Anklickfotos
Im Gegensatz zu der Starterliste auf der 24h-Website des Veranstalters kann man bei dieser PDF-Datei die Suchfunktion des PDF-Readers benutzen.
Vorbericht Nr. 45 |
21.6.2011 |
Team AF Corse mit einen Ferrari F430 GT
In einer Michelin-Pressemitteilung wird u. a. folgendes erwähnt:
'Auf Italo-Power in Kombination mit französichem Reifen-Know-how setzt auch das Team AF Corse: einen Ferrari F430 GT in
GT2-Ausführung. Das Steuer teilen sich erneut der ehemalige Formel 1-Star Giancarlo Fisichella, Gianmaria Bruni und Toni
Vilander. Das Trio war vor wenigen Tagen bereits in Le Mans erfolgreich und hat den zweiten Platz in der hart umkämpften
Division LM GT Pro errungen.'
In der aktuellen Teilnehmerliste ist er aber nicht aufgeführt. Er würde dann in der Klasse SP7 starten. Hier ein Foto aus Dubai / 24h-Rennen im Januar d. J. Es gibt auch einen Eintrag für den Ferrari F430 GTC in der aktuellen BoP-Liste; dies kann ein Hinweis sein, daß dieses Fahrzeug starten darf.
Update am 23.6.2011 Der Ferrari ist nicht am Start hier am Nürburgring !
Vorbericht Nr. 44 |
21.6.2011 |
Volkswagen Golf24 startklar für die "grüne Hölle" Nürburgring

"Der 35. Geburtstag des GTI war für uns Anlass, für seine Fans einen ganz besonderen
Golf auf die Räder zu stellen - und das 24-Stunden-Rennen ist mit mehr als 250.000*
Besuchern der beste Ort für eine Geburtstagsfeier", so Volkswagen Motorsport-Direktor
Kris Nissen. "Doch erst einmal müssen wir eine schwierige Aufgabe, nämlich 24 Stunden
im harten Renntempo, meistern. Die Entwicklungszeit war für ein brandneues Rennauto
wie den Golf24 sehr knapp und wir mussten uns mit einem relativ kurzen Testprogramm
zufriedengeben. Dennoch ist es unserer Mannschaft gelungen, drei perfekt vorbereitete
Golf pünktlich fertigzustellen - eine Glanzleistung von Konstruktion bis hin zum Aufbau.
Eine weitere Herausforderung ist nun die extrem hohe Leistungsdichte, das Starterfeld ist
stärker als jemals zuvor. Das ganze Volkswagen Team ist hoch motiviert und wird alles
geben, um unser Ziel zu erreichen: Wir wollen zunächst die volle Distanz ohne große
Probleme überstehen - dann haben wir gute Chancen auf ein Ergebnis in den Top Ten."
Hinweis: *="250.000 Besucher" da ist bestimmt gemeint: Anzahl Besucher mal Anzahl Tage Anwesenheit (Anmerkung von mir)
Angetrieben von einem 450 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor verfügt der
Golf24 über Allradantrieb, ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Schaltwippen und nicht
zuletzt über eine spektakuläre Außenhaut.
Am Steuer der drei Werksautos wechseln sich
hochkarätige Piloten ab - von Nordschleifen-Routiniers wie Peter Terting und Patrick
Simon über Formel-1-Legenden wie Johnny Herbert und Mark Blundell bis hin zum
aktuellen Porsche Supercup-Champion René Rast und DTM-Rookie Edoardo Mortara.
Nasser Al-Attiyah, Carlos Sainz, Giniel de Villiers - das sind die Namen, die die Rallye
Dakar in den zurückliegenden drei Jahren bestimmt und drei Volkswagen Siege in Folge
möglich gemacht haben. Das 24h-Rennen auf der Nordschleife nutzen die drei für ein
gemeinsames Rundstrecken-Gastspiel: Die drei Dakar-Champions von 2009, 2010 und
2011 treten erstmals gemeinsam an und teilen sich einen 330 PS starken Scirocco GT24-CNG.
Ihre Teamkollegen sind gleichzeitig direkte Konkurrenten um den Klassensieg für
Fahrzeuge mit alternativem Antrieb: Le-Mans-Pilotin Vanina Ickx sowie die Journalisten
Peter Wyss und Bernd Ostmann pilotieren das Schwesterauto. Beide Scirocco werden mit
Bioerdgas betrieben und ermöglichen einen gegenüber herkömmlichen Otto-Motoren um
80 Prozent reduzierten CO2-Ausstoß.
Auf beiden Fahrzeugen als vierter Mann im Einsatz:
der ehemalige DTM-Pilot Klaus Niedzwiedz, der das 24h-Rennen bereits zweimal gewann.
Text: VW AG
Weitere Vorberichte über VW gibt es unter Nr. 29, Nr. 28, Nr. 12 und Nr. 3
Vorbericht Nr. 43 |
21.6.2011 |
Gazoo Racing Team peilt mit zwei LFA Rennwagen den Klassensieg an

Lexus und GAZOO Racing starten am kommenden Wochenende zum vierten Mal in Folge mit zwei Supersportwagen vom Typ "LFA" [VLN #5-Foto] beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Beide Lexus LFA starten in der Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge ab vier Liter Hubraum. Karosserie und Chassis der Rennwagen bestehen wie beim Basisfahrzeug mit Straßenzulassung aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Ein vorn eingebauter 4,8-Liter V10-Zylinder Saugmotor treibt die Hinterräder an. Das Triebwerk erreicht im Serientrim eine Spitzenleistung von 412 kW (560 PS) bei 8700/min - genug für eine Spitzengeschwindigkeit von 325 km/h. Die Rennversion muss zur Erfüllung des "Balance of Performance" Regelwerks mit zwei Ansaugluftmengenbegrenzern von je 34,2 mm Durchmesser ausgestattet werden. Das vorgeschriebene Mindestgewicht des Fahrzeugs liegt mit 1450 kg deutlich höher als bei jedem der Topfavoriten für den Gesamtsieg.

Prominentester Fahrer des GAZOO Racing Teams ist der Deutsche André Lotterer. Er gewann vor zwei Wochen das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Lotterer, seit Jahren sehr erfolgreich mit Toyota und Lexus in den japanischen Formel Nippon und Super GT Meisterschaften engagiert, teilt sich ein LFA Cockpit mit den Langstreckenspezialisten Juichi Wakisaka und Takayuki Kinoshita. Ihr Minimalziel ist der Klassensieg, bei optimalem Rennverlauf liegt trotz des Gewichtsnachteils auch eine Top-10 Platzierung im Gesamtklassement in Reichweite
Der zweite LFA wird von Teamchef Akira Iida und zwei Nachwuchsfahrern aus dem Toyota "Young Drivers Program", Kazuya Ohshima und Hiroaki Ishiura, gesteuert. Akira Iida tritt als Fahrer und Teamchef in Personalunion die Nachfolge des legendären TMC "Master Testdriver" Hiromu Naruse an, der 2010 bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Betreut werden beide Rennwagen von einem Team von Ingenieuren und Mechanikern aus der Entwicklungsabteilung für Serienfahrzeuge. Ihre Erfahrungen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt werden nach Beendigung ihres "Nebenjobs" beim 24h-Rennen dazu beitragen, das Qualitätsniveau der ohnehin hoch entwickelten Lexus Automobile weiter auf die Spitze des technisch Machbaren zu treiben.
Beim ADAC 24h-Rennen 2010 errang einer der von GAZOO Racing eingesetzten LFA den Klassensieg in der
SP8 und den 18. Platz in der Gesamtwertung.
[Foto der #50 + #51 im Ziel]
Seine schnellste Runde wurde mit 8.55 min. gestoppt. Bei den VLN Langstreckenrennen
2011 zeigten die GAZOO Racing LFA auf dem Nürburgring eine starke Frühform: Zwei Klassensiege in der SP8 und ein fünfter Platz
in der Gesamtwertung des letzten VLN Rennens stehen bereits zu Buche. Mit 8.29 min. liegt die schnellste Rundenzeit des LFA
fast eine halbe Minute unter der Vorjahresbestzeit.
Quelle: Lexus
Zu sehen sind die beiden LFA schon am Donnerstag in der Früh' bei der RCN-Leistungsprüfung um 8:20 Uhr.
Vorbericht Nr. 42 |
20.6.2011 |
Porsche Carrera World Cup auf dem Nürburgring

Der 25. Juni 2011 wird von Motorsportfans aus aller Welt mit großer Spannung erwartet. An diesem Tag bereichert Porsche die Geschichte der Nürburgring-Nordschleife um einen weiteren Superlativ: Beim Porsche Carrera World Cup starten mehr als 100 Teilnehmer aus 25 Nationen auf der auch "Grüne Hölle" genannten legendären Rennstrecke zum größten Porsche-Rennen aller Zeiten.
Das Starterfeld wird in zwei Klassen aufgeteilt: Die Porsche 911 GT3 Cup mit 3,6-Liter-Motoren der Jahrgänge 2007 bis 2009 (400 bis 420 PS) sowie die 3,8-Liter-Varianten der Modelljahre 2010 und 2011 (450 PS) werden getrennt gewertet. Für jedes Fahrzeug sind für das gesamte Rennwochenende zwei Sätze Slicks und ein Satz Regenreifen erlaubt. Die Startgruppen mit voraussichtlich maximal 70 Fahrzeugen pro Gruppe werden mit fliegendem Start (Indianapolis-Start) auf die Reise durch die "Grüne Hölle" geschickt. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Gruppen wird etwa zwei Minuten betragen.
Damit die Zuschauer die Fahrzeuge des Porsche Carrera World Cup besser zuordnen können, sind alle
Startnummern dreistellig. Die erste Ziffer der Startnummer steht für die jeweilige Serie, aus der das Fahrzeug kommt.
Die 0 steht für den Porsche Mobil 1 Supercup,
die 1 für den Carrera Cup France,
die 2 für den Carrera Cup Deutschland,
die 3 für den Carrera Cup und die GT3 Cup Challenge Great Britain,
die 4 für den Carrera Cup Italia und die 5 für den Carrera Cup Scandinavia.
Die zweite und dritte Ziffer sind die Originalstartnummer, mit der das Fahrzeug in der jeweiligen Serie unterwegs
ist.
Das Preisgeld für den Gesamtsieger beträgt 11.000 Euro. Der Zweite erhält 8.000 Euro, der Dritte 6.000 Euro.
Quelle: Porsche AG
Weitere Informationen zum Porsche Carrera World Cup gibt es in den Vorberichten Nr. 34, Nr. 27, Nr. 23 und Nr. 1.
Vorbericht Nr. 41 |
18.6.2011 |
31 Porsche beim Langstreckenklassiker in der Eifel

Mit einem starken Aufgebot gehen die Porsche-Teams an den Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Bei der 39. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel am 25./26. Juni bieten die Porsche AG sowie verschiedene Kundenteams wie im Vorjahr insgesamt 33 Fahrzeuge mit dem charakteristischen Sechszylinder-Boxermotor auf. Acht Porsche-Werksfahrer sind bei der größten Motorsportveranstaltung in Deutschland, bei der Porsche in den letzten fünf Jahren vier Gesamtsiege feierte, im Renneinsatz.
Porsche 911 GT3 R Hybrid (Version 2.0)
Nach seiner eindrucksvollen 24-Stunden-Premiere, bei der er im vergangenen Jahr vor den begeisterten Zuschauern acht Stunden auf Siegkurs an der Spitze lag und damit für weltweite Schlagzeilen sorgte, kehrt der Porsche 911 GT3 R Hybrid mit der Startnummer 9 auf die Nordschleife zurück. Allerdings wurde das Fahrzeug vom Veranstalter deutlich eingebremst. Nach der jüngsten Neueinstufung darf der Verbrennungsmotor nur 448 PS leisten. Damit kommt der weiterentwickelte 911 GT3 R Hybrid (Version 2.0) auf eine Runde gerechnet auf einen niedrigere Systemleistung als der Verbrennungsmotor des Vorjahresfahrzeuges alleine.
"Diese erneute Performancereduzierung durch den Veranstalter ist für uns nicht nachvollziehbar", sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Es gibt aus den beiden Testrennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011 keine Daten, die die Basis für eine solche Einstufung liefern würden. Unser Ziel war und ist es, vergleichbare Rundenzeiten wie andere GT3-Fahrzeuge zu erzielen, jedoch mit besserer Effizienz. Dieses Ziel halten wir auch langfristig für richtig und bedauern sehr, dass sich einige Offizielle im Motorsport dieser Erkenntnis noch nicht anschließen können oder wollen."
Das Cockpit des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 teilen sich die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau), die intensiv in die Weiterentwicklung des Fahrzeuges einbezogen waren. Die Effizienz des innovativen Rennwagens aus Weissach wurde dabei durch eine gezielte Optimierung der Hybridkomponenten verbessert. Das generelle Hybridlayout der Version 2.0 wurde vom Vorgängermodell übernommen. Die Leistung der in der Portalachse verwendeten zwei Elektromotoren, die den nach der nochmaligen Leistungsreduzierung lediglich 448 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor ergänzen, stieg jedoch von jeweils 60 auf 75 Kilowatt. Insgesamt steht den Piloten dadurch sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung, was über eine Runde auf der Nordschleife einer zusätzlichen konventionellen Leistung von rund 32 PS entspricht. Die elektrische Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert. Darüber hinaus können die Hybrid-Piloten die elektrische Zusatzleistung auch manuell abrufen, beispielsweise bei Überholvorgängen.
"Wir werden alles versuchen, mit dem 911 GT3 R Hybrid an die gute Vorjahresleistung anzuknüpfen. Gegen die starke Konkurrenz, die mächtig aufgerüstet hat, wird das aber nicht einfach werden, zumal unser Auto unverhältnismäßig stark eingebremst wurde", sagt Jörg Bergmeister. Der Porsche-Werksfahrer freut sich auf die Nordschleife: "Sie ist eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Obwohl sie sehr anspruchsvoll ist, macht sie auch brutal viel Spaß. Jede Runde ist eine neue Herausforderung."
Die werksunterstützten Teams
Das Erfolgs-Team Manthey Racing hat in diesem Jahr zwei Porsche 911 im markanten gelb-grünen Design genannt. Zum einen den 911 GT3 R [#11], dessen Copckpit sich die Porsche-Weksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler), Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot Lucar Luhr (Schweiz) teilen. Zum anderen den 911 GT3 RSR [#18] mit dem gleichen Erfolgsquartett, das zusammengerechnet schon über 50 bedeutende internationale Titel gewonnen hat.
Das Rennen mit der einzigartigen Atmosphäre einer riesigen Motorsport-Party begeistert Timo Bernhard stets aufs Neue. "Auf der Nordschleife zu fahren ist immer wieder ein Erlebnis", sagt der Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger, der bei allen vier Porsche-Gesamtsiegen zwischen 2006 und 2009 mit dabei war. "Obwohl man als Fahrer ständig gefordert ist und auf der langen Runde eigentlich keine Pause hat, steigt man nicht gerne aus dem Auto."
Mit Wolf Henzler (Nürtingen) ist ein weiterer Porsche-Werksfahrer für das Team Falken Motorsport im Einsatz. Seine Teamkollegen im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 44 sind Martin Ragginger (Österreich), Peter Dumbreck (Großbritannien) und Sebastian Asch (Ammerbuch). Sie machen sich ebenso Hoffnungen auf eine Top-Platzierung wie das Team Haribo Manthey Racing (Nr. 8) mit Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelberg), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf) im Cockpit. Mit den ausgewiesenen Nordschleifen-Kennern Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) ist auch der Porsche 911 GT3 R vom Wochenspiegel Team Manthey (Nr. 26) ausgeglichen besetzt, ebenso der von Manthey Racing eingesetzte Porsche 911 GT3 R (Nr. 10) mit Marc Gindorf (Monaco), Wolfgang Kohler (Aldingen) und Peter Scharmach (Neuseeland).
Quelle: Porsche AG
Die anderen Porsche-Teams
- [#19] Manthey Racing mit Holte/Lieb/Hoffmeister/Cooke / SP 7 / GT3 Cup
- [#26] Der Frikadelli-Porsche GT3 R mit Schmitz/Abbelen / SP 9
- [#27] Pinta Racing mit ihrem GT3 R und den Fahrern Illbruck/Lauck/van Ommen/Heger / SP 9
- [#31] Alzen-Porsche GT3 Cup S mit Alzen/Deutgen/Ludwig/Bert / SP 9
- [#33] Cargraphic-Racing mit König/Schlichenmeier/Ecke/Sczepansky / SP 7 / GT3 Cup
- [#37] Schratz/Siegler/Michaelian/Rydquist / SP 7 / GT3 Cup
- [#42] Pinta Racing mit Illbruck/Hoffsümmer/? / SP 7 / Porsche GT3 Cup
- [#45] Race & Event mit Dr. Kirchhoff/Dr. Kemper/Edelhoff/Grimm / SP 7 / Porsche GT3 RS
- [#47] Schmidt/Koch/Saurenmann/ Rössel / SP 7 / Porsche 997 GT3 Cup
- [#48] Porsche Center Väst mit Pernvall/Lund/Andreasson/Ljunggren / SP 7 / Porsche 996 GT3 Cup
- [#49] Carlsson/Carlsson/Larssson/Larssson / SP 7 / Porsche 911 GT3 RS
- [#50] Schornstein/Fricke/? / SP 7 / Porsche 997 GT3 Cup
- [#51] Kremer Racing mit Baunach/Küke/Salewsky/Kalandrik / SP 7 / Porsche 911 Cup
- [#52] Kremer Racing mit Kaufmann/Lessmeister/Osieka/Schrey / SP 7 / Porsche 997 GT3 Cup
- [#54] Moore/Cameron/Lockie / SP 7 / Porsche 997 Cup
- [#55] Scuderia Offenbach mit Weiland/Riemer/Forbes / SP 7 / Porsche 997 Cup
- [#56] Cooper/Spurr/Harris/Horne / SP 7 / Porsche GT3 Cup
- [#57] Jodexnis/Destreé/? / SP 7 / Porsche 997 GT3 RSR
- [#58] Team DMV mit Krumbach/Fuchs/Schlotter / SP 7 / Porsche 997 GT3
- [#59] Dörr Motorsport mit Grossmann/Kluck/Gebhardt/Funke / SP 7 / Porsche 911 GT3 Cup
- [#60] Werner/Hudelmaier/Negroni / SP 7 / Porsche 997 Cup
- [#223] Koll/Bermes/Hess/von Danwitz / V 6 / Porsche Cayman
- [#232] Team DMV mit Wilms/Peters/Zensen / V 5 / Porsche Cayman
- [#244] Jacoma/Dr. Bravetti/Cassina/Wanger / V 6 / Porsche Cayman S
Vorbericht Nr. 40 |
18.6.2011 |
Audi will auf der Nordschleife glänzen

Zwei Wochen nach dem zehnten Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans nimmt Audi den Gesamtsieg bei einem weiteren Langstrecken- klassiker ins Visier: Mit insgesamt vier Audi R8 LMS starten die aus der DTM bekannten Audi Sport Teams Abt Sportsline und Phoenix am 25./26. Juni beim 24-Stunden-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife.
Erst einmal schickte Audi ein Werksaufgebot in die "Grüne Hölle": 2004 startete Audi mit zwei umgebauten DTM-Fahrzeugen auf Basis des Abt-Audi TT-R, die auf den Plätzen vier und acht ins Ziel kamen. 2011 nimmt die Mannschaft um Dr. Wolfgang Ullrich einen zweiten Anlauf mit dem Audi R8 LMS.
Die Bilanz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eindrucksvoll:
2009 und 2010 gelang den Teams
ABT Sportsline und Phoenix Racing mit Werksunterstützung aus Ingolstadt und Neckarsulm jeweils der Sieg in der Klasse SP9 für
GT3-Fahrzeuge. 2009 belegten Christian Abt, Jean-François Hemroulle, Pierre Kaffer und Lucas Luhr beim ersten Einsatz des R8
LMS bei einem 24-Stunden-Rennen auf Anhieb den zweiten Platz im Gesamtklassement. Marc Bronzel, Luca Ludwig, Dennis Rostek
und Markus Winkelhock sorgten im vergangenen Jahr mit ihrem dritten Gesamtrang für Aufsehen.
Nun sind die Ziele deutlich höher gesteckt: Gegen stärkste Konkurrenz mit Fahrzeugen der Marken BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen möchte sich Audi bei der 39. Auflage des Langstrecken-Klassikers erstmals als Gesamtsieger in die Siegerliste eintragen und mit dem Werkseinsatz für den Audi R8 im Allgemeinen und den Audi R8 LMS im Speziellen vor einer großen Kulisse zu werben.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurde in den vergangenen Monaten nichts dem Zufall überlassen.
Der R8 LMS wurde im Hinblick auf den Nordschleifen-Einsatz in zahlreichen Details verbessert. Neben der reinen Performance
lag dabei das größte Augenmerk auf der Zuverlässigkeit, die bei zwei 30-Stunden-Tests getestet wurde. Dabei nutzte Audi Tests
des in Le Mans siegreichen Audi R18 TDI, um die Dauerläufe zeitgleich zu absolvieren.
Das ist nicht die einzige Parallele zwischen dem Le-Mans-Siegerwagen und dem R8 LMS: Genau wie in Le Mans rollen die
GT3-Sportwagen von Audi in der Eifel auf Michelin-Reifen. Und genau wie in Le Mans spielt ultra-Leichtbau, eine
Kernkompetenz der AUDI AG, auch auf der Nürburgring-Nordschleife eine wichtige Rolle. Der Audi R8 LMS verfügt über ein
besonders leichtes und stabiles Aluminium-Chassis in Audi-Space-Frame-Bauweise (ASF) und eine teilweise aus Karbon gefertigte
Karosserie.
Audi setzt Maßstäbe bei der Sicherheit
Bereits bei der Konzeption des GT3-Sportwagens achtete Audi auf optimale Sicherheit. Das ausgeprägte
Sicherheitskonzept des Audi R8 LMS mit den voll funktionsfähigen serienmäßigen Crash-Strukturen des Audi Space Frame inklusive
des Seitenaufprallschutzes, dem aufwendig konstruierten Stahl-Überrollkäfig und der tropffreien Betankungsanlage wurde 2011 um
einen weiteren Aspekt ergänzt.
Entsprechend den jüngsten Regularien der FIA ist von Audi ein neuartiges Sitzsystem verwirklicht worden. Es ist das
Nachfolgemodell der bislang von Zulieferern gefertigten Sitzanlage. Ein modulares Fertigungskonzept ermöglicht Audi dabei
eine Herstellung mit hoher Individualisierbarkeit. Waren die konventionellen Sitzschalen spezialisierter Anbieter bislang nur
auf eine Normbreite ausgelegt, kann Audi nun verschiedene Sitzbreiten fertigen und anbieten. Damit können die weltweit aktiven
Fahrer des R8 LMS eine ihren Bedürfnissen optimal angepasste Auswahl treffen.
Der Sitz ist vollständig aus Karbon gefertigt, verfügt über einen zweischaligen Aufbau und erfüllt damit anspruchsvollste
Belastungskriterien. Gleichzeitig bleibt die bereits bekannte Verstellmöglichkeit des Sitzes entlang der Längsachse
vollständig erhalten. Teams mit Fahrern unterschiedlicher Statur können damit beim Fahrerwechsel ohne Zeitverlust eine
optimale und sichere Position für jeden Piloten erreichen. Damit genießen die Fahrer des Audi R8 LMS einen Vorteil gegenüber
Wettbewerbern, die auf Sitzkistensysteme ohne Möglichkeit einer Längsverstellung vertrauen. Da die Einbauhöhe des Sitzes eine
um 60 Millimeter abgesenkte Fahrerposition erlaubt, profitiert auch der Gesamt- schwerpunkt von der neuen Lösung. Dieses neue
Sitzsystem wird künftig allen Kundenteams von Audi Sport customer racing zur Verfügung stehen.
Hochkarätiger Fahrerkader
Der Fahrerkader, den Audi beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring aufbietet, könnte hochkarätiger kaum sein. DTM-Stars wie Mattias Ekström und Timo Scheider lösen sich mit Le-Mans-Siegern wie Marcel Fässler und Marco Werner und ausgewiesenen Nordschleifen-Spezialisten wie Marc Basseng oder Frank Stippler ab. Auf den Start verzichten wird Mike Rockenfeller, der sich noch von den Folgen seines schweren Unfalls bei den 24 Stunden von Le Mans erholt.
Stimmen vor den 24 Stunden Nürburgring
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Ich gehe davon aus, dass es am Nürburgring ganz ähnlich eng wird wie in Le Mans. Es können wohl mindestens fünf verschiedene Fahrzeugtypen um den Gesamtsieg fahren. Es wird auch am Nürburgring darauf ankommen, eine gute Kombination aus schnellen Rundenzeiten und kalkulierbarem Risiko zu finden. Und es wird wie in Le Mans entscheidend sein, die 24 Stunden ohne ein technisches Problem zu fahren. Sonst wird man nicht um den Sieg mitreden können."
Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): "Die 24 Stunden sind ein echtes Highlight. Wir haben dort immer noch die Rechnung offen, dieses Rennen zu gewinnen. Zwar haben wir bereits mehrfach den zweiten Gesamtrang belegt, auch den GT3-Klassensieg haben wir schon erreicht, aber der Gesamtsieg fehlt uns noch. Wir sind bestens vorbereitet und versuchen natürlich, den R8 LMS ganz nach vorn zu bringen. Das Team ist voll motiviert und hat zwischen den DTM-Rennen hart für diesen Einsatz gearbeitet."
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): "Vor der eigenen Haustür ein 24-Stunden-Rennen zu fahren, das ist natürlich unser Highlight - und dann auch noch die für uns größte Veranstaltung des Jahres. Phoenix Racing ist schon immer Anhänger von 24-Stunden-Rennen gewesen - das ganze Team steht dahinter. Nun ist es erstmals ein Werkseinsatz für Audi. Wir sind mit unserer Fahrerpaarung hervorragend aufgestellt und hatten beim vierten VLN-Rennen eine gute Generalprobe. Das Niveau der Fahrer ist sehr gleichmäßig. Dies ist extrem wichtig. Sie konnten auch genug Erfahrung im Verkehr auf der Strecke sammeln. Auch die Technik funktioniert tadellos. Wir sind super aussortiert für das 24-Stunden-Rennen. Mit diesem Auto, diesen Fahrern und unserer Erfahrung haben wir alle Chancen, das Rennen zu gewinnen."
Marc Basseng (32/D), Audi R8 LMS #14 (Audi Sport Team Phoenix)
- War vor vier Jahren Dritter mit Frank Stippler und Marc Hennerici
- Feierte mit dem Audi R8 LMS im Februar bei den 12 Stunden Bathurst den Gesamtsieg
- Liegt in der FIA GT1-Weltmeisterschaft aktuell an zweiter Stelle
- Hat bereits 21 Langstrecken-Rennsiege auf der Nordschleife gefeiert
"Es ist toll und ich bin stolz, zum zweiten Mal in diesem Jahr mit dem Audi R8 LMS zu einem großen Langstreckenrennen antreten
zu dürfen. Und dass auf unserem Auto auch Le-Mans-Siegkompetenz vorhanden ist, freut mich ganz besonders. 2010 hatten wir mit
unserem Ausfall Pech. Das Ziel ist es, fehlerfrei durchzukommen - dann haben wir eine Chance auf den Sieg. Mit dem Audi Sport
Team Phoenix haben wir dafür die beste Voraussetzung: Sie hat das Rennen schon zwei Mal gewonnen und ist menschlich und von
der technischen Professionalität für mich absolute Spitze. Ich freue mich auf meinen dritten Start mit diesem Team."
Marcel Fässler (35/CH), Audi R8 LMS #14 (Audi Sport Team Phoenix)
- Hat mit Audi in Le Mans vor wenigen Tagen den größten Triumph seiner Karriere gefeiert
- Bestreitet für Audi insgesamt drei 24-Stunden-Rennen in diesem Jahr
"Es ist das dritte Mal, dass wir mit dem Audi R8 LMS auf der Nordschleife antreten. Ich möchte bei diesem Rennen endlich mal
auf dem Treppchen stehen. Klar ist unsere Ausrichtung natürlich, einen Sieg für Audi herauszuholen. Dafür sind vier stark
besetzte Werksautos am Start - zwei mit Phoenix und zwei mit Abt. Ich glaube, die Chancen stehen gut."
Frank Stippler (36/D), Audi R8 LMS #15 (Audi Sport Team Phoenix)
- Zählt seit 2009 zum Aufgebot im Audi R8 LMS bei den 24 Stunden Nürburgring
- Erzielte vor vier Jahren mit Platz drei sein bislang bestes Ergebnis beim Eifel-Marathon
"Zum dritten Mal in Folge starte ich bei meiner Heimveranstaltung mit dem Audi R8 LMS. Er ist besser als je zuvor. Die
Konkurrenz und der Wettbewerb dürften aber auch härter als jemals vorher werden. Deshalb muss man mit Prognosen sehr
vorsichtig sein. Wir hatten mit einem Sieg beim VLN-Lauf zwei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen eine schöne Einstimmung auf die
Nordschleife. Spannend wird, wie sich das Rennen entwickelt und welche Taktik wir wählen: Soll man eher konservativ fahren?
Oder wird es ein Sprint? Auf alle Fälle hat der Audi R8 LMS das Zeug dazu, beide Aufgaben perfekt bewältigen zu können."
Christopher Haase (23/D), Audi R8 LMS #15 (Audi Sport Team Phoenix)
- Hat mit dem Audi R8 LMS bereits einen Europameisterschafts-Titel gewonnen
- Kam bei den 24 Stunden Nürburgring bislang zwei Mal in Wertung an
"Wir haben uns gut auf die 24 Stunden Nürburgring vorbereitet und wir sind sehr zufrieden. Ich denke, dass wir eine gute
Chance haben, ganz vorn mitzumischen und um den Sieg zu fahren. Aber wir erwarten natürlich ein extrem gutes Starterfeld.
Daher ist es schwierig einzuschätzen. Das ganze Team freut sich schon auf das größte Motorsport-Event in Deutschland."
Marc Hennerici (29/D), Audi R8 LMS #15 (Audi Sport Team Phoenix)
- Zählte bereits im Vorjahr zum Aufgebot von Phoenix im Audi R8 LMS
- Stand vor vier Jahren auf dem Podium dieses 24-Stunden-Rennens
"Als gebürtiger Mayener sind die 24 Stunden Nürburgring natürlich das Heimrennen. Seit ich 19 Jahre alt bin, war ich in jedem
Jahr dabei. Ich starte nun zum neunten Mal in Folge. Und davor bin ich als Zuschauer mit meinem Vater zu dem Rennen gekommen,
seit ich sechs Jahre alt war - also seit 1988. Ich freue mich über die tolle Möglichkeit, für Audi mit dem Team Phoenix um ein
Top-Ergebnis kämpfen zu können. Wir wollen ganz nach vorn, aber das kann man nicht erzwingen. Der Audi R8 LMS ist besser als
je zuvor, und die kurzen Wege zu Phoenix sind ebenfalls ein Vorteil. Alles passt zusammen und muss jetzt im Rennen perfekt
miteinander verknüpft werden. Ich bin motiviert, in der Eifel ein besseres Ergebnis als je zuvor einzufahren."
Markus Winkelhock (31/D), Audi R8 LMS #15 (Audi Sport Team Phoenix)
- Fuhr im Vorjahr als "Rookie" auf Anhieb aufs Podium und gewann die GT3-Klasse im Audi R8 LMS
- Liegt in der FIA GT1-Weltmeisterschaft aktuell an zweiter Stelle
"Ich komme nun mit deutlich mehr Erfahrung in die Eifel als im Vorjahr. Ich war 2010 zum ersten Mal überhaupt bei diesem
Rennen. Die Zuschauer, die dort eine Woche lang campen, das Gefühl wie bei einem Volksfest, der Grillgeruch, der bis ins
Rennauto zieht: Das ist mit nichts vergleichbar. Sportlich wird es diesmal sehr anspruchsvoll, die Konkurrenz ist in diesem
Jahr stark. Ich bin inzwischen an einigen Streckenstellen schneller geworden, an denen ich vor zwölf Monaten noch zu langsam
gewesen bin. Mit meinen drei Teamkollegen Christopher Haase, Marc Hennerici und Frank Stippler will ich 24 Stunden lang sauber
und fehlerfrei durchfahren, um am Ende wie im Vorjahr wieder ein Podiumsergebnis zu erreichen. Am Schwierigsten ist es,
abzuschätzen, wie viel Risiko man beim Überholen eingehen soll. Man verliert zu viel Zeit, wenn man zu vorsichtig fährt."
Christian Abt (44/D), Audi R8 LMS #16 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- War 1997, 2003 und 2009 bereits Zweiter beim 24-Stunden-Rennen
- Der ADAC-GT-Masters-Champion von 2009 will nun im R8 LMS auch den Nürburgring-Sieg
"2011 ist wieder ein neues Kapitel und ein neues Rennen. Nach all den zweiten Plätzen will ich dieses Rennen am Nürburgring
endlich auch einmal gewinnen. Es ist meine große Hoffnung, dass wir das schaffen. Vorbereitet haben wir uns gut bei
Dauerläufen und VLN-Rennen. Wir haben das Auto gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert. Es ist sehr gut vorbereitet. Es gibt
eine Konkurrenz mit den starken äußeren Gegnern, aber auch intern einen schönen Wettbewerb zwischen Abt und Phoenix. Wir haben
alles getan. Jetzt wollen wir es umsetzen und ins Ziel bringen."
Mattias Ekström (32/S), Audi R8 LMS #16 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- War bereits fünf Mal mit einem Audi für die "Äbte" am Start
- Feierte vor wenigen Tagen seinen ersten Sieg auf der Nordschleife
"Die 24 Stunden sind ein Highlight des Jahres. Wir haben schon mehrmals versucht, dieses Rennen zu gewinnen. Dieses Jahr
setzen Marco Werner, Timo Scheider, Christian Abt und ich alles daran, ein fehlerfreies Rennen zu fahren und am Ende um den
Sieg mitzukämpfen. Es ist schwer einzuschätzen, wo wir von den Rundenzeiten, aber auch der Leistung her über die Distanz
wirklich stehen. Die Konkurrenz schläft auch nicht. Wir hoffen und wünschen uns, dass es am Ende für uns siegreich endet."
Timo Scheider (32/D), Audi R8 LMS #16 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- Hat 2003 den Gesamtsieg in der Eifel gefeiert
- Der zweimalige DTM-Champion besitzt auch exzellente Langstreckenqualitäten
"Seit ich bei Audi bin, gibt es bei mir für dieses Rennen ein neues Ziel: Den Sieg für die vier Ringe zu holen. Ich habe schon
in kleineren Klassen gewonnen und 2003 auch den Gesamtsieg geschafft. Umso motivierter bin ich, im R8 LMS einen Platz ganz
oben auf dem Podium zu erreichen. Das Auto hätte es verdient. Das Engagement der AUDI AG, der quattro GmbH und von Abt, die
nun zwei Jahre privat damit am Start waren, ist enorm. Es wäre schön, ein Wörtchen um den Sieg mitzusprechen. Es ist ein ganz
besonderes Rennen. Es geht bei 24 Stunden um viele strategische Aspekte, nicht nur um das Tempo über eine Runde. Marco,
Mattias, Christian und ich sind eines der ältesten Teams am Start. Unglaublich, dass ich das mit 32 Jahren sagen muss. Das
spricht für unsere Erfahrung. Ich hoffe, wir können sie auch umsetzen."
Marco Werner (45/D), Audi R8 LMS #16 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- Bestreitet zum dritten Mal in Folge mit dem Audi R8 LMS das 24-Stunden-Rennen
- Stellte den Audi R8 LMS im Vorjahr auf die Pole-Position
- Hat mit Platz zwei sein bislang bestes Nürburgring-Ergebnis 2003 im Abt-Audi TT-R belegt
"Den Audi R8 LMS auf der Nordschleife zu fahren, ist eine schöne Herausforderung. Dieses Auto ist anspruchsvoll auf dieser
Strecke. Es gibt nichts Schöneres, als auf der Nordschleife mit diesem Auto zu fahren. Mich verbindet sehr viel mit diesem
Kurs. Dort bin ich mein allererstes Rennen gefahren - ach ja, und auch meine ersten schnellen Meter als Vierzehnjähriger...
Ich komme immer wieder gerne dorthin. Es ist die schwierigste und längste Rennstrecke der Welt. Ich glaube, Audi bietet
besonders hochkarätige Fahrerpaarungen. Und das Team Abt ist mit allen Wassern gewaschen. Wir haben eine Rechnung offen, keine
Frage. Im Vorjahr standen wir auf der Pole-Position, was dem Rundenrekord entsprach. Das Potenzial ist da. Unsere Kombination
ist siegfähig. Jetzt brauchen wir nur das entscheidende Quäntchen Glück."
Christer Jöns (23/D), Audi R8 LMS #17 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- Bestritt im Vorjahr die 24 Stunden Nürburgring für ein Kundenteam
- Erreichte dabei im zweitbesten Audi R8 LMS Gesamtrang fünf
"Das Team ist ganz gut gerüstet. Der vierte VLN-Lauf war unser Test zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen. Dabei haben
wir mit den Ingenieuren von Audi einiges aussortiert. Ich bin gespannt, wie stark unsere Gegner werden. Ich fühle mich gut
vorbereitet. Wir sind topmotiviert, anzugreifen. Es hat einen großen Spaß gemacht, mit dem Audi R8 LMS wieder auf der
Nordschleife zu fahren. Schon vom Teilnehmerfeld her wird es das härteste Rennen werden. Im Rennen wird es auf Konstanz
ankommen."
Luca Ludwig (22/D), Audi R8 LMS #17 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- Startete im Vorjahr für Phoenix und nun für Abt Sportsline
- Erzielte bei seinem ersten Start im Audi R8 LMS bei den 24 Stunden Nürburgring auf Anhieb Gesamtrang drei
"Auf das diesjährige 24-Stunden-Rennen freue ich mich deshalb ganz besonders, weil es mein erster Werkseinsatz ist. Diese
professionelle Zusammenarbeit verspricht sehr viel. Ich darf mit DTM-Fahrern arbeiten, von denen es sicherlich viel zu lernen
gibt. Und mit Audi Sport und Abt Sportsline zu arbeiten, ist auch ein schöner Grund zur Freude. Jeder weiß, dass die
Nordschleife die schwierigste und eine der spektakulärsten Rennstrecken der Welt ist - und auch eine der gefährlichsten. Das
vergangene Jahr hat gezeigt, dass man nicht durch Schnelligkeit, sondern durch Konstanz und Haltbarkeit gewinnt. Dadurch
gelang mir 2010 der dritte Platz im Phoenix-Audi. Aufgrund der Konkurrenz wird es in diesem Jahr nicht reichen, im Feld
mitzurollen. Man muss zügig sein, aber stets im Hinterkopf behalten, das Material auch zu schonen."
Christopher Mies (22/D), Audi R8 LMS #17 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
- War bereits im Vorjahr für Abt Sportsline im Audi R8 LMS am Start
- Erreichte 2009 mit Platz vier sein bestes Ergebnis in der Eifel
- Feierte mit dem Audi R8 LMS im Februar bei den 12 Stunden Bathurst den Gesamtsieg
"Wir hatten die Generalprobe mit den Fahrern für das 24-Stunden-Rennen. Die Autos liefen erstklassig. Für mich ist das klare
Ziel, das Rennen zu gewinnen. Man braucht ein schnelles Auto, ein schnelles Gesamtpaket und auch viel Glück dazu. Man hat im
Vorjahr gesehen, dass Spitzenautos durch Unfälle ausgefallen sind. Bei einem so großen Starterfeld geht es immer auch um Glück.
Wenn alles zusammenläuft, sollte bei meinem dritten Start in diesem Rennen ein Platz ganz weit vorn möglich sein. Ich habe auf
einem ganz kleinen Auto angefangen und fahre jetzt ein ganz schnelles. Dadurch kann ich beide Seiten gut einschätzen."
Quelle: Audi AG
Vorbericht Nr. 39 |
18.6.2011 |
Rockenfeller: Rennpause bis zur vollständigen Genesung
"Ich verzichte auf das DTM-Rennen am Lausitzring und die 24 Stunden Nürburgring, um mich perfekt von meinem Unfall in Le Mans zu erholen."

Leider wird Mike Rockenfeller nicht auf dem Audi R8 LMS [# 14] des Audi Sport Team Phoenix starten. Bis jetzt wurde von dem Bewerber, dem Team Phoenix aus Meuspath am Nürburgring, noch kein Ersatzmann benannt.
Vorbericht Nr. 38 |
17.6.2011 |
BMW und Dunlop wollen Gesamtsieg wiederholen


Dunlop begleitet als "Offizieller Technischer Partner von BMW Motorsport" die Einsätze des BMW M3 GT beim härtesten Rennen der Welt: dem 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (23. - 26. Juni 2011).

Auf der mit 25,378 Kilometern längsten Rennstrecke der Welt geht der BMW M3 GT mit einer Vielzahl an Weiterentwicklungen ins Rennen. Dabei wurde unter anderem die Aufstandsfläche der Dunlop-Rennreifen optimiert. Die GT-Fahrzeuge des BMW-Einsatzteams Schnitzer aus Freilassing werden mit speziellen Reifen in den Dimensionen 300/660 R18 an der Vorderachse sowie 310/710 R18 an der Hinterachse ausgerüstet.
BMW M3 GT auf Platz drei bei 24 Stunden von Le Mans
Das Marathon-Rennen in der Eifel ist für BMW Motorsport und Dunlop das zweite 24h-Rennen innerhalb von zwei Wochen.
Bei den 24 Stunden von Le Mans war der Dunlop-bereifte BMW M3 GT sehr schnell unterwegs. Pole Position und schnellste
Rennrunde sowie zahlreiche schnellste Stints sprechen eine deutliche Sprache. "Bemerkenswert war die gleichmässig gute
Performance über das gesamte Rennen, obwohl die Temperaturen in der Nacht sogar unter die 10°C Marke fielen", sagt Michael
Bellmann. Nach einem turbulenten Rennen fuhr der BMW M3 GT mit der Startnummer 56 nach 313 Runden und über 4.200 Kilometern
als Dritter in der hart umkämpften GT-Klasse ins Ziel. Nur kleinere Probleme konnten eine noch bessere Platzierung verhindern.
Nach dem erfolgreichen Langstreckenrennen auf dem Circuit de la Sarthe freuen sich die Piloten nun auf die Rückkehr an die
Nordschleife. Denn in der Eifel kämpfen nicht wie in Le Mans Prototypen-Sportwagen um den Gesamtsieg, sondern eine große Zahl
an GT-Fahrzeugen. Neben zahlreichen starken Fahrzeugen gehören die Titelverteidiger BMW Motorsport und Dunlop natürlich zu den
Top-Favoriten.
Dunlop begleitet Entwicklung des neuen BMW Z4 GT3

BMW-Pilot Uwe Alzen: "Reifenentscheidung ist das A und O."
Bei dem Rennen zwei Mal rund um die Uhr ist die Wahl des richtigen Zeitpunkts für die Reifenwechsel ein wichtiger Faktor, wenn
es darum geht, zu berechnen, wie man innerhalb der 24-Stunden-Distanz den prestigeträchtigen Sieg erringt. "Die Nordschleife
ist die schönste Strecke, die man sich als Fahrer vorstellen kann. Sie hat einen ganz besonderen Reiz, aber natürlich auch
einige Tücken", sagt BMW-Pilot Uwe Alzen und bekräftigt: "Die Reifenentscheidung ist das A und O. Hast Du das falsche Rad
drauf, hast Du keine Chance nach vorne zu fahren."
Der Fahrstil der Fahrer, das Setup der Fahrzeuge und der daraus
resultierende Umgang mit den Reifen - all das sind wichtige Aspekte, die die Teams beim Erarbeiten ihrer Reifenstrategie
berücksichtigen müssen. Hinzu kommt das wechselhafte Eifelwetter. "Dunlop stellt nicht nur Slicks und verschiedene
Regenprofile, sondern auch Intermediates in jeweils unterschiedlichen Mischungen und maßgeschneiderten Konstruktionen zur
Verfügung", sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop. "So kann sichergestellt werden, dass von monsunartigen
Regenfällen über heißen trockenen Bedingungen bis hin zu extrem kühlen Temperaturen immer das optimale Reifenprodukt für
unsere Partner zur Verfügung steht."
Text: Goodyear Dunlop
Vorbericht Nr. 37 |
17.6.2011 |
24-Stunden-Rennen 2011 - Der schnellste Hörsaal Deutschlands ist wieder dabei


Das Team FH Köln Motorsport powered by Ford tritt auch dieses Jahr wieder beim ADAC Zurich 24-Stunden Rennen an. Die Fahrzeugtechnikstudenten schicken wie im Vorjahr einem 360-PS- starken Ford Focus RS zum legendären Langstreckenklassiker auf die Nordschleife. Es handelt sich im Vergleich zum vergangenen Jahr jedoch um ein komplett neu aufgebautes Fahrzeug auf einem noch höheren Leistungsniveau. Neben den Stammfahrern Anja Wassertheurer, Daniela Schmid und Benjamin Koske, wird außerdem Stefan Schlesack das Team vom 23ten bis 26ten Juni hinter dem Steuer unterstützen. Die Piloten sind allesamt echte Schleifenkenner mit beachtlichen Erfolgen bei diesem Wettbewerb. So kann Benjamin Koske schon auf zwei Klassensiege in den Jahren 2006 und 2007 zurück blicken. Auch Anja Wassertheurer, Redakteurin der Zeitschrift sport auto, ist mit ihrer zehnten Teilnahme an diesem Event, genau wie die Kollegen Schmid und Schlesack, mehr als nur erfahren.
Der gesamte Aufbau des Fahrzeugs entstand in Eigenregie der Studenten an der Fachhochschule Köln. Ziel des Projekts ist es, den angehenden Ingenieuren praktische Erfahrungen in Entwicklung, Wartung und Einsatz eines Rennfahrzeugs zu vermitteln. Diese interessante Abwechslung vom theoretischen Uni-Alltag wird von allen Teilnehmern sehr geschätzt. Baugruppenleiter Barti Pasionek aus dem vierten Semester: "Bei einem so bekannten Rennen mitwirken zu können ist eine einmalige Erfahrung. Man kann viel lernen und die Arbeit im Team macht extrem viel Spaß."
Mit der Unterstützung von Ford sowie zahlreicher weiterer Partner und Sponsoren ist es auch dieses Jahr gelungen, einen technisch ausgereiften Rennwagen in der Klasse SP4T (Fahrzeuge bis 2600 ccm mit Turbolader) zu stellen. Dies bewiesen zuletzt vier Klassensiege bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die klassischerweise als Vorbereitung für das 24-Stunden- Rennen dient. So konnte die Bestzeit des Kölner Boliden während der letzten vier Rennen kontinuierlich verbessert werden. Im dritten Saisonrennen war sogar ein Sprung um beachtliche 9 Sekunden, auf 9:06.291 Minuten für den 24,4 Kilometer langen VLN-Kurs möglich.
Der Grund für diese positive Entwicklung ist vor allem die konsequente Weiterentwicklung des Rennwagens. Neben zahlreichen Verbesserungen einzelner Komponenten, nutzten die Kölner sogar den Windkanal des Ford-Entwicklungszentrums für einen umfassenden Aerodynamik-Test, um das bestmögliche aus dem Fahrzeug heraus zu holen.
"Performance ist aber nicht alles", betont Teammanager Francois van Endert. "Beim 24-Stunden- Rennen kommt es in erster Linie auf Zuverlässigkeit an und gerade hier konnten wir bei den letzten Rennen punkten. Bisher gab es keinen Ausfall. Diese Serie wollen wir natürlich fortsetzen." So setzte das Team im letzten Testlauf beispielsweise eine neue Getriebeölkühlung ein, um das Risiko von Hitzeschäden an Getriebebauteilen zu verringern.
Mit vier Klassensiegen aus den vergangenen fünf VLN Meisterschaftsrennen schaut die Mannschaft der FH Köln mit absolutem Selbstvertrauen dem weltweit bekannten Motorsport-Event entgegen. Das klar definierte Ziel lautet: Ankommen ist alles.
Text: FH Köln Motorsport
>>> Siehe auch Vorbericht Nr. 21
Vorbericht Nr. 36 |
17.6.2011 |
Ralf Schumacher führt die Kart-Kids an
Für die jüngsten Rennfahrer beim 24h-Rennen schlägt am Samstagmittag die große Stunde: Dann gehen die
Kart-Kids des ADAC Nordrhein ab 13:00 Uhr auf eine Ehrenrunde über die Nordschleife. Die traditionelle Parade hat einen höchst
sinnvollen Hintergrund: Karola und Richi Schnock, die im Kartclub Kerpen-Manheim schon seit Jahren Kinder ab sieben Jahren an
den Kartsport heranführen, organisieren hier einen Ausflug, der jungen Kartfahrern im ADAC Nordrhein das Schnuppern am "großen"
Motorsport ermöglichen soll und sie gleichzeitig für ihr sportliches Engagement belohnt.
In diesem Jahr konnte ein höchst prominenter Begleiter für die Gruppe gewonnen werden: Ex-Formel-1-Pilot und DTM-Werksfahrer
Ralf Schumacher setzt sich ebenfalls ins Kart und dreht mit großer Eskorte die 25 Kilometer lange Ehrenrunde.
"König Klaus" startet im Kremer-Porsche
Mit der ADAC 24h-Classic haben die Organisatoren der 24h ein Rennen im Rahmenprogramm installiert, das die
Erinnerung an die mittlerweile über 40-jährige Geschichte des Events lebendig hält.
Dies gelingt in diesem Jahr auf ganz besondere Weise, finden sich doch einige echte Leckerbissen im Starterfeld. So etwa
Klaus Ludwig, der auf einem Porsche 911 Carrera RSR an den Start geht. Der "König des Nürburgrings" knüpft mit
dem Start an seine überaus erfolgreiche Zeit im Kölner Kremer-Team an, mit dem er Ende der 70er Jahre Deutscher
Rennsportmeister und Sieger des Porsche-Cups wurde.
Er fährt dabei ein ganz besonderes Fahrzeug, denn der Carrera ist ein Originalfahrzeug seines damaligen Kremer-Teamkollegen
Bob Wollek.
Ein Hingucker ist auch der Abarth 1000 TC mit der Startnummer 655: In ihm wechselt sich Ex-Formel-1-Pilot Arturo Merzario
mit seinen italienischen Landsleuten Mauro Borella und Arnaldo Pieraccini ab. Merzario verbindet mit dem Ring eine ganz
besondere Geschichte: Er war es, der beim Großen Preis von Deutschland 1976 gemeinsam mit Brett Lunger, Guy Edwards und
Harald Ertl den schwer verletzten Niki Lauda aus seinem brennenden Ferrari bergen konnte.
Die Highlights im Rahmenprogramm
Red Bull verleiht Bike-Artisten Flügel
Was Red Bull den Fans an der Nordschleife vor dem Start zum 24h-Rennen serviert, ist in diesem Jahr mehr als ein Leckerbissen
im Vorprogramm: Einige der wohl besten Bike-Artisten Europas werden an ausgewählten Zuschauerpunkten für fulminante
Unterhaltung sorgen. Mit dabei: Stunt-Artist Chris Pfeiffer, der mit dem Streetbike auf die Nordschleife geht. Der
Stuntriding-Weltmeister war der erste, der einen 110-Grad-Wheelie auf dem Motorrad zustande brachte - und greift für die Fans
tief in sein Trick-Repertoir an der Grenze von Physik und Fahrkunst.
Zur gleichen Zeit auf der Nordschleife: die Red-Bull-FMX-Show. Hier zeigen Top-Artisten im Freestyle-Motocross ihre waghalsigen Stunts. Die Show wird an zwei
Zuschauerpunkten Station machen: im Brünnchen und anschließend vor der Mercedes-Tribüne, direkt vor der ersten
Startgruppe des 24h-Rennens.
Autogrammstunde im ring°boulevard
Zu den Traditionen beim 24h-Rennen gehört die große Nähe zwischen Fahrern, Teams und Fans. Ein Zeitpunkt, zu dem dies von
allen Beteiligten immer wieder gerne zelebriert wird, ist der Donnerstag vor dem Rennen. In diesem Jahr wird die Tradition der
stimmungsvollen Fan-Events durch eine Autogrammstunde auf dem ring°boulevard fortgesetzt: Zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr
sind auf der Bühne in der großen Flaniermeile hinter der Haupttribüne Werkspiloten und Privatiers, Publikumslieblinge und
Newcomer im Interview zu hören und stehen danach für Autogrammwünsche zur Verfügung: ein Muss für Fans, die den
Nordschleifen-Stars einmal ganz nahe sein wollen.
Fahrerparade am Samstag
In der "Grünen Hölle" wird die Zeit nicht lang, denn auf der Strecke ist immer wieder etwas los. So etwa
bei der beliebten Fahrerparade am Samstag (25. Juni): Auf einem Truck gehen viele der Top-Piloten aus dem Rennen zwischen
13:00 und 14:00 Uhr auf eine Runde um die Nordschleife, um die Fans in diesen letzten Minuten vor den rasanten 24 Stunden
noch einmal zu grüßen und sich von ihnen feiern zu lassen.
Text: ADAC
Vorbericht Nr. 35 |
16.6.2011 |
Peugeot RCZ auf der Nürburgring-Nordschleife - Zwei Diesel-Löwen beim 24h-Rennen in der "Grünen Hölle" am Start
Mit großen Erwartungen tritt das Team Peugeot RCZ Nokia beim 39. ADAC Zurich 24h-Rennen (23. - 26. Juni) an. Nach dem Klassensieg im vergangenen Jahr werden die beiden Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP auch 2011 bei den VLN-Specials "D1T" um den Sieg kämpfen.
Sechs erfahrene Piloten aus zwei Nationen

Pilotiert werden die beiden Diesel-Sportcoupés beim Eifelmarathon von zwei routinierten Mannschaften. Das Lenkrad des Peugeot RCZ mit der Startnummer "200" übernehmen drei Piloten aus Frankreich. Der ehemalige DTM-Pilot und Sieger der Le Mans Series Alexandre Prémat teilt sich das schwarz lackierte Fahrzeug mit seinen Landsleuten Jonathan Cochet und Bruce Jouanny. Cochet ist ehemaliger Formel-1-Testfahrer und verfügt genau wie Teamkollege Jouanny über viel Erfahrung im Langstreckensport.
"Ich bin schon sehr gespannt auf mein erstes 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife", sagt Prémat. "Ich habe den Kurs bereits bei Einsätzen in der Langstreckenmeisterschaft kennengelernt. Er ist wirklich nicht einfach. Ich bin bereits in Le Mans gefahren, aber die 25 Kilometer lange Nordschleife mit rund 200 Startern ist etwas ganz anderes. Man muss hoch konzentriert bleiben, es kann immer etwas passieren. Daher ist schon das Überstehen der kompletten Renndistanz eine echte Leistung."

Den zweiten Peugeot RCZ pilotiert ein deutsch-französisches Trio, welches nach drei Saisonsiegen jetzt den
Gesamtrang zwölf von 833 Teilnehmern in der VLN Langstreckenmeisterschaft belegt. Jürgen Nett aus Mayen und Michael Bohrer
aus Losheim wechseln sich im weißen Fahrzeug mit der Startnummer "201" mit Stéphane Caillet aus Paris ab. Die beiden Deutschen
sind zwei absolute Kenner des Nürburgrings und gewannen 2010 den Premiereneinsatz des Peugeot RCZ beim 24h-Rennen auf Anhieb
die Klasse "D1T" und waren schnellster Dieselrennwagen im Feld. Caillet war ebenfalls im Vorjahr bereits in einem Peugeot RCZ
am Start und wurde mit seinem Team Dritter bei den Diesel-Fahrzeugen bis zwei Liter Hubraum.
"Unser Ziel ist die Wiederholung
des Vorjahreserfolges", so Michael Bohrer. "Aber es wird sicher nicht einfach. Das 24-Stunden-Rennen ist das absolute
Saisonhighlight. Vor allem das Fahren bei Nacht, wenn man an der ganzen Strecke die beleuchteten Grill- und Campingplätze
sieht, ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Es ist toll, dass mir Peugeot die Chance gibt, nach meinem Debüt 2010 auch diesmal wieder dabei sein zu dürfen."
Peugeot RCZ seit 2010 erfolgreich weiterentwickelt
Um auch in diesem Jahr beim 24h-Rennen um den Klassensieg kämpfen zu können, hat das Team Peugeot RCZ Nokia eine ausgiebige Vorbereitung auf den Eintagesklassiker absolviert. Bei Einsätzen in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) wurden wichtige Erfahrungswerte mit den Reifen des neuen Partners Kumho gesammelt. Zudem wurde der 200 PS starke Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP weiter an die Herausforderungen des Traditionskurses in der Eifel angepasst. "Wir haben sowohl die Aerodynamik als auch das Fahrwerk und die Motorabstimmung verbessert", so Jürgen Nett, der seit 25 Jahren auf der Nordschleife Rennen bestreitet. "Daher sind wir jetzt zehn bis 15 Sekunden schneller als im Vorjahr. Wir haben auch die Arbeitsabläufe mit unserem Einsatzteam A.K. Compétition weiter verfeinert. Das Auto lief in der VLN bisher völlig problemlos, daher bin ich für das 24-Stunden-Rennen zuversichtlich." In der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft ist der Peugeot RCZ nach mehreren Podestplätzen aktuell punktbestes Diesel-Fahrzeug.
Reifenpartner Kumho freut sich auf 24h-Herausforderung
Das Team Peugeot RCZ Nokia arbeitet seit dieser Saison mit Kumho als Reifenpartner zusammen. Für das koreanische Unternehmen sind die VLN-Läufe und das 24h-Rennen eine ideale Möglichkeit, ihr Know-how zu präsentieren. "Die Arbeit an der Nürburgring-Nordschleife ist eine tolle Erfahrung", sagt Mark Hamnett, der Manager Technik von Kumho. "Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll. Eine große Herausforderung stellt aber auch die Belastung durch den Frontantrieb des RCZ dar. Unser ständiges Ziel ist es, den Grip zu optimieren." Der Brite, der seit 23 Jahren im Motorsport arbeitet, ist auch von der Stimmung im Fahrerlager angetan: "Zwischen meinen früheren Einsätzen in der Formel 1 und jetzt auf dem Nürburgring gibt es große Unterschiede. Hier herrscht zum Beispiel ein viel besserer 'Team Spirit'. Dadurch wird die Arbeit zu etwas ganz Besonderem." Hamnet ist für das 24h-Rennen optimistisch. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl. So, wie bisher alles gelaufen ist, sehe ich für den Einsatz des Team Peugeot RCZ Nokia keine Probleme", so der 50-Jährige.
Text: Peugeot
Vorbericht Nr. 34 |
16.6.2011 |
Craig Baird - der Mann der 109 Siege

Große Ehre für Craig Baird: Die Porsche AG hat den weltweit erfolgreichsten Porsche-Cup-Piloten eingeladen, beim Porsche Carrera World Cup am 25. Juni auf der Nürburgring-Nordschleife das VIP-Auto mit der Startnummer 200 zu fahren. Der 40-jährige Neuseeländer hat in seiner Karriere bereits 109 Porsche-Markenpokal-Rennen gewonnen. Mit dem bei Porsche Motorsport in Weissach aufgebauten Porsche 911 GT3 Cup startet er zusammen mit mehr als 100 Teilnehmern aus 25 Nationen zum größten Porsche-Rennen aller Zeiten.
"Mit seiner Klasse und seiner Erfahrung ist er die ideale Besetzung für unser VIP-Auto", sagt Uwe Brettel, Leiter Motorsport Vertrieb der Porsche AG. "Er verkörpert besser als jeder andere Fahrer die Kundensport-Philosophie von Porsche."
Der 40-jährige Craig Bird, der mit Ehefrau und zwei Kindern an der australischen Gold Coast lebt, hat seit 2004 zweimal den Porsche Carrera Cup Australia und sechsmal die GT3 Cup Challenge New Zealand gewonnen. Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai siegte er 2008 mit einem Porsche 911 GT3 RSR. Die Nürburgring-Nordschleife kennt er von seinen Starts beim 24-Stunden-Rennen 2006 und 2007. Auf der Liste seiner Erfolge stehen insgesamt 23 nationale Meistertitel. Für seine Verdienste um den Motorsport wurde ihm 2010 der "New Zealand Order of Merit" verliehen.
"Für mich ist es eine große Auszeichnung, mit dem VIP-Auto der Porsche AG bei diesem Rennen gegen die besten Porsche-Cup-Piloten aus aller Welt antreten zu dürfen", sagt Craig Bird. "Der Porsche Carrera World Cup auf der Nordschleife ist eine fantastische Idee und wird für Fahrer und Fans sicherlich ein unvergessliches Erlebnis werden."

Einen bleibenden Eindruck wird bei den Zuschauern am Ring auch sein Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 200 hinterlassen. Der Erfolgsrenner überzeugt nicht nur mit 450 PS Motorleistung, sondern ist auch optisch eine Augenweide. Sein Design visualisiert künstlerisch die Nürburgring-Nordschleife als "Grüne Hölle" mit züngelnden Flammen sowie mit einer stilisierten Weltkarte das aus 25 Nationen kommende internationale Starterfeld beim größten Porsche-Rennen der Welt.
Quelle: Porsche AG
Vorbericht Nr. 33 |
9.6.+13.6.2011 |
Neue Überraschungen bei der "Balance of Performance"
Seit dem 9. Juni gibt es eine neue Liste der 'Balance of Performance' (BoP), herausgegeben vom Veranstalter.
Hier die wesentlichen Änderungen:
-
--- KLasse E1-XP: ---
- F P4/5 von 1200 kg und 90 L über 1250 kg und 100 L auf jetzt 1210 kg und 100 L Tankinhalt
- BMW GT2 1300 kg und 110 L Tankinhalt
- Porsche Hybrid: Sauganlage des GT3; Tankinhalt bleibt 110 L bei 1300 kg --- KLasse SP9: ---
- Audi R8 LMS von 1300 kg und 110 L über 1350 kg und 120 L auf jetzt 1350 kg und 125 L Tankinhalt
- BMW Z4 GT3 wahlweise 1250 kg und 103 L Tankinhalt mit 493 PS Motorleistung (Rolle) oder 1300 kg mit 110 L Tankinhalt und 519 PS
- MB SLS AMG GT3 von 1350 kg und 120 L auf jetzt 1350 kg und 125 L Tankinhalt
- Porsche GT3 R wahlweise 1250 kg und 103 L Tankinhalt mit 497 PS Motorleistung oder mit 1300 kg und 110 L Tankinhalt mit 525 PS --- Klasse SP 8: ---
- Ferrari 458 Italia mit 1300 kg und 110 L Tankinhalt --- Klasse SP7: ---
- Porsche GT3 RSR mit 1300 kg und 110 Tankinhalt
- BMW Z4 V8 mit 1250 kg und 100 Tankinhalt
Damit will man wohl erreichen, die Anzahl Runden pro Tankfüllung für die verschiedenen Autotypen anzugleichen. Andere Fahrzeuge wie z. B. der Golf24 darf weiter mit 110 L bei 1300 kg fahren. Die "Chancengleichheit" wird so erreicht, daß die Fahrzeuge, die besonders wirtschaftlich mit dem Benzinverbrauch umgehen, bestraft werden.
Vorbericht Nr. 32 |
5.6.2011 |
Vorläufige Starterliste für die ADAC 24h Classic wurde veröffentlicht

Auch in diesem Jahr findet im Rahmenprogramm der 24h am Freitag, 24.6., das 3-Stunden-Rennen der Youngtimer Trophy und des FHR Historischer Langstrecken Cup statt. Die Starterliste gibt es hier:
Stand: 5.6.2011Genannt haben 182 Teams, angefangen vom Opel Kadett A und NSU TT bis hin zu den 'Großen' wie dem BMW 635 CSI, Ford Mustang T5 und Porsche 911 RSR.
Achtung: die Starterliste auf der FHR-Website scheint etwas älter zu sein und zeigt weniger Nennungen.
Vorbericht Nr. 31 |
3.6.2011 |
Jürgen Alzen Team komplett
Der 3. und der 4. Fahrer für das ADAC 24 h Rennen auf dem Nürburgring stehen jetzt fest. Es sind Klaus Ludwig und Sascha Bert! Zusammen mit Artur Deutgen und Jürgen Alzen komplettieren sie eine schlagkräftige Mannschaft. Genannt wurde das Fahrzeug in der SP9-Klasse, die Start-Nr. wird #31 sein.
Quelle: www.juergen-alzen-motorsport.de
Vorbericht Nr. 30 |
2.6.2011 |
Pressekonferenz am 31. Mai in Köln
Der ADAC Nordrhein hatte zur Pressekonferenz des 24-Stunden-Rennen in die Messe nach Köln eingeladen. Wie schon im letzten Jahr waren einige Fahrzeuge ausgestellt und draußen vor der Halle wurden Demorunden mit verschiedenen Fahrzeugen gezeigt.
Eine wesentliche Aussage zu/von Uwe Alzen: er ist am Montag Vater geworden !
Die wichtigsten Facts in Kürze
- Größtes Rundstreckenrennen der Welt mit 210 teilnehmenden Fahrzeugen und rund 800 Rennfahrern.
- Reglement für Tourenwagen und GTs, konzipiert auf Chancengleichheit. Die Balance of Performance regelt Mindestgewicht, Tankinhalt und Durchmesser des Airrestrictors, um ein ausgeglichenes Leistungsniveau sicherzustellen.
- Mit Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen sind fünf deutsche Premiumhersteller durch Top-Teams repräsentiert, rund ein Dutzend Hersteller sind durch Werkseinsätze oder werksnahe Engagements vertreten.
- Titelverteidiger BMW Motorsport: Jörg Müller (MON), Augusto Farfus (BRA), Uwe Alzen (Betzdorf) und Pedro Lamy (POR) im BMW M3 GT mit Nummer 1.
- Top-Fahrer und -Teams: Manthey Racing, u. a. mit Hybrid-Porsche 911 und Top-Fahrerquartett im Porsche 911 GT3 R (Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr). Audi schickt DTM- und Sportwagen-Stars auf den Audi R8 LMS der Teams Phoenix und Abt Sportsline an den Start. Fahrer: u. a. Mattias Ekström und Timo Scheider. Von Kundenteams eingesetzte Mercedes-Benz SLS AMG GT3 sind 2011 neu und haben durch VLN-Siege bereits ihre Qualitäten gezeigt. Volkswagen mit großem Einsatz zum 35-jährigen Jubiläum des Golf. Fahrer sind u. a. Rallye-Ass Carlos Sainz und Ex-Formel-1-Star Mark Blundell.
- Herausragende Privatteams: Ferrari P4/5 (u. a. Mika Salo und Nicola Larini)der Scuderia Cameron Glickenhaus. Das 2010 zweitplatzierte Team Farnbacher mit einem Ferrari F458 Italia GT. Hans-Joachim "Striezel" Stuck, Sieger des ersten 24h-Rennens von 1970, nimmt bei gemeinsamen Einsatz mit seinen beiden Söhnen im Lamborghini Abschied vom 24h-Rennen.
- Ablauf des Wochenendes: Freies Training am Donnerstag, zwei Qualifyings am Donnerstag- und Freitagabend, Start zum Rennen am Samstag (16:00 Uhr).
- Größtes Porsche-Rennen der Welt ist Höhepunkt im sportlichen Rahmenprogramm: Porsche Carrera World Cup (Samstag). Weitere Rennen: Donnerstag Leistungsprüfung der RCN (Rundstrecken-Challenge Nürburgring). Freitag ADAC 24h-Classic (Drei-Stunden-Rennen für historische Fahrzeuge). Samstag Renault Race Festival im gemeinsamen Rennen von MINI Challenge und SEAT Leon Supercopa.
Vorbericht Nr. 29 |
31.5.2011 |
Gelungene Nordschleifen-Premiere für Johnny Herbert

Grand-Prix-Sieger in der Formel 1, Gewinner der 24 Stunden von Le Mans, aber noch kein einziges Rennen auf der Nordschleife: Das galt bislang für Johnny Herbert, der am Wochenende bei der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) sein Debüt gab. Der 46-jährige Brite fuhr gemeinsam mit Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah und Volkswagen Technik-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg im Scirocco GT24-CNG zum Sieg in der Klasse für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb (SP11).

Der Testeinsatz des Golf24 zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen im Juni war hingegen vorzeitig beendet: Nach der Berührung durch einen Konkurrenten drehte sich Nicki Thiim in der zweiten Rennrunde von der Strecke, rutschte in die Begrenzung und musste aufgeben.
Text: Volkswagen AG
Vorbericht Nr. 28 |
28.4.2011 |
Hochkarätiger Fahrerkader für den spektakulären Golf24


Große Namen beim Comeback: Wenn der Volkswagen Golf zum legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-
Nord- schleife (23.-26. Juni) zurückkehrt, werden neben den bekannten Volkswagen Piloten wie René Rast und Peter Terting auch
die ehemaligen Formel-1-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell sowie DTM-Pilot Edoardo Mortara zum Einsatz kommen.
Der spektakuläre Golf24 mit 440 PS und Allradantrieb wird bereits am kommenden Wochenende (30.4.) bei der
Langstreckenmeisterschaft Nürburgring seine Rennpremiere in der "Grünen Hölle" feiern.

"Uns ist es gelungen, für das 24-Stunden-Rennen einen sehr starken Fahrerkader aufzustellen", sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit Johnny Herbert und Mark Blundell haben wir zwei ehemalige Formel-1-Fahrer in unseren Reihen, die auch schon die 24 Stunden von Le Mans gewonnen haben. Beide starteten 2010 als Legenden im Volkswagen Scirocco R-Cup. Da passt es gut, dass sie beim 35. Jubiläum des Golf GTI auf der Nordschleife antreten, die - genau wie der GTI selbst - eine echte Legende ist. Mit unserem weiteren Fahreraufgebot sind wir äußerst gut gerüstet. Alle verfügen über reichlich Erfahrung auf der schwersten Rennstrecke der Welt und werden alles dafür tun, beim mit Spannung erwarteten 24-Stunden-Rennen eine starke Leistung zu bieten."
Zwei Volkswagen Scirocco GT24-CNG runden Volkswagen Aufgebot ab
Neben den drei Golf24 setzt Volkswagen werksseitig zwei Scirocco GT24-CNG ein, mit dem die Wolfsburger im Vorjahr einen Dreifachsieg in der Klasse für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb feierten. Am Steuer sitzen: Volkswagen Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg, verantwortlich für die technische Entwicklung, Ex-DTM-Pilotin Vanina Ickx sowie die Journalisten Peter Wyss (Automobil Revue) und Bernd Ostmann (auto, motor und sport). Das Cockpit des zweiten Scirocco GT24-CNG mit umweltschonendem Bioerdgas-Antrieb teilen sich die "Dakar"-Gewinner Giniel de Villiers (Sieger 2009) und Nasser Al-Attiyah (2011) mit dem ehemaligen DTM-Piloten Klaus Niedzwiedz.
Starke Mischung: Youngster, Routiniers und Legenden im Golf24

Volkswagen wird beim 24-Stunden-Rennen im Juni drei Exemplare des Golf24 einsetzen. Das Steuer des Autos mit der Startnummer 35 übernehmen René Rast, Volkswagen Junior und Sieger des Porsche Supercup 2010, Nicki Thiim, Sohn von Ex-DTM-Meister Kurt Thiim und mit Volkswagen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zuletzt erfolgreich, sowie der ehemalige DTM- und WM-Pilot Peter Terting, ebenfalls fester Bestandteil des Volkswagen 24-Stunden-Aufgebots. "Ich freue mich auf das Rennen, denn es ist wegen seiner Atmosphäre und Historie ein absolutes Highlight", so Rast, der zum zweiten Mal an dem Eintagesklassiker in der Eifel teilnimmt. "Nachdem ich in den beiden vergangenen Jahren verhindert war, ist es toll, in diesem Jahr mit dem Golf24 zurückzukehren. Das Auto macht unheimlich viel Spaß zu fahren und war bei den ersten Tests sehr schnell."

Das Fahrzeug mit der Nummer 135 pilotieren der Schwede Fredrik Ekblom sowie die deutschen Nordschleifen-Kenner Thomas Mutsch und Patrick Simon. "Es ist eine große Ehre, mit dem neuen Golf24 beim 24-Stunden-Rennen starten zu dürfen. Das Auto sieht nicht nur fantastisch aus, sondern fährt sich auch so", sagt Ekblom, mit Volkswagen im vergangenen Jahr in der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft siegreich. "Das Rennen auf der Nordschleife ist einzigartig. Das Rennen hat in den vergangenen Jahren noch an Bedeutung gewonnen, das Starterfeld ist sensationell. Es ist bereits meine dritte Teilnahme, daher weiß ich, dass man keine Vorhersagen treffen kann. Auf der Nordschleife kann alles passieren."
Prominent besetzt ist der Golf24 mit der Startnummer 235: Die Formel-1-Legenden Johnny Herbert und Mark Blundell wechseln sich hier mit zwei Youngstern aus der Volkswagen Formelschule ab: Edoardo Mortara gewann 2010 die Formel 3 Euro Serie und fährt 2011 für Audi in der DTM. Franck Mailleux etablierte sich nach der Formel-3-Karriere als Sportwagen-Pilot, unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans. "Das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife ist eine große Sache. Ich freue mich schon sehr darauf", sagt Johnny Herbert. "Ich habe auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings 1999 meinen letzten Sieg in der Formel 1 eingefahren, daher komme ich immer gern in die Eifel. Der Nürburgring hat eine ganz besondere Bedeutung für mich."
Erste Testeinsätze in der Langstreckenmeisterschaft
Seine Rennpremiere wird der Volkswagen Golf24 am kommenden Samstag (30. April) beim zweiten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) geben. Zum Einsatz bei dem 4-Stunden-Rennen kommen Fredrik Ekblom, Franck Mailleux und Peter Terting. Weitere Testeinsätze mit wechselnden Besatzungen sind auch bei den folgenden beiden Rennen zur Langstreckenmeisterschaft geplant.
Quelle: Volkswagen AG
Vorbericht Nr. 27 |
23.4.2011 |
Porsche Carrera Cup Deutschland (PCCD)
Der Porsche Carrera Cup Deutschland wird in 9 Läufen ausgetragen und der wichtigste - vielleicht auch der schönste - findet ja im Rahmen der 24h am 25. Juni als 5. Lauf statt. Im letzten Jahr starteten 20 bis 26 Fahrer bei den Rennen. Für 2011 sind unter anderem folgende Fahrer nominiert:
- Uwe Alzen (Betzdorf), Carrera-Urgestein und ehem. DTM-Pilot
- Jeroen Bleekemolen (Niederlande), zweimaliger Supercup-Champion, 2009 Vize im PCCD
- Nicolas Armindo (Frankreich), 2010 Sieger Carrera Cup D
- Nicki Thiim (Dänemark), startet für Hermes Attempto Racing (Teamsieger 2010)
- Sean Edwards (Großbritannien), 2010 Platz 8 im PCCD
- Jan Seyffarth (Querfurt), 2008 die Vizemeisterschaft Carrera Cup
- Kris Heidorn (Wunstorf), 2010 Meistertitel im Volkswagen Scirocco R-Cup
- Jaap van Lagen (Niederlande), im Team Land Motorsport
- Robert Lukas (Polen), Team Förch Racing
Das freie Training startet schon Donnerstag (23.6.) spätnachmittags; Freitag Nachmittag geht es mit der Quali weiter. Samstag Mittag erfolgt die Startaufstellung mit anschließender Einführungsrunde und 6 Runden Rennen über die Gesamtstrecke.
Vorbericht Nr. 26 |
17.4.2011 |
Der Zeitplan zu den 24h wurde veröffentlicht: Zeitplan, Version 2 vom 13.4.2011
Vorbericht Nr. 25 |
13.4.2011 |
Hankook Team Farnbacher mit Ferrari F458

Der erste Einsatz des ganz neuen Ferrari F 458 Italia erfolgte in der Le Mans-Serie bei den "6 Hours Le Castellet 2011" in Frankreich.
Ein Foto des neuen Fahrzeugs in Le Castellet hier
Trotz einiger Probleme belegten sie in der Schußabrechnung den 3. Platz in der Klasse 'LM GTE Pro' hinter zwei anderen Ferrari F 458. Die Fahrer waren Allan Simonsen und Dominik Farnbacher.
Schon bald wird es hier neue Fotos vom Fahrzeug und Team geben... die Vorbereitungen für die 24h Nürburgring sind in vollem Gange.
Nachtrag:Das Team nutzte den ersten RCN-Lauf am 16. April, um den Ferrari F 458 GT2 auf die Nürburgring-Nordschleife anzupassen. Es wurden insgesamt 13 Testrunden absolviert, wobei in den letzten Runden schon beachtliche Zeiten herausgefahren werden konnten. Mit diesen Zeiten ist das Team Farnbacher ein ernstzunehmender Teilnehmer bei den 24h - unter der Veraussetzung, die bekannten Probleme werden noch beseitigt.
Update am 26.4.2011: Das Fahrer-Team besteht aus folgenden Fahrern: Dominik Farnbacher, Allan Simonsen, Jaime Melo und Marco Seefried. Eingesetzt wird der F 458 Italia GT2 in der Klasse SP8 (wegen 4,5 l Hubraum).
Vorbericht Nr. 24 |
12.4.2011 |
Renault Race Festival: Starterfeld prall gefüllt

Im Rahmen des 39. ADAC Zurich 24h-Rennens (23. bis 26. Juni) geht das bei Fans und Teilnehmern gleichermaßen beliebte Renault Race Festival in seine bereits dritte Auflage. Mit 75 Fahrzeugen aus verschiedenen Jahrzehnten ist das Starterfeld für das Motorsportspektakel auf der Nordschleife bestens gefüllt und der Nennungsschluss somit erreicht.
"Die Vorbereitungen für das Race Festival laufen auf Hochtouren und unser Teilnehmerfeld ist schon jetzt gefüllt", so Tobias Hütter, stellvertretender Projektmanager bei Renault MotorSport. Zahlreiche Renault Clio RS, aber ebenso einige automobile Raritäten wie der Renault Alpine oder Mégane Trophy werden sich am Samstagmorgen, unmittelbar vor dem Start des 24h-Klassikers, einen spannenden Nordschleifenkampf über die Distanz von vier Rennrunden (101,552 Kilometer) liefern.
Besonders stolz ist Tobias Hütter auf die internationalen Teilnehmer, die das Renault Race Festival aufmischen werden: "Sechs Starter kommen beispielsweise aus China. Diese verschiffen ihre Autos nach Deutschland und nehmen einen enormen Aufwand hin, nur um während der einmaligen Atmosphäre, die das 24h-Wochenende mit sich bringt, auf der Nordschleife zu starten."
Mit 75 Fahrzeugen sind die Teilnehmerplätze für das dritte Renault Race Festival vergeben, sodass nun keinen Nennungen mehr angenommen werden können. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Fans und Zuschauer können sich allerdings schon jetzt auf einen Motorsportevent der Extraklasse in der "Grünen Hölle" freuen!
Quelle: Renault
Vorbericht Nr. 23 |
9.4.2011 |
Neues vom Porsche Cup-Lauf beim 24h-Rennen
Der Porsche Carrera World Cup, so wie er beim 24h-Rennen startet, wird für folgende Rennserien gewertet:

- Porsche Mobil 1 Supercup
- Porsche Carrera Cup Deutschland
- Porsche Carrera Cup Frankreich
- Porsche Carrera Cup Großbritannien
- Porsche Carrera Cup Italien
- Porsche Carrera Cup Skandinavien

Der Lauf findet unmittelbar vor dem 24-Stunden-Rennen statt und führt über eine Distanz von sechs Runden; er wird als jeweiliger Meisterschaftslauf der entspr. Länder gewertet.
Als schnellster und spektakulärster internationaler Markenpokal der Welt werden die Rennen des
Porsche Mobil 1 Supercup 2011 bei zehn Formel 1 Veranstaltungen weltweit ausgetragen. Der normalerweise in Valencia/Spanien
stattfindende Lauf wurde zum Nürburgring hin verlegt.
Der deutsche Porsche Carrera Cup geht normalerweise im Rahmen der DTM an den Start.
Gewertet wird das Feld in zwei Klassen: Die Porsche 911 GT3 Cup mit 3,6-Liter-Motoren der Jahrgänge 2007
bis 2009 (400 bis 420 PS) sowie die 3,8-Liter-Varianten der Modelljahre 2010 und 2011 (450 PS) werden separat gewertet.
Es werden aber 3 Startgruppen gebildet:
Gruppe 1 und 2 : Modelljahre 2010-2011 mit 3,8 Liter Motor und die Gruppe 3: 2007-2009 mit 3,6 Liter Motor.
Details zum 911 GT3 Cup (Typ 997) Baujahr 2010/2011:
Der für den Einsatz in den Porsche Markenpokalen entwickelte, Porsche 911 GT3 Cup basiert auf dem 911 GT3 RS. Mit diesem teilt
er sich auch das weitgehend seriennahe Triebwerk mit einer Spitzenleistung von 450 PS und die Maximaldrehzahl von 8.500 1/min.
Das Gewicht des Rennfahrzeuges wurde gegenüber der Leichtbau-Straßenversion signifikant gesenkt. Erstmals im GT3 Cup kommt
die im Heckbereich um 44 Millimeter breitere Karosserieversion zum Einsatz, die größere Räder beherbergt. Verbreiterungen an
den vorderen Radläufen weisen auf die ebenfalls neuen Vorderräder hin. Auch der Hubraum steigt im Vergleich zum Vorgänger um
0,2 Liter, die Motorleistung legt um 30 PS zu.
Exklusiv im Porsche Mobil 1 Supercup kommt eine Auspuffanlage mit einem nochmals kraftvolleren Klangbild zum Einsatz.
Ebenfalls der Supercup-Variante vorbehalten ist die auch für die Porsche-Straßenmodelle lieferbare PCCB-Bremse (Porsche
Ceramic Composite Brake). Diese realisiert gegenüber den in den Carrera Cups zum Einsatz kommenden Grauguss-Verbundbremsscheiben
einen Gewichtsvorteil von rund 20 Kilogramm.
Die wichtigsten Daten:
- 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 450 PS (331 kW)
- sequenzielles Sechsgang-Schaltgetriebe
- Gewicht 1.200 Kilogramm
- Rennversion des 911 GT3 RS
Vorbericht Nr. 22 |
9.4.2011 |
Modifizierter BMW Z4 GT3 schließt Testprogramm erfolgreich ab


Der weiterentwickelte BMW Z4 GT3 hat seine Feuertaufe bestanden: In den vergangenen Wochen bewährte sich
der GT-Kundensportwagen im Rahmen eines intensiven Testprogramms. Ziel der Modifikationen war es, vor allem die aerodynamische
Effizienz zu verbessern, um in den zahlreichen, hart umkämpften GT3-Klassen weiterhin zu bestehen.
Seinen bisher größten Erfolg verbuchte der BMW Z4 GT3, der im März 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, im Januar 2011.
Claudia Hürtgen (D), BMW Werksfahrer Augusto Farfus
(BR), Tommy Milner (US) und Edward Sandström (SE) triumphierten für das
Team Schubert beim 24-Stunden-Rennen von Dubai.
Es war der erste Gesamtsieg des BMW Z4 GT3 bei einem solchen Marathonrennen, nachdem der speziell entwickelte Rennwagen sein
Potenzial bereits im Premierenjahr mit Siegen in der FIA GT3-Europameisterschaft unter Beweis gestellt hatte.
Mit der langgezogenen Motorhaube, dem weit zurückversetzten "Greenhouse", langem Radstand und kurzen
Überhängen bietet bereits die Serienversion des BMW Z4 ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Der Zweisitzer lieferte den BMW
Motorsport Ingenieuren eine gute Plattform, um daraus einen siegfähigen GT3-Rennwagen abzuleiten.
Ein Unterschied zwischen Serien- und Rennfahrzeug verbirgt sich im Inneren: Wird der BMW Z4 auf der Straße von einem
Sechszylinder-Reihenmotor angetrieben, sorgt in der Motorsportversion ein 4,4-Liter Achtzylinder-Aggregat für den nötigen
Vortrieb.
Auch an der Aerodynamik des BMW Z4 GT3 haben die Ingenieure von BMW Motorsport für die neue Saison weiter gefeilt. In punkto
Elektronik können sich die privaten Teams ebenfalls auf innovative Lösungen aus dem Hause BMW freuen: Die Motorsteuerung
übernimmt die moderne ECU 408, für die Kontrolle sämtlicher Aktuatoren ist das Steuergerät Power 400 verantwortlich. Die
Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe. Geschaltet wird neuerdings mittels einer Schaltwippe am
Lenkrad.
Die Stahlblechkarosserie des BMW Z4 GT3 stammt aus dem BMW Werk Regensburg, in die eine Sicherheitszelle
aus hochfestem Präzisionsstahlrohr eingeschweißt wird. Der Motorblock des V8-Motors entsteht in der BMW Leichtmetallgießerei
in Landshut. Das BMW Werk Dingolfing steuert unter anderem das Hinterachsgetriebe bei. Front- und Heckschürze, Motorhaube,
Dach, Kotflügel und viele weitere Bauteile sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt.
Das Fahrzeug kann ab sofort beim BMW Motorsport Vertrieb zum Preis von EUR 315.000 (zzgl. MwSt.) erworben werden.
Quelle: BMW AG
Vorbericht Nr. 21 |
9.4.2011 |
FH Köln Motorsport powered by Ford


Wie schon im letzten Jahr werden Studenten der Fachhochschule Köln mit Unterstützung der Ford Werke Köln einen Focus RS vorbereiten und mit den Fahrerinnen Daniela Schmid und Anja Wassertheurer einsetzen. Der dritte Fahrer wird Benjamin Koske sein; der vierte Fahrer ist noch offen.
2010 konnte leider wegen eines Motorschadens, der 3,5 Stunden Reparaturzeit kostete, nur ein hinterer Platz herausfahren werden, aber die beste Rundenzeit (9:53,7) in der Klasse zeigte das Potenzial des Fahrzeugs und des Teams. Das soll in diesem Jahr besser werden!
Der Ford Focus RS wird in der Klasse SP4T (Turbo bis 2600 ccm) genannt; damit kommen als Konkurrenten neben anderen Focus RS der Audi TT-RS und der Volvo S60/C30 in Frage. Mit einer Motorleistung von 350 PS (257 kW) ist der Motor "seriennah" geblieben und hat deshalb Vorteile bei der BoP-Einstufung.
Mit einem Drehmoment von max. 460 Nm werden die 1235 kg vorwärts bewegt und mit 110 Liter Tankinhalt können bis zu 8 Runden absolviert werden. Durch die "seriennahe Einstufung" ist kein Restriktor vorgeschrieben. Das Auto rollt auf Dunlop-Reifen der Größe 265/660 R18 (vorne) bzw. 245/650 R18 (hinten) auf 18"-Felgen der Größe 10".
Das Seriengetriebe mit 6 Gängen wurde beibehalten; zusätzlich wurde aber eine Drexler-Differenzialsperre eingebaut. Das Fahrwerk wurde auf Stoßdämpfer/Federn der Firma KW umgerüstet. Damit der Fahrer einen sichereren Halt hat, unterstützt die Fa. RECARO das Team mit einer Sitzschale aus Carbon-Kevlar®-Gewebe CFK, Gewicht ca. 6,5 kg (Typ: Pro Racer SPA Hans).
Beim ersten Lauf der VLN konnte das Team unter der Leitung von Enno Müller, dem Teammanager Francois van Endert und den 10 Helfern im Boxendienst einen wertvollen Klassensieg incl. bester Rennrundenzeit herausfahren. Am Steuer waren Daniela Schmid, Anja Wassertheurer und Benjamin Koske aktiv. Bei den kommenden Läufen wird es etwas schwieriger für's Team, wenn die Audi TT-RS auftauchen sollten, aber... erst am Ende wird zusammengezählt.
Vorbericht Nr. 20 |
7.4.2011 |
Zusätzliche Fahrzeuge in der Gruppe E1-XP aufgenommen
Der ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24h-Rennen hat zusammen mit dem DMSB einige Änderungen der Anlage 2
zur Ausschreibung vorgenommen.
- Das Team Scuderia Cameron Glickenhaus hat den Ferrari P 4/5 Competizione genehmigt bekommen. Daten: Restriktor 2x28,6 mm Durchm. / 1200 kg / 90 l-Tank.
- Der Porsche 911 GT3-R Hybrid vom letzten Jahr wurde gestrichen und dafür 2 neue 911 GT3-R Hybrid freigegeben. Daten: 1300 kg / 3998 ccm / Restriktor 1x65 mm Durchm. / max. 484 PS + 2x75kW / Allrad / Keramik-Scheibenbremsen / 110 l-Tank.
- Die beiden 'alten' BMW M3 IMSA-ALMS des Vorjahres wurden gestrichen und 3 'neue' M3 E92 freigegeben. Variante 1 wiegt nur 1250 kg / 100 l-Tank und Restriktor 2x29,5 mm Durchm. oder Variante 2 erlaubt 1300 kg / 110 l-Tank und Restriktor 2x30,5 mm Durchm.
Mit der 'Teaminformation 1 NEU' wurde ja in Abhängigkeit vom Gewicht und dem Hubraum die max.
Motorleistung für die FIA-GT3-Fahrzeuge festgelegt.
Die Teams können es sich jetzt aussuchen, mit welchem Gewicht und damit der max. Motorleistung sie starten wollen.
Abhängig vom Gewicht ist natürlich auch das Tankvolumen reglementiert.
Vorbericht Nr. 19 |
7.4.2011 |
Lexus LFA: Vorbereitung auf den Start beim 24-Stunden-Rennen hat begonnen

Das LEXUS Rennteam "Gazoo Racing" bereitet sich intensiv auf den vierten Auftritt in Folge mit dem
LFA beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring vor. Beim Auftakt zum VLN Cup 2011 auf der Nürburgring-Nordschleife, der 58. ADAC
Westfalenfahrt, trat die für die neue Saison modifizierte Rennversion des LFA erstmals in einem Wettbewerb an.
Im Qualifying gelang es den Piloten Akira Iida, Takayuki Kinoshita und Hiroaki Ishiura, den Kohlefaser-Boliden auf Platz 20
von 172 Fahrzeugen zu bringen. Auch im Rennen erzielte das japanische Profi-Trio auf Anhieb vielversprechende Rundenzeiten:
Für seine schnellste Rennrunde auf dem 25,4 km langen Kurs benötigte der LFA 8:36,922 Minuten und war damit nur zwölf Sekunden
länger unterwegs als das schnellste Fahrzeug. Aufgrund eines Unfalls in Runde vier reichte es am Ende nur zu Platz 112, doch
die zu Beginn des Rennens vorgelegte Pace gibt Anlass zu Optimismus.
Die Erkenntnisse aus der ADAC Westfalenfahrt helfen dem LEXUS Team bei der Vorbereitung auf das ADAC 24-Stunden-Rennen, das
in diesem Jahr vom 23. bis 26. Juni auf dem Nürburgring stattfindet. LEXUS tritt dort zum vierten Mal in Folge an und will
nach dem 2010 erzielten Sieg in der Klasse SP8 nun noch näher an die Spitze heranrücken. Der legendäre Eifelkurs ist für den
LFA wohlbekanntes Terrain: Bei der Entwicklung des Serienfahrzeugs diente die Nordschleife über mehrere Jahre als maßgebliches
Testgelände.
Quelle: Lexus Deutschland
Vorbericht Nr. 18 |
6.4.2011 |

Jürgen Alzen teilt mit, daß er zusammen mit Artur Deutgen bei den 24h starten wird. Es wird das Fahrzeug vom letzten Jahr benutzt, ein schwarzer Porsche GT3 Cup S [#20]. Mit diesem Auto wurden sie in 2010 6. im Gesamt und damit bestes Porsche-Team. Ob dieses Fahrzeug in der "GT3" oder in der "SP7" genannt wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar.
Update 3.6.2011: Der 3. und der 4. Fahrer stehen jetzt fest. Es sind Klaus Ludwig und Sascha Bert! Genannt wurde das Fahrzeug in der SP9-Klasse.
Quelle: www.juergen-alzen-motorsport.de
Vorbericht Nr. 17 |
6.4.2011 |
Team ABT Sportsline und Phoenix Racing

Auf der legendären Nürburgring-Nordschleife starten die Teams ABT Sportsline und Phoenix Racing mit jeweils zwei Audi R8 LMS.
Bei ABT Sportsline treten Mattias Ekström, Timo Scheider und Marco Werner sowie Christer Jöns, Luca Ludwig und Christopher Mies an. Christian Abt ist als Verstärkung auf beiden Fahrzeugen vorgesehen.
Bei Phoenix Racing übernimmt Frank Stippler die "Doppelrolle". Er unterstützt Marc Basseng, Marcel Fässler und Mike Rockenfeller sowie Christopher Haase, Marc Hennerici und Markus Winkelhock.
Den Vertrieb und die Weiterentwicklung des GT3-Sportwagens hat 2011 die quattro GmbH unter Leitung von
Werner Frowein und Romolo Liebchen übernommen. Die nochmals verbesserte Version des Audi R8 LMS feierte Anfang Februar ihre
Premiere mit einem Doppelsieg beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst (Australien).
Der Audi R8 LMS des Modelljahres 2011 verfügt unter anderem über eine geänderte Motorapplikation des 5,2-Liter-V10-Triebwerks,
ein modifiziertes Fahrwerk und eine speziell für Langstrecken-Rennen entwickelte, gewichtsoptimierte Rennsportkupplung.
Quelle: Audi AG
Vorbericht Nr. 16 |
30.3.2011 |
Die Familie Stuck und der Lamborghini Gallardo


Wie schon in Vorbericht Nr. 8 erwähnt, wird Hans-Joachim "Striezel" Stuck in diesem Jahr seine aktive Rennfahrer- karriere bei einem gemeinsamen Start mit seinen beiden Söhnen Johannes (24) und Ferdinand (19) bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring abschließen. Allerdings nicht in einem VW, sondern in einem Fahrzeug der Tochter des Volkswagen Konzerns, der Automobili Lamborghini Holding S.P.A. Da bietet sich z.B. der Gallardo an. Zufälligerweise fahren die Stuck-Söhne in diesem Jahr in der ADAC GT Masters Serie bei REITER Engineering einen Gallardo LP600+.

Update am 3.4.2011: Am Rande des VLN-Laufs gab es eine Pressekonferenz der Fam. Stuck am Nürburg- ring, in der das Team Stuck3 vorgestellt wurde. Einsatzauto wird ein Lamborghini Gallardo 600+ sein, betreut von REITER Engineering. Peter Kox wird 4. Fahrer sein. Vorbereitungsrennen: VLN 30.4. und 28.5.
Update 2 am 29.4.2011: Frank Kechele wird Peter Kox ersetzen. Er kennt den Gallardo schon aus der ADAC GT-Masters-Serie und auch das Team Reiter Engineering. Zum 30.4. wurde bei der VLN das Team mit einem Gallardo LP560 GT3 in der Klasse GT3 mit der Startnummer 35 genannt.
Update 3 am 17.6.2011: Dennis Rostek wird das Team beim 24h-Rennen komplettieren. Frank Kechele war nur für die VLN-Läufe vorgesehen.
Vorbericht Nr. 15 |
29.3.2011 |
Scuderia Cameron Glickenhaus mit dem P 4/5


Das Projekt P 4/5 und die 24h Nürburgring kommt in der Realität an: zum ersten Mal dreht der Glickenhaus Ferrari P 4/5 Runden auf dem Nürburgring.
Wie schon im Vorbericht Nr. 2 berichtet, hat Jim Glickenhaus vor, dieses Auto mit den Fahrern Mika Salo, Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi und Luca Cappellari im Juni zu den 24 Stunden antreten zu lassen. Damit dies auch mit einer gewissen Aussicht auf Erfolg möglich wird, wird man bei VLN-Läufen antreten und auch schon zur Probe- und Einstellfahrt der VLN am vergangenen Samstag (26.3.11). Die Fotos stammen alle vom Samstag.
Während des gesamten Testtages war das Fahrzeug auf der Strecke - bis auf kleine Inspektionen in der Box.
Vorbericht Nr. 14 |
17.3.2011 |
Porsche tritt mit 911 GT3 R Hybrid an

Porsche geht beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring am 25. Juni mit einer weiterentwickelten Version des Porsche 911 GT3 R Hybrid an den Start. Entwicklungsschwerpunkt war die Verbesserung der Effizienz durch gezielte Optimierung der Hybrid-Komponenten, deren Gewicht um 20 Prozent gesenkt werden konnte. Der 911 GT3 R Hybrid in der Version 2.0 soll bei reduziertem Verbrauch die gleichen Rundenzeiten erreichen wie sein Vorgänger.

Das generelle Hybrid-Layout wurde vom 2010er-Modell übernommen. Eine Portalachse mit zwei Elektromotoren treibt die Vorderräder an und ergänzt den 4,0 Liter großen, abhängig von der "Balance of Performance"-Einstufung etwa 470 PS starken Sechszylinder-Boxermotor, der seine Kraft an die Hinterachse abgibt. Die Leistung der beiden Elektromaschinen stieg jedoch von jeweils 60 auf 75 Kilowatt. Insgesamt steht den Piloten des 911 GT3 R Hybrid 2.0 sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung. Diese Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert. Darüber hinaus können die Piloten die elektrische Zusatzleistung auch manuell abrufen, beispielsweise bei Überholvorgängen.

Der elektrische Schwungradspeicher, dessen Rotor mit bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute rotiert und die Energie mechanisch in Form von Rotationsenergie speichert, ist nun zusammen mit den übrigen Hybridkomponenten in einer Kohlefasersicherheitszelle im Beifahrerraum untergebracht.

Bereits auf den ersten Blick ist der neue GT3 R Hybrid vom 2010er-Modell zu unterscheiden. Die großen Kühlöffnungen vor den hinteren Kotflügeln konnten durch Optimierungen am Kühlsystem der Hochvoltkomponenten des Hybridsystems entfallen. Dadurch verringert sich der Luftwiderstand, was ebenfalls zu einer Verbrauchsreduzierung beiträgt. Insgesamt konnte das Fahrzeuggewicht von 1.350 auf 1.300 Kilogramm reduziert werden.

"Wir haben bei den Renneisätzen am Nürburgring, beim ALMS-Rennen in Road Atlanta in den USA, sowie beim ILMC-Rennen im chinesischen Zhuhai sehr viele Daten gesammelt, die für die Weiterentwicklung unseres Rennlabors sehr wertvoll waren", sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. "Der Fokus der Arbeit lag auf Effizienzsteigerung. Das heißt, wir wollen bei ähnlichen Rundenzeiten wie 2010 nochmals weniger Energie von außen zuführen, also weniger Kraftstoff verbrauchen. Damit unterstützen wir die künftige Serienentwicklung von sportlichen Hybridfahrzeugen."

Ebenfalls komplett überarbeitet wurde das Cockpit des 911 GT3 R Hybrid. So wanderte eine Großteil der Anzeigen und Bedienelemente in das Lenkrad. Die restlichen Funktionen werden über hinterleuchtete Tasten auf der dem Fahrer zugewandten Mittelkonsole bedient. Im Vordergrund stand dabei die Ergonomie und Übersichtlichkeit für die Piloten - vor allem bei Dunkelheit.
Der neue 911 GT3 R Hybrid ist ein perfektes Beispiel für die Philosophie der "Porsche Intelligent Performance" - ein Grundsatz, der in jedem Porsche steckt: Mehr Leistung bei geringerem Verbrauch, mehr Effizienz und weniger CO2-Emissionen - auf der Rennstrecke und auf der Straße.
Text und Fotos: Porsche AG
Vorbericht Nr. 13 |
10.3.2011 |


BMW setzt für die Einsätze des BMW M3 GT2 in Europa auch 2011 auf die bewährte Kombination aus BMW Ingenieuren und der Einsatzmannschaft von Schnitzer Motorsport. Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring feierte das Team 2010 ein triumphales Comeback. Fünf Jahre nach dem jüngsten Gesamterfolg errang der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 den 19. Sieg für BMW. Das Auto mit den Piloten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy gewann nach 154 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Das Auto mit der Nummer 26 kam nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf Rang sieben ins Ziel.

Für dieses Jahr gibt es noch keine offizielle Mitteilung, daß wieder gestartet wird. Allerdings deutet
folgende Aussage doch darauf hin:
Das Fahreraufgebot für die Einsätze des BMW M3 GT2 bleibt unverändert. Andy Priaulx (GB), Augusto Farfus (BR), Dirk Müller
(D), Dirk Werner (D), Jörg Müller (D), Uwe Alzen (D), Dirk Adorf (D) und Pedro Lamy (PT) werden am Steuer des BMW M3 GT2
zum Einsatz kommen.
Wie im Vorjahr ist ein Start bei den großen 24-Stunden-Rennen in Europa geplant. Die finale Bestätigung der Teilnahme auf dem
Nürburgring, in Le Mans und in Spa hängt von ausstehenden Reglement-Entscheidungen und der jeweiligen Einstufung des BMW M3
GT2 ab. Als Vorbereitung auf das Rennen in der "Grünen Hölle" soll der BMW M3 GT2 mehrere VLN-Läufe bestreiten.
Text: BMW
Vorbericht Nr. 12 |
2.3.2011 |


Im Vorbericht 3 wurde schon über den neuen Golf24 berichtet, der ja beim diesjährigen 24h-Rennen an den Start gehen soll; hier ein Update mit interessanten Infos:
- Zum 24h-Rennen im Juni werden 3 Fahrzeuge genannt.
- Vorher werden drei von den fünf VLN-Läufen vor den 24h für die weitere Erprobung genutzt.
- Die Hubraumgröße beträgt 2510 ccm und damit werden sie in der SP8T (Turbo über 2500 ccm bis 4000 ccm) starten.
- Technische Daten im Detail:
| Motor | |
|---|---|
| Bauweise | Reihen-Fünfzylinder-Ottomotor, Turbolader, Ladeluftkühler, vier Ventile pro Zylinder |
| Hubraum | 2.510 cm³ |
| Leistung | Ca. 324 kW (440 PS) bei 6.500 U min-1 |
| Drehmoment | Ca. 540 Nm bei 4.000 U min-1 |
| Motormanagement | Bosch MS5 |
| Auspuffanlage | Angepasste Abgasführung, Rennkatalysator |
| Kraftübertragung | |
| Getriebe | Sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit pneumatischer Wippenschaltung, Allradantrieb |
| Kupplung | Dreischeiben-Karbon-Kupplung |
| Fahrwerk | |
| Vorderachse | McPherson-Federbeine, Dreieckslenker, einstellbar in Höhe, Spur und Sturz |
| Hinterachse | Multilinkachse, einstellbar in Höhe, Spur und Sturz |
| Dämpfer/Federn | ZF Sachs-Dämpfer, in Zug- und Druckstufe variierbar |
| Lenkung | Elektromechanische Lenkung von Volkswagen |
| Bremsanlage | ABS-Rennbremssystem mit Pedalbox, innenbelüftete Scheibenbremsen vorn, Ø 380 mm, Sechskolben-Bremssättel, Scheibenbremsen hinten, Ø 330 mm und Vierkolben-Bremssattel, variable Bremskraftverteilung |
| Räder | BBS-Leichtmetallfelgen, Größe 12 x 18 Zoll |
| Reifen | Dunlop 300/680-18 |
| Karosserie | |
| Aufbau | Selbsttragende Karosserie, Überrollkäfig, Kotflügelverbreiterungen vorn und hinten, Aerodynamik-Kit mit Heckflügel |
| Cockpit | Sportlenkrad mit Schaltwippen, Recaro-Rennsitz mit gepolstertem Kopf-Protektor, Sechspunktgurt, Sicherheits-Gitternetz (Fahrerseite), Feuerlöschanlage, Datenaufzeichnung mit Display (Ganganzeige, Schaltlampen, Rundenzeiten, weitere Parameter) |
| Dimensionen | |
| Länge/Breite/Höhe | 4.331 mm / 1.994 mm / 1.391 mm |
| Spurweite | 1.688 mm vorn, 1.667 mm hinten |
| Radstand | 2.617 mm |
| Kraftstofftank | 110 l |
| Leergewicht | 1.250 kg |
Quelle: Volkswagen AG
Update 11.3.2011: Die Fahrer: Thomas Mutsch und Patrick Simon
Vorbericht Nr. 11 |
1.3.2011 |
Brandl Motorsport auf Audi TT RS Coupé


Brandl Motorsport kündigt den Start bei den 24h im Juni an. Rudolf Brandl aus Walldürn startete ja schon in der letzten Saison mit Torsten Kratz mehrmals bei RCN-Veranstaltungen und sie konnten beachtliche Erfolge herausfahren:
- 19. Sep.: Platz 3 Gesamt und Platz 1 in der Klasse F3
- 09. Okt.: Platz 2 Gesamt und Platz 1 in der Klasse RS4A
- 24. Okt.: Platz 2 Gesamt und Platz 1 in der Klasse RS4A
Verwendet wird die Audi-Motorsport-Variante mit dem 5-Zylinder-Turbo und einem Allrad-Konzept sowie der bekannten DSG-Technologie. Der Motor hat einen Hubraum von 2480 ccm, damit also Klasse SP4T, mit 282 kW/380 PS.
Wie Audi schreibt, wird "eine Langstrecken-Version des TT RS und eine GT4-Variante des Audi TT entwickelt". Die Firma Raeder Motorsport in Büren bzw. Oberbaar (nahe am Nürburgring) hat mit einem TT RS bereits erste Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife erfolgreich absolviert (VLN-Läufe 9 und 10) und gezeigt, was mit dem Fahrzeug technisch möglich ist. Mehr Info hier im Vorbericht weiter unten (Start-Nr. 256).
Vorbericht Nr. 10 |
28.2.2011 |
Hankook Team Farnbacher mit Ferrari F458


Der in 2010 einge- setzte Ferrari F430 GTC wird verkauft, damit man auf den neuen Ferrari F458 aufrüsten kann. Nach den Erfolgen bei den 24h Nürburgring mit einem sensationellen zweiten Platz im Gesamtklassement und den 24h Le Mans, diesmal mit einem zweiten Platz in der Klasse LMGT2, will man in diesem Jahr mit einem brandneuen Ferrarie F458 an die Erfolge anknüpfen.

Die Fotos zeigen den F458 Italia, die wirklichen Rennfahrzeuge werden als Challenge, GT2 bzw. GT3 gebaut. Farnbacher erhält den F 458 GT2, der so allerdings nicht bei den 24h starten kann, weil die GT2 Klasse nicht ausgeschrieben ist.

Da bleibt nur noch die E1-XP Klasse übrig, in der ja auch letztes Jahr die beiden BMW M3 GT2 starteten. Für die E1-XP Fahrzeuge gelten auch die speziell festgelegten BoP-Werte (durch VLN+24h NBR Team). Oder sollte der F458 für die SP8 vorbereitet werden - wegen 4,499 Liter Hubraum ?
Einige technische Details:- Außenmaße: L = 4527 mm / B = 1937 mm / H = 1213 mm
- Motor: Mittelmotor / V8 / 90 Grad / Hubraum 4499 ccm
- Leistung: 419 kW/570 PS @ 9000 1/Min / nach FIA-Einstufung nur 350 kW erlaubt
- Drehmoment: 540 Nm @ 6000 1/Min
- Gewicht (trocken) 1380 Kilogramm / Nach FIA-Einstufung 1245 kg
- Getriebe: 7 Gänge und Doppelkupplung / Nach FIA-Einstufung 6 Gänge mit Lenkrad-Wippenschaltung, sequenziell
- Räder: Serie 19", als GT2 18"
Vorbericht Nr. 9 |
27.2.2011 |


Wie das Motorsport-Magazin "Speedweek" berichtet, wird Schubert Motorsport auch in diesem Jahr beim 24h-Rennen im Juni auf dem Ring mit bis zu 3 BMW Z4 GT3 antreten. Nach dem Sieg im Januar in Dubai bei den 24-Stunden wird der Start am Nürburgring eine weitere Herausforderung sein.

In Dubai war das Team Schubert mit zwei Z4 GT3 am Start [# 76] und [# 77] und gewann mit den Fahrern Claudia Hürtgen, Augusto Farfus, Edward Sandström und Tommy Milner; das zweite Auto belegte einen guten fünften Platz im Gesamtklassement.
Vorbericht Nr. 8 |
21.2.2011 |


Wie das Motorsport-Magazin "Motorsport-Total" berichtet, wird Hans-Joachim "Striezel" Stuck in diesem Jahr seine aktive Rennfahrerkarriere bei einem gemeinsamen Start mit seinen beiden Söhnen Johannes (24) und Ferdinand (19) bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring abschließen.
Vorbericht Nr. 7 |
20.2.2011 |

Mercedes-Benz SLS AMG GT3

Schon im letzten Jahr traten bei den beiden letzten VLN-Läufen im Herbst die beiden brandneuen SLS AMG GT3
in Erscheinung. Mamerow Racing und Black Falcon setzten je ein Fahrzeug ein.
Beim ersten großen Langstrecken-Ereignis
im neuen Jahr - den 24 Stunden Dubai - stand plötzlich ein neues Team, nämlich HEIKO Motorsport, mit einem Auto am Start.
Zusätzlich wurden von Black Falcon in Dubai 2 Fahrzeuge eingesetzt. Kurze Zeit später meldete die Fa. ROWE: ROWE RACING
startet mit zwei SLS AMG GT3. War das jetzt eine wundersame Auto-Vermehrung? Werden wir dann 6 Fahrzeuge bei den 24-Stunden
sehen?
Nun, wir werden es noch erleben... wer alles in der Starterliste auftauchen wird.
Hier eine kurze Vorstellung der Teams:

H E I K O Motorsport
HEICO Motorsport hat Anfang des Jahres seine neue Halle direkt am Nürburgring in Meuspath bezogen. Teamchef ist Martin Marx, bekannt als Fahrzeugingenieur bei Persson Motorsport und als Mitglied der Technik-Kommission zum 24-Stunden Rennen Nürburgring.
Der erste Auftritt des Teams mit dem neuen SLS AMG GT3 fand in Dubai statt und sie belegten dort nach 576 Runden den siebten Platz im 24 Stunden Rennen von Dubai. Die Fahrer waren Bernd Schneider, Brice Bosi, Lance David Arnold, Christiaan Frankenhout und Andreas Wirth.

Black Falcon
Das Team aus Kelberg war in Dubai mit zwei Rennfahrzeugen vertreten. Die Start-Nr. 7 mit den Fahrern Thomas Jäger, Kenneth Heyer, Jan Seyffarth und Sean Paul Breslin belegten Gesamt-Platz 3 und standen damit auf dem Podium. Das zweite Fahrzeug (Nr. 8) erreichte mit 525 Runden Platz 24. Die Fahrer waren Ralf Schall, Timothy Pappas, Bret Curtis und David Horn.
Ein hervorragedes Ergebnis - nämlich den ersten Gesamtsieg in einem VLN-Lauf - holten Thomas Jäger und Christopher Haase bei ihrem zweiten Einsatz am 16. Okt. 2010 am Ring.

Mamerow Racing
Das Team startete bei den beiden letzten VLN-Läufen 2010 mit dem SLS AMG GT3 am Ring. Die Fahrer: Bernd Schneider und Chris Mamerow. Beim Abschlußlauf belegten sie den 3. Platz im Gesamt. Beim Rennen am 16. Okt. belegte Bernd Schneider die Pole Position im Training; im Rennen schieden sie schon nach 5 Runden (durch Kollision/ Aufhängungsschaden) aus.


R O W E R A C I N G
In der bevorstehen- den Motorsportsaison feiert ROWE RACING eine besondere Premiere: Zum ersten Mal tritt das Rennteam des Schmierstoffherstellers ROWE in Eigenregie an und setzt bei den Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen zwei brandneue Mercedes-Benz SLS AMG GT3 Rennfahrzeuge ein.
Als Teamchef konnte Hans-Peter Naundorf verpflichtet werden. Naundorf, der seit 2001 für das DTM-Team Persson als technischer Leiter tätig war, sieht seiner neuen Aufgabe mit Spannung entgegen: "Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung im Langstreckensport. Bis zum Saisonstart gibt es noch jede Menge Arbeit, um die entsprechenden Strukturen zu schaffen und das Einsatzteam zu formieren".
Den operativen Einsatz für ROWE RACING wird die Motorsport Competence Group (MCG) - ebenfalls unter der Führung von Hans-Peter Naundorf - übernehmen. Als Hauptsitz dient das saarländische St. Ingbert, wo das Team ab dem Frühjahr 2011 eine eigene, knapp 1.200 qm große Halle in unmittelbarer Nähe zur A6 bezieht. Neben der Vorbereitung der Renneinsätze wird die MCG dort auch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen.
Für ROWE-Inhaber Michael Zehe bedeutet dieser Schritt eine konsequente Fortsetzung seines bisherigen Motorsport-Engagements hin zu noch mehr Performance und Professionalität: "Technisch wie logistisch ist der Einsatz und die Betreuung von Rennfahrzeugen eine äußerst anspruchsvolle Herausforderung. Zudem bietet sie jede Menge Potential für die Entwicklung hochleistungsfähiger Schmierstoffe. Dies zu perfektionieren, geht nur mit einem eigenen Team und einer kompetenten Mannschaft. Ich freue mich daher sehr auf die Zusammenarbeit mit Hans-Peter Naundorf".
Als Fahrer konnten neben Alexander Roloff und Marco Schelp (beide Berlin) - den Stammfahrern aus der 2010er Saison - auch der Ex-DTM-Pilot (Audi / Opel) und Sieger beim 24 H Rennen in Daytona, Hubert Haupt, sowie Klaus Rader (beide München) verpflichtet werden. Mit weiteren erfahrenen Langstreckenprofis laufen derzeit noch Gespräche.
Quellen: ROWE RACING / HEIKO Motorsport
Vorbericht Nr. 6 |
19.2.2011 |

S U B A R U Impeza WRX STI

Subaru rüstet sich wieder für die Grüne Hölle: Auf einem Impreza WRX STi wird Testfahrer Toshihiro Yoshida im Juni 2011 zum vierten Mal beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (23.-26. Juni) starten. Zusammen mit drei weiteren namentlich noch nicht feststehenden Piloten wird Yoshida zuvor einen Testlauf zur VLN-Serie auf dem Nürburgring absolvieren.

Subaru Tecnica International (STI), die Motorsport-Abteilung von Fuji Heavy Industries und Hersteller von Subaru-Fahrzeugen, hat beim legendären 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring einen Impreza WRX STI mit den Fahrern Kazuo Shimizu, Toshihori Yoshida sowie dem Deutschen Marcel Engels und dem Niederländer Carlo van Dam eingesetzt.
Sie starteten in der Klasse SP 3T, also als "Spezial Tourenwagen" bis 2.000 ccm mit Turbolader und belegten einen guten 4.ten Platz in ihrer Klasse mit einer besten Rundenzeit von 9:33,122 Min:Sek.
Update 24.2.2011: Auch in diesem Jahr wird ein Turbomotor (auf 1994 ccm Hubraum reduziert) verwendet, so daß in der SP 3T gestartet werden kann.
Text und Foto: Subaru Deutschland GmbH
Vorbericht Nr. 5 |
18.2.2011 |

FALKEN Motorsports mit Porsche 911 GT3 R

FALKEN Motorsports gibt den Start beim 24h-Rennen auf dem Ring bekannt. In diesem Jahr wird ein neuer
Porsche 911 GT3 R eingesetzt.
Angetrieben wird der 911 GT3 R von einem Sechszylinder-Boxer-Saugmotor mit vier Litern Hubraum, der 480 PS (353 kW) bei 7.250
Kurbelwellenumdrehungen abgibt. Über ein sequentielles Sechsganggetriebe geht die Kraft an die Hinterachse.
Eine Traktionskontrolle, die elektronisch gesteuerte Zwischengasfunktion und ein speziell abgestimmtes Renn-ABS machen den
911 GT3 R zu einem höchst konkurrenzfähigen Fahrzeug.
Räder:
Vorderachse: Einteilige, geschmiedete Leichtmetallräder (11J x 18 ET 35) und Reifen 290/660R18;
Hinterachse: Einteilige, geschmiedete Leichtmetallräder (13J x 18 ET 12,5) und Reifen 330/710R18.
Die Fahrer werden in Kürze bekannt gegeben.
FALKEN Motorsports fährt auch bei der VLN mit. Neben dem 24h Rennen (23.-26. Juni) werden sie mit dem
Porsche bei der
- ADAC Westfalenfahrt (2. April)
- ADAC ACAS H&R-Cup (28. Mai)
- RCM DMV Grenzlandrennen (30. Juli)
- DMV 250-Meilen-Rennen (15. Okt.)
antreten.
Text und Foto: Falken Motorsports
Update 16.3.2011: Die Fahrer sind Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Martin Ragginger und Sebastian Asch.
Vorbericht Nr. 4 |
17.2.2011 |

Porsche 918 RSR Coupé
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, baut ihre Kompetenz bei Performance und hoher Effizienz durch
intensive Entwicklungsarbeit im Bereich der Hybrid-Technologie weiter aus. Mit dem Porsche 918 RSR präsentiert der Hersteller
sportlicher Premium-Fahrzeuge eine High End-Synthese aus den erfolgreichen Hybrid-Konzepten des Jahres 2010. Das zweisitzige
Mittelmotor-Coupé 918 RSR verdeutlicht, was entsteht, wenn die Technologie des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder
in einen modernen, zukunftsfähigen Supersportwagen übertragen werden.

Der 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit hocheffizientem Schwungradspeicher sorgte bei seinen Renneinsätzen auf
der Nürburgring-Nordschleife, während des American Le Mans Series-Rennens (ALMS) in Road Atlanta/USA sowie dem ILMC-Lauf im
chinesischen Zhuhai für Aufsehen. Er demonstrierte sein enormes Performance-Potenzial im realistischen Rennsport-Szenario
gegenüber härtester Konkurrenz. Damit übertraf der intern als "Race Lab" - Rennlabor - bezeichnete 911 GT3 R Hybrid sogar die
hohen Erwartungen von Porsche Motorsport.
Wettbewerbsfähigkeit, hohe Zuverlässigkeit sowie beispielhafte Effizienz beim
Kraftstoffverbrauch, verbunden mit höchster Performance unterstrichen die Grundidee der Porsche-Techniker, zusätzliche
Leistung intelligent zu generieren.
Der 911 GT3 R Hybrid bezieht seine Zusatzleistung beim Bremsen aus der eigenen Fahrdynamik. Diese Technik verpflanzt Porsche
nun in das Mittelmotor-Coupé 918 RSR - der Rennsportvariante der Konzeptstudie 918 Spyder.

Innerhalb des besonders leichten, verwindungssteifen Monocoques aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CFK) dominiert Rennsporttechnik. Der V8-Motor ist eine Weiterentwicklung des Direkteinspritzer-Triebwerks aus dem erfolgreichen RS-Spyder-Rennwagen und leistet im 918 RSR nun genau 563 PS bei 10.300/min. Die Elektromotoren an den beiden Vorderrädern steuern jeweils 75 kW, also insgesamt 150 kW, zur installierten Peak-Antriebsleistung von exakt 767 PS bei. Diese bei Bremsvorgängen gewonnene Zusatzleistung wird in einem optimierten Schwungmassenspeicher konserviert.
Im 918 RSR verfügen die beiden Elektromaschinen über eine Torque Vectoring-Funktion mit variabler Antriebsmomentenverteilung an der Vorderachse. Dies erhöht zusätzlich die Agilität und verbessert das Lenkverhalten. Der vor der Hinterachse platzierte Mittelmotor ist mit einem Renngetriebe, ebenfalls auf Basis des RS Spyder-Rennwagens, verblockt. Dieses weiter entwickelte Sechsgang-Klauengetriebe mit längs liegenden Wellen und gerade verzahnten Stirnrädern wird mittels zweier Schaltpaddles hinter dem Rennlenkrad betätigt.
Eine funktionale Ausstattung unterstreicht den puristischen Rennsport-Charakter. Ob charakteristische, nach schräg oben öffnende Türen, die Luftöffnung im Dach zwischen den Türflügeln, die Schnellverschlüsse an vorderer und hinterer CFK-Haube, die beiden Dachantennen für Boxenfunk und Telemetrie, die RS-Spyder-mäßigen kleinen seitlichen Front-Flics oder die Luftsplitter unterhalb der Frontlippe sowie profillose Slick-Rennreifen auf 19-Zoll-Rädern mit Zentralverschluss sorgen für die eindeutige Bestimmung als experimentelles Rennlabor.

Im Gegensatz zur Konzeptstudie 918 Spyder herrscht im Innenraum 918 RSR schnörkellose Rennatmosphäre. Der braune Lederbezug des hautengen Schalensitzes zitiert die Historie der Gentleman-Driver; die Schaltblitze auf dem Rennlenkrad sowie eine Rekuperationsanzeige auf der Lenksäule vor dem Anzeige-Bildschirm versorgen den Piloten mit Informationen. Statt der zukunftsorientierten, ergonomisch avantgardistischen Mittelkonsole mit durchgängig berührungsempfindlicher Benutzeroberfläche aus der Konzeptstudie 918 Spyder teilt im 918 RSR eine auf das Wesentliche reduzierte Konsole mit Kippschaltern das Cockpit. Rechts von der Konsole ist anstelle eines zweiten Sitzes der Schwungradspeicher platziert.
Dieser Schwungradspeicher ist eine Elektromaschine, dessen Rotor mit bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute kreist, um Rotationsenergie zu speichern. Die Aufladung erfolgt, wenn bei Bremsvorgängen die beiden Elektromaschinen an der Vorderachse ihre Funktion umkehren und als Generatoren arbeiten. Aus dem geladenen Schwungradspeicher kann der Pilot auf Knopfdruck dessen gespeicherte Energie abrufen und bei Beschleunigungs- oder Überholvorgängen einsetzen. Dabei wird das Schwungrad elektromagnetisch abgebremst, um dann aus seiner Bewegungsenergie bis zu 2 x 75 kW, insgesamt also 150 kW, zusätzlich an die beiden Elektromaschinen der Vorderachse zu liefern.
Diese Zusatzleistung steht bei voller Aufladung rund acht Sekunden zur Verfügung. Beim erfolgreichen 911 GT3 R Hybrid kann diese Zusatzleistung je nach Rennsituation auch verbrauchsorientiert eingesetzt werden, zum Beispiel durch spätere Boxenstopps oder eine Verringerung des Tankvolumens und damit des Fahrzeuggewichtes.
Mit dem neuen Rennlabor 918 RSR hebt Porsche dieses im Rennsport genutzte Hybridkonzept nun auf eine experimentelle Ebene. "Porsche Intelligent Performance" im 918 RSR bedeutet eine Erforschung von Methoden zur weiteren nachhaltigen Verbesserung der Effizienz unter den verschärften Bedingungen von Rennstrecke, Rundenzeiten, Boxenstopps und Zuverlässigkeit - einem Metier, in dem Porsche seit über 60 Jahren erfolgreich verwurzelt ist.

Die Startnummer 22 schließlich ist Hommage an das Jubiläum eines weiteren Triumphes. Als Gesamtsiege in Le Mans noch nicht ganz zur gewohnten Routine der Porsche-Rennabteilung zählten, fuhren 1971 die Piloten Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep beim 24-Stunden-Klassiker als erste durchs Ziel. Der Distanzrekord ihres Porsche 917 Kurzheck-Coupés - 5335.313 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 222,304 km/h - hielt keine Ewigkeit, aber exakt 39 Jahre bis 2010. Der 917 im Martini-Design war damals ebenfalls ein Experiment und seiner Zeit weit voraus: ein Gitterrohrrahmen aus Magnesium setzte neue Maßstäbe in der Porsche-Domäne Leichtbau.
Text und Fotos: Porsche AG
Update 17.3.2011: Der Porsche 918 RSR wird nicht bei den 24h am Ring zum Einsatz kommen. Siehe auch Vorbericht Nr. 14.
Vorbericht Nr. 3 |
17.2.2011 |

Volkswagen Golf24
Comeback in der "Grünen Hölle": Mit einer spektakulären neuen Rennversion kehrt der Volkswagen Golf auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Für das legendäre 24-Stunden-Rennen vom 23. bis 26. Juni 2011, eine der härtesten Prüfungen im Motorsport überhaupt, hat Volkswagen auf Basis seines Bestsellers einen 440 PS starken Renntourenwagen mit Allradantrieb entwickelt. Bei Testfahrten in Portugal und Italien spulte der neue "Golf24" bereits seine ersten Testkilometer ab.

"Mit dem neuen Golf24 setzen wir unser erfolgreiches Engagement beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fort. Die Veranstaltung ist enorm populär, zählt zu den echten Motorsport-Klassikern und stellt aufgrund der extremen Distanz und einzigartigen Rennstrecke auch technisch eine sehr große Herausforderung dar", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Mit unserem spektakulären Golf möchten wir vor großem Publikum für ein zusätzliches Highlight sorgen - pünktlich zum 35. Jubiläum des GTI."

Werksseitig trat Volkswagen mit dem Golf zuletzt 2007 auf der berühmten Berg-und-Tal-Bahn des Nürburgrings an und ließ mit dem rund 300 PS starken Fronttriebler als Gesamt-Achter zahlreiche Favoriten hinter sich. Da der Wettbewerb seitdem enorm gestiegen ist, wurde ein neues technisches Konzept erforderlich: Der neue Golf verfügt über einen weiterentwickelten 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor aus dem Volkswagen Konzern mit einer Leistung von 324 kW (440 PS) und einem maximalen Drehmoment von 540 Nm. Die Kraftübertragung an den permanenten Allrad-Antrieb erfolgt über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit Wippenschaltung.

Zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen im Juni wird der Golf24 ein umfangreiches Test- und Entwicklungsprogramm absolvieren. Nach ersten Testfahrten im zurückliegenden Dezember im portugiesischen Portimão und weiteren im italienischen Vallelunga im Februar sind unter anderem drei Renneinsätze in der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife vorgesehen.
Text und Fotos: Volkswagen AG
Update 11.3.2011: Fahrer: Thomas Mutsch und Patrick Simon
Vorbericht Nr. 2 |
16.2.2011 |

Projekt Ferrari P4/5 Competizione
Der Amerikaner Jim Glickenhaus hat seinen Traum realisiert: den Bau eines "P4/5 Competizione".
Basis ist ein Ferrari F 430 Scuderia, der aber durch Teile eines F 430 GT2 modifiziert wurde.
Die Fahrer: Mika Salo, Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi und Luca Cappellari.
Der Rennleiter der "Scuderia Cameron Glickenhaus" wird Paolo Garella sein.
Ein Foto des zu erwartenden Designs hier
Erste Fahrtests wurden auch schon durchgeführt. Geplant sind naürlich auch Einsätze bei den VLN-Läufen vor dem 24-Stunden Rennen im Juni.
Update am 1.3.2011: Der erste Einsatz wird beim VLN-Rennen am 2. April (58. ADAC Westfalenfahrt) erfolgen.
Update 13.3.2011: Es gibt nun eine Homepage für das Projekt. Zu finden
hier.
Vorbericht Nr. 1 |
14.2.2011 |

Das Programm des ADAC Zurich 24h-Rennens wird im kommenden Jahr durch ein weltweit einzigartiges
Rennen bereichert: den
Porsche Carrera World Cup.
Dabei laden die Zuffenhausener Sportwagenbauer die Teilnehmer ihrer rund um den Globus ausgetragenen Markenpokale zu
einem gemeinsamen Lauf auf die Nürburgring-Nordschleife ein. Schon jetzt steht fest, dass das Rennen vom 23. bis 26.
Juni bei mindestens vier Carrera-Cups als offizieller Meisterschaftslauf im Kalender steht, hinzu gesellen sich
Porsche-Piloten aus aller Herren Länder, die beim prestigeträchtigen World Cup antreten werden. Informationen zum
24h-Rennen und zum Porsche Carrera World Cup finden sich im Internet unter www.24h-rennen.de.

Sechs Runden auf der legendären Nürburgring-Nordschleife werden die bis zu 210 Porsche-Rennwagen unmittelbar vor dem 24h-Rennen unter die Räder nehmen. Wenn sich die internationale Cup-Elite auf nahezu identischem Material auf der längsten Rennstrecke der Welt zum Kopf-an-Kopf-Duell trifft, dann ist für die Fans Hochspannung und Action garantiert. Denn die beiden zwischen 400 und 450 PS starken Varianten des Porsche 911 GT3 Cup, die hier zum Einsatz kommen, machen einen internationalen Vergleich der fahrerischen Qualitäten möglich, der in der Motorsporthistorie einmalig sein dürfte.

"Wir freuen uns auf diese unvergleichliche Galavorstellung der besten Porsche-Piloten der Welt", blickt Peter Geishecker, Sportleiter des organisierenden ADAC Nordrhein, voraus. "Um dieses einmalige Motorsportereignis möglich zu machen, haben viele Parteien mit Herzblut und Sachverstand zusammengewirkt - nun ist der Weg frei für ein Event der Extraklasse."
So steht Porsche vor der Herausforderung, die Meisterschaftskalender von 18 internationalen Championaten so aufeinander abzustimmen, dass für alle Fahrer die Teilnahme beim Porsche Carrera World Cup im Rahmen des 24h-Rennens möglich wird. Die Organisatoren des Rennens müssen vor allem den zusätzlichen Platzbedarf für die bis zu 210 Porsche-Teams befriedigen. Um allen Sicherheitsaspekten gerecht zu werden, gilt für die Porsche-Piloten ebenso wie für die Neulinge beim 24h-Rennen die Pflicht zur Absolvierung eines Nordschleifen-Lehrgangs, der intensiv auf die Besonderheiten der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt vorbereitet.
Größtes Porsche-Rennen der Welt auf der Nürburgring Nordschleife

Beim Porsche Carrera World Cup werden am 25. Juni 2011 bis zu 200 Porsche 911 GT3 Cup auf der Nürburgring Nordschleife vor mehr als 200.000 Zuschauern gegeneinander antreten. Das größte Porsche-Rennen der Welt findet unmittelbar vor dem Start des 39. ADAC 24-Stunden-Rennen statt und führt über eine Distanz von sechs Runden (152 km). Der Porsche Carrera World Cup bildet den Saisonhöhepunkt der insgesamt 18 weltweiten Porsche-Markenpokale. Bei einigen Meisterschaften, darunter die Porsche Carrera Cups Deutschland, Skandinavien, Frankreich und Italien wird das Rennen als Wertungslauf ausgetragen.

Aufgeteilt wird das Feld in zwei Klassen: Die Porsche 911 GT3 Cup mit 3,6-Liter-Motoren der Jahrgänge 2007 bis 2009 (400 bis 420 PS) sowie die 3,8-Liter-Varianten der Modelljahre 2010 und 2011 (450 PS) werden separat gewertet. Alle Piloten müssen fundierte Streckenkenntnisse nachweisen. Für alle Nordschleifen-Neulinge findet in der Veranstaltungswoche ein zweitägiger Intensivlehrgang mit dem ehemaligen Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen als Chefinstruktor statt.
"Seit seiner Markteinführung im Jahr 1998 haben wir mehr als 2.000 Stück des Porsche 911 GT3 Cup gebaut, der in weltweit 18 Markenpokalen an den Start geht", erläutert Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Mit dem Porsche Carrera World Cup auf der Nordschleife wollen wir unseren Markenpokal-Kunden in aller Welt ein weiteres Highlight bieten. Der Porsche 911 GT3 Cup beweist im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring immer wieder seine hervorragende Eignung für die längste und schwierigste Rennstrecke der Welt. Ich bin mir sicher, dass dieses Rennen für alle Piloten, aber auch die Zuschauer an der Strecke ein unvergessliches Erlebnis werden wird."
Die Erfolgsgeschichte von Porsche-Motorsport ist in den letzten Jahren eng mit dem Nürburgring verknüpft. In den Jahren 2006 bis 2009 siegte das Porsche-Team Manthey-Racing vier Mal in Folge beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Im Mai letzten Jahres führte der innovative Porsche 911 GT3 R Hybrid mehr als acht Stunden die Gesamtwertung des beliebtesten deutschen Autorennens an. In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring siegte 2010 in zehn Saisonrennen neun Mal ein Porsche 911.
Text: Porsche AG