Foto-Berichte und Infos 2010


38. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 13. - 16. Mai 2010

Der Fernsehsender Sport1 (vormals DSF) berichtet über 20 Stunden vom 24-Stunden-Rennen Nürburgring.

Erstmals bietet Porsche den deutschsprachigen Fans im Internet unter www.porsche.com im Rahmen eines Webspecials ein eigenes Webradio an. Während des Rennens fasst Moderator Burkhard Bechtel jeweils zur vollen Stunde die Geschehnisse rund um Porsche in einer zehnminütigen Radioshow zusammen und begrüßt dabei jeweils interessante Gäste vor dem Mikrofon.


Vorbericht Nr. 35    RCN Rundstrecken-Challenge
11.5.2010

Die erste Veranstaltung im Rahmen der 24-Stunden am Nürburgring wird der 2. Lauf zur RCN Rundstrecken Challenge sein, eine Leistungs- prüfung, die schon Donnerstag frühmorgens um 8 Uhr startet. Es werden 208 Fahrzeuge erwartet; damit ist dies die stärkste Einzelveranstaltung am diesem langen Rennwochenende.
Es werden 11 Runden absolviert, wobei die Letzte Runde eine sog. "Auslaufrunde" ist, die in der neuen Touristeneinfahrt endet, denn dort befindet sich das Fahrerlager. Nur für Teilnehmer des 24h Rennen, die diese Veranstaltung als letzte Möglichkeit nutzen, das Fahrzeug zu überprüfen oder die Fahrer die Strecke aktuell kennenlernen wollen, kehren zu ihren Boxen am GP-Kurs zurück.

Hier die Starterliste des RCN-Laufs.


Vorbericht Nr. 34    BMW Mini Challenge
11.5.2010
Starterliste
Start-Nr. - Team - Fahrer
3 - LECHNER RACING School - Karl Pojer (A)
4 - LECHNER RACING School
5 - LECHNER RACING Team - Richard Trange (S)
6 - LECHNER RACING Team - Stefan Landmann (A)
7 - die agentour racing / Sport1 - Nico Bastian (D)
8 - Team Menden - Michael Menden (D)
9 - Caisley International - Fredrik Lestrup (S)
10 - Caisley International - Reinhard Nehls (D)
11 - FAST FORWARD-TEAM SPICY - Jürgen Schmarl (A)
15 - FAST FORWARD-TEAM SPICY - Oliver Baumann (A)
17 - Team Tekaat - Thomas Tekaat (D)
18 - Besaplast Racing Team - Franjo Kovac (CR)
19 - Team Piro Sports - Martin Heidrich (D)
36 - GIGAMOT - Henry Littig (D)
37 - GIGAMOT - Daniel Haglöf (S)
38 - GIGAMOT - Hari Proczyk (A)
39 - GIGAMOT - Hendrik Vieth (D)
41 - Frensch Power Motorsport - Steve Kirsch (D)
44 - Frensch Power Motorsport - Dirk Lauth (D)

Zeitplan für Training und Rennen wie bei Seat Leon Supercopa (Vorbericht 32)


Vorbericht Nr. 33    Michelin Motorsport-Vorschau
10.5.2010
Michelin als Partner von zwei Werksteams erneut Favorit

Auch in diesem Jahr vertrauen viele Spitzenteams wieder auf die französische Premiummarke. Als erster Anwärter auf den Gesamtsieg gilt die Startnummer 1: der vor der Saison neu aufgebaute Manthey-Porsche 911 GT3 R. Am Steuer des neuen ?Dicken? wechseln sich jene vier Piloten ab, die in den vergangenen Jahren mit vier aufeinanderfolgenden 24-Stunden-Siegen als Partner von Michelin Nürburgring-Geschichte geschrieben haben: Timo Bernhard, Romain Dumas, Marc Lieb und Marcel Tiemann. Der bärenstarke "Elfer" gewann 2010 bereits die ersten beiden VLN-Läufe. "Wir möchten da anschließen, wo wir 2009 aufgehört haben", erklärt Marcel Tiemann. Stellvertretend für das Erfolgs-Quartett warnt Timo Bernhard jedoch: "Unsere Hauptkonkurrenten BMW und Audi sind sehr stark aufgestellt. Wenn ich mir das Starterfeld so ansehe, können locker zehn Autos am Ende ganz oben auf dem Podest stehen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit unserem R ein Wörtchen mitreden können, wenn es um den Sprung aufs Treppchen geht."

Neben einigen weiteren 911 GT3 R und GT3 Cup S - durchgehend auf Michelin rollend - setzt die Truppe von Teamchef Olaf Manthey auch den revolutionären Porsche 911 GT3 R Hybrid ein. Das Werksauto verfügt neben seinem 480 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxer im Heck zusätzlich über ein Energierückgewinnungssystem. Die beim Bremsen frei werdende Energie wird in einem elektrischen Schwungradspeicher, der im Innenraum neben dem Fahrersitz untergebracht ist, konserviert. Beim Beschleunigen sorgen zwei je 60 kW starke Elektromotoren an den Vorderrädern für massiven Zusatzschub ? vollkommen ohne Kraftstoffeinsatz. Bei den Probeläufen im Rahmen der VLN konnte der Hybrid-Renner zwischen den Tankstopps jeweils eine Nordschleifen-Runde mehr fahren als seine direkten Konkurrenten. Der Sportwagen mit dem emissionslosen Extraschub ist ein perfektes Beispiel für die Philosophie, die sowohl hinter der "Porsche Intelligent Performance" als auch der "Balance of Performance" von Michelin steht: mehr Leistung bei geringerem Verbrauch, mehr Effizienz und weniger CO2-Emissionen - auf der Rennstrecke und auf der Straße.

Apropos Straßenverkehr: Mit dem weitgehend serienmäßigen, sogar straßenzugelassenen Werks-911 GT3 RS rüstet Michelin ein hochinteressantes Fahrzeug aus. Besetzt mit Patrick Simon, Roland Asch, Chris Harris und "sport auto"-Chefredakteur Horst von Saurma wollen Porsche und Michelin zeigen, was mit Serientechnik auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt möglich ist.

Auch das Team Mamerow-Racing setzt auf die Kombination Porsche und Michelin. Für die Siegermannschaft des dritten VLN-Laufs 2010 steuern Chris Mamerow, Wolf Henzler und Jörg Hardt einen 911 GT3 R.

Nach ihrer starken Darbietung im Vorjahr gelten auch die hochkarätig besetzten Audi R8 LMS als Siegkandidaten in der Eifel. Auf die kurzfristige Anfrage der werksunterstützten Teams Abt Sportsline und Phoenix Racing - die ursprünglich mit einem anderen Hersteller geplant hatten - sagte Michelin gerne die erneute Unterstützung zu. 2009, beim Debüt der Mittelmotor-Boliden, war einer der Abt-Audi R8 LMS mit Rennpneus von Michelin gleich aufs Podium gefahren. Mit fünf erstklassig besetzten Autos will die Audi-Armada diesmal Manthey auf der obersten Stufe des Podests ablösen.

Für Abt Sportsline greifen acht der besten GT- und DTM-Piloten ins Volant: Christian Abt, Emmanuel Collard, Lucas Luhr und Christopher Mies steuern die Startnummer 2, den anderen Abt-R8 LMS jagen Mattias Ekström, Oliver Jarvis, Timo Scheider und Marco Werner durch die ?Grüne Hölle?. In den drei Phoenix-Autos ist mit einer ganzen Reihe Audi-Werksfahrer die erste Garde des Langstreckensports vertreten: Hans-Joachim "Strietzel" Stuck - der Motorsport-Koordinator des Mutterkonzerns - teilt sich ein Fahrzeug mit Marc Basseng, Mike Rockenfeller und Frank Stippler. Die Startnummer 99 pilotieren Frank Biela, Marcel Fässler, Pierre Kaffer und Marc Hennerici, während der dritte Sportwagen mit einem "Juniorteam", bestehend aus Dennis Rostek, Luca Ludwig und Marc Bronzel sowie DTM-Routinier Markus Winkelhock besetzt ist.

Text: Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA


Vorbericht Nr. 32    SEAT Leon Supercopa
10.5.2010

Am Samstag startet der Seat Leon Supercopa erstmals im Vorprogramm des 38. ADAC Zurich 24h Rennens auf dem Nürburgring. Das 1. Zeittraining findet am Donnerstag von 14:45 bis 15:45 Uhr und das 2. Zeittraining am Freitag von 9:55 bis 10:55 Uhr statt. Das Rennen geht über 4 Runden (Sa., von 10:15 - 11:15 Uhr).
Die Ergebnisse der ersten 2 Läufe in Hockenheim:
Lauf 1: Platz 1 Shane Williams vor Damian Sawicki
Lauf 2: Platz 1 Damian Sawicki vor Maetusz Lisowski und Christian Bebion.

Die aktuelle Starterliste:
Start-Nr. - Name (Land) - Vorname - Team - Rookie/Gast
200 - Westerhoff (GER) - Martin - SEAT Deutschland - Gast
201 - Marschall (GER) - Thomas - Team Marschall
202 - Scharmach (GER) - Peter - Team Marschall
203 - Plenagl (GER) - Alexander - GAG Racing
204 - Simonsen (SWE) - Andreas - Pole Promotion powered by Burgmann Racing
205 - Sandritter (GER) - Max - Pole Prom. pow. by Burgmann Racing - Rookie
206 - Williams (RSA) - Shane - Pole Prom. pow. by Burgmann Racing
207 - Frommenwiler (GER) - Philipp - Pole Prom. pow. by Burgmann R. - Rookie
208 - Dablander (AUT) - Mario - HRS
209 - Bebion (GER) - Christian - HRS
210 - Erhart (GER) - Elia - HRS/ADAC Nordbayern e.V. - Rookie
211 - Pfister (GER) - Andreas - ADAC Team Nordbayern e.V.
212 - Luger (GER) - Matthias - Aust Motorsport/ADAC Nordbayern e.V.
214 - Sawicki (POL) - Damian - Aust Motorsport
215 - Schraml (GER) - Dominik - Logiplus by T.A.C. Race Solutions - Rookie
216 - Rambow (GER) - Alexander - Logiplus by T.A.C. Race Solutions
217 - Fulin (CZ) - Petr - GAG Racing
218 - Lisowski (POL) - Mateusz - SEAT Sport Polska - Gast

Technische Daten des SEAT Leon Supercopa

Motor
  • Vierzylinder-Reihenmotor, 4 Ventile pro Zylinder
  • Hubraum 1984 ccm
  • Bohrung/Hub (mm) 82,5 x 92,8
  • Verdichtungsverhältnis 9,8:1
  • Max. Leistung kW/PS 221/300
  • Max. Drehmoment 340 Nm bei 2100 1/min
  • Elektronische Zündung und Einspritzung
  • Turbolader und Intercooler
Antrieb
  • Sperrdifferential 25/45
  • Doppelkupplungssystem
  • 6-Gang-DSG-Getriebe mit Lenkradschaltung
Bremsen
  • Vorne innenbelüftete Scheibenbremsen Ø 362 mm/Dicke 32 mm
  • Hinten Scheibenbremsen Ø 255 mm/Dicke 10 mm
Fahrwerk
  • Vorne McPherson, hinten Multilink mit je zwei verstellbaren Zug- und Druckstufen, Koni-Dämpfer
Federn
  • Eibach ERS
Reifen
  • Yokohama 230/650R18 (Trockenreifen)
  • Yokohama 210/650R18 (Regenreifen)
Räder
  • ATS in der Dimension 8,5 x 18 Zoll
Maße
  • Länge x Breite x Höhe (mm) 4600 x 1987 x 1384
  • Radstand (mm) 2594
  • Spurbreite vorne/hinten (mm) 1652/1576
  • Leergewicht 1130 kg
  • Tankinhalt 63 Liter


Vorbericht Nr. 31    Vulkan Racing - Mintgen Motorsport
8.5.2010

Das Mintgen-Team aus Mayen startet mit der grün-schwarzen Dodge Viper in der Klasse SP 9. Das Fahrzeug [# 22] mit einem 8,3 L Motor mit 10 Zylindern (V-Form) ist nach GT3 Reglement aufgebaut. Das Gewicht beträgt 1350 kg und der Tank fasst 120 Liter Benzin.
Die Fahrer sind Dirk Riebensahm / Christian Kohlhaas / Christopher Brück und - ganz neu - Wolfgang Kaufmann. Die drei erstgenannten Fahrer haben schon einige Erfahrung mit der Viper bei den letzten VLN-Läufen sammeln können; für Wolfgang Kaufmann ist die Viper 'Neuland', doch der Profi wird sich schnell auf das neue Gefährt einstellen.


Vorbericht Nr. 30    Porsche Teams am Start
7.5.2010

Manthey Racing [# 1], von links:

  • Marc Lieb
  • Timo Bernhard
  • Romain Dumas
  • Marcel Tiemann

Wochenspiegel Team Manthey [# 3], von links:

  • Georg Weiss
  • Michael Jacobs
  • Peter-Paul Pietsch
  • Oliver Kainz

Haribo Team Manthey, [# 8], von links:

  • Lance David Arnold
  • Christian Menzel
  • Richard Westbrook
  • Alexander Margarits

Porsche Team Manthey Racing [# 9], von links:

  • Jörg Bergmeister
  • Richard Lietz
  • Marco Holzer
  • Matin Ragginger

Porsche AG [# 11], von links:

  • Patrick Simon
  • Horst von Saurma
  • Roland Asch
  • Chris Harris

Mamerow Racing [# 12], von links:

  • Chris Mamerow
  • Wolf Henzler

Alle Portrait-Fotos: (c) Porsche AG
Vorbericht Nr. 29    ADAC 24h-Classic
7.5.2010

Im Vorprogramm des 24h-Rennen starten ja zum zweiten Mal die Youngtimer und andere historische Fahrzeuge der Jahrgänge 1966...1988, aber auch noch GTs und Tourenwagen bis 1965. Das älteste Fahrzeug ist ein 1958er Jaguar MK 1.

Insgesamt starten 171 Fahrzeuge in 31 Klassen zu diesem Drei-Stunden-Rennen am Freitag um 16:05 Uhr. Auch hier geht es über die gesamte Strecke, also GP-Kurs und die Nordschleife.

Hier gibt es den ausführlichen Zeitplan zum Classic-Rennen und die Nennliste mit allen Startern und ihren Fahrzeugen.


Vorbericht Nr. 28    Renault Race Festival
6.5.2010

Das Team um Bernd Hütter von der Deutschland-Zentrale in Brühl ist unheimlich stolz, die Starterliste mit über 100 Fahrzeugen präsentieren zu können. Für alle Interessierte hier die Starterliste. Es gibt 3 Startgruppen:
1. New Renault Clio Cup 2006-2010 Intl.
2. Renault Rennsport Festival - "Freestyle"
3. Dacia Logan Rennfahrzeuge

Es gibt 2 Zeittainings (Do. 16-17 Uhr und Fr. 11:20-12:20 Uhr) und das Rennen über 4 Runden findet Samstag ab 8:45 Uhr statt.


Vorbericht Nr. 27    Balance of Performance, Teil 2
6.5.2010

Die Technikausschuss der 24h hat eine eigene "Balance of Performance" herausgegeben, die einige Änderungen zu den Werten in Anhang 5 der 24h-Ausschreibung zeigt und auch nicht alle Änderungen der FIA übernommen hat (siehe Vorbericht 26).
Betroffen sind die Klassen SP7 / SP 8 / SP 9 / SP 10 und E1-XP. Die komplette Aufstellung gibt es auf der ADAC 24h Website unter:
Rennen 2010 => Infos für Teilnehmer => Balance of Performance
als eingescannte Tabellen in PDF-Form.



Phoenix hat für den Audi R8 LMS mit der Start-Nr. 97 einen vierten Fahrer nachnominiert: Markus Winkelhock wird neben Dennis Rostek, Luca Ludwig und Marc Bronzel ins Lenkrad greifen.


News vom 29.4.2010:
Auf der ADAC 24h-Website ist ein Update der Starterliste erfolgt (Stand: 27.4.2010).


Die "Vorläufige Teilnehmerliste", Stand: 23.4.2010, ist auf der 24h-Website online. Jetzt sind es 208 Teams.


Vorbericht Nr. 26    GT3: Balance of Performance
21.4.2010

Neue Festlegungen der FIA zur 'Balance of Performance' bei den GT3 Fahrzeugen.
Am 16.4.2010 wurden von der FIA folgende Fahrzeuge neu eingestuft:

  • Porsche 911 GT3 R: Gesamtgewicht min. 1230 kg (+30 kg mehr gegenüber früher)
  • Audi R8 LMS: Gesamtgewicht min. 1340 kg (+20 kg mehr gegenüber früher), max. Drehzahl 7500 1/min in allen Gängen mit Ausnahme des höchsten Ganges, dort gilt 8500 1/min. Die Motorsteuer-SW (ECU) darf über die Saison nicht mehr verändert werden.
  • BMW Z4: keine Veränderung bekannt
  • Ascari KZ1 R: keine Veränderung bekannt
Die neuen Vorgaben gelten ab sofort.

Auszug aus der 24h-Ausschreibung:
'Es sind nur Fahrzeuge zulassungsfähig, die über eine FIA-GT3-Homologation verfügen. Eventuelle Änderungen in der FIA-GT3-Homologation bzw. Balance of Performance Einstufungen innerhalb der Saison haben zeitgleich Gültigkeit für diese Bestimmungen.'



Vorbericht Nr. 25    Zusammensetzung des Starterfeldes
21.4.2010

Wie zu erwarten stellt in diesem Jahr die SP 9 mit 28 Fahrzeugen die größte Klasse. Dichtauf folgt schon die SP 3T mit 25 Fahrzeugen, die ja auch im letzten VLN-Lauf mit sagenhaften 42 Autos am Start war.
Die weiteren Klassen: SP 3 mit 20 Fahrzeugen, dann die SP 7 mit 14, die SP 8 / SP 5 / D 1T und V 5 mit jeweils 12 Fahrzeugen, die SP 10 mit 11 und die SP 6 mit 9 Fahrzeugen.
Das restliche Feld:
V4=7; D3T=6; SP4T=6; V6=5; V2=5; N2=5; AT=4; SP4=3; SP8T=2; V3=2; D2T=2; E1XP2=2; E1XP1=1; E1XPHyb=1.

Es haben also insgesamt 206 Teams in 24 Klassen genannt.
Korrektur am 23.4.2010: es sind insgesamt 208 Teams in der aktualisierten "Vorläufigen Teilnehmerliste" aufgeführt.


Vorbericht Nr. 24    Volkswagen Scirocco GT24
20.4.2010
Volkswagen Scirocco GT24 mit Bioerdgas in die "Grüne Hölle"

Mit umweltschonender Technologie in die "Grüne Hölle": Volkswagen startet mit drei Bioerdgas-angetriebenen Scirocco GT24-CNG beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Vom 12. bis 16. Mai stellt sich Volkswagen mit den werksseitig vorbereiteten und eingesetzten Sportcoupés damit mehreren Härtetests. Beim Langstrecken-Klassiker kommt neben dem alternativen Kraftstoff Bioerdgas auch eine neue Differenzial-Technologie zum Einsatz.

Die Speerspitze der Scirocco Mannschaft bildet das Junior-Team in der Besetzung Peter Terting (D), Florian Gruber (D), Jimmy Johansson (S) und Nicki Thiim (DK). Beim Vorbereitungsrennen am vergangenen Wochenende erzielte Nicki Thiim mit einer Zeit von 8.47,337 Minuten einen neuen Rundenrekord für frontgetriebene Fahrzeuge auf der Nordschleife. Im zweiten Auto sitzt mit Vanina Ickx (B) erneut eine Frau. Mit ihr gemeinsam starten Nasser Al-Attiyah (Q), Dieter Depping (D) und Klaus Niedzwiedz (D). Der dritte Scirocco GT24-CNG wird von einer Mannschaft aus der technischen Entwicklung, verstärkt durch Journalisten, pilotiert: Dr. Ulrich Hackenberg (D), Prof. Dr. Stefan Gies (D), Bernd Ostmann (D) und Peter Wyss (CH).

"Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist ein Höhepunkt im deutschen Motorsportkalender und eine große technische Herausforderung", so Dr. Ulrich Hackenberg. "Neben einer großen medialen Beachtung in Zeitungen, Internet und TV, zieht der Klassiker auch wieder viele Menschen in seinen Bann. Genau dieser Aufgabe vor diesem begeisterten Publikum wollen wir uns stellen und dabei die innovative Kraft der Marke Volkswagen erneut unter Beweis stellen."

Innovation im Antrieb: elektro-hydraulische Differenzialsperre in "Nummer 116"

Mit einer Neuheit geht der Scirocco GT24-CNG mit der Startnummer 116 in das 24-Stunden-Rennen. Das Sportcoupé verfügt statt über ein konventionelles Differenzial über eine aktive elektro-hydraulische Variante. Das elektronisch geregelte System verbindet die Funktionsweise einer herkömmlichen Differenzialsperre mit der Verbesserung des Fahrverhaltens. Pluspunkte der elektro-hydraulischen Quersperre sind systembedingt weniger stark auftretendes Untersteuern - dank einer Traktionskontrollen-ähnlichen Wirkung, ohne jedoch in die Motorleistung einzugreifen.

Eine größer dimensionierte Bremsanlage soll darüber hinaus die während eines 24-Stunden-Rennens auftretenden Wartungsintervalle erheblich reduzieren. Eine weitere Verbesserung, die der Scirocco GT24-CNG im Vergleich zum Vorjahr spendiert bekam, sind optischer Natur: Zwei Zusatzscheinwerfer, die in der Frontschürze des Sportcoupé eingelassen sind, sorgen bei Nachtfahrten für eine weiter verbesserte Sicht der Piloten.

Text: Volkswagen AG

Vorbericht Nr. 23    Pressekonferenz
16.4.2010

Die diesjährige Pressekonferenz als Auftakt des 24-Stunden-Rennen fand am 14. April in der KölnMesse statt. Es waren einige Fahrzeuge ausgestellt, u.a. der V5 vom z-racing-team [# 222], die Sieger-Alpine des Renault-Rennen des letzten Jahres, ein Porsche, der aktuelle Mitsubishi Lancer Evo und ein Clio. Auf der anderen Seite standen einsam der VW Gas-Scirocco und ein E-Auto vom RWE.
Neue Infos:
- Die "Vorläufige Teilnehmerliste" zeigt 206 Fahrzeuge/Teams
- Walter Röhrl hat eine Rückenverletzung und wird nicht starten. Patrick Simon wird ihn im Porsche ersetzen.
- Die SP 9 / GT3 ist mit 28 Fahrzeugen besetzt, also Porsche 911 R / Audi R8 / BMW Z4 / Ascari / Dodge Viper
- Der Ascari KZ1 R ist noch ohne Fahrerangaben...und muß noch die 'balance of performance' erledigen
- Vom Porsche Hybrid verspricht man sich einiges, denn im letzten Lauf fuhr er schon auf's Podium.
Wer fehlt in der Teilnehmerliste:
- Der Eifelblitz/Scheid Motorsport, die Start-Nr. 10 wurde zwar freigehalten, aber ...
- Holden Commodore aus Australien
- Die 2 Alpina B6 vom letzten Jahr
- Ford GT / Raeder
- Lambo Gallardo
- Das HAROSA-Team (Fam. Salzer)
Die Demo des Manthey-Porsche 911 GT3 R, Audi R8 LMS und Ford Focus RS fiel etwas kurz aus, aber es wurde ja auch schon dunkel...



Achtung:
Neuer Nennungsschluß für das
RENAULT RACE FESTIVAL: 24. April 2010



Vorbericht Nr. 22    Aston Martin
8.4.2010

Aston Martin wird in diesem Jahr mit dem brandneuen RAPIDE an den Start gehen. Der Aston Martin 'Chief Executive' Dr. Ulrich Bez wird den Einsatz leiten und zusammen mit Ingenieuren des Werks aus Gaydon, dem Hauptsitz in Warwickshire, England das Auto pilotieren.
Dies wird dann das fünfte Jahr in ununterbrochener Folge sein, wo Fahrzeuge der Marke Aston Martin am Ring starten.

Der serienmäßige Rapide wurde um Sicherheitsdetails verbessert und die Innenverkleidung entfernt, um Gewicht zu sparen. Das neu abgestimmte Fahrwerk ist auf Slick-Reifen abgestimmt. Der Rapide wird in der SP8 starten, zusammen mit einem V12 Vantage, der im letzten Jahr die Klasse SP8 gewonnen hat.

Technische Details:
Front-Motor/Heckantrieb; V12; 48 Ventile; 5935 ccm; Leistung: 350 kW (477 PS) @6000 UPM; 600 Nm @5000 UPM; Getrieb mit 6 Gängen; 20"-Felgen; Gewicht: 1950 kg (Serie).

Vorbericht Nr. 21    Manthey
7.4.2010

Von Manthey sind folgende Fahrzeuge und Fahrer nominiert worden:

  • # 1   Klasse SP9, 911 GT3 R,   M. Tiemann / T. Bernhard / M. Lieb / R. Dumas
  • # 3   Klasse SP9, 911 GT3 R,   G. Weiss / P.P. Pietsch / M. Jacobs / O. Kainz
  • # 8   Klasse SP9, 911 GT3 R,   L.D. Arnold / R. Westbrook / C. Menzel / A. Margaritis
  • # 88   Klasse SP9 911 GT3 Cup S,   H.G. Riegel / M. Stursberg / W. Kohler / G. Berlandy



Vorbericht Nr. 20    Brunswick Automotive
6.4.2010

Brunswick Automotive kommt mit ihrem Aston Martin Vantage N24 GT4 zum Ring. Teamchef Giles Groombridge bringt Fahrer aus Australien mit und sie erhoffen einen guten Platz beim 24h-Rennen rund um die Nürburg.

Im letzten Jahr war das Team mit einem BMW 130i [# 61] bei den 24h am Ring vertreten. Sie erreichten in der Klasse SP5 den Platz 7 bei 15 Startern.

Der Aston Martin Vantage N24 wurde in diesem Jahr bei den 24h Dubai eingesetzt [# 120] und erreichte dort einen 7. Platz in der Klasse.

Technische Daten:

  • Fahrzeugtyp: Aston Martin N24
  • Spec: GT4
  • Motorleistung: 410 bhp
  • Getriebe: Aston Martin 6-Speed c/w Aston Martin Sportshift
  • Data Logging/Dash: Pi Research
  • ECU: Aston Martin
  • Fahrwerk: Bilstein / Eibach Federn


Vorbericht Nr. 19    Mitsubishi Lancer Evolution X
2.4.2010

Die TIC racing GbR geht nach erfolgreichem Debüt im letzten Jahr wieder mit einem Mitsubishi Lancer Evolution X mit GETRAG PowerShift® Getriebe beim ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring vom 13. -16. Mai 2010 an den Start. Das Team startet in der Klasse SP3T, den Spezialtourenwagen mit Turbomotoren bis 2000 ccm Hubraum.

Ergebnisse 2009
Im Jahr 2009 erzielte das Privatteam bei seinem Debüt auf Anhieb den vierten Platz in seiner Klasse (SP3T) von 16 direkten Konkurrenten und den 32. Platz von 170 gestarteten Fahrzeugen insgesamt. "Wir sind sehr stolz, dass wir gleich beim ersten 24h Rennen eine so gute Platzierung erzielt haben und damit auch unsere Konkurrenten überrascht haben. In diesem Jahr wollen wir an die Ergebnisse des letzten Jahres anknüpfen und streben mit unserem optimierten Gesamtpaket eine gute Platzierung im Mittelfeld an", so Frank Koch, Teamchef, TIC racing GbR.

Das Fahrzeug
Das Team setzt einen Mitsubishi Lancer Evolution X mit Allradantrieb und einem 2 Liter 4 Zylinder Reihenmotor mit Abgasturbolader und circa 320 PS ein. Das Fahrzeug erzielt mit seinen rund 1420 kg eine Spitzengeschwindigkeit von circa 250 km/h und beschleunigt von 0-100 km in 5,5 Sekunden. Der Allradantrieb mit aktiver Kraftverteilung von der Vorderachse zur Hinterachse ist zusätzlich mit dem sogenannten "Torque Vectoring" an der Hinterachse ausgestattet, um die Fahreigenschaften optimal auf die Fahrbahnbedingungen abstimmen zu können.

Die Partner
Neben dem Hauptpartner GETRAG konnte das Team von TIC racing, das dieses Jahr unter dem Namen "Team GETRAG Falken Motorsport" antreten wird, auch die Firma Falken als Sponsor und Technologiepartner gewinnen. Falken als Hersteller von Hochleistungsreifen für den Rennsport und Straßenverkehr und offizieller Partner des 24h Rennens stattet das Team unter anderem mit High Performance Rennreifen aus. Des Weiteren wird das Team von Castrol, Medienhaus Blümel, Audiomarkt und WU Motorsport unterstützt.

Das Team
Das TIC racing GbR Team besteht aus Entwicklungsingenieuren der GETRAG FORD Transmissions in Köln, die an der Entwicklung des GETRAG PowerShift® Getriebes mitgewirkt haben. In der Teamzusammenstellung gab es kaum Veränderungen, so dass man auf die Erfahrungen vom letzten Jahr aufbauen kann.
Das Fahrerteam besteht in diesem Jahr auch wieder aus einem teameigenen Fahrer, Karsten Quadder, der den Wagen im letzten Jahr nach 24h souverän ins Ziel führte, sowie dem Mitsubishi Werksfahrer, Takao Matsui, der auch im Vorjahr Jahr am Steuer saß. Die zwei zusätzlichen Fahrer werden in Kürze bekannt gegeben.

Text: GETRAG FORD Transmissions

Vorbericht Nr. 18    Rehs Team mit BMW 130i GTR
2.4.2010

Den Traum von der Teilnahme am 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife erfüllen sich die Brüder Patrick und Sascha Rehs vom RehsRaceTeam in 2010 zum ersten Mal. Um gut gerüstet für den Marathon zweimal rund um die Uhr zu sein, haben sich die beiden zwei schnelle Kollegen aus der Rundstrecken-Challenge Nürburgring mit an Bord Ihres BMW 130i GTR geholt: Markus Schaufuß und Konstantin Wolf werden beim Langstreckenklassiker das Fahrerteam komplettieren.

Der bereits angesprochene BMW 130i GTR des jungen Privatteams wurde mit Hinblick auf das 2010er 24h-Rennen komplett neu aufgebaut. Basis ist eine von BMWs Motorsportabteilung vorbereitete Rohkarosse inkl. originaler Sicherheitszelle. Außen verhalf ein komplettes Flossmann Bodykit dem 1er zu seiner ansprechenden Erscheinung. Angetrieben wird der BMW vom serienmäßigen 3-Liter Reihensechszylinder, der einen soliden Kompromiss aus Leistung, Drehmoment, Haltbarkeit und überschaubarem Verbrauch liefert. Bei der Verzögerung helfen wieder die Bayern mit, die ein Renn-ABS MK60 lieferten, das die Arbeit der ATE Powerdisks und der darauf einwirkenden Hawk-Beläge überwacht. Für den richtigen Bodenkontakt sorgt ein KW Competition Fahrwerk mit Nordschleifenabstimmung. Die aufgezählten Positionen stellen nur einen Teil der Ausstattung dar. Näheres zum Wagen erfährt man unter www.rehsraceteam.de.

Betreut werden Fahrer und Fahrzeug während des 24h-Rennens von einem ambitionierten Team motorsportbegeisterter Leute, die gerne ihre Freizeit opfern um den "Mythos 24h-Rennen" vor Ort mitzuerleben. Und für alle im Team steht die Erfüllung eines Traums noch aus: den Rehs 1er beim Überfahren der Ziellinie am 16.05.2010 zu erleben!

Text: René Graff

Vorbericht Nr. 17    z-racing team mit BMW Z4
31.3.2010

Das Team z-racing wird mit ihrem BMW Z4 Coupé in der Klasse V5 antreten. Klasse V5 bedeutet, mit dem 3-Liter-6-Zylinder-Motor in einem 'serienmäßigen' Fahrzeug zu starten.

Betreut werden die Fahrer Dieter Weidenbrück (Wesseling), Dr. Guido Wegner (Bonn), Winfried Bernartz (Bonn) und Friedhelm Tang (Bonn) von Schmickler PERFORMANCE, einem Motorsport-Servicebetrieb aus Gimmigen/Bad Neuenahr.

Das Fahrzeug wurde auch schon in den beiden letzten Jahren beim 24h-Rennen eingesetzt und man erreichte 2008 den 2. Platz und 2009 den 8. Platz in der Klasse.
Alle Fahrer haben die 24h schon mindestens zweimal gemeistert und für dieses Jahr hat man sich einen Podiumsplatz als Ziel gesetzt. Gute Rundenzeiten von 10:10 bis 10:20 sollten gelingen.

Technische Daten des Fahrzeugs:
  • Hersteller:   BMW
  • Typ:   Z4 Coupé
  • Hubraum:   2997 ccm
  • Leistung:   195 kW (265 PS)
  • Gewicht:   1.300 - 1315 kg
  • Baujahr:   2007
  • Gruppe/Klasse:   V5
  • Fahrwerk:   Sachs
  • Reifen:   Yokohama
  • Tankinhalt:   70 Liter


Vorbericht Nr. 16    Peugeot RCZ
31.3.2010

Peugeot RCZ in der "Grünen Hölle" - Premiere des Sport-Coupés beim 24h-Klassiker

  • Weltweit erster Motorsporteinsatz begleitet Markteinführung des RCZ
  • 2.0 HDi FAP idealer Motor für das 24-Stunden-Rennen in der Eifel
  • Einsatz ist Teil der Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag der Marke

Neben der Titelverteidigung bei den 24 Stunden von Le Mans mit dem Peugeot 908 HDi FAP nimmt die französische Marke anlässlich ihres 200. Geburtstages einen weiteren Eintages-Rennsportklassiker in Angriff: Der brandneue Peugeot RCZ wird beim 38. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring (13.-16. Mai) seinen weltweit ersten Motorsporteinsatz bestreiten - passend zum Jubiläum mit der Startnummer "200". Mit diesem Härtetest auf der Nordschleife, der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke überhaupt, sollen sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Zuverlässigkeit des Sport-Coupés demonstriert werden. Der Peugeot RCZ wird wenige Tage zuvor Ende April seine Markteinführung in Deutschland feiern.

Siegreiche HDi FAP-Technologie auch in der Eifel im Einsatz

Dynamisch, sparsam, zuverlässig und sauber - das sind die hervorstechenden Eigenschaften, die den Diesel-Sportwagen Peugeot 908 HDi FAP im Vorjahr zum Sieg bei den legendären 24 Stunden von Le Mans geführt haben. Und auch der Peugeot RCZ wird bei seinem Marathon-Einsatz in der "Grünen Hölle" mit modernster Diesel-Technologie an Bord starten. Sein 2.0 Liter HDi-Triebwerk mit dem serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP leistet im Rennwagen 147 kW (200 PS). Auch das übrige Fahrzeug bleibt für den Härtetest auf der 24,433 Kilometer langen Berg-und-Tal-Bahn weitgehend seriennah - auch dies ein Hinweis, was für ein hohes sportliches Potenzial der RCZ von Haus aus mitbringt.

Zwei Nationen, zwei Autos

Peugeot wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei RCZ gegen die Konkurrenz in der Dieselklasse antreten. Ein Auto wird von einem französischen Team pilotiert, das andere Fahrzeug von einer deutschen Besatzung.
Das deutsche Team und die Rennversion des RCZ werden am 9. April im Rahmen einer Pressekonferenz (um 13:30 Uhr) auf dem Messestand von Peugeot (Halle 3; Stand C02) auf der AMI in Leipzig präsentiert.

Quelle: PEUGEOT Deutschland GmbH



Vorbericht Nr. 15    Farnbacher / Ferrari
30.3.2010

Jetzt ist es klar: das Team Hancook Farnbacher Racing hat den Ferrari F430 GTC für die SP7 genannt. Deshalb auch das Auftreten bei der Probe- und Einstellfahrt am 21. und der Start beim ersten VLN-Lauf am 27. März.

Der fränkische Rennstall aus der Nähe von Nürnberg ist in diesem Jahr bei der LMS und den 24h Le Mans aktiv und nun kommen die 24h Nürburgring dazu. Die Fahrer: Dominik Farnbacher wird vermutlich mit den beiden Deutschen Pierre Kaffer und Dominik Schwager und dem Dänen Allan Simonsonan an den Start gehen. Es könnte aber auch Marco Seefried sein, der fährt.

Technik: 4-Liter-V8 Sauger-Motor mit 4 Ventilen/Zylinder.

Kurzer Rückblick auf den ersten VLN-Lauf: Nach dem Training lag das Team auf Platz 7 in ihrer Klasse, konnte sich im Lauf des Rennens aber noch steigern und freute sich nach 26 Runden über die Podestplatzierung. Dominik Farnbacher erreichte zusammen mit Allan Simonsen (Dänemark) und Keen Lehman (USA) Platz 2 in der Klasse. Beste Rundenzeit von 8:29,7 (VLN-Strecke), sonst im Zeitfenster 8:45...9:05



Der komplette, aktualisierte Zeitplan (Stand: 8. März 2010) des Veranstalters als PDF-Datei.

Achtung, Änderungen:

- Der "Teilnehmer-Corso" am Mittwoch Abend entfällt!
- Der "Adenauer Racing Day" findet nicht statt, sondern im "ring°boulevard" gibt es eine "Autogrammstunde" (Donnerstag 15:30-17:00 Uhr).


Vorbericht Nr. 14    Porsche
25.3.2010

Der Countdown zum 24-Stunden-Rennen Nürburgring läuft. Beim ersten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 27. März bereiten sich die Porsche-Teams intensiv auf den Eifel-Marathon vor. Allen voran die Titelverteidiger vom Team Manthey Racing: Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) teilen sich beim Renndebüt des neuen Porsche 911 GT3 R das Cockpit. Vierter Mann beim 24-Stunden-Rennen am 15. Mai wird wie im Vorjahr Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich) sein.

Mit Spannung erwartet wird ebenfalls die Rennpremiere des Porsche 911 GT3 R Hybrid, der die beim Bremsen zurückgewonnene Energie in einem elektrischen Schwungrad speichert. Beim 24-Stunden-Rennen werden die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Porsche-Junior Marco Holzer (Bobingen) sowie der ehemalige Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) das Fahrzeug pilotieren. Beim Testrennen am kommenden Wochenende teilen sich Bergmeister, Lietz und Ragginger das Cockpit. "Es ist für mich immer etwas Besonderes, ein Rennen in Deutschland zu fahren", gibt Bergmeister zu, der normalerweise einen Porsche 911 GT3 RSR in der American Le Mans Series pilotiert. "Wir werden beim Auftakt der Langstreckenmeisterschaft sicher jede Menge Erkenntnisse sammeln, die uns dabei helfen, das neue Hybridsystem immer besser zu verstehen und das Auto bis zum 24-Stunden-Rennen weiter zu entwickeln."

Sein Renn-Comeback nach 17 Jahren gibt beim Saisonauftakt der Langstreckenmeisterschaft der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl (Regensburg). Zusammen mit DTM-Legende Roland Asch (Ammerbruch) und den Journalisten Horst von Saurma-Jeltsch (Stuttgart) und Chris Harris (Großbritannien) wird er beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring einen serienmäßigen Porsche 911 GT3 RS pilotieren. "Ich freue mich sehr darauf, nach so langer Zeit wieder einmal ein Rundstreckenrennen zu bestreiten", sagt Röhrl. "Aber der Schwerpunkt wird an diesem Wochenende darauf liegen, möglicht viel Erfahrung unter realen Rennbedingungen mit dem Auto zu sammeln."

Der erste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am 27. März um 12 Uhr und geht über eine Distanz von vier Stunden.

Quelle: Porsche AG


Vorbericht Nr. 13    Ford Focus RS und die FH Köln
23.3.2010

Ein Team der Fachhochschule (FH) Köln Motorsport - unterstützt durch das Ford Werk Köln - setzt einen Ford Focus RS ein. Die Studenten der Fachrichtung Fahrzeugtechnik bauen einen von ihrem rheinischen Nachbarn zur Verfügung gestellten, bereits ab Werk 224 kW (305 PS) starken Ford Focus RS für den Renneinsatz auf. Erste Testfahrten wurden am 20. März während der VLN-Probe- und Einstellfahrt durchgeführt.

Das Team FH Köln Motorsport powered by Ford erfreut sich der tatkräftigen Unterstützung durch den Automobilzulieferer TRW, den Reifen- spezialisten Dunlop, die Sachverständigen-Organisation Dekra und den Mineralölhersteller Castrol.
20 Studentinnen und Studenten unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Frank Hermann sind in der FH Köln mit der Vorbereitung des Ford Focus RS beschäftigt.
Nachtrag: Jari-Matti Latvala (Ford-Werksfahrer in der Rallye-Weltmeisterschaft) startet zusammen mit der Journalistin (bei Sport-Auto) Anja Wassertheurer, der Rennfahrerin Daniela Schmid (Österreich) sowie Stefan Schlesack (Youngtimer, Rallye, NBR, Ford Escort RS 2000).


Vorbericht Nr. 12    Lotus, Evora Type 124
19.3.2010

Die Firma Lotus Cars plc teilte schon im Sept. des letzten Jahres mit, daß ein Evora 124 in Rennausführung für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring genannt werde.

Der Lotus Evora ist eine Neuentwicklung und er verspricht von den technischen Daten her eine echte Konkurrenz in der GT3 Klasse. Der Einsatz am Nürburgring wird duch ein Werksteam durchgeführt. Fraglich ist, ob das Fahrzeug schon die entsprechende Reife besitzt, um die 24h zu überstehen.

 

Technische Daten:

  • Gewicht: 1200 kg
  • Motor: Toyota V6-Mittelmotor; quer eingebaut; Sauger
  • Leistung: 400 PS @ 7000 1/min
  • Hubraum: 4000 ccm
  • Drehmoment: 400 Nm @ 6000 1/min
  • Max. Drehzahl: 7250 1/min
  • Schmiersystem: Trockensumpf
  • Getriebe: sequentielles Sechsgang-Renngetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad
  • Antrieb: Hinterachse
  • Tank: 120-Liter-ATL-Kraftstoffsystem
  • Sicherheitseinrichtungen: FIA Brandlöschsystem und FIA-Überrollkäfig
  • Bremsen: vorne und hinten mit 6-Kolben-Bremssätteln von AP Racing; renntaugliches Bosch-ABS-System
  • Fahrwerk: vierfach verstellbare Stoßdämpfer und justierbare Stabilisatoren; leichte, geschmiedete Aluminiumradaufhängungen
  • Felgen: 18-Zoll; 9 1/2 J vorne und 11 J hinten
  • Fahrgestell: supersteifes extrudiertes, geklebtes High-Tech-Aluminiumfahrgestell
  • Flügelwerk: Frontsplitter; ein in das Heck integrierter Spoiler; zusätzlich ein großer Heckflügel und ein Heckdiffusor
  • Tank: 120 l
25.4.2010 Nachtrag; Lotus wird den Evora nicht bei den 24h einsetzen.


Vorbericht Nr. 11    Victor Smolski auf Ginetta G50 GT4
18.3.2010

Victor Smolski hat vor, auf einer Ginetta G50 GT4 bei den 24h zu starten. Betreut wird er von der Firma Boes Motorsport aus Kempenich, die nahe am Nürburgring beheimatet ist.
Die beiden Fotos zeigen die Ginetta als GT3-Ausführung bei den 24h in Dubai Anfang des Jahres. Die GT4-Ausführung hat keinen Heckflügel.

Die Fa. Ginetta Cars Ltd. aus Leeds/UK hat dieses Fahrzeug entwickelt und baut es in einer Kleinserie seit 2008. Aufgebaut ist es mit einem Stahlrohrrahmen und einer Fiberglaskarosserie.
Einige technische Daten:

  • Gewicht: 1000 kg, für VLN: 1020 kg
  • Tank: 80 l
  • Motor: Ford V6 / 3500 ccm / Sauger / weit zurückgesetzter Frontmotor
  • Leistung: 295 BHP @ 6500 1/min
  • Drehmoment: 339 Nm @ 4500 1/min
  • Getriebe: 6 Gänge, sequenziell geschaltet, Hinterachs-Antrieb

Viktor Smolski hat schon an einigen 24h-Rennen teilgenommen, zuletzt 2008 und er belegte in der V6 den 3. Platz in der Klasse. 2009 fuhr er fast alle Läufe zur RCN-Challenge und einen VLN-Lauf, den er als Klassensieger beendete.
Die Ginetta G50 wird in der Klasse SP10 (SRO-GT4) starten und da es dort keine KLasseneinteilung gibt, warten der Aston Martin V8 Vantage N24 (9:47,1 in 2009), BMW M3 GT4 (9:41,6 in 2009), Corvette C6 und Nissan 350Z auf sie.
Boes-Motorsport wird in diesem Jahr 2 Ginetta bei den VLN-Läufen einsetzen und dort die nötige Erfahrung für das kommende 24h-Rennen sammeln.

Nachtrag 4.5.2010: wegen eines Unfalls kann der Wagen nicht eingesetzt werden und Victor Smolski wird wahrscheinlich nicht starten.
Vorbericht Nr. 10    Wölflick Racing mit Ford Mondeo
18.3.2010

Wölflick Racing wird wieder mit dem Ford Mondeo in der Klasse SP4T (>2000-2600 ccm, Turbo) starten. Die Fahrer: Mola Adebisi / Urs Bressan / Stephan Wölflick. Der Ford Mondeo mit 228 kW/310 PS wurde schon im letzten Jahr eingesetzt und die Start-Nr. 76 siegte in der KLasse SP4T, der zweite Mondeo (Start-Nr. 75) fiel leider nach 40 Runden aus. Mit den beiden Fahrzeugen wurden beste Rundenzeiten von 10:21 bzw. 10:29 erreicht.


Vorbericht Nr. 9    Opel Manta
17.3.2010

Das Team Volker Strycek, Peter Hass, Bernhard Schmittner und Olaf Beckmann hat für ihren "Fuchsschwanz-Manta" die Startzusage vom Veranstalter erhalten.


Vorbericht Nr. 8    LEXUS
17.3.2010

LEXUS LFA startet beim 24h-Rennen am Nürburgring

Toyota/Lexus gibt die Teilnahme beim kommenden 24h-Rennen auf dem Nürburgring bekannt. 2010 tritt LEXUS damit zum dritten Mal in Folge mit dem LFA an. Bei der 38. Auflage des Langstreckenklassikers setzt das GAZOO Racing-Team um LEXUS zwei eigens präparierte Exemplare des 412 kW/560 PS starken Straßensportwagens ein.

Unter der Leitung des LEXUS Chef-Testingenieurs Hiromu Naruse (in Japan "The Meister" genannt) werden vier japanische und drei deutsche Rennprofis in zwei LFA Cockpits sitzen. Das japanische Team wird gebildet von Takayuki Kinoshita, Akira Iida, Juichi Wakisaka und Kazuya Oshima.
Takayuki Kinoshita hat sich in Japan als sechsfacher Gewinner der "Super Taikyu" Endurance-Serie einen Namen gemacht. Am 24h-Rennen auf dem Nürburgring nahm er häufiger und mit größerem Erfolg (Fünfter im Gesamtklassement) teil als jeder andere japanische Fahrer. Akira Iida gewann 1995 und 2007 die Gesamtwertung des Tokachi 24h-Rennens; Juichi Wakisaka und Kazuya Oshima gehören zu den konstant erfolgreichen Piloten in den japanischen Rennserien Super GT 500 und GT 300.

Der zweite Renn-LFA wird von den deutschen Piloten Armin Hahne, Jochen Krumbach und Andre Lotterer um die Nordschleife pilotiert.
Auch sie sind erstklassige Langstreckenspezialisten und ausgewiesene Nordschleifen-Kenner. Krumbach fuhr beim Nürburgring 24h-Rennen 2008 auf den zweiten Platz im Gesamtklassement. André Lotterer gewann die japanische Super GT 500 Serie zweimal (2006 und 2009) und Ex-DTM Fahrer Armin Hahne gewann schon 1991 die 24h.

Kurzer Rückblick auf 2009: die 2 LF-A starteten in der SP 8 und die Nr. 14 ("Morizo"/Quiros/Kinoshita/Iida) erreichte einen 4. Platz in der Klasse und wurden 87. im Gesamt. Rundenbestzeit 9:01.
Die Nr. 15 (Hahne/Lotterer/Krumbach/Naruse) fielen nach 22 1/2 Stunden aus. Rundenbestzeit 8:50.

Text: nach Angaben von LEXUS

Nachtrag:

So sieht der neue LFA aus, der zum ersten Mal bei der VLN-Probe- und Einstellfahrt am 20.3.2010 gesehen wurde.





Der komplette, aktualisierte Zeitplan (Stand: 8. März 2010) des Veranstalters als PDF-Datei.


Vorbericht Nr. 7    VW, Audi, Lamborghini und Seat
8.3.2010

Rückblick: Im letzten Jahr war Volkswagen noch mit mehreren Sciroccos vertreten und konnte 2 Klassensiege herausfahren. Die Zuschauer sahen zugleich die Weltpremiere des neuen Scirocco R, der mit 265 PS stärksten Variante des Sport-Coupés. Leider war kein Lambo Gallardo am Start, aber 6 Seats 2009 traten in verschiedenen Klassen an.

VW: Der im Zeitplan der 24h angekündigte Volkswagen Scirocco Cup wird leider nicht starten.

AUDI: Der R8 LMS wurde zwischenzeitlich als GT3-Rennsportwagen technisch weiterentwickelt und die Auslieferung an Kundenteams hat begonnen. 20 Exemplare des Audi R8 LMS werden bis Mitte April an die Teams übergeben, die den GT3-Rennsport- wagen in der Saison 2010 in verschiedenen nationalen und internationalen Rennserien und bei den beiden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps an den Start bringen wollen.

Um den Kundenteams ein möglichst perfektes Rennsportfahrzeug anbieten zu können, hat Audi Sport die vom GT3-Reglement gegebene Möglichkeit genutzt und wird beim Weltverband FIA eine Evolutionsversion des R8 LMS homologieren, die gegenüber dem Vorjahresmodell mit zahlreichen technischen Verbesserungen aufwartet. Die bisherigen Fahrzeuge werden durch ein Update-Kit auf den neuesten Stand gebracht und können so weiter eingesetzt werden.
Verbesserungen: Das Chassis und das Fahrwerk wurden in Details überarbeitet. Die Leistungsfähigkeit der Motorkühlung wurde weiter verbessert, sodass der R8 LMS auch bei extremen Außentemperaturen problemlos eingesetzt werden kann.
Die komplexe Elektronik wurde für den Rennbetrieb optimiert, ebenso die Abgasanlage. Besonders wartungsfreundlich ist das neu entwickelte Sechsgang-Renngetriebe. Es erlaubt die Inspektion von Verschleißteilen durch eine Öffnung im Gehäuse. Ein Ausbau des Getriebes ist dafür nicht notwendig.

Teams, die den Audi R8 LMS beim 24h-Rennen einsetzen werden:
ABT Sportsline / Black Falcon / Phoenix Racing.

LAMBORGHINI: Bisher ist nichts darüber bekannt, ob Raeder wieder mit dem Gallardo weitermacht, nachdem sie den Ford GT wieder an Matech zurück gegeben haben.
Ergänzung am 25.3.2010: Der Lamborghini wird leider nur noch als Ausstellungsfahrzeug wieder aufgebaut.

SEAT: Im Rahmen der Seat Léon Supercopa 2010 Rennserie (Markenpokal) mit 8 Rennen werden auch am Freitag 4 Rennrunden auf der Gesamtstrecke absolviert. Das Auto hat einen 2-Liter-Motor mit 300 Turbo-PS - die Top-Speed liegt bei knapp 260 km/h -, ein DSG-Getriebe, eine Schaltwippe, keine Kupplung und ein komplettes Data-Recording. Ein rennfertiger Léon kostet ca. 67.000 Euro.


Vorbericht Nr. 6    Porsche und BMW
20.2.2010

Neben der Unterstützung des Projektes "911 GT3 Hybrid" durch das Porsche-Werk wird das Manthey-Team durch die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard und Romain Dumas verstärkt. Die weiteren Fahrer sind Marc Lieb und Marcel Tiemann, die auf dem Porsche 911 GT3 unterwegs sein werden. Damit fährt exakt die selbe Fahrercrew, die auch im letzten Jahr den Gesamtsieg für das Manthey-Team aus Meuspath herausfahren konnte - ein potentielles Siegfahrzeug für die 2010er Auflage.

Bis jetzt sind 2 Mannschaften bei Manthey bekannt:
Nr. 1: Manthey-Porsche 911 GT3 R, Fahrer: Timo Bernhard/Romain Dumas/Marc Lieb/Marcel Tiemann
Nr. 2: Haribo-Manthey-Porsche 911 GT3 R, Fahrer: Christian Menzel/Richard Westbrook/Lance David Arnold/Alex Margaritis
Vermutlich werden 2 Fahrzeuge vom Typ 997 in der R-Ausführung, also Baujahr 2010, eingesetzt.


Mamerow Racing kündigt den Einsatz eines neuen Porsche 911 GT3 R, Typ 997, Baujahr 2010 an. Er wird von Chris Mamerow und Sascha Bert in den VLN-Läufen pilotiert und zum 24h-Rennen durch den Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler verstärkt.

Das 2009er Fahrzeug - die alte Start-Nr. 76 - wird in 2010 von Marko Schelp, Michael Zehe und Alexander Roloff pilotiert.


Nachdem BMW den M3 GT2 E92 bei den letzten VLN-Läufen 2009 unter der Bewerbung BMW Motorsport auf dem Nürburgring "zu Testzwecken" einsetzte, steht in diesem Jahr ein werkseitiger Einsatz bei den 24h an.
Entspr. der Ausschreibung ist er in der Klasse E1-XP2 im Anhang 5 schon gelistet und startet in der Division 1 zusammen mit DTM-Fahrzeugen (z.B. Opel Astra, falls am Start), V8-STAR (welche?), dem Hybrid-Fahrzeug (Apollo), welches aber eigentlich in die Klasse 'E1-XP Hybrid' gehört und dem Bio-Diesel/Biofaser Renault Megane Trophy. Ein illustres Starterfeld...

Die Fahrer-Mannschaft wird aus Jörg und Dirk Müller, Dirk Werner, Andy Priaulx und Augusto Farfus bestehen, aber durch Uwe Alzen und Dirk Adorf ergänzt werden. Die 'Neuen' Alzen und Adorf werden, um sich mit den Autos vertraut zu machen, bei den kommenden VLN-Läufen starten. Schaut man sich die Historie an sieht man, daß schon am 3.10. des vergangenen Jahres Jörg Müller und Augusto Farfus sehr gut im Feld mitfahren konnten. Ihre Rundenbestzeit lag bei 8:19.882 (Runde 25 von 28) und die Tagesbestzeit lag bei 8:17,781 (Porsche 911 GT3); am 17.10. fuhren Dirk Müller/Andy Priaulx in Runde 18 von 27 eine Zeit von 8:29.180 (Tagesbestzeit 8:23 Mamerow-Porsche).
Als 8. Fahrer wurde Pedro Lamy ausgewählt. Er hat ja schon 4 mal die 24h auf dem Nürburgring gewonnen (2001/2002 Viper/Zakspeed und 2004/2005 BMW M3 GTR). Damit stehen die Fahrer für die beiden M3 GT2 Fahrzeuge fest.


Vorbericht Nr. 5    Porsche Hybrid-997 GT3 R
11.2.2010
Neuer 911 GT3 R Hybrid bei den 24h am Ring

Der 911 GT3 R Hybrid wird nach seiner Premiere in Genf auf dem Nürburgring bei Langstreckenrennen erprobt werden. Als Höhepunkt dieser Erprobung ist ein Start beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings am 15./16. Mai vorgesehen. Ein Sieg des 911 GT3 R Hybrid steht dabei aber nicht im Vordergrund. Vielmehr soll er als Technologieträger und so genanntes Rennlabor Erkenntnisse für die spätere Anwendung der Hybridtechnik in Straßensportwagen liefern.

Das neuartige Hybridsystem wurde speziell für den Einsatz im Rennwagen entwickelt und unterscheidet sich im Aufbau und in den Komponenten deutlich von konventionellen Hybridsystemen. So ergänzt ein elektrischer Vorderachsantrieb mit zwei je 60 kW starken Elektromaschinen den 480 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor im Heck des 911 GT3 R Hybrid. Anstelle der in Hybrid-Straßenfahrzeugen üblichen Batterien liefert ein elektrischer Schwungradspeicher, der im Innenraum neben dem Fahrer untergebracht ist, die Energie für die Elektromotoren.

Der Schwungradspeicher ist ebenfalls eine Elektromaschine, deren Rotor mit bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute rotiert und die Energie mechanisch in Form von Rotationsenergie speichert. Aufgeladen wird der Schwungradspeicher bei Bremsvorgängen, wenn die beiden Elektromaschinen an der Vorderachse ihre Funktion umkehren und als Generatoren arbeiten. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot bei Bedarf, also beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder während Überholvorgängen, dessen Energie abrufen, indem das Schwungrad im Generatorbetrieb elektromagnetisch abgebremst wird und so aus seiner Bewegungsenergie bis zu 120 kW Leistung für die beiden Elektromotoren an der Vorderachse liefert. Diese Zusatzleistung steht dem Piloten nach jedem Ladevorgang jeweils für eine Dauer von etwa sechs bis acht Sekunden zur Verfügung.

Energie, die früher beim Bremsvorgang ungenutzt in Wärme umgewandelt wurde, kann jetzt höchst effizient in zusätzliche Antriebskraft umgesetzt werden. Der Hybridantrieb wird je nach Rennsituation aber nicht nur leistungs-, sondern auch verbrauchsorientiert eingesetzt. Dies steigert die Effizienz und damit auch die Performance des 911 GT3 R Hybrid, zum Beispiel durch ein geringeres Tankgewicht oder sogar spätere Boxenstopps.

Quelle: Porsche AG

Williams Hybrid Power Limited bestätigt, daß das Energie Speicher System als Teil des neuen Porsche 911 GT3 R Hybrid durch Fa. Williams Hybrid Power (Teil von Williams F1) entwickelt und geliefert wurde.


Vorbericht Nr. 4    Renault Race Festival
10.2.2010

In diesem Jahr gibt es einige Änderungen gegenüber den Vorjahren. Eine wesentlich Verbesserung ist die Festlegung, daß alle Trainings und Rennen über die Gesamtstrecke ausgetragen werden.

Das Renault Race Festival wurde auch gegenüber dem letzten Jahr weiter ausgebaut nach dem Motto "Renault rockt den Ring" und nun erhofft man sich einen neuen Teilnehmerrekord mit über 180 Fahrzeugen.
Schon Donnerstag gibt es ein 60-minütiges Taining, freitags nochmal 60 Minuten und am Samstag dann schon frühmorgens das 60 Min. Rennen.
Welche Autos gibt es zu sehen:
Clio RS III "Coupe" + Clio RS II Cup-Version + Clio V6 Trophy + Mégane Cup + Mégane Trophy + historische Tourenwagen wie Renault 21 Turbo, Renault 5 Turbo, Alpine A110 / A310 etc.
Gestartet wird in 3 Startgruppen (nach Modellen) mit einer Einführungsrunde und anschließend 4 Rennrunden.
Die erste Gruppe: Fahrzeuge aller europäischen New Renault Clio Cups
Zweite Gruppe: alle weiteren Renault-Tourenwagen
Dritte Gruppe: Dacia-Rennwagen.

 


Vorbericht Nr. 3    Christian Menzel
29.1.2010

Der in der Nähe des Nürburgring in Kelberg lebende (wenn er zu Hause ist) Christian Menzel wird beim 24h Rennen im Team von Olaf Manthey in einem von Haribo gesponserten Porsche 911 GT3 R starten.

Er wird zusammen mit Richard Westbrook, Lance David Arnold und Alex Margaritis an den Start gehen. "Eine tolle Sache und auch eine super Chance, nach 1998 (mit Hans-Joachim Stuck und Marc Duez auf einem BMW 320 Diesel) endlich wieder diesen Klassiker zu gewinnen!"

Eventuell wird im Vorfeld noch ein Testrennen in dem neuen 911 GT3 R in der VLN bestritten.

Quelle: Website von Christian Menzel


Vorbericht Nr. 2     Zeitplan
27.1.2010
  • Mi. ca. 18:30 Uhr Corso
  • Do. 13:00 - 14:30 Uhr Freies Training
  • Do. 19:30 - 23:30 Uhr 1. Zeittraining
  • Fr. 12:45 - 14:45 Uhr 2. Zeittraining
  • Sa. 11:30 - 12:30 Uhr Fahrerparade
  • Sa. 15:00 Uhr Start 24h-Rennen
Der komplette Zeitplan (Stand: 21.1.2010) des Veranstalters als PDF-Datei.


Vorbericht Nr. 1
27.1.2010
Walter Röhrl startet in serienmäßigem Porsche 911 GT3 RS

(Stuttgart) Porsche-Repräsentant und -Testfahrer Walter Röhrl (62) wird beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring im Mai 2010 starten. Der zweifache Rallye-Weltmeister pilotiert zusammen mit drei weiteren Fahrern einen serienmäßigen Porsche 911 GT3 RS. Röhrl nimmt zum ersten Mal nach 1993 wieder am größten deutschen Autorennen teil.

Seit 1993 ist Röhrl jedes Porsche-Serienfahrzeug bei Abstimmungsfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren. "Der neue 911 GT3 RS hat mich auf Anhieb an ein Rennfahrzeug erinnert", sagt Röhrl. "Kein anderer Serien-Elfer ist jemals näher an einem Rennauto gewesen, als der aktuelle GT3 RS. Deshalb freue ich mich sehr, den Beweis antreten zu können, dass dieser Sportwagen den Strapazen des 24-Stunden-Rennens gewachsen ist."

Der neue Porsche 911 GT3 RS wird von einem 450 PS starken 3,8-Liter Sechszylinder-Boxermotor angetrieben. Das hochdrehende Aggregat erreicht eine spezifische Leistung von über 118 PS pro Liter. Der in der Motorsportabteilung in Weissach entwickelte GT3 RS verfügt standardmäßig über eine besonders rennstreckentaugliche, verkürzte Getriebeübersetzung. Zur Verbesserung der Fahrdynamik tragen die serienmäßigen dynamischen Motorlager bei. Je nach Fahrsituation verändern die Lager ihre Steifigkeit und Dämpfung, wodurch beim Einsatz auf der Rennstrecke die Anbindung des Triebwerks an die Karosserie verbessert wird. Die Aerodynamik ist konsequent auf Abtrieb ausgelegt, was ebenfalls der Rundstreckentauglichkeit zugute kommt.

"In den letzten Jahren haben Porsche-Rennfahrzeuge beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring mit hoher Grundschnelligkeit und außerordentlicher Zuverlässigkeit geglänzt", sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Vier Mal in Folge war der Porsche 911 GT3 RSR das Fahrzeug, das am Ende im Gesamtklassement vorne lag. Ich freue mich darauf, dass parallel zum Einsatz der reinrassigen Rennfahrzeuge eines unserer im Motorsportzentrum in Weissach entwickelten Serienfahrzeuge seine Tauglichkeit für Langstreckenrennen unter Beweis stellen darf."

Walter Röhrl wird zusammen mit Roland Asch, Horst von Saurma-Jeltsch und Chris Harris das Hybrid-Fahrzeug pilotieren.

Nachtrag: Walter Röhrl kann wegen eines akuten Rückenleidens nicht starten. Er wird vertreten von Patrick Simon [# 11].
Die wichtigen technischen Daten des Porsche 911 GT 3 RS (Typ 997), Bj. 2010:
  • Motor 6-Zylinder, wassergekühlt
  • Hubraum: 3.797 cm3
  • Motorleistung: 331 kW (450 PS) bei 7.900/min
  • Verdichtung: 12,2:1
  • Max. Drehmoment: 430 Nm bei 6.750/min
  • Höchstdrehzahl: 8.500/min
  • Aerodynamik: Luftwiderstandsbeiwert cW= 0,33 / Stirnfläche A = 2,07 m2 / cW x A = 0,68
  • Räder und Reifen: vorn 9Jx19 mit 245/35 ZR 19 / hinten 12Jx19 mit 325/30 ZR 19
  • Leergewicht (DIN): 1.370 kg
  • Tankinhalt: 67 Liter / optional 90 Liter

Text und Fotos: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG