphane GREGOIRE (FRA)* |
|
N° |
LM GT2 |
Reifen |
Fahrzeug |
Fahrer |
|
. |
63 |
CORVETTE RACING (USA) | MICHELIN |
CHEVROLET CORVETTE C6 ZR1 (5493A) | Jan MAGNUSSEN (DNK)* Johnny O'CONNELL (USA) Antonio GARCIA (ESP) |
. |
64 |
CORVETTE RACING (USA) | MICHELIN |
CHEVROLET CORVETTE C6 ZR1 (5493A) | Oliver GAVIN (GBR)* Olivier BERETTA (MCO) |
# |
75 |
PROSPEED COMPETITION (BEL) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Paul Van SPLUNTEREN (NLD)* |
76 |
IMSA PERFORMANCE MATMUT (FRA) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Raymond NARAC (FRA)* | |
# |
77 |
TEAM FELBERMAYR-PROTON (DEU) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Horst FELBERMAYR (AUS)* |
. |
78 |
BMW MOTORSPORT (DEU) | DUNLOP |
BMW E92 M3 (3999A) | Jörg MULLER (MCO)* |
. |
79 |
BMW MOTORSPORT (DEU) | DUNLOP |
BMW E92 M3 (3999A) | Andy PRIAULX (GBR)* |
# |
80 |
FLYING LIZARD MOTORSPORT (USA) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Seth NEIMAN (USA)* |
. |
81 |
JAGUAR RSR (USA) | YOKOHAMA |
JAGUAR XKRS (4998A) | Paul GENTILOZZI (USA)* Scott PRUETT (USA) Marc GOOSENS (BEL) |
# |
82 |
RISI COMPETIZIONE (USA) | MICHELIN |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Tracy KROHN (USA)* Nic JONSSON (SWE) |
# |
83 |
RISI COMPETIZIONE (USA) | MICHELIN |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Jaime MELO (BRA)* |
. |
84 |
MODENA GROUP RACING (GBR) | MICHELIN |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Roman RUSINOV (RUS)* |
. |
85 |
SPYKER SQUADRON (NLD) | MICHELIN |
SPYKER C8 LAVIOLETTE (3990A) | Tim CORONEL (NLD)* |
# |
89 |
HANKOOK - TEAM FARNBACHER (DEU) | HANKOOK |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Dominik FARNBACHER (DEU)* Allan SIMONSEN (AUS) |
# |
92 |
JMW MOTORSPORT (GBR) | DUNLOP |
ASTON MARTIN VANTAGE (4475A) | Rob BELL (GBR)* |
# |
96 |
AF CORSE SRL (ITA) | MICHELIN |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Luis PEREZ COMPANC (ARG)* Matias RUSSO (ARG) |
# |
97 |
BMS SCUDERIA ITALIA SPA (ITA) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Matteo MALUCELLI (ITA)* |
| . | N° |
Reserve Teams LM P1 / LM P2 |
Reifen |
Fahrzeug |
Fahrer |
R1 |
38 |
PEGASUS RACING (FRA) | DUNLOP |
NORMA JUDD (3397A) | Julien SCHELL (FRA)* |
R2 |
23 |
TOKAI UNIV. YGK POWER | YOKOHAMA |
COURAGE ORECA YGH (3998T) | Shigekazu WAKISAKA (JPN)* Shogo MITSUYAMA (JPN) |
R3 |
39 |
KSM (DEU) | MICHELIN |
LOLA JUDD (3397A) | Jean de POURTALES (FRA)* Hideki NODA (JPN) |
R4 |
28 |
JOSE IBANEZ (FRA) | DUNLOP |
LOLA JUDD (3397A) | Jos IBANEZ (FRA)* Lionel ROBERT (FRA) Arnaud SANTAMATO (FRA) |
R5 |
22 |
KANEKO RACING (JPN) | MICHELIN |
COURAGE JUDD (5496A) | Yutaka YAMAGISHI (JPN)* |
| . | N° |
Reserve Teams LM GT1 / LM GT2 |
Reifen |
Fahrzeug |
Fahrer |
R1 |
88 |
TEAM FELBERMAYR-PROTON (DEU) | MICHELIN |
PORSCHE 911 GT3 RSR (997) (3996A) | Marc LIEB (DEU)* Richard LIETZ (AUT) |
R2 |
91 |
TEAM HONG KONG RACING (HKG) | MICHELIN |
ASTON MARTIN VANTAGE (4475A) | Philip MA (HKG)* Marchy LEE (HKG) Christian JONES (AUS) |
R3 |
95 |
AF CORSE SRL (ITA) | MICHELIN |
FERRARI F 430 GT (3996A) | Giancarlo FISICHELLA (ITA)* Jean ALESI (FRA) |
R4 |
60 |
MATECH COMPETITION (CHE) | MICHELIN |
FORD GT (5292A) | Thomas MUTSCH (DEU)* |
R5 |
86 |
SPYKER SQUADRON (NLD) | MICHELIN |
SPYKER C8 LAVIOLETTE (3990A) | Tom CORONEL (NLD)* |
Quelle: ACO