Anklickfotos
| Freitag, 7 Juni 09:00 - 18:00 Uhr Papierabnahme |
Mittwoch, 19. Juni 16:00 - 20:00 Uhr Freies Training 20:30 - 21:30 Uhr Freies Training 22:00 - 24:00 Uhr Qualifying |
| Sonntag, 9. Juni Testtag |
Donnerstag, 20. Juni 16:00 - 17:00 Uhr Qualifying 17:30 - 18:30 Uhr Qualifying 19:00 - 21:00 Uhr Qualifying 22:00 - 14:00 Uhr Qualifying |
| Sonntag, 16. Juni 14:30 - 19:00 Uhr Papier- und Techn. Abnahme (Place de la République) |
Freitag, 21. Juni 10:00 - 20:00 Uhr Pitwalk 17:30 - 19:30 Uhr Fahrerparade |
| Montag, 17. Juni 10:00 - 18:00 Uhr Papier- und Techn. Abnahme (Place de la République) |
Samstag, 22. Juni 09:00 - 09:45 Uhr Warm-up 10:05 - 10:50 Uhr Rennen 11:15 - 12:00 Uhr Rennen 15:00 Uhr Start der 24h Le Mans |
| Dienstag, 18. Juni 17:00 - 18:00 Uhr Autogrammstunde |
Sonntag, 23. Juni 15:00 Uhr Zieleinlauf |
Starterliste WEC und Le Mans

Le Mans, 22 June 2013: It is with great shock and sadness that the Aston Martin Racing Team confirms that
an accident occurred shortly after the start of the 24 Hours of Le Mans at around 15:09 hrs CET today (22 June) when the No 95
Vantage GTE driven by Allan Simonsen left the track at Tertre Rouge.
Tragically, and despite the best efforts of the emergency services in attendance, Allan's injuries proved fatal.
Aston Martin Racing Managing Director, John Gaw, said: "On behalf of all of us at Aston Martin Racing, I would like to extend
our deepest sympathies and condolences to the individuals, and families whose friends or loved ones were involved in today's
terrible tragedy."
Aston Martin Racing will not make any further comment until the precise circumstances of the accident have been determined.
Next of kin have been informed.
Following the ACO's media statement concerning the tragic death of Aston Martin Racing driver Allan Simonsen, and at the
specific request of his family, the team will continue to participate in the 24 Hours of Le Mans in tribute to Allan.
Rennbericht Nr. 28 |
27.6.2013 |
DAS 90. JUBILÄUM VON LE MANS: DER MYTHOS WIRD GENÄHRT
Nach einer Woche voll von Feierlichkeiten, Dramen, erfreulichen Ereignissen und schmerzhaften Erfahrungen ging die diesjährige Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans wieder einmal in die Geschichte ein. Das eigentliche Rennen wird aufgrund von drei Ereignissen in Erinnerung bleiben: der großartigen Leistung von Tom Kristensen, der als Teil des #2 Audi Sport Team Joest hier zum neunten Mal siegte und aufgrund des heimtückischen, wechselhaften Wetters. Das alles wird jedoch in den Schatten gestellt durch den tragischen Tod eines jungen Fahrers. Die Veranstalter hätten nicht mehr viel tun können und das Schicksal hätte sich nicht viel mehr einbringen können, um den Mythos dieses legendären Langstreckenrennens weiter zu stärken. Die 90. Ausgabe des Rennens wird in die Geschichtsbücher eingehen, für die richtigen, aber auch für die falschen Gründe.
Die 81. Ausgabe dieses Langstreckenrennens war der Moment, der die außergewöhnliche Geschichte, die hinter der 90-jährigen Laufzeit steht, betonen sollte. Autos aus jedem Jahrzehnt wurden in einer speziellen Ausstellung gefeiert. Elitefahrer mit über vier Siegen wurden in einer Hall of Fame geehrt. Auch die Tausenden von leidenschaftlichen Zuschauern, die dabei halfen, das Spektakel zu formen, fanden Anerkennung, indem ein glücklicher Fan dazu auserwählt wurde, die Einführungsrunde zu eröffnen. Des Prunkes nicht genug, wurde die Pontlieue Haarnadelkurve, die nicht mehr Teil der Rennstrecke ist, wiederhergestellt. All dies hat sich bereits ereignet, bevor das Rennen angefangen hat.
Ein historischer Wettbewerb
Auf der Rennstrecke rechnete man damit, dass das starke Audi Line-Up von einem wieder auferweckten Toyota Team in der LM P1
Klasse herausgefordert wird. Die LM P2 Klasse war mit 22 der insgesamt 56 Autos bei Weitem die größte Kategorie. Den Kampf in
der GTE Klasse würden Automarken mit historischen Wurzeln zum Rennen austragen: Aston Martin, mit seiner ersten Teilnahme im
Jahre 1928 und dem Sieg in der Gesamtwertung im Jahre 1959 und außerdem Porsche mit 16 Gesamt- und 98 Klassensiegen. Porsche
ist damit die erfolgreichste Automarke, die hier jemals teilnahm. Dazu zählen auch Ferrari, der charismatische Sieger im Jahre
1949 und der dominante Hersteller in den frühen 60er Jahren und Corvette mit über 50 Jahren Erfahrung auf dem Circuit de la
Sarthe.
Am Ende des Rennens waren sowohl Veranstalter, Teams und Zuschauer aufgrund der intensiven, emotionalen Erfahrungen und des aufregenden Rennens, das jeden bis zu den letzten Minuten hin verzauberte, erschöpft. Die ersten drei Runden waren im Zeichen des Kampfes um die Vormachtstellung. Alle Spitzenreiter in der LM P1 Klasse legten es anscheinend darauf an, von Anfang an ein Zeichen zu setzen. Dann kam das Desaster.
Die Tragödie schlägt zu
In der vierten Runde, 10 Minuten nach dem Rennstart, schlägt Allan Simonsen im #95 Aston Martin Racing, auf Höhe der Tertre
Rouge mit immenser Kraft in die Absperrung ein. Das Rennen lief 50 Minuten lang mit dem Safety Car weiter, bis alle Trümmer
beseitigt waren und die Leitplanke wieder hergestellt wurde. Jedes Mal, wenn die Fahrer die Szene hinter dem Safety Car
passierten, ließ sich erkennen, dass das Feld etwas vorsichtiger fuhr. Auch wenn das wahre Ausmaß des Unfalls bis zu zwei
Stunden nach dem Unfall noch nicht bekannt war, so haben die Fahrer doch einen Instinkt.
Anthony Davidson, der im #8 Toyota Racing saß und Gesamtzweiter wurde, berichtet: "Das Schwierigste an der Sache war, einfach weiterzufahren, nachdem wir das mit Simonsen erfahren haben. Wir wissen alle, dass es ein gefährliches Rennen ist und auch, dass der Motorsport gefährlich ist... die Tatsache allerdings, dass man weiterfahren muss und den Schauplatz mit jeder Runde wiedersieht und das auch bei Regen... machte es wirklich sehr schwer für uns alle, unter diesen Bedingungen weiter zu kämpfen."
Ein entschlossenes Tribut
Die Fahrer jedoch kämpften. Auch dies ist einer ihrer Instinkte. Sie zeigten ihrem verstorbenen Kameraden dadurch Anerkennung,
dass sie weiterfuhren, was sowohl von Simonsens Familie als auch vom Team gewünscht wurde. Das Drama sollte jedoch kein Ende
nehmen, wenn auch nur aus mechanischer Sicht. Das eigentlich sehr stabile Audi Team musste einen Rückschlag hinnehmen, als das
Auto #1 nach sieben Stunden, von denen sie die meiste Zeit geführt hatten, in die Boxengasse gezwungen wurde. Es sollte
ungefähr 45 Minuten dauern, dieses Problem zu lösen.
Der Teamleiter Dr. Wolfgang Ulrich brachte ein Lächeln hervor, als er die Situation beschrieb: "Wir hatten Probleme aufgrund einer defekten Lichtmaschine, die wir ersetzen mussten. Das Problem hierbei ist allerdings, dass das Auto nicht dafür designt wurde, diese Lichtmaschine auszutauschen!" Natürlich hatte er andere Vorzüge, auf die er sich auf dem Weg zum Sieg verlassen konnte: "Das ist die Natur des Rennens. Zum Glück hatten wir drei starke Autos und ich wusste, dass ich mich auf die anderen beiden verlassen konnte."
In Runde 100 nahm die #2 die Führung ein und hielt diese bis zum Ende nach etwa 17 Stunden und 248 Runden. Das Fahrer-Line-Up mit Loïc Duval, Allan McNish und dem Rolex Testimonial Tom Kristensen hatte ein nahezu perfektes Rennen. Abgesehen von einer Reifenpanne, die eher auf Pech als auf einen Fehler begründet war, rief das Auto wie geplant seine Leistung als Beweis seiner einwandfreien Vorbereitung ab. Sie hatten insgesamt mehr Boxenstopps als alle anderen Teams, jedoch waren diese alle eingeplant. Das ist ein weiterer Beweis für die genaue Fahrleistung und eine Bestätigung, dass effiziente Boxenstopps eine Waffe im strategischen Kampf sind. Zu keiner Zeit verließ das Auto während des Rennens die Strecke, ein weiteres Zeichen für die Präzision und Konzentration der Fahrer.
"Das Rennen lief für uns perfekt und das ist nicht oft so. Genau das brauchten wir aber, um heute hier zu gewinnen", erklärte McNish. Marcel Fässler, der in der #1 saß, anerkannte das Ausmaß ihrer Leistung: "Sie hatten ein fehlerfreies Wochenende, waren immer superschnell und haben es damit verdient zu gewinnen."
Erbarmungsloser Druck
Es dauert nicht lange, bis der Circuit de la Sarthe seine Zähne zeigte. Es ist klar, dass es seinen Tribut fordert, wenn man
Stunde für Stunde stur Runde um Runde fährt, besonders in diesem Jahr, in dem sich die Streckenbedingungen ständig veränderten.
Die Müdigkeit ging auf Kosten der Konzentration und die Kombination aus Dunkelheit und nasser Oberfläche führen zu einer
gewissen Ungenauigkeit. In den frühen Stunden des Sonntagmorgens, musste sich die #30 HVM-Status GP damit auseinandersetzen.
Das Auto flog von der Strecke und schlug mit erheblicher Kraft in die Mauer ein. Die Hinterachse wurde komplett abgerissen.
Zum Glück kam der Fahrer mit blauen Flecken davon und zog sich keine schwereren Verletzungen zu. Schließlich kam der #54
Ferrari von AF Corse, der von dem 64-jährigen Neuling Howard Blank gefahren wurde. Das Auto drehte sich mit einer solch
zerstörerischen Wucht, dass es eine Stunde dauerte, die Strecke wieder aufzuräumen. Auch hier verließ der Fahrer unverletzt
das Geschehen. Auch später am Sonntagmorgen mussten zwei Ausfahrten der Strecke gründlich geräumt werden. Der #99 Aston Martin,
der zu dieser Zeit die GTE Klasse anführte, kam von der Forza Schikane auf der Mulsanne Straight ab, kurz nachdem der #13 Lola
auf derselben Gerade an der anderen Schikane scheiterte.
Die Spannung hielt bis in die letzten Stunden an, denn der Regen kam stoßweise wieder. McNish gab zu, dass er zum Teil erleichtert war, dass er nicht den letzten Abschnitt fahren musste: "Ich weiß, wie es ist, da draußen zu sein, wenn man auf Trockenreifen unterwegs ist und 5 % eines Gaspedals können den Unterschied machen, ob man geradeaus oder in die Mauer fährt. Das ist der härteste Teil des Rennens."
Für eine gewisse Zeit sah es so aus, als würde sich Chaos auf der 13,629 km langen Rennstrecke breit machen. Die Fahrer verloren die Kontrolle über ihre kraftvollen Maschinen und das bei anscheinend jeder Kurve. Immer wieder konnte man das Aufatmen der Menschenmenge wahrnehmen, die sich nicht sicher waren, ob sie nach vorne auf die Strecke oder auf die Bildschirme schauen sollten, um zu sehen, was auf einem anderen Abschnitt passiert. Niemand schien an keiner Stelle sicher zu sein. Nicolas Lapierre in der #7 war ein weiteres Opfer. Im Kampf nach einem Podiumsplatz drehte er sich aus den Porsche Kurven und traf frontal auf die Reifenwand. Nachdem er zuerst sein Fahrzeug verlassen hatte, kam er zurück und kämpfte sich zur Boxengasse, um die Reparaturen vorzunehmen. Kaum zu glauben, dass er letztendlich den vierten Platz erzielte.
Dr. Ullrich: "Das war das schwierigste Rennen, das ich in meinen 15 Jahren hier in Le Mans erlebt habe. Die Fahrer mussten 24 Stunden lang mit veränderten Wetterbedingungen kämpfen und sich ständig kurzfristig neuen Situationen anpassen. Das Team in der Boxengasse hatte keine Zeit sich auszuruhen. Ich kann mich nicht daran erinnern, so etwas je erlebt zu haben."
Der Moment des Sieges
Kaum hatte das 90. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens von Le Mans begonnen, war es auch schon wieder vorbei. Als die Rolex Uhr
auf dem Gerüst über die Ziellinie 15:00 Uhr zeigte, stand fest, dass die Zeit abgelaufen war. Tom Kristensen glitt über die
Linie in seiner #2 und fuhr sich damit als neunfacher Sieger in die Rekordbücher und das in einem Rennen, das er als das
"schnellste und härteste Rennen der Welt" bezeichnet.
Die Preisverleihung verlief etwas gedämpft. Jeder, der dabei war, wusste, dass sie eine außerordentliche menschliche Leistung der Sieger bezeugen durften. Dasselbe gilt für deren Autos, die vereinfacht gesprochen, gehalten und die 24 Stunden 'besiegt' haben. Gleichzeitig war sich jedoch auch jeder dem menschlichen Verlust bewusst. Die dänische Flagge wehte auf Halbmast und der ACO bat die Zuschauer, dem Verlust eines talentierten Fahrers zu gedenken.
Kristensen empfand die Emotionen dieses Moments genauso, was wiederum zeigt, dass er nicht nur ein brillanter Fahrer, sondern auch ein wahrer Sportsmann ist. Ein Sportsmann, der sich der Tapferkeit und der Hingabe aller Teilnehmer dieser anspruchsvollen Disziplin bewusst ist. Es war ein Traum für ihn, hier ein neuntes Mal zu gewinnen, jedoch wird es einige Zeit dauern, bis er sich erlaubt, die Euphorie überwiegen zu lassen. "Wir haben jemanden verloren, der denselben Traum wie wir hatte... Ich gehe gerade durch verschiedene Hochs und Tiefs", kommentierte er das Ereignis, bevor er das Rennen seinem Landsmann widmete.
Die 81. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans präsentierte sich als Sport in seinem Original. Die Beteiligten riefen ihre Höchstleistungen ab, um diese eindrucksvolle Herausforderung anzunehmen und waren dabei erfolgreich. Jeder wurde noch einmal scharf daran erinnert, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Niederlage und wie wichtig es ist, gut vorbereitet, konzentriert und engagiert zu sein und dabei auch noch ein wenig Glück zu haben. Das Rennen hat die Standards übertroffen, die bei den vorangehenden 80 Editionen gesetzt wurden und nahm damit einen verdienten und eindeutigen Platz im Mythos ein.
Die diesjährige Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans in Zahlen:
- 56 Autos gingen an den Start - 42 Autos fuhren noch nach 24 Stunden
- Distanz des Siegerautos in der LM P1: 348 Runden/4742,892 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegerautos in der LM P1: 197,62 km/h
- Führungsrunden des Siegerautos: 249
- Vorsprung in der LM P1 Klasse: 1 Runde
- Schnellste Rennrunde: 3:22.746/242 km/h in Runde 170 durch die #1
- Längste Zeit unter der gelben Flagge: 55 Minuten
- Die Siege in der GTE Pro & Am Klasse sichern den 99. und 100. Klassensieg für Porsche
- Der Gesamtsieg von Rolex Testimonial Tom Kristensen erhöht den Renn-Rekord auf 9 Siege
- Audi gewann nun 12 mal bei 15 Teilnahmen
- Der jüngste Teilnehmer: 20 Jahre, 9 Monate und 14 Tage
- Der älteste Teilnehmer: 68 Jahre, 3 Monate und 20 Tage
Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist ein Event, das mühelos weiterbesteht. Das Vermächtnis des Rennens wächst kontinuierlich aufgrund der Tatsache, dass es fasziniert, begeistert und Leidenschaften weckt. Außerdem schafft es das Rennen, die Teams darin zu inspirieren, ihre physischen Leistungsgrenzen und mentale Belastbarkeit in einem Test von Mann und Maschine zu messen. Das jüngste Kapitel in seiner 90-jährigen Geschichte hat sich nun geschlossen und wurde Teil der Legende.
Quelle: ROLEX / caracingnews
Rennbericht Nr. 27 |
25.6.2013 |
Le Mans 2013: Audi gewinnt vor Toyota
Rekordhalter Tom Kristensen aus Dänemark hat im Audi R18 E-Tron Quattro gemeinsam mit seinen Teamgefährten Loïc Duval (Frankreich) und Allan McNish (Schottland) die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Den zweiten Platz belegte der Toyota TS030 Hybrid von Anthony Davidson (GB), Sébastien Buemi (CH) und Stéphane Sarrazin (F). Dritter wurde der Audi R18 mit Le-Mans-Neuling Lucas di Grassi (BR), Marc Gené (ES) und Oliver Jarvis (GB).
Den vierten Platz belegte der Toyota von Alexander Wurz (A), Nicolas Lapierre (F) und Kazuki Nakajima (J). Die Titelverteidiger André Lotterer (Duisburg), Marcel Fässler (CH) und Benoît Tréluyer (F) wurden im dritten Audi Fünfte. Um 21.43 Uhr hatte der souverän auf Platz eins liegende R18 mit "major engine problems" zunächst an und dann für lange Zeit in die Box gemusst. Die Lichtmaschine musste gewechselt werden. Fast 40 Minuten später kam das Fahrzeug mit der Startnummer 1 erst wieder auf die Stecke. Damit hatten sich die Vorjahressieger schon recht früh aus dem Kreis der Titelaspiranten verabschiedet und eine hoffnungslose Aufholjagd von Position 21 aus begonnen.
Kurz vor dem Anbruch der Nacht kam Audis schwärzeste Stunde: Zeitgleich mit den Problemen am Audi Nummer 1, drehte sich die Nummer 3 wegen eines Reifenschadens nach einer Kollision vor der Dunlop-Kurve und schlich daraufhin auf einer platten Sohle zurück an die Box. Zurück auf die Strecke ging es von Platz vier.
Einzig allein die Startnummer 2 mit Tom Kristensen am Steuer spulte einsam und mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks seine Runden an der Spitze des Feldes ab - gejagt von den beiden Toyota. Im Laufe der Nacht übernahmen Allan McNish und Loic Duval das Steuer und entkamen ihren Jägern. Am Morgen hatte der R18 eine Runde Vorsprung auf seine Verfolger.
Im Lauf des Vormittages fuhr dann auch der Audi mit der Startummer 3 immer näher an die Toyota heran und wahrte sich so seine Chance auf einen Platz auf dem Podest. Kurz nach 12 Uhr war es dann soweit. Mit Oliver Jarvis am Steuer geliang es durch eine unterschiedliche Boxenstop-Strategie, den Toyota mit der Startnummer 7 aus den Top drei zu vertreiben.
Überschattet wurde der Langstreckenklassiker von einem tödlichen Unfall kurz nach Rennbeginn. Allan Simonsen
kam in der vierten Runde in der Tertre-Rouge-Kurve von der Strecke ab und prallte mit seinem Aston Martin mit der Nummer 95
gegen die Leitplanke. Was zunächst nach einem harmlosen und in Le Mans durchaus üblichen Unfall aussah, wurde im Laufe des
Nachmittages zur Tragödie. Um 18 Uhr wurde der Tod des Landsmannes und Freundes von Tom Kristensen offiziell vom Veranstalter
vermeldet, und der Sprecher im Bereich der Start- und Zielgeraden forderte die Zehntausenden an der Strecke zu einer
Schweigeminute auf. Das Aston-Martin-Team blieb nur auf der Strecke, weil es die Familie Simonsens ausdrücklich so wünschte.
Es ist das erste Todesopfer bei den 24 Stunden von Le Mans nach 16 Jahren.
Quelle: ampnet/av
Rennbericht Nr. 26 |
25.6.2013 |
Michelin und Audi siegen erneut in Le Mans
Trotz schwieriger Bedingungen haben Audi und Michelin am vergangenen Sonntag den zwölften gemeinsamen Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans errungen. Damit ist der französische Reifenspezialist seit 1998 bei diesem Langstreckenklassiker ungeschlagen. Von den 90 Ausgaben des berühmtesten 24-Stunden-Rennens der Welt haben Partnerteams von Michelin seit 1923 insgesamt 22 für sich entschieden. In diesem Jahr war es der R18 e-tron quattro von Tom Kristensen, Allan McNish und Loïc Duval, der die Ziellinie als Erster überquerte. Der ganz große Jubel blieb trotzdem aus: Die Siegesfeier stand im Zeichen des Gedenkens an den tödlich verunglückten Rennfahrer Allan Simonsen.
Große Erleichterung, aber keine überschäumende Freude nach 348 Runden und einer zurückgelegten Distanz von 4.743 Kilometern: Audi hat gemeinsam mit seinem Reifenpartner Michelin in Le Mans den zwölften Gesamtsieg der Firmengeschichte errungen. Überschattet wurde der Langstreckenklassiker in diesem Jahr durch den tragischen Unfall des Dänen Allan Simonsen. Er war kaum zehn Minuten nach Beginn mit seinem Aston Martin in die Leitschienen geprallt und erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Da die Angehörigen des verstorbenen Rennfahrers explizit darum baten, dass Aston Martin im Gedenken an Allan Simonsen weiter am Rennen teilnimmt, wurde die 90. Auflage des Langstreckenklassikers trotz des fatalen Ereignisses fortgesetzt. Teams und Fahrer entsprachen diesem Wunsch auf jene Weise, die dem Dänen sicherlich am meisten gefallen hätte: Sie boten großartigen Motorsport.
Allan McNish, Loïc Duval und Tom Kristensen - der zum neunten Mal in Le Mans gewann - verdankten ihren Erfolg einer gelungenen Mischung aus jugendlichem Speed, routinierter Erfahrung und professionellem Einsatz ihrer Rennreifen. Bereits in Runde 100 und kurz vor Vollendung der siebten Rennstunde hatte sich das Erfolgs-Trio an die Spitze des Feldes gesetzt. Trotz ständig wechselnder Witterungsbedingungen gelang es den bayrischen R18 e-tron quattro-Prototypen immer wieder, mit einem Satz ihrer Michelin Pneus bis zu fünf Stints à zehn bis elf Runden abzuspulen - eine bemerkenswerte Demonstration der Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der französischen Reifen.
Die beiden Schwesterautos des siegreichen Audi hatten zu diesem Zeitpunkt durch verschiedene mechanische Probleme oder leichtere Kollisionen bereits etwas Zeit eingebüßt. Platz drei auf dem Podium ging an den R18 mit der Startnummer 3, gefahren von dem noch jungen Team Marc Gené, Lucas di Grassi und Oliver Jarvis. Die Vorjahressieger André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer erreichten das Ziel mit zehn Runden Rückstand als Fünfte.
Ihre Schnelligkeit und Zuverlässigkeit stellten auch die beiden Toyota TS030 Hybrid unter Beweis. Platz zwei für Anthony Davidson, Sebastian Buemi und Stéphane Sarrazin mit nur einer Runde Rückstand unterstreicht das Potenzial des Benziner-Elektro-Hybriden der japanischen Marke. Der zweite in Köln-Marsdorf entwickelte Benziner-Hybrid mit der Startnummer 7 - pilotiert von Alexander Wurz/Nicolas Lapierre/Kazuki Nakajima - hatte nach einer Kollision in der Spätphase des Rennens Zeit verloren und musste sich mit Rang vier begnügen. Auf jeden Fall konnten die Prototypen von Toyota, ebenfalls auf Reifen von Michelin rollend, im Rennen mehr als überraschen.
Strakka Racing gemeinsam mit Michelin erfolgreichstes privates LM P1-Team
Die großen Hoffnungen von Rebellion Racing, die Privatteam-Kategorie der LM P1-Klasse für sich zu entscheiden, platzten in den sonntäglichen Morgenstunden aufgrund von Ausritten und einer Kupplungsreparatur. Damit rückte Strakka Racing auf und entschied diese inoffizielle Wertung mit Nick Leventis, Danny Watts und Jonny Kane für sich. Das rein britische Fahrertrio hatte sich auf Reifen von Michelin aus der 18. Startreihe bis nach vorne gekämpft.
Porsche und Michelin entscheiden beide LM GTE-Klassen für sich
Große Überraschung in beiden LM GTE-Kategorien: Das Werksteam von Porsche feierte bei seiner Rückkehr nach Le Mans gemeinsam mit Michelin gleich einen souveränen Doppelsieg in der Pro-Wertung. Dabei hatten Marc Lieb/Richard Lietz/Romain Dumas am Steuer des neuen 911 GT3 RSR die Nase knapp vor dem Schwesterauto von Timo Bernhard, Jörg Bergmeister und Patrick Pilet. Auch in der Am-Klasse lag am Ende ein Porsche 911 vorn: Raymond Narac, Christophe Bourret und Jean-Karl Vernay holten den Sieg für das Team Imsa Performance Matmut - natürlich auf Rennpneus von Michelin.
Mal trocken, mal nass, mal beides: Schwierige Aufgabe für Teams und Michelin
Unter welch schwierigen Herausforderungen die 2013er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans standen, erläutert
Serge Grisin: "Bei diesem Rennen kam unsere komplette Bandbreite an Sportwagen- und Prototypen-Reifen zum Einsatz", so der
Direktor Pkw-Motorsport bei Michelin. "Die Straßenverhältnisse umfassten nicht nur ein großes Spektrum an verschiedenen
Temperaturen und Feuchtigkeitsgraden von staubtrocken bis regengeflutet. Teilweise präsentierten sich die Bedingungen je nach
Streckenabschnitt zur gleichen Zeit auch völlig konträr - dies hat unseren Partnerteams immer wieder starke Nerven abverlangt.
Zugleich konnten wir aus diesem Wechselbad der Verhältnisse aber auch wichtige Informationen und Daten ableiten, die uns
insbesondere bei der Entwicklung der Rennreifen für die neuen LM P1-Prototypen nach 2014er Reglement sehr helfen."
Quelle: Michelin
(Vor)bericht Nr. 25 |
23.6.2013 |
e-tron quattro siegt erneut in Le Mans

Zum zweiten Mal in Folge hat Audi mit einem Hybrid-Rennwagen und quattro-Antrieb die 24 Stunden von Le Mans gewonnen und damit seine einzigartige Erfolgsstory beim bedeutendsten Langstrecken-Rennen der Welt fortgeschrieben. Den Sieg holten Loïc Duval (F), Tom Kristensen (DK) und Allan McNish (GB).
Der zwölfte Triumph für die Vier Ringe in Le Mans war erwartungsgemäß einer der schwierigsten und am härtesten erkämpften. Nach einer kurzfristigen Reglementänderung konnten die drei Audi R18 e-tron quattro mit einer Tankfüllung im Schnitt zwei Runden weniger zurücklegen als Hauptkonkurrent Toyota. Die zusätzlichen Boxenstopps mussten die Audi-Piloten durch schnellere Rundenzeiten auf der Strecke wieder gutmachen - und das bei zeitweise extrem schwierigen Witterungsbedingungen.
Immer wieder zogen während des dramatischen Rennens Regenschauer über die Rennstrecke. Die Folge waren zahlreiche Zwischenfälle und insgesamt elf Safety-Car-Einsätze. Mehr als fünf Stunden absolvierte das Starterfeld aufgrund von Aufräumarbeiten und Reparaturen unter "Gelb".
Die drei Audi R18 e-tron quattro, die über eine elektrisch angetriebene Vorderachse verfügen, waren während des gesamten Rennens die schnellsten Autos im Feld - und gleichzeitig die effizientesten: Auch der Sieg in der Michelin Green X Challenge, die für die saubersten, schnellsten und effizientesten Prototypen ausgeschrieben ist, ging nach Ingolstadt und Neckarsulm.
"Den zwölften Sieg unserer Marke in Le Mans verdanken wir dem steten Innovationsgeist unserer Ingenieure, dem bedingungslosen Einsatz des ganzen Teams sowie dem Können und der Nervenstärke unserer Fahrer. Ihnen allen gratuliere ich im Namen von Audi herzlich zu diesem Erfolg", sagte Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, der das Rennen wie üblich selbst vor Ort verfolgte. "Es ist ein weiterer großer Erfolg für Audi, bei dem sich erneut unser Hybrid-System durchgesetzt hat und einmal mehr neue Technologien erprobt wurden, von denen in Zukunft auch unsere Kunden profitieren werden." Dazu zählten neuartige Kühler und Matrix-Beam-LED-Scheinwerfer, die eine optimale Ausleuchtung der Kurven bei Nacht ermöglichen - in Le Mans ein ganz entscheidender Vorteil.
"Wir wussten, dass es für uns in diesem Jahr nicht zuletzt aufgrund der Reglementvorgaben sehr schwierig werden würde", erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Toyota war wie erwartet ein sehr starker Gegner - aber unser Audi R18 e-tron quattro war eine Klasse für sich. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das monatelang für den Erfolg gearbeitet hat."
Den zwölften Audi-Sieg in Le Mans holte der von Startplatz eins ins Rennen gegangene Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer "2" pilotiert von Loïc Duval (Frankreich), Tom Kristensen (Dänemark) und Allan McNish (Schottland). Für Duval, der am Mittwoch bereits die Pole-Position geholt hatte, war es der erste Erfolg beim französischen Langstrecken-Klassiker, für Allan McNish der dritte. Tom Kristensen, bereits seit 2005 alleiniger Rekordhalter des Rennens, triumphierte zum neunten Mal.
Der siegreiche Audi R18 e-tron quattro lief 24 Stunden lang ohne das geringste technische Problem. Die Führung übernahmen Duval/Kristensen/McNish am Samstagabend um 21:43 Uhr und gaben diese bis zur triumphalen Zieldurchfahrt am Sonntag um 15 Uhr nicht mehr ab. Schon früh erarbeiteten sich die drei Audi-Piloten die entscheidende Runde Vorsprung auf den zweitplatzierten Toyota, den sie bis zum Schluss auch bei teilweise chaotischen Bedingungen mit sintflutartigem Regen behielten.
Pech hatten die beiden anderen Audi-Mannschaften, die kurz vor Ende der siebten Rennstunde fast gleichzeitig außerplanmäßig an die Box kommen mussten und bis dahin für eine Audi-Dreifachführung gesorgt hatten. Oliver Jarvis wurde von einem langsameren Fahrzeug touchiert und fing sich dabei einen Reifenschaden ein, mit dem er eine komplette Runde zurücklegen musste und zwei Runden verlor. In der spannenden Schlussphase gelang es Le-Mans-Neuling Lucas di Grassi (Brasilien), Marc Gené (Spanien) und Oliver Jarvis (Großbritannien), den bis dahin drittplatzierten Toyota zu überholen und sich so noch den dritten Platz auf dem Podium zu sichern.
Marcel Fässler (Schweiz), André Lotterer (Deutschland) und Benoît Tréluyer (Frankreich) verloren durch den Wechsel der Lichtmaschine die sichere Führung und insgesamt zwölf Runden. Mit einer eindrucksvollen Aufholjagd konnten sich die Sieger von 2011 und 2012 vom 24. Platz mit ihrem R18 e-tron quattro noch auf Platz fünf nach vorn kämpfen.
Überschattet wurde das 90-Jahr-Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans durch einen tödlichen Unfall, der sich
kurz nach dem Start des Rennens in der GT-Klasse ereignete. "Dieser schreckliche Zwischenfall trübt natürlich die Freude über
einen weiteren großen Le-Mans-Sieg für Audi, bei dem unser Team und unsere Fahrer 24 Stunden lang extrem unter Anspannung
standen und keine Fehler machen durften", erklärte Dr. Wolfgang Ullrich. "Uns alle hat die Nachricht vom Tod Allan Simonsens
sehr bestürzt. Er hat in seiner Karriere auch mit dem Audi R8 LMS Rennen bestritten. Unser Mitgefühl gilt vor allem seinen
Angehörigen und Freunden, aber auch dem Team von Aston Martin. Es zeigt, dass man nie aufhören darf, alles nur Erdenkliche
für die Sicherheit im Motorsport zu tun. Es ist der erste tödliche Unfall, den wir in 15 Jahren Le Mans miterleben mussten.
Ich hoffe, dass es der letzte bleibt."
Quelle: Audi AG
(Vor)bericht Nr. 24 |
23.6.2013 |
Porsche gewinnt beide GT-Klassen in Le Mans

Bei den 24 Stunden von Le Mans hat Porsche beide GT-Klassen gewonnen. Es sind die Klassensiege Nummer 99
und 100 von Porsche beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt. Der vom Porsche AG Team Manthey eingesetzte neue Porsche
911 RSR siegte mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich)
in der Klasse GTE-Pro. Es war im dritten Rennen der erste Sieg für den Rennwagen aus Weissach. Mit dem zweiten 911 RSR machten
ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Patrick Pilet (Frankreich)
den Doppelsieg für Porsche perfekt. In der Klasse GTE-Am holte der Porsche 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut mit
den Franzosen Raymond Narac, Jean-Karl Vernay und Christophe Bourret den Sieg.
Quelle: Porsche AG
Vorbericht Nr. 23 |
14.6.2013 |
Acht Porsche-Werksfahrer beim 24-Stunden-Klassiker

Ein Mythos feiert Geburtstag: Vor 90 Jahren wurden die 24 Stunden von Le Mans zum ersten Mal ausgetragen. Aus einer mutigen Idee hat sich das berühmteste Langstreckenrennen der Welt entwickelt und die größte Herausforderung, die der Motorsport zu bieten hat. Am 22./23. Juni sind auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures neben dem Porsche AG Team Manthey, das zwei Porsche 911 RSR einsetzt, auch wieder zahlreiche Porsche-Kundenteams aus Europa und den USA am Start. Mit 16 Gesamt- und 98 Klassensiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans.
Die Porsche-Fahrer
Bei dem Rennen, das auch als dritter Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gewertet wird und bei dem doppelte Punkte zu
holen sind, teilen sich die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard
(Bruchmühlbach-Miesau) in der Klasse GTE-Pro den 911 RSR mit der Startnummer 91. Im Cockpit der Nummer 92 wechseln sich ihre
Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) ab. In der Klasse GTE-Am
treten Kundenteams mit dem Porsche 911 GT3 RSR aus dem Vorjahr an, darunter IMSA Performance Matmut, das 2012 den zweiten
Platz belegte. In diesem Team fährt der Franzose Jean-Karl Vernay, der als Gewinner des International Cup Scholarship 2012 von
Porsche im Porsche Mobil 1 Supercup gefördert wird. Erneut am Start ist Hollywood-Star Patrick Dempsey ("Grey's Anatomy"). Der
Amerikaner wird im Team Dempsey Del Piero Proton von seinem Landsmann und Porsche-Werksfahrer Patrick Long unterstützt. Als
achter Porsche-Werksfahrer in Le Mans gehört Wolf Henzler (Nürtingen) zur Besatzung des zweiten Elfers von IMSA Performance
Matmut.
Der Porsche 911 RSR
Der 470 PS starke Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Als Nachfolger des erfolgreichen
911 GT3 RSR, mit dem Porsche-Kundenteams seit 2004 zahlreiche Siege und Titelgewinne feierten, zeichnet er sich durch
konsequenten Leichbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Seine Optik wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln.
Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt das Jubiläum "50 Jahre 911".
Stimmen vor dem Rennen
Hartmut Kristen, Porsche Motorsportchef: "Le Mans ist auch für unsere Teams und Fahrer eine außergewöhnliche Herausforderung,
auf die wir uns wie immer sehr konsequent vorbereitet haben. Für unser neues Auto hätten wir uns etwas mehr Testzeit speziell
bei trockenen Bedingungen gewünscht, trotzdem sind wir mit den Ergebnissen, die wir beim Vortest auf dem Circuit des 24 Heures
erzielen konnten, recht zufrieden. Das gilt vor allem für die Performance des 911 RSR. Da haben wir seit den WEC-Rennen in
Silverstone und Spa gute Fortschritte gemacht."
Jörg Bergmeister (# 91): "Le Mans ist für mich das Highlight der Saison. Dieses Rennen hat eine ganz spezielle Atmosphäre und
macht immer wieder sehr viel Spaß. Ich mag vor allem die extrem schnellen Kurven. Wir haben uns gut vorbereitet und ich hoffe,
dass wir das Potenzial unseres Autos voll ausschöpfen können. Dann sollte ein Podium möglich sein."
Patrick Pilet (# 91): "Für mich als Franzose ist Le Mans das wichtigste Rennen überhaupt. Ich liebe die Strecke und freue mich
darauf, mit dem neuen Auto dort zu fahren. Le Mans ist eines der schwierigsten Rennen. Nur wenn du hundertprozentig vorbereitet
bist, kannst du diese große Herausforderung bestehen."
Timo Bernhard (# 91): "Le Mans ist für jeden Rennfahrer ein magischer Ort. Schon wenn du ins Fahrerlager kommst, spürst du die
große Historie. Etwas ganz Besonders ist auch der Circuit des 24 Heures, diese außergewöhnliche Kombination aus Rennstrecke
und Landstraße. Bei keinem anderen Rennen stehst du als Fahrer die ganze Woche so im Fokus. Le Mans ist unser Wimbledon."
Marc Lieb (# 92): "Le Mans ist das wichtigste Rennen des Jahres und für uns und unser neues Auto ein absoluter Höhepunkt. Wir
haben uns sehr gut vorbereitet und werden alles daransetzen, um nach 24 harten Stunden im Ziel ganz weit vorne zu sein."
Richard Lietz (# 92): "Unser Ziel in Le Mans ist ein Platz auf dem Podium. Dafür haben wir alle sehr hart gearbeitet. Unser
neues Auto funktioniert und das ganze Team ist voll motiviert. Bei einem 24-Stunden-Rennen kommt es auf sehr viele Dinge an,
deshalb ist da auch immer alles möglich. Ein Erfolg in Le Mans stellt vom Prestige her alles in den Schatten."
Romain Dumas (# 92): "Ich bin in Le Mans zur Schule gegangen und habe dort meinen Führerschein gemacht. Ich verbinde viele
schöne Erinnerungen mit dieser Stadt und diesem Rennen. Le Mans war 2001 mein allererstes Rennen mit Porsche. Damals hat es
zwanzig Stunden lang geregnet und wir sind Zweiter in der GT-Klasse geworden. Jetzt will ich dieses Rennen unbedingt auch mit
einem GT-Auto gewinnen. Das ist in diesem Jahr mein großes Ziel."
Wolf Henzler (#67): "In Le Mans mit neuen Teamkollegen zu fahren, wird sicherlich nicht einfach werden. Aber ich freue mich
darauf. Es ist ein fantastisches Rennen."
Patrick Long (#77): "Dieses Rennen kennt man auf der ganzen Welt. Allein schon deshalb ist Le Mans immer eine tolle
Herausforderung, ganz egal, in welcher Klasse man am Start ist."
Quelle: Porsche AG
Vorbericht Nr. 22 |
14.6.2013 |
Audi peilt zwölften Sieg in Le Mans an

Am 22./23 Juni startet Audi zum 15. Mal beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans. Beim 90. Geburtstag des bedeutendsten Langstrecken-Rennens der Welt ist die Herausforderung für die Marke mit den Vier Ringen nach den jüngsten Reglementänderungen besonders groß.
Le Mans 2013 wird ein Jahr mit historischen Dimensionen: Vor 90 Jahren erlebte das Langstrecken-Rennen seine Premiere. Audi ist bereits zum 15. Mal am Start. Die aktuellen Langstrecken-Weltmeister Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) gehen mit der Startnummer 1 auf ihrem Audi R18 e-tron quattro ins Rennen. Nach zwei Siegen in Folge könnten die drei an der Sarthe im Erfolgsfall einen Hattrick schaffen. Das gelang zuletzt einem anderen Audi-Trio: 2000, 2001 und 2002 blieben Frank Biela/Emanuele Pirro/Tom Kristensen (D/I/DK) drei Mal in Folge ungeschlagen.
Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (acht Erfolge) rechnet sich mit seinen aktuellen Teamkollegen Loïc Duval (F) und Allan McNish (GB) ebenfalls Chancen auf ein Spitzenergebnis aus. Im April gewann das Trio den Auftakt zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Silverstone. Vor einem Jahr wurden Kristensen und McNish in Le Mans Zweite.
Auch das Fahreraufgebot des Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 3 will den Pokal: Marc Gené (E) war 2009 Gesamtsieger in Le Mans. Oliver Jarvis (GB) stand vor einem Jahr in Le Mans erstmals auf dem Podium und gewann im März mit dem R18 e-tron quattro das 12-Stunden-Rennen in Sebring (USA). Lucas di Grassi (BR) erlebt eine Premiere: Der Brasilianer bestreitet sein erstes Le-Mans-Rennen. Er hat seit seinem WEC-Debüt mit Audi im vergangenen September seine bisherigen drei Einsätze stets auf dem Podium beendet. Dabei profitierte er immer wieder vom Erfahrungsschatz seiner Teamkollegen aus der Audi-Fahrermannschaft, die nicht weniger als 17 Le-Mans-Siege auf sich vereinigt.
Technologisch hat sich das Team um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Chris Reinke, Leiter LMP, ebenfalls gründlich auf das härteste Rennen der Saison vorbereitet. Der Audi R18 e-tron quattro wurde am Motor, am Hybrid-System, beim ultra-Leichtbau und in weiteren Bereichen seit dem Vorjahr gründlich überarbeitet. In Le Mans startet der Diesel-Hybrid-Sportwagen zudem mit einer optimierten Aerodynamik.
Seine Rolle als Technik-Pionier unterstreicht Audi mit den hochleistungsfähigen LED-Scheinwerfern mit Matrix-Beam-Technologie, dem digitalen Rückspiegel mit AMOLED-Bildschirm und weiteren zukunftsweisenden Detaillösungen. Seit mehr als 30 Jahren überträgt Audi zahlreiche Innovationen aus dem Motorsport in seine Produkte. Die Kunden profitieren von Ideen wie dem Allradantrieb quattro, den modernsten TDI- und TFSI-Antrieben ebenso wie von den jüngsten Innovationen zur aktiven Sicherheit.
Im Duell zwischen Langstrecken-Weltmeister Audi und Herausforderer Toyota steht es aktuell 5:3. Doch obwohl Audi in diesem Jahr bei den Sportprototypen bisher ungeschlagen ist und auch beim Testtag in Le Mans am 9. Juni Bestzeit fuhr, bleibt ein Fragezeichen: Mehr denn je gilt es als offen, ob eine Einstufung von Diesel- und Ottoantrieben so ausgeglichen ist, dass über die Distanz faire Kräfteverhältnisse herrschen. In mehreren Schritten wurden den Diesel-Sportwagen seit Januar schärfere Restriktionen auferlegt.
Die Zuschauer können das Rennen live auf Eurosport und zahlreichen anderen TV-Stationen weltweit ebenso verfolgen wie im Internet unter www.audi-motorsport.com - inklusive Onboard-Perspektiven und Telemetriedaten der drei Audi R18 e-tron quattro. In der Audi Sport App und auf Twitter gibt es einen Live-Ticker. Auch auf Facebook bietet Audi Hintergründe aus Le Mans.
Text und Fotos: Audi AG
Vorbericht Nr. 21 |
29.4.2013 |

Spa-Debüt für Toyota Racing's überarbeiteten TS030 Hybrid
TOYOTA Racing debütiert mit dem TS030 HYBRID in der Ausführung 2013 am Wochenende beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, wo das Auto seine Premiere in der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft feiern wird.
Nach den Plätzen drei und vier bei den 6 Stunden von Silverstone Anfang des Monats mit dem TS030 HYBRID in
der 2012er Sepzifikation, wird das Team nun das weiter verbesserte Auto nach Belgien mitbringen.
Das Fahrzeug mit der Startnummer 7, gefahren von Alex Wurz und Nicolas Lapierre sowie Kazuki Nakajima, der beim Saisonauftakt
wegen zeitgleicher Verpflichtungen in der japanischen Super Formula Meisterschaft fehlte und in Spa seine ersten Einsatz 2013
für TOYOTA Racing bestreiten wird, werden das überarbeitete Fahrzeug fahren.
Das Fahrzeug Nummer 8, das Anthony Davidson, Stéphane Sarrazin und Sébastien Buemi in Silverstone auf einen Podestplatz fuhren,
wird noch einmal mit der 2012er Spezifikation antreten.
Die überarbeiteten Bereiche des 2013er TS030 HYBRID umfassen das Chassis und den Antriebsstrang mit Schwerpunkt auf das Erzielen besserer Leistung bei gleichzeitig verbesserter Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit. Eine ebenfalls überarbeitete Aerodynamik, sowie ein auf neusten Stand gebrachtes Monocoque sollen das Auto nicht nur schneller machen, sondern auch sinnvoll dem für 2013 von den LMP1-Fahrzeuge-Hersteller vom Reglement geforderte, um 15 Kg höhere Mindestgewicht der Carbon-Cockpitzelle Rechnung tragen.
Das TOYOTA HYBRID System wird dem Antriebsstrang abermals per Kondensator auf Abruf 300 Zusatz-PS zusätzlich
zu der nominellen Motorleistung von 530 PS des 3,4 Liter V8 Benzinmotors bereithalten.
Im Vorfeld einer kompletten Neuentwicklung für 2014, da das neue Regelwerk dies erfordern wird, hat die Motorsport-Division von
TOYOTA in Higashifuji den Antriebsstrang hinsichtlich Leistung, Effizienz, kontrolierbarem Verschleiß und Zuverläsigkeit
überarbeitet.
Das zweitägige Rennwochenende in Spa beginnt am Freitag, an dem zwei Trainingssitzungen (09:00-11:00 und
14:30-16.30 Uhr) und Qualifying am Abend (18:50-19:20 Uhr) stattfinden. Am Samstagmorgen folgt dann das Warm-Up (09:00-09.20
Uhr) und später am Tag dann der Start zum 6-Stunden-Rennen um 14:30 Uhr.
Quelle: TOYOTA
Vorbericht Nr. 20 |
16.4.2013 |

WEC-Doppelsieg für Audi in Silverstone
Audi begann die Saison 2013 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) weltmeisterlich: Die beiden Audi R18 e-tron quattro dominierten die 6 Stunden von Silverstone und errangen einen verdienten Doppelsieg. Für Audi war es nach dem Doppelsieg bei den nicht zur Meisterschaft zählenden 12 Stunden von Sebring im März der zweite Sportwagen-Erfolg in diesem Jahr.
Erstmals gewann Audi den berühmten Tourist-Trophy-Pokal. Die traditionsreiche, seit 1905 vergebene Trophäe war der Hauptpreis für die WEC-Auftaktveranstaltung 2013. Der Schotte Allan McNish (GB) freute sich bei seinem Heimspiel über diesen wichtigen Motorsport-Pokal. Zusammen mit Tom Kristensen (DK) war er erstmals mit seinem neuen Teamkollegen Loïc Duval (F) am Start. Das Trio führt nun die WEC-Fahrerwertung mit sieben Punkten Vorsprung an. In der fünften Rennstunde übernahmen sie nach 151 Runden die Spitze. Trotz eines Ausritts beim Überrunden und eines zusätzlichen Reifenwechsels erkämpfte sich McNish die Spitze zurück und überquerte die Ziellinie mit 3,4 Sekunden Vorsprung.
Bereits zu Beginn war ein spannender Kampf mit Herausforderer Toyota entbrannt: Allan McNish riss im Audi mit der Startnummer 2 in der sechsten Runde zum ersten Mal die Führung an sich. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 1, pilotiert von Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F), komplettierte früh die Doppelführung von Audi. In Runde 77 erkämpfte sich der Schweizer die Spitze. Ein Defekt an der linken vorderen Antriebswelle nach vier Rennstunden bedeutete allerdings, dass das Hybridsystem der Nummer 1 seine Leistung nicht mehr an die Vorderräder abgeben konnte. Damit mussten sich die aktuellen Weltmeister geschlagen geben.
Im technologisch anspruchsvollen Kampf der besten Hybrid-Sportwagen gelang Audi wie bereits im Vorjahr in Silverstone der Sieg vor Toyota. Die beiden R18 e-tron quattro waren auf besonders hohen aerodynamischen Abtrieb ausgelegt. Der in diesem Jahr vom Reglement vorgeschriebene, kleinere Luftmengenbegrenzer sollte die Leistung der LMP-Sportwagen von Audi verringern. Die Ingenieure von Audi Sport arbeiteten auch mit einer leistungsorientierten Motorentwicklung daran, diesen Nachteil zu kompensieren. Da zudem das Tankvolumen des Diesel-Hybridsportwagens mit 58 Litern rund 20 Prozent kleiner ist als das des Ottomotor-Sportwagens von Mitbewerber Toyota, ergaben sich für Audi kürzere Intervalle beim Nachtanken. Trotz eines zusätzlichen Tankstopps gelang Audi der Sieg mit einer Runde Vorsprung vor dem besten Toyota auf Platz drei.
Ergebnis Rennen
1. Duval/Kristensen/McNish (Audi R18 e-tron quattro) 197 Runden
2. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro) + 3,462 Sek.
3. Buemi/Davidson/Sarrazin (Toyota) - 1 Runde
4. Lapierre/Wurz (Toyota) - 1 Runde
5. Heidfeld/Jani/Prost (Lola-Toyota) - 4 Runden
6. Beche/Belicchi/Cheng (Lola-Toyota) - 7 Runden
7. Graves/Pizzonia/Walker (Oreca-Nissan) - 13 Runden
8. Brundle/Heinemeier-Hansson/Pla (Morgan-Nissan) - 14 Runden
9. Dyson/Kimber-Smith/Marsal (Zytek-Nissan) - 17 Runden
10. Kaffer/Perez Companc/Minassian (Oreca-Nissan) - 18 Runden
Quelle: Audi AG
Vorbericht Nr. 19 |
16.4.2013 |

TOYOTA Racing beginnt die Saison mit Podestplatz
TOYOTA Racing schloss das 6-Stunden-Rennen von Silverstone nach einem unerwartet komplizierten Einstand in
die FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft 2013 dennoch mit einem Podestplatz ab.
Abwechselnd den TS030 HYBRID in der 2012er
Version fahrend, holten Anthony Davidson, Stéphane Sarrazin and Sébastien Buemi Platz 3 und damit den fünften Podestplatz bei
bislang sieben Starts seit dem WM-Debüt von TOYOTA Racing in 2012. Das Fahrzeug Nummer 7 mit Alex Wurz und Nicolas Lapierre sah
- von der Pole Position gestartet - die Zielflagge auf Platz 4.
Nach dem Qualifying unter widrigen Witterungsbedingungen gingen am heutigen Sonntag die beiden TS030 HYBRID
aus der ersten
Startreihe ins Rennen und Alex führte zunächst das Rennen vor Anthony an.
Doch die beiden Autos verloren schon bald die Führungspositionen an die beiden Audis, da die Asphalt-Temperaturen den gewählten
Gummi-Mischungen der Michelin-Reifen nicht eben entgegen kam. So fiel die #8 auf P3 und die #7 auf P4 zurück.
Nach etwa einem Drittel der Distanz standen die Fahrerwechsel an und Nicolas übernahm die #7, Stéphane die #8. Ein einsetzender
Schauer bewog Nicolas auf Intermediates zu wechseln, doch da die Strecke schnell abtrocknete, musste er schon bald auf
Slickreifen zurückwechseln.
Weiter auf P3 bzw. P4 unterwegs, übergab Stéphane die #8 an Sébastien, 30 Minuten darauf übernahm Alex die #7 wieder.
Beide Autos waren nun mit einer anderen Reifenmischung unterwegs, die sich als geeigneter für die kühlen Temperaturen erwies,
was sich sofort in besseren Rundenzeiten niederschlug. Der Rückstand auf die Audis war zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr
aufzuholen. Der letzte Fahrerwechsel erfolgte kurz vor Anbruch der letzten Rennstunde, als Anthony die #8 übernahm und mit
starken Zeiten Rang 3 entgegen fuhr und diesen auch vor Alex auf P4 ins Ziel brachte.
Quelle: TOYOTA
Vorbericht Nr. 18 |
16.4.2013 |

Neuer Porsche 911 RSR bei seiner Rennpremiere Vierter
Der neue Porsche 911 RSR hat bei seinem ersten Renneinsatz einen Podiumsplatz knapp verpasst. Beim Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone, dem Saisonauftakt der Sportwagenweltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC), belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) mit dem 470 PS starken Rennwagen aus Weissach den vierten Platz in der Klasse GTE-Pro. Im zweiten 911 RSR, der ebenfalls vom neu formierten Porsche AG Team Manthey eingesetzt wurde, kamen ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) als Sechste ins Ziel.
Auf der britischen Traditionsrennstrecke konnte der Porsche 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert und sein erstes Rennen nach einem guten Qualifying aus der zweiten Startreihe in Angriff nahm, das Tempo der starken Konkurrenz lange mitgehen. Patrick Pilet fuhr mit der Startnummer 91 zeitweise auf dem dritten Platz, bevor er durch einen unplanmäßigen Boxenstopp mehr als zwei Runden verlor und zurückfiel. Zur Halbzeit des Rennens steuerte Romain Dumas mit der Nummer 92 als Dritter ebenfalls einen Podiumsplatz an. Sein Teamkollege Richard Lietz behauptete später zeitweise sogar den zweiten Rang - dennoch reichte es am Ende nicht zu einer Top-3-Platzierung.
In der Klasse GTE-Am kam der vom Kundenteam Felbermayr-Proton eingesetzte Porsche 911 GT3 RSR aus dem Vorjahr
mit Christian Ried (Schönebürg) und seinen italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti auf dem fünften Platz
ins Ziel.
Quelle: PORSCHE AG
Vorbericht Nr. 17 |
5.4.2013 |

Audi startet Titelverteidigung
in der WEC
Im vergangenen Jahr hat Audi die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Silverstone gewonnen. Am 14. April beginnt beim 6-Stunden-Rennen auf der englischen Traditions-Rennstrecke das "Projekt Titelverteidigung" mit dem weiterentwickelten Hybrid-Sportwagen Audi R18 e-tron quattro.
Es ist das erste Rennen der WEC-Saison 2013, doch bereits der zweite Sportwagen-Einsatz für das Audi Sport Team Joest in diesem Jahr: Im März feierte die Marke mit den Vier Ringen einen Doppelsieg bei den 12 Stunden von Sebring in Florida, die nicht zur WEC zählten. Beim WEC-Auftakt in England treffen die beiden Audi R18 e-tron quattro auf zwei Hybrid-Sportwagen von Herausforderer Toyota. Am Steuer der beiden Audi-Sportprototypen sind die aktuellen Langstrecken-Weltmeister Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) sowie Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB).
Im Vorjahr erlebten die Fans auf dem 5,891 Kilometer langen Kurs von Silverstone einen bis zum Schluss spannenden Kampf der beiden Hersteller. Nach 14 Führungswechseln im Verlauf der sechs Rennstunden gelang Audi mit 55,675 Sekunden Vorsprung der vierte von fünf Saisonsiegen.
In diesem Jahr darf sich das britische Publikum auf verschiedene Neuerungen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft freuen. So startet die in vielen Details verbesserte Version des Audi R18 e-tron quattro erstmals in Europa. Diese "Evolution einer Revolution" präsentiert sich aerodynamisch optimiert, verfügt über ein weiterentwickeltes Hybrid-System und den nochmals optimierten ultra-Leichtbau. Ein neues Fahrer-Assistenzsystem verfügt über zwei nach vorn gerichtete Kameras auf dem Dach, die die Fahrersicht aus dem Cockpit verbessern.
Während diese Entwicklungen einen Fortschritt bedeuten, schränkt das Reglement die reine Leistungsfähigkeit des Rennwagens an einer empfindlichen Stelle ein: Wegen eines kleineren Luftmengenbegrenzers leistet der 3,7-Liter-V6-TDI-Motor nur mehr rund 360 kW (490 PS) - etwa 15 kW (20 PS) weniger als im Vorjahr.
Auch beim sportlichen Reglement gibt es Neuerungen. Zum ersten Mal fährt nicht mehr nur ein Fahrer pro Auto im Qualifying. Zwei Piloten müssen jeweils mindestens zwei gezeitete Runden absolvieren. Der Mittelwert dieser vier besten Runden bestimmt den Platz in der Startaufstellung. In der Herstellerwertung der WEC zählen in der Saison 2013 alle acht Rennergebnisse. Streichresultate wie im Vorjahr existieren nicht mehr - Zuverlässigkeit ist daher noch wichtiger als bisher.
Text: Audi AG
Vorbericht Nr. 16 |
28.3.2013 |

Porsche: Präsentation des 911 RSR
Für die Sportwagen-Weltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) und die 24 Stunden von Le Mans hat Porsche einen neuen GT-Rennwagen entwickelt. Der neue 911 RSR zeichnet sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt ein ganz besonderes Jubiläum: Aus der Vogelperspektive betrachtet sind die Zahlen 50 und 911 zu erkennen. Diese stehen für 50 Jahre Porsche 911. Die Werksmannschaft Porsche AG Team Manthey setzt in der Saison 2013 exklusiv zwei Porsche 911 RSR ein.
Der neue 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, tritt in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers 911 GT3 RSR. Wie beim Serienpendant wurde der Radstand um rund zehn Zentimeter verlängert. Eine neue Dreieckslenker-Vorderachse löst die bisher verwendete McPherson Federbeinachse ab. Auch das besonders leichte Renn-Getriebe ist eine Neuentwicklung von Porsche Motorsport. Die sechs Gänge werden über Schaltwippen am Lenkrad eingelegt. Der 460 PS starke 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor wurde vom Vorgänger übernommen und detailoptimiert.
Einer der Entwicklungsschwerpunkte beim neuen 911 RSR war eine ausgeglichenere Gewichtsverteilung. Auch der Fahrzeugschwerpunkt liegt deutlich tiefer als beim Vorgänger. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Werkstoff Kohlefaser zu. Die vorderen und hinteren Kotflügel, Front- und Heckhaube, die Türen, der Unterboden, die Radhausverkleidungen, der Heckflügel, das Armaturenbrett und die Mittelkonsole sind aus dem besonders leichten und stabilen Material gefertigt. Darüber hinaus bestehen alle Scheiben aus besonders dünnem und leichtem Polycarbonat. Zur Gewichtseinsparung trägt auch die aus den GT-Straßenmodellen bekannte Lithium-Ionen-Leichtbaubatterie bei.
Die Optik des neuen 911 RSR wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln sowie den tiefen Kühlluftschächten in der Front. Die neue Luftführung ermöglicht einen zentral im Vorderwagen platzierten Kühler, der noch effektiver arbeitet als im Vorgängermodell. Gleichzeitig konnte auch die Klimatisierung des Innenraums effizienter gestaltet werden. Für gesteigerte Servicefreundlichkeit und kürzere Reparaturzeiten sorgt das auf Langstreckenrennen abgestimmte Schnellwechselkonzept der Karosserieteile. Bugteil, Fronthaube und Heckschürze sind mit Schnellspannern fixiert und können innerhalb von wenigen Sekunden ausgetauscht werden.
Im Porsche 911 RSR mit Startnummer 92 gehen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard
Lietz (Österreich) an den Start, die sich bereits 2012 das Cockpit in der WEC geteilt haben. Bei den ersten beiden Saisonrennen
in Silverstone (14.4.) und Spa (4.5.) sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (22.6.) werden sie von ihrem Werksfahrerkollegen
Romain Dumas (Frankreich) unterstützt. Auch das Schwesterauto mit der Nummer 91 ist mit Werksfahrern besetzt. Hier bilden Jörg
Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) ein Team. In Silverstone, Spa und Le Mans ergänzt Timo Bernhard
(Bruchmühlbach-Miesau) das Duo.
Quelle: Porsche AG
Vorbericht Nr. 15 |
17.3.2013 |

ALMS: 12h-Rennen Sebring
Audi
Beim vorläufig letzten Auftritt der technisch anspruchsvollen LMP1-Sportwagen in Sebring gelang dem Audi Sport Team Joest ein souveräner Doppelsieg. Vom Start weg bestimmten die beiden Audi R18 e-tron quattro das Tempo, während des gesamten Rennens lag ein Audi an der Spitze des aus 42 Prototypen und GT-Sportwagen bestehenden Starterfeldes. Der drittplatzierte Lola-Toyota hatte im Ziel fünf Runden Rückstand.
Die beiden Audi R18 e-tron quattro lieferten sich zwölf Stunden lang ein knallhartes Duell um den Sieg, bei dem sie sich im engen Zweikampf immer wieder gegenseitig überholten. Insgesamt 20 Mal wechselte die Führung zwischen den beiden R18. Kopfschmerzen bereitete dem Audi Sport Team Joest ein beschädigter Unterboden am später siegreichen Auto mit der [# 1]. Die notwendigen Reparaturen konnten jedoch während Gelbphasen ohne größeren Zeitverlust durchgeführt werden.
Im spannenden teaminternen Duell setzten sich knapp die amtierenden Le-Mans-Sieger und
Langstrecken-Weltmeister Marcel Fässler (CH) und Benoît Tréluyer (F) sowie Sebring-Debütant Oliver Jarvis (GB) durch. Alle
drei feierten ihren ersten Sebring-Triumph. Für Jarvis war es nach dem GT-Erfolg mit dem Audi R8 GRAND-AM beim 24-Stunden-Rennen
in Daytona Ende Januar bereits der zweite Sieg bei einem US-Langstrecken-Klassiker.
Mit nur 7,679 Sekunden Rückstand komplettierten Lucas di Grassi (BR), Tom Kristensen (DK) und Allan McNish (GB) den
Audi-Doppelsieg. Gegen den Audi R18 e-tron quattro des Modelljahres 2013 war kurz vor Ende der dritten Stunde in Folge einer
Kollision mit einem langsameren Sportprototyp eine 60-Sekunden-Zeitstrafe verhängt worden.
Porsche
Bei den 12 Stunden von Sebring belegten die Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) und Nick Tandy (Großbritannien) zusammen mit Bryan Sellers (USA) im vom Team Falken Tire eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR [# 17] den dritten Platz in der GT-Klasse. Damit waren sie das bestplatzierte Porsche-Team beim Auftaktrennen der American Le Mans Series auf dem welligen Flugplatzkurs in Florida
Das Team ging vom zwölften GT-Startplatz ins Rennen. Doch Wolf Henzler kämpfte sich mit einem Traumstart auf den 500 Metern bis zur ersten Kurve schon auf die sechste Position vor. Dank perfekter Boxenstopps und einer starken Leistung aller drei Piloten setzte sich der Kunden-Porsche beim ältesten Langstreckenrennen der USA gegen Werksteams von Corvette, BMW, SRT Viper und Aston Martin durch.
In einem weiteren Porsche 911 GT3 RSR [# 48], eingesetzt von Paul Miller Racing, holten die Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und Marco Holzer (Bobingen) zusammen mit Bryce Miller (USA) den sechsten Platz. Marco Holzer, der die ganze Saison für das amerikanische Kundenteam bestreiten wird, war mit der Performance seines Porsche vor allem in der zweiten Rennhälfte sehr zufrieden. "Das war kein einfaches Rennen für uns", sagte er. "Zu Beginn mussten wir unser Setup nachbessern, doch dann wurden wir immer schneller und machten in der zweiten Rennhälfte noch vier Plätze gut. Für Paul Miller Racing war es das bisher beste Sebring-Resultat. Bryce und Richard sind stark gefahren. Dieser sechste Platz sichert uns wichtige Punkte für die weitere Saison."
BMW Motorsport und das BMW Team RLL
Über acht Stunden waren für das BMW Team RLL Spitzenplatzierungen beim Saisonauftakt der American Le Mans Series (ALMS) auf dem "Sebring International Raceway" in Reichweite. Technische Probleme im letzten Renndrittel verhinderten dann jedoch, dass die Mannschaft von Bobby Rahal gleich beim ersten Start des BMW Z4 GTE Podestplätze ins Visier nehmen konnte.
Bill Auberlen, Maxime Martin und Jörg Müller konnten mit dem mattschwarzen BMW Z4 GTE [# 55] über weite Strecken des Langstreckenklassikers das Tempo der Spitzengruppe mitgehen, ehe das Trio wegen Schwierigkeiten mit der Servolenkung wertvolle Zeit in der Boxengasse einbüßte und an Boden verlor. Nach 330 Runden überquerte Schlussfahrer Martin auf dem vierten Platz die Ziellinie. Das Schwesterauto mit der [# 56] und den Fahrern Dirk Müller, Joey Hand sowie John Edwards war ebenfalls lange sehr gut unterwegs und sammelte sogar die ersten Führungskilometer für den BMW Z4 GTE in der ALMS, ehe dreieinhalb Stunden vor Rennende ein Problem mit dem linken vorderen Federbein Reparaturarbeiten erforderlich machte. Vom zweiten Platz fiel Dirk Müller weit zurück. Hand sah schließlich auf der siebten Position die Zielflagge.
Ergebnis Klasse GT
1. Milner/Gavin/Westbrook (USA/GB/GB), Chevrolet Corvette, 333 Runden
2. Bruni/Beretta/Malucelli (I/MC/I), Ferrari F458 Italia, 333
3. Henzler/Sellers/Tandy (D/USA/GB), Porsche 911 GT3 RSR, 332
4. J. Müller/Martin/Auberlen (MC/B/USA), BMW Z4, 330
5. Farnbacher/Goossens/Dalziel (D/B/USA), SRT Viper, 329
6. Holzer/Miller/Lietz (GD/USA/A), Porsche 911 GT3 RSR, 329
7. D. Müller/Hand/Edwards (D/USA/USA), BMW Z4, 321
8. Senna/Mücke/Turner (BRA/D/GB), Aston Martin Vantage V8, 318
9. Lamy/Della Lana/Johnson (P/CAN/USA), Aston Martin Vantage V8, 309
10. Kendall/Wittmer/Bomerito (USA/CAN/USA), SRT Viper, 303
Quellen: Audi / Porsche / BMW
Vorbericht Nr. 14 |
15.3.2013 |

Loeb Racing startet nicht
(Hil) Wie die offizielle Website des Veranstalters ACO vermeldet, hat das Sébastien Loeb Racing Team die Nennung zum Start im Juni zurückgezogen. Der dadurch frei werdende Startplatz wird duch das erste Team der Reserveliste belegt werden. Dies wäre dann die Nr. 34, der Oreca 03-Judd, gemeldet durch Race Performance aus der Schweiz mit dem ersten Fahrer Michel Frey.
Grund für den Rückzug soll ein Partner/Sponsor sein, der seine finanzielle Zusage zurückgezogen hat.
Vorbericht Nr. 13 |
9.3.2013 |

Audi R18 E-Tron Quattro zum ersten und letzten Mal in Sebring
Es ist Debüt und Abschied zugleich: Der Audi R18 E-Tron Quattro startet beim 12-Stunden-Rennen in Sebring (Florida) am 16. März zum ersten Mal in den USA. Gleichzeitig ist es der vorläufig letzte Auftritt der LMP1-Sportwagen beim nordamerikanischen Langstrecken-Klassiker. Durch die Fusion der US-Rennserien American Le Mans Series (ALMS) und Grand-AM gilt ab 2014 ein neues Reglement. Dann dürfen bei diesem Rennen keine Le-Mans-Prototypen (LMP) der Top-Kategorie mehr an den Start gehen.
Für Audi schließt sich damit in Florida ein Kreis: 1999 feierte der erste LMP-Sportwagen der Marke seine Premiere in Sebring - nun bestreiten dort vorläufig zum letzten Mal zwei LMP1-Sportwagen mit den Vier Ringen ein Rennen. In den bislang 13 Einsätzen beim Sportwagen-Klassiker in Sebring hat Audi 22 Podiumsplätze errungen, darunter zehn Gesamtsiege. Bereits bei der Premiere am 20. März 1999 standen mit Michele Alboreto/Dindo Capello/Stefan Johansson drei Audi-Fahrer auf dem Podium. Der Däne Tom Kristensen ist mit sechs Siegen der erfolgreichste Fahrer des Rennens. Marco Werner hält in Sebring den Streckenrekord, das Trio Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish den Distanzrekord.
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt für den Audi-Kundensport mit dem Doppelsieg des Audi R8 Grand-Am in
der GT-Klasse beim 24-Stunden-Rennen in Daytona strebt Audi einen weiteren Erfolg in den USA an, trotz schwieriger
Rahmenbedingungen, denn die Rennwagen aus der American Le Mans Series genießen in puncto Gewicht und Motorleistung einige
Vorteile. Das Audi Sport Team Joest setzt zwei Audi R18 E-Tron Quattro ein. Einen R18 des Modelljahres 2012 pilotieren die
aktuellen Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Marcel Fässler (CH) und Benoît Tréluyer (F), die in Sebring durch Oliver
Jarvis (GB) unterstützt werden. Lucas di Grassi (BR), Tom Kristensen (DK) und Allan McNish (GB) starten mit dem neuen R18
E-Tron quattro des Modelljahres 2013, der in Sebring seine Rennpremiere feiert.
Text: ampnet/Sm
Vorbericht Nr. 12 |
8.3.2013 |

Alpine kehrt zurück
(Hil) In der offiziellen Starterliste zu den 24 Stunden Le Mans ist bei den LMP2 die Start-Nr. 36 genannt: Das SIGNATECH Team setzt anstelle des Oreka 03 mit Nissan-Motor die ALPINE ein. Nach 35 Jahren kehrt die renommierte Marke wieder nach Le Mans zurück.
Renault's kürzlich wieder gegründeter Alpine Firmenname hat im Moment noch kein eigenes, fertiges Fahrzeug und das Rennen findet ja schon in gut drei Monaten statt; deshalb kann jetzt nur von einem Prototypen in der Klasse LMP2 mit einem Alpine Chassis und einem 368 kW (500 PS) Nissan Motor gesprochen werden.
Fahrer: Nelson Panciatici und Pierre Ragues, die Bekanntgabe des dritten Piloten erfolgt noch.
Carlos Tavares (Assistant General Manager Renault Operations): "Die Rückkehr von Alpine 2013 zu den
legendären 24 Stunden von Le Mans ist der Beginn eines Abenteuers, das von Dauer sein wird."
Quelle: ACO
Vorbericht Nr. 11 |
5.3.2013 |

Der GreenGT H2 mit Dunlop-Reifen
Dunlop entwickelt schon seit Jahren Technologien für Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten - darunter auch Hybrid-, und Elektroautos. Nun hat das Motorsport-Technik-Center des Herstellers seine Aktivitäten in diesem Sektor verstärkt und angekündigt, die Reifen für das erste Brennstoffzellen-Auto bei den 24 Stunden von Le Mans zu liefern. Für das Fahrzeug mit dem Namen GreenGT H2 wird ein spezielles Entwicklungsprogramm aufgelegt. Ziel ist es dabei Reifen zu entwickeln, auf denen zukünftige Generationen von Elektro- und Wasserstoff-Rennwagen auf der Rennstrecke um Punkte, Siege und Titel kämpfen werden.
Sebastien Montet, Race Design & Development Manager Dunlop Motorsport erklärt, dass die Reifen-Designer zur Erreichung dieses Ziels drei große Herausforderungen überwinden müssen, die das Reifen-Design für den Rennsport der Zukunft maßgeblich beeinflussen: "Bei Fahrzeugen wie dem GreenGT H2 müssen wir dem Fahrzeuggewicht, der Leistungscharakteristik des Motors und einer Verbesserung der Verbrauchseffizienz besondere Aufmerksamkeit widmen", sagt Montet. "Das höhere Fahrzeuggewicht wird dazu führen, dass der Reifen höheren Belastungen ausgesetzt ist. Die veränderte Drehmoment-Charakteristik des Motors bedeutet, dass der Reifen eine erhöhte Festigkeit in Längsrichtung benötigt und die verbesserte Verbrauchseffizienz wird durch einen niedrigeren Rollwiderstand der von uns entworfenen Reifen erreicht."
Erreicht wird der niedrigere Rollwiderstand durch eine optimierte Karkassen-Form und Gummimischungen, die weniger Hitze produzieren - die selben Design-Prinzipien, die auch beim Design des neuen Straßenreifen Dunlop Sport BluResponse zum Einsatz kamen, der ebenfalls in Genf vorgestellt wird
Der GreenGT H2, der bei den 24 Stunden von Le Mans 2013 an den Start gehen wird, ist das erste
Brennstoffzellen-Rennauto mit Elektro-Antrieb. Die Brennstoffzellen-Technologie hat das Potenzial, im Motorsport der Zukunft
eine dominierende Rolle zu spielen. Um den Grip und die Effizienz des Autos zu maximieren, muss der Reifen für die Anforderungen
dieser Technologie maßgeschneidert sein.
Quelle: Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Vorbericht Nr. 10 |
2.3.2013 |

Fünf Aston Martin am Start
(Hil) Extreme Speed Motorsport (ESM) hat für ihren Ferrari F458 Italia [# 80] die Nennung zurückgezogen und
entsprechend den ACO Regularien rückt Aston Martin Racing mit dem Aston Martin Vantage V8 [# 98] (LM GTE Pro) auf.
Damit hat Aston Martin Racing 3 Fahrzeuge in der Klasse LM GTE Pro und 2 Fahrzeuge in der Klasse LM GTE Am und ist damit eines
der stärksten Teams in Le Mans. Stuart Hall ist als erster Fahrer in der Starterliste genannt, allerdings war ursprünglich das
Fahrzeug als 'Am' vorgesehen und ist jetzt aber als 'Pro' einsortiert. Da aber drei Fahrer pro Fahrzeug die 24h absolvieren,
werden jetzt weitere Fahrer noch ausgesucht. In Frage kommen Dane Cameron, Richie Stanaway, Pedro Lamy, Billy Johnson und Paul
Dalla Lana.
Vorbericht Nr. 9 |
22.2.2013 |

Neuer Porsche 911 RSR, Typ 991 absolviert erfolgreiche Testfahrten
Die Entwicklung des neuen Porsche 911 RSR auf Basis der aktuellen Modellgeneration 991 ist nahezu abgeschlossen. Auf dem Sebring International Raceway in Florida/USA absolvierte der GTE-Rennwagen aus Weissach am Donnerstag einen weiteren erfolgreichen Test. Der Nachfolger des Porsche 911 GT3 RSR wird in dieser Saison exklusiv von der Werksmannschaft Porsche AG Team Manthey bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft "World Endurance Championship" (WEC) eingesetzt. Seine Rennpremiere feiert er am 14. April beim WEC-Auftakt in Silverstone.
Am Steuer wechselten sich in Sebring die Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) ab. Lietz bestreitet die WEC einschließlich Le Mans zusammen mit Marc Lieb (Ludwigsburg) im 911 RSR mit der Startnummer 92, Patrick Pilet teilt sich die Nummer 91 mit Jörg Bergmeister (Langenfeld). Bei den ersten beiden WEC-Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps sowie in Le Mans werden sie von ihren Werksfahrerkollegen Romain Dumas (Frankreich/Nr. 92) bzw. Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau/Nr. 91) unterstützt.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Testfahrten", sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut
Kristen. "Unser Ziel ist es, für die Herausforderungen der sehr stark besetzten GTE-Klasse in der WEC und in Le Mans gut
gerüstet zu sein. Die Strecke in Sebring ist sehr gut geeignet, um ein neues Fahrzeug auf eine harte Belastungsprobe zu
stellen. Deswegen ist ein Test in Sebring auch eine sehr gute Generalprobe für eines der härtesten Rennen überhaupt, die 24
Stunden von Le Mans. Bis zum Saisonstart in Silverstone werden wir noch einige letzte Testfahrten absolvieren, um unseren
neuen 911 RSR auch auf anderen Strecken optimal auf die Saison in der World Endurance Championship vorzubereiten. "
Quelle: Porsche AG
Vorbericht Nr. 8 |
19.2.2013 |
Toyota: Vorbereitungen in Paul Ricard

Für die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2013 hat Toyota Racing seinen erfolgreichen Rennwagen TS030 Hybrid nochmals verbessert. Nach dem erfolgreichen Vorjahresdebüt mit drei Siegen und Pole-Positions geht Toyota in diesem Jahr gleich mit zwei Fahrzeugen beim Kampf um den WM-Titel der WEC und natürlich den '24 Heures du Mans' an den Start.
Nach dem erfolgreichen Roll-Out zu Beginn des Monats geht es zu einem vollen Leistungstest nach Paul Ricard in Südfrankreich. Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima bilden das Team mit dem TS030 HYBRID [# 7]. Die [# 8] wird von Anthony Davidson, Stéphane Sarrazin, und Sébastien Buemi gesteuert.
Die diesjährigen Hybrid-Boliden starten mit einem optimierten Antriebsstrang, einem modifizierten Chassis und einem überarbeiteten Aerodynamik-Paket. Das Feintuning der Motorsport-Ingenieure im japanischen Higashifuj erhöht die Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge.
Der einzigartige Racing-Hybrid mit Superkondensator kombiniert einen 3,4-Liter-V8-Saugmotor und einen Elektromotor. Der 'Benziner' liefert 390 kW (530 PS) und der Hybrid-Elektromotor liefert bis zu 220 kW (300 PS) zusätzlich. Die Modifikationen an Antrieb und Chassis sorgen trotz der diesjährigen Regeländerungen - unter anderem sind die Rennboliden 15 Kilogramm schwerer - für eine gesteigerte Rennperformance.
Die Saison startet am 14. April im britischen Silverstone und endet am 30. November in Bahrain.
Saisonhöhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen von Le Mans am 22. - 23. Juni.
Quelle: Toyota
Vorbericht Nr. 7 |
11.2.2013 |
Aston Martin kommt mit 4 Vantage V8 nach Le Mans

(Hil) Das Aston Martin Werk in Gaydon (England) feiert in diesem Jahr das 100-jährige Bestehen der Firma und
will aus diesem Grund die 24 Stunden von Le Mans und die FIA World Endurance Championship (WEC) als Klassensieger feiern.
Dazu werden je 2 Fahrzeuge in den Klassen 'LM GTE Pro' und 'LM GTE Am' vorbereitet.
Die [# 97] wird in bei den 'Pro' von Darren Turner (GB) und Stefan Mücke (D) in allen Rennen pilotiert und
zusätzlich beim 24h-Rennen in Le Mans und den 6h von Spa-Francorchamps durch Peter Dumbreck (GB) unterstützt.
Bruno Senna (BR) und Frédéric Makowiecki (F) fahren die [# 99], unterstützt durch Robert Bell (GB)beim 24h-Renne Le Mans und
den 6h Spa.
Die [# 95] als GTE-Am Car ist ein brandneuer Vantage GTE, aber entspr. den GTE-Am Regularien in der 2012er Spezifikation und
wird von Allan Simonsen (DK), Christoffer Nygard (DK) und Kristian Poulsen (DK) gefahren. Das Trio hat schon im letzten Jahr
die 24h Le Mans bestritten.
Das zweite GTE-Am Fahrzeug ist die [# 96] mit Roald Goethe (D), Stuart Hall (GB) und Jamie Campbell-Walter (GB).
David Richards, der Vorsitzende von Aston Martin, kommentiert: "Es ist ein echtes Gefühl der Vorfreude im Aston Martin Racing Team in diesem Jahr und der Glaube, dass wieder einmal die Zeit reif ist, um auf die oberste Stufe des Podiums in Le Mans zurückzukehren. Es wäre ein passender Weg für Aston Martin, welches ein so reiches Erbe hat im Motorsport und vor allem in Le Mans, das Jubiläumsjahr 2013 zu bewältigen."

John Gaw, Geschäftsführer und Teamchef bei Aston Martin Racing fügt hinzu: "Im vergangenen Jahr haben wir bewiesen, wie schnell und zuverlässig das Auto war, und unsere beiden GTE Am wollen dort weitermachen, wo die Pro-car beendet wurde - nämlich mit einem Sieg in Shanghai im vergangenen Jahr. Unser Ziel ist es, in Le Mans und in der WEC zu gewinnen und wir sind besonders erfreut, eine so professionelle Fahrerbesetzung bei Aston Martin Racing willkommen zu heißen in diesem Jubiläumsjahr."
"Insgesamt sind rund 30 Prozent aller Komponenten entspr. den 2013-Spezifikation für 'Pro' Autos neu, das
bringt eine deutliche Verbesserung. Wir schauten nach bestimmten Bereichen, wo wir Gewicht rausnehmen konnten aus dem Auto und
es an einem besseren Ort platzieren konnten.
Wir haben auch das Fahrwerk überarbeitet, was nicht nur das Handling verbessert, sondern, kombiniert mit dem neuen
Fly-by-Wire-Gaspedal, es macht das Auto einfacher zu fahren."
Der V8-gepowerte Vantage GTE basiert auf dem sportlichsten Straßen-Aston Martin-Modell, dem Vantage Coupé.
Quelle: Aston Marting Racing
Vorbericht Nr. 6 |
9.2.2013 |
Earth, Wind & Fire bei den 24 Stunden von Le Mans
Beim 90-jährigen Jubiläum des 24-Stunden-Rennens in Le Mans (22./23. Juni) will Audi das Dutzend voll
machen und den zwölften Gesamtsieg einfahren. Fans dürfen sich beim französischen Langstrecken-Klassiker zudem auf drei
Konzert-Highlights freuen: Mit "Puggy" und "Asaf Avidan" treten zwei aktuelle Chart-Stürmer auf. Außerdem am Start ist die
70er-Jahre-Kultband "Earth, Wind & Fire".
Für die ersten beiden WEC-Rennen der neuen Saison in Silverstone (14. April) und Spa (4. Mai) können sich Fans bereits jetzt
online unter www.fiawec.com ihre Tickets sichern.
Text: Audi AG
Vorbericht Nr. 5 |
1.2.2013 |
Porsche Nennung für Le Mans von Veranstalter bestätigt

Die Porsche AG setzt in diesem Jahr zwei neue 911 RSR auf Basis der Modellgeneration 991 bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft (World Endurance Championship) ein. Die Nennung der beiden neu entwickelten Fahrzeuge mit den Startnummer 91 und 92 für die GTE-Klasse wurde heute in Paris von den Organisatoren ACO und FIA bestätigt. Eingesetzt werden die 911 RSR von der Werksmannschaft "Porsche AG Team Manthey".
Im Porsche 911 RSR mit Startnummer 92 gehen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard
Lietz (Österreich) an den Start, die sich bereits 2012 das Cockpit in der WEC geteilt haben. Bei den ersten beiden Saisonrennen
in Silverstone (14.4.) und Spa (4.5.) sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (22.6.) werden sie von Werksfahrerkollege Romain
Dumas (Frankreich) unterstützt.
Auch das Schwesterauto mit der Nummer 91 ist mit Werksfahrern besetzt. Hier bilden Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick
Pilet (Frankreich) ein Team. In Silverstone, Spa und Le Mans ergänzt Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) das Duo.
Einen Startplatz in der WEC und in Le Mans erhielten darüber hinaus die Kundenteams IMSA Performance Matmut und Felbermayr Proton, die das Vorgängermodell Porsche 911 GT3 RSR in der GTE-Am Kategorie einsetzen. Im Elfer von IMSA Matmut geht gemeinsam mit Raymond Narac (Frankreich) der von der Porsche AG im Porsche Mobil 1 Supercup geförderte Jean-Karl Vernay (Frankreich) an den Start. Vernay ist der amtierende Meister des Porsche Carrera Cup Frankreich.
Über eine Zulassung für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans darf sich auch das Kundenteam Dempsey Racing-Proton freuen. Hollywoodstar Patrick Dempsey, der vor allem auch durch seine Rolle als "McDreamy" in der erfolgreichen Fernsehserie Grey's Anatomy bekannt ist, war bereits im Jahr 2009 in Le Mans am Start und klettert auch 2013 wieder selbst ins Cockpit.
"Wir freuen uns sehr, dass seit 1998 zum ersten Mal wieder ein Werksteam von Porsche in Le Mans am Start
ist", sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen.
"Der neue 911 RSR hat bei den bisherigen Testfahrten eine gute Figur
gemacht und dreht bereits äußerst zuverlässig seine Runden. Die sechs Piloten haben zusammen bereits acht Klassensiege in Le Mans
eingefahren und verfügen über jede Menge Erfahrung mit den unterschiedlichsten Renn-Elfern.
Auch unsere Kundenteams in der GTE-Am Klasse sind für die Saison 2013 bestens aufgestellt."
Text: Porsche AG
Vorbericht Nr. 4 |
1.2.2013 |
FIA Langstrecken-WM 2013 - Toyota ist dabei

Drei Siege, drei Starts von der Pole-Position und vier Mal die schnellste Runde sprechen für sich: Toyota Racing wird nach dem hervorragenden Vorjahresdebüt erneut an der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft teilnehmen. Das Team hatte 2012 eindrucksvoll die Leistung des TS030 Hybridsystems mit Superkondensator-Technologie in Szene gesetzt. Nun bestreitet es die komplette Saison 2013. Der Jahreshöhepunkt ist die Teilnahme am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Juni.
In jedes Rennen schickt Toyota Racing gleich zwei Toyota TS030 Hybrid. Die Fahrerbesetzung der
Hybrid-Boliden bleibt unverändert: Das Fahrzeug mit der Nummer 7 teilen sich Alexander Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki
Nakajima, während Stéphane Sarrazin, Anthony Davidson und Sébastien Buemi am Steuer von Wagen Nummer 8 sitzen. Beim
Auftaktrennen in Silverstone (14. April) wird Nakajima allerdings fehlen, da er im Rahmen der Super Formula (ehemalige Formula
Nippon) unterwegs ist. Wer ihn ersetzt, wird zeitnah bekanntgegeben.
Text und Foto: Toyota
Vorbericht Nr. 3 |
1.2.2013 |
Audi nominiert Fahrerteams für die Langstrecken-WM

Audi hat schlagkräftige Fahrerteams für die Einsätze in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) festgelegt. Das Selektionskomitee des ACO und der FIA bestätigte heute die Nennung. Bei den 6 Stunden von Spa und den 24 Stunden von Le Mans starten 2013 jeweils drei Audi R18 e-tron quattro. Bei den sechs übrigen WEC-Läufen setzt Audi jeweils zwei Hybrid-Sportwagen ein.
Fahrerkombinationen für 6 Stunden von Spa und 24 Stunden von Le Mans:
- Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F)
- Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB)
- Marc Gené/Lucas di Grassi/Oliver Jarvis (E/BR/GB)
Alle übrigen Rennen zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2013:
- Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F)
- Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB)
Text: Audi AG
Vorbericht Nr. 2 |
1.2.2013 |
Starterliste wird in Paris veröffentlicht
(Hil) Heute, am 1. Feb. werden in Paris um 15:30 Uhr die Teams benannt, welche zum Start der 24-Stunden in Le Mans zugelassen werden. Es handelt sich um 55 Teams plus das 56. Team, das GreenGT LMP-H2 Team mit ihrem Brennstoffzellen-Antrieb. Beworben hatten sich 71 Teams um die 55 Startplätze.
Folgende Teams haben auf Grund ihrer Platzierung im Vorjahr in jedem Fall eine Startberechtigung:
- Audi Sport Team Joest (LMP1)
- Starworks Motorsport (LMP2)
- AF Corse (LMGTE Pro, LMGTE Am)
- Boutsen Ginion Racing (LMP2)
- TDS Racing (LMP2)
- JMW Motorsport (LMGTE Pro)
- IMSA Matmut (LMGTE Am)
- Labre Competition (LMGTE Am)
- OAK Racing (LMP2)
- Level 5Motorsports / Conquest Racing (LMP2)
- Extreme Speed Motorsports (LMGTE)
Das britische Team 'JRM Racing' hat ganz kurzfristig seine Nennung zurückgezogen.
Vorbericht Nr. 1 |
1.2.2013 |
Audi testet in Abu Dhabi
(Hil) Am 14. Januar testete Audi mit einem R 18 e-tron quattro in Abu Dhabi. Die Fotos stammen von der Nachmittags-Session. Die komplette GP-Strecke war gemietet und der Zutritt zur Strecke und den Boxen gesperrt.
Gegenüber früheren Fotos fällt auf, daß die seitlichen Platten am Heckflügel doppelt vorhanden sind. Auch die Einlassöffnungen vor den Hinterrädern sind neu. Die Einlassform der Lufthutze hat sich verändert.
Eigentlich war nur ein einfacher Besuch der Yas Marina Rennstrecke in Abu Dhabi geplant und ich wusste durch die Presseabt. der Rennstrecke, daß an dem Besuchstag die Strecke gemietet und keine Presse zugelassen war. Es war trotzdem möglich, als normale Besucher einige Tribünen zu erreichen und was sah man: die Audi-Truppe war vor Ort mit ihrem R18 e-tron quattro. Es wurde fleissig getestet und der R18 kam regelmäßig vorbei. Wegen der gesperrten Presse wurden keine Fotos gemacht, sondern die Fotos entstanden von außerhalb des Renngeländes, in der Nähe des Hotels Yas Viceroy.
Der erste europäische Einsatz wird am 14. April in Silverstone sein, Sebring (13.-16. März) wird mit 2 Prototypen in Angriff genommen.
