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Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   Allgemein



Ford
21.2.2019

Logo Ford


 

Die Historie

  • Ford Capri I (1969 bis 1973): "Außergewöhnliches Fahrzeug für gewöhnlichen Markt"
  • Ford Capri II (1974 bis 1977): Zeitgemäße Fortsetzung der Idee vom sportlichen Alltagscoupé
  • Ford Capri III (1978 bis 1986): Serienmodell auf Basis der Studie "Modular Aerodynamic"
  • Ford Capri im Motorsport: der perfekteste Renntourenwagen seiner Zeit

50 Jahre Capri: Der Ford Capri im Motorsport

Der perfekteste Renntourenwagen seiner Zeit

50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben.

Ford Capri RS 2600

Ursprung der außergewöhnlichen Motorsportkarriere des Ford Capri war das im Jahre 1970 präsentierte Straßenmodell RS 2600. 1971 beteiligt sich Ford werksseitig mit zwei Fahrzeugen an der Tourenwagen-Europameisterschaft und mit einem Exemplar an der Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft. Die Ergebnisse sprachen für sich: Auf internationaler Bühne holte Dieter Glemser den Titel, im deutschen Wettbewerb fuhr Jochen Maas mit dem Maximalergebnis von acht Siegen in acht Läufen den Gesamtsieg ein. Auch 1972 dominierten die Ford Capri fast überall nach Belieben und vergrößerten ihre Erfolgsbilanz um die Deutsche Automobil-Rennsportmeisterschaft (Hans-Joachim Stuck), die Europa-Tourenwagen-Meisterschaft (Jochen Maas), die Plätze eins und zwei beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans und einen Dreifachsieg beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps.

Ford Capri RS

Nach einer Übergangszeit begann 1978 in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft die Ära des 400 PS starken Ford Capri Turbo, der sich 1979 mit vier Siegen in der Division bis zwei Liter Hubraum als wahrer Hecht im Karpfenteich entpuppte und 1980 als rund 580 PS starker »Super Capri« in der großen Division über zwei Liter Hubraum selbst die dominanten Porsche 935 ins Visier nahm. Mit fünf Siegen avancierte Klaus Ludwig zum erfolgreichsten Fahrer der Meisterschaft, auch wenn er aufgrund von Regelstreitigkeiten den Meistertitel verpasste. Auch Walter Röhrl begann seine überaus erfolgreiche Rallye-Karriere auf einem Ford Capri.

Ford Capri Turbo

1981 war ebenfalls ein Ford Capri-Motorsportjahr - aber leider auch das letzte, denn der Nachfolger C100 lief sich bereits warm. Mit zehn Siegen in dreizehn Läufen legten Klaus Ludwig und sein Turbo-Capri in der kleinen Division einen wahren Durchmarsch zur Meisterschaft hin, während parallel dazu der Super Capri mit Manfred Winkelhock sechs Siege in der großen Division einfuhr. Ein Abgang mit Ausrufezeichen!



Audi
13.2.2019

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Neuzugänge Mattia Drudi und Niels Langeveld komplettieren Fahrerkader von Audi Sport customer racing
  • Starts in Kundenprogrammen sowie bei strategischen Einsätzen

 

Die einzige Frau im Audi-Werksfahrerteam:
Rahel Frey (CH)
Audi Team

Alle Fahrer-Fotos: © Audi

13 Fahrer repräsentieren Audi Sport weltweit

Audi Sport customer racing vertraut 2019 auf ein vielseitiges Fahreraufgebot. Zwölf Fahrer und eine schnelle Dame vertreten in dieser Saison Audi Sport bei eigenen strategischen Einsätzen und als Unterstützung der Kunden weltweit.

Audi R8

"Durch die überaus positive Verkaufsentwicklung ist unser Kundensportprogramm in den vergangenen Jahren rasch gewachsen", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Wir haben unseren Fahrerkader für die neue Saison angepasst. Unsere bisherigen Piloten, die Erfahrungen aus vielen weltweiten Einsätzen mitbringen, erhalten Unterstützung von zwei internationalen Junioren." Damit umfasst das Fahreraufgebot von Audi Sport nun erstmals 13 Persönlichkeiten, die 37 Meistertitel vom Markenpokal bis zum internationalen Wettbewerb sowie 16 Gesamtsiege bei 24-Stunden-Rennen auf sich vereinen und in unterschiedlichen Programmen starten. Neu im Kader sind Mattia Drudi (I) und Niels Langeveld (NL). Der Niederländer bestreitet den WTCR - FIA-Tourenwagen-Weltcup und trifft dort auf seine Audi Sport-Kollegen Gordon Shedden (GB), Jean-Karl Vernay (F) und Frédéric Vervisch (B).

In Abhängigkeit von den Programmen seiner Kunden plant Audi Sport customer racing für Mattia Drudi (I), Christopher Haase (D), Pierre Kaffer (D), Kelvin van der Linde (ZA), Christopher Mies (D), Frank Stippler (D), Dries Vanthoor (B), Frédéric Vervisch (B) und Markus Winkelhock (D) Einsätze sowohl im ADAC GT Masters als auch in den europäischen Blancpain-GT-Serien.
In der Intercontinental GT Challenge kämpfen zudem Haase, van der Linde, Mies, Winkelhock und Vervisch um den prestigeträchtigsten GT3-Titel weltweit. Mit Rahel Frey (CH) hat Audi im neunten Jahr in Folge auch eine erfolgreiche Dame an Bord. Die Schweizerin hat bereits GT3-Rennen gewonnen, ist unter anderem als Mentorin im Audi Sport R8 LMS Cup geschätzt und bestreitet in diesem Jahr nationale Einsätze im asiatischen GT3-Rennsport.

Mattia Drudi
Audi Team
Christopher Haase
Audi Team
Pierre Kaffer
Audi Team
Niels Langeveld
Audi Team

Kelvin v.d. Linde
Audi Team
Christopher Mies
Audi Team
Gordon Shedden
Audi Team
Frank Stippler
Audi Team

Dries Vanthoor
Audi Team
Jean-Karl Vernay
Audi Team
Frédéric Vervisch
Audi Team
Markus Winkelhock
Audi Team


ADAC, Lamborghini,
Emil Frey Racing, H.J. Hilger
8.2.2019

Logo Emil Frey Lamborghini


 

Lorenz Frey-Hilti: "Emil Frey Racing ist ein Dienstleister, kein reines Einsatzteam. Unsere neue Infrastruktur und das Personal ist so ausgelegt, dass wir Entwicklungsarbeit betreiben wollen. Lamborghini ist unsere Chance, dass wir dies weiterhin tun können. Ein spannendes Projekt. Wir können unsere ganze Erfahrung einfliessen lassen. Bei Lamborghini ist Motorsport die DNA, daher freuen wir uns auf diese neue grosse Herausforderung."


Emil Frey Racing wechselt von Lexus zu Lamborghini

Emil Frey Racing, das Schweizer GT3-Team, gab heute den Beginn einer neuen Zusammenarbeit mit Lamborghini Squadra Corse bekannt, bei der der Huracán GT3 EVO bei einer Reihe von europäischen Wettbewerben eingesetzt wird.

In der Erklärung des Teams sagte Lorenz Frey-Hilti, Teamchef der Mannschaft: "Wir freuen uns, mit Lamborghini Squadra Corse, einer renommierten Sportwagenmarke im Motorsport, ein neues Projekt zu starten. Beiden Parteien wird die perfekte Plattform geboten, um Synergien zu nutzen und gesetzte Ziele zu realisieren."

"Wir sind froh und sehr begeistert, daß Emil Frey Racing als neues Team für 2019 zu uns gestoßen ist", erklärte Giorgio Sanna, Leiter von Motorsport Automobili Lamborghini S.p.A. "Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit und heißen sie in der Familie willkommen, um in der nächsten Zeit gute Ergebnisse zu erzielen."

Bisher wurden von Emil Frey Racing zwei Jaguar GT3 und zwei Lexus RC F GT3 eingesetzt - in der GT Open Serie und bei der Blancpain Serie. Die beiden Jaguar wurden nach dem Saisonende 2018 ins Museum geschoben und bei Lexus gibt es offensichtlich keine Weiterentwicklung, so daß das Emil Frey Team neue Aufgaben sucht und jetzt wohl gefunden hat.

Lambo

Erst vor wenigen Wochen hat das GRT Grasser Racing Team einen vulminanten Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA) mit dem neuen Huracán EVO herausgefahren - der GT3-Rennwagen scheint wirklich gut zu sein.

Huracán GT3 EVO
Der Huracán GT3 EVO wurde in Sant'Agata Bolognese von der Motorsportabteilung Lamborghini Squadra Corse entwickelt. Das Rennfahrzeug wurde in den Bereichen Aerodynamik, Mechanik, Elektronik, Motor und Innenraum verbessert. An der Front des Boliden sind Veränderungen am Splitter mit seiner auffälligen Vorderkante erkennbar. Das noch beim Vorgängermodell aus Glasfaser bestehende Teil ist nun aus Carbonfaser gefertigt und sorgt durch seine Mittelrippe für eine zusätzliche Verbesserung der Kühlleistung.
Bei der Elektronik ist die Einführung der elektrohydraulischen Servolenkung EHPS (Electro Hydraulic Power Steering) eine signifikante Evolution. Es handelt sich dabei um einen Lenkradschalter, mit dem das Maß der Lenkkraft- unterstützung direkt geregelt werden kann. Der Huracán GT3 EVO verfügt über einen neu konstruierten Überrollkäfig, der einen leichteren Zugang zur Dachluke ermöglicht. Damit werden neue Sicherheitsmaßstäbe gesetzt.
Den Antrieb gewährleistet der vom Straßenfahrzeug abgeleitete V10-Saugmotor mit 5,2 Litern, der über neue Nockenwellen und Ventile aus Titan verfügt. Er sorgt für ein optimiertes Fahrverhalten und eine höhere Zuverlässigkeit bei den Einsätzen im Motorsport.
Bei der Weiterentwicklung der Mechanik wurde auch die Kinematik der Vorderradaufhängung angepasst. Die bislang aus Stahl gefertigten Lenker sind nun aus Vollaluminium hergestellt. So werden die Rollbewegung und die Verbindung der beiden Achsen optimiert. Die Konstrukteure verbesserten auch die Hinterachse: neue Naben, Lager und Achswellen mit Tripodegelenken ermöglichen eine effizientere Kraftübertragung und eine leichtere Wartung.




7.2.2019

Logo FIA


 

Werden die GT3 in zwei Kategorien aufgeteilt ?

Die FIA präsentierte in Genf Pläne, die GT3 Klasse in zwei Klassen aufzuteilen. Die Klasse »Sportscars« ist erkennbar an nur 2 Türen, die Klasse »Sportscoupés« darf 4 Türen (als Basismodell) haben.

Klasse »Sportscars« = z.B. Porsche 911 GT3 R oder Lamborghini Huracán GT3

Klasse »Sportscoupés« = z.B. BMW M6 GT3 oder Aston Martin V12 Vantage GT3

Die neue Regelung soll 2022 in Kraft treten. Da bisher von der FIA nichts Offizielles mitgeteilt wurde, muß abgewartet werden, ob und wann es exakte Angaben geben wird.



BMW
25.1.2019

Logo BMW


 

Charly Lamm

BMW Motorsport trauert um Karl »Charly« Lamm

BMW Motorsport trauert um Charly Lamm. Der langjährige Teamchef vom BMW Team Schnitzer verstarb am 24. Januar 2019 vollkommen unerwartet nach sehr kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt:
"Völlig unerwartet hat uns die Nachricht von der Familie Lamm erreicht, dass Charly Lamm am Donnerstag verstorben ist. Unser tief empfundenes Beileid gilt der Familie Lamm und der Familie Schnitzer. Es ist schier unfassbar, dass Charly nicht mehr unter uns ist. Er hat den Rennsport bei BMW über Jahrzehnte entscheidend geprägt, mit seinem Team großartige Triumphe gefeiert und Fans auf der ganzen Welt mit seiner einzigartigen Leidenschaft für den Rennsport fasziniert. Ihn so plötzlich zu verlieren, ist ein Schock und eine Tragödie - gerade deshalb, weil Charly dabei war, ein ganz neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen. Wir trauern um eine international geschätzte und geliebte Persönlichkeit, die für immer eng mit BMW Motorsport verbunden sein wird. Danke für alles, Charly. Wir werden Dich unendlich vermissen."

Sowohl beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) als auch beim Rennen der ABB FIA Formula E Championship in Santiago (CHL) werden die BMW Teams in Gedenken an Charly Lamm mit Trauerflor starten.



ROWE
22.1.2019

Logo ROWE


 

Das Wichtigste in Kürze

  • ROWE RACING wechselt von BMW auf Porsche Fahrzeuge

  • Es werden zwei der neuesten Porsche GT3 eingesetzt

  • Blancpain Endurance Series, VLN und 24h Ring werden gefahren

 

Der Terminkalender 2019:

22. - 23.03.2019: VLN, Nürburgring
13. - 14.04.2019:
Blancpain Endurance Series, Monza
26. - 27.04.2019: VLN, Nürburgring
11. - 12.05.2019:
Blancpain Endurance Series, Silverstone
18. - 19.05.2019:
ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen
31.05. - 01.06.2019:
Blancpain Endurance Series, Le Castellet
20. - 23.06.2019:
ADAC Total 24h-Rennen, Nürburgring
25. - 28.07.2019:
Total 24 hours of Spa, Spa-Francorchamps
02. - 03.08.2019:
VLN (ROWE 6h Rennen), Nürburgring
28. - 29.09.2019:
Blancpain Endurance Series, Barcelona


 

Hinweis:
Hans-Peter Naundorf: "Doppel-Strategie mit BMW und Porsche ist für ROWE RACING eine neue Herausforderung."
Wie Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING ausführte, wird der Porsche Einsatz parallel zum bisherigen BMW Einsatz durchgeführt. "Unser Rennprogramm 2019 sieht nicht anders aus als in den vorigen Jahren. Neben unserem Hauptprogramm mit BMW Motorsport auf der Nordschleife wollten wir auch in dieser Saison als zweites Standbein international wieder in der Blancpain GT Series antreten, und da vor allem in Spa, wo den bislang größten Erfolg in der Geschichte unsers Teams gefeiert haben."

ROWE RACING kehrt 2019 mit Porsche bei den 24 Stunden von Spa an den Ort des größten Team-Erfolges zurück

Neuausrichtung für ROWE RACING auf europäischer Bühne im Blancpain GT Series Endurance Cup, der VLN und dem ADAC 24h-Rennen Nürburgring. Zwei 911 GT3 R, sechs Porsche-Werksfahrer und Porsche Young Professionals kommen zum Einsatz.

Rowe Porsche

Neuer Partner, neue Herausforderung: ROWE RACING kehrt 2019 mit Porsche bei den traditionsreichen 24 Stunden von Spa (27./28. Juli) an die Stätte seines größten Erfolges zurück und wird auch die komplette Saison des Blancpain GT Series Endurance Cup mit dem renommierten Sportwagen-Hersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen bestreiten. Damit vollzieht der international erfolgreiche Schmierstoffhersteller ROWE MINERALÖLWERK GMBH mit dem Motorsportteam in diesem Jahr auf europäischer Bühne eine spektakuläre Neuausrichtung.

Nach dem Triumph 2016 und dem zweiten Platz 2018 will ROWE RACING in diesem Jahr in Spa mit einem neuen Partner erneut für Furore sorgen und um den Gesamtsieg kämpfen. Dafür setzt die Mannschaft von Teamchef Hans-Peter »HP« Naundorf auf der legendären Berg- und Talbahn in den belgischen Ardennen zwei Porsche 911 GT3 R der neuesten Generation ein und erhält von den Stuttgartern auch Unterstützung durch die Abstellung von sechs Porsche-Werksfahrern und Porsche Young Professionals.

Mit Le-Mans-Sieger Nick Tandy aus Großbritannien und den beiden schnellen Franzosen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet ist exklusiv in Spa ein hochkarätiges Trio aus dem Aufgebot der Porsche-Werksfahrer für ROWE RACING in einem Porsche 911 GT3 R unterwegs. Das Schwesterauto wird nicht nur in Spa, sondern bei allen fünf Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup auf berühmten Formel-1-Strecken im Einsatz sein. Die Arbeit im Cockpit des legendären Heckmotor-Sportwagens teilen sich der deutsche Porsche-Werksfahrer und ehemalige DTM-Pilot Dirk Werner sowie die beiden Porsche Young Professionals Matt Campbell aus Neuseeland und Dennis Olsen aus Norwegen.

Ihr Renndebüt feiert die neue Traum-Kombination aus ROWE RACING und Porsche beim Saisonauftakt der Blancpain GT Series am 14. April im italienischen Monza, am 12. Mai steht der zweite Lauf in Silverstone im Motorsport-Mutterland England an. Am 1. Juli steht das stimmungsvolle Rennen in die Nacht auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet auf dem Programm. Nach dem Höhepunkt in Spa klingt die Blancpain-GT-Saison dann am 29. September im spanischen Barcelona aus.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "2019 bringt für ROWE RACING ein spannendes neues Projekt. Wir richten unsere internationalen Auftritte ganz neu aus und freuen uns riesig darauf, die Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup und darunter insbesondere die 24 Stunden von Spa mit Porsche anzugehen. Ein Projekt, das von unserem Partner ROWE MINERALÖLWERK GMBH mit großem Elan unterstützt wird. Es ist für uns eine große Ehre, dass ein so renommierter und im Motorsport so erfolgreicher Hersteller wie Porsche unserem Team das Vertrauen für den Einsatz des 911 GT3 R der neuesten Generation schenkt. Der Name Porsche hat im Motorsport insgesamt und vor allem im Sportwagen-Bereich einen besonderen Klang.
Wir bekommen nicht nur ein höchst wettbewerbsfähiges Rennfahrzeug, sondern dürfen auch mit erstklassigen Porsche-Piloten zusammenarbeiten, deren Erfolge für sich selbst sprechen. Besonders groß ist die Vorfreude auf Spa, eine Strecke, an die wir allerbeste Erinnerungen haben. Wir wollen dort auf jeden Fall wieder um den Sieg kämpfen und würden gerne den Erfolg von 2016 wiederholen. Damals hatten wir in Spa auch gleich im ersten Jahr mit einem für uns komplett neuen Auto triumphiert."

Michael Zehe, Geschäftsführer der ROWE MINERALÖLWERK GMBH: "Seit 2011 unterstützen wir ROWE RACING erfolgreich im Motorsport und sind stolz auf die tollen Ergebnisse der vergangenen Jahre. Besonders die Entwicklung unserer Produkte, aber auch der Marke ROWE schreiben wir dem Motorsport und dem 'fahrenden Labor' zu. Mit einem Top-Hersteller wie Porsche auf unserer Siegstrecke im belgischen Spa antreten zu können erfüllt uns mit Freude und motiviert umso mehr den Erfolg von 2016 auch in diesem Jahr zu wiederholen."



Volkswagen
19.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Pikes-Peak-Sieger Romain Dumas steuert weiterentwickelten Volkswagen ID. R

  • Einzigartiger Sportwagen als Aushängeschild der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen und Vorbote einer Familie künftiger Elektro-Serienfahrzeuge

  • Die »Grüne Hölle« gilt als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt

 

ID.R
Der ID.R auf der Messe in Essen

 

Update 28.1.2019

Testphase für Volkswagen ID. R hat begonnen - Ziel: E-Rekord auf der Nordschleife
Die nächste Evolutionsstufe des Volkswagen ID. R hat die ersten Schritte auf dem Weg zum E-Rekordversuch auf der Nürburgring-Nordschleife genommen. Romain Dumas (F) testete vergangene Woche den rein elektrisch angetriebenen Prototyp in der Motorsport Arena Oschersleben erstmals mit Verbesserungen unter der Haube. Volkswagen hat sich vorgenommen, im Sommer 2019 den bestehenden Rekord für Elektrofahrzeuge auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt zu unterbieten - der Nordschleife. Bis dahin wird sich der ID. R neben weiteren Veränderungen unterhalb des Carbon-Kleids auch sprichwörtlich häuten: Die Aerodynamik, bislang auf die bahnbrechende Rekordfahrt am Pikes Peak im vergangenen Sommer ausgelegt, wird dabei an die Ansprüche der 'Grünen Hölle' angepasst.

Volkswagen peilt Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife an

Volkswagen bringt die Elektro-Mobilität mit hohem Tempo voran, bei Serienfahrzeugen genauso wie auf der Rennstrecke. Nach der Rekordfahrt beim berühmten Pikes-Peak-Bergrennen nimmt der Elektro-Sportwagen ID. R im Sommer 2019 eine weitere Bestmarke ins Visier: den Rundenrekord für elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings, die als schwierigste Rennstrecke der Welt gilt.

VW ID.R

Der ID. R ist der sportliche Vorbote einer ganzen Baureihe rein elektrischer Fahrzeuge, die Volkswagen ab 2020 auf den Markt bringt. Die Einsätze des ID. R im Motorsport stehen für das klare Bekenntnis von Volkswagen zur Elektro-Mobilität und unterstreichen die enorme Leistungsfähigkeit, die der E-Antrieb in Zukunft auf der Straße bieten kann. "Nach dem Streckenrekord am Pikes Peak ist die Bestzeit für Elektro-Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings die nächste große Herausforderung für den ID. R", sagt Volkswagen Motorsport Direktor Sven Smeets. "Ein Rundenrekord auf der Nordschleife gilt als Ritterschlag für jedes Fahrzeug, gleichermaßen für Rennfahrzeuge und Serienautos."

VW ID.R

Foto: Zieldurchfahrt am 24.6.2018 auf dem Pikes Peak (USA).

Volkswagen ID. R erhält Feinschliff für die Nordschleifen-Charakteristik
Der für den Rekordversuch auf dem Nürburgring weiterentwickelte ID. R wird von zwei Elektro-Motoren mit einer Systemleistung von 500 kW (680 PS) angetrieben und wiegt inklusive Fahrer weniger als 1.100 Kilogramm. "Wir werden vor allem die Aerodynamik des ID. R auf die im Vergleich zum Pikes-Peak-Bergrennen deutlich anderen Bedingungen der Nordschleife anpassen", sagt François-Xavier Demaison, Technischer Direktor von Volkswagen Motorsport. Denn im Unterschied zum US-Klassiker am Pikes Peak mit dem Start auf 2.862 Metern und dem Ziel auf 4.302 Metern Höhe windet sich die Nordschleife lediglich zwischen 320 und 617 Metern über Meereshöhe durch die Eifel und hat nicht zuletzt durch die lange Gerade an der Döttinger Höhe eine ganz eigene Charakteristik. "Zur sorgfältigen Vorbereitung auf die Rekordfahrt werden wir mit dem ID. R im Frühjahr ein intensives Test- und Entwicklungsprogramm auf verschiedenen Rennstrecken durchführen", so Demaison weiter. Die Rekordfahrt ist für den Sommer vorgesehen.

Roman Dumas

Nordschleifen-Experte Romain Dumas bei Rekordversuch am Steuer
Fahrer beim Rekordversuch ist abermals Multitalent Romain Dumas.

Er gewann im Juni 2018 mit dem ID. R den Pikes Peak International Hill Climb und blieb mit einer Zeit von 7:57,148 Minuten als erster Pilot in der über 100-jährigen Geschichte des Rennens unter der Acht-Minuten-Marke.

Der Franzose siegte außerdem bereits vier Mal beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.



Kissling Motorsport
18.1.2019

Logo Kissling


 

Logo TCR


 

Logo Opel


 

Logo Astra TCR


 

Kissling: It's time to say goodbye

Kisslings

Die Firma Kissling aus Bad Münstereifel - nicht weit entfernt vom Nürburgring - mit ihren Inhabern Helmut und Stefan Kissling haben beschlossen, sich nach 41 Jahren aus dem aktiven Motorsport-Geschäft zurückzuziehen.

Jahrzehntelang haben sie mit Opel zusammengearbeitet und z.B. den Opel Manta, der sowohl bei der VLN als auch beim jährlichen ADAC 24h Rennen auf dem Nürburgring zum Einsatz kommt, unterstützt. Auch wurde bei ihnen der aktuelle Opel Astra TCR entwickelt und gebaut.

Opel Manta Opel Astra

LUBNER Motorsport (Georgenthal) übernimmt Support für ASTRA TCR
Ab sofort übernimmt die Firma Lubner Motorsport den Ersatzteil-Support für den ASTRA TCR. Bis zum Ende der Saison 2018 hatte die KISSLING Motorsport in Bad Münstereifel die ASTRA TCR betreut. Nun ist der Umzug der Teile für die Rennfahrzeuge ins Lager im thüringischen Georgenthal abgeschlossen.



Schubert Motorsport
20.12.2018

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mPoster Schubert

Schubert Motorsport sucht Fahrer

Schubert Motorsport sucht für die Saison 2019 noch Fahrer für ihre Rennwagen, die sie bei drei Serien einsetzen wollen. Im kommenden Jahr will Schubert wieder mit BMW-Fahrzeugen aktiv auftreten - nämlich dem BMW M6 GT3 und dem BMW M4 GT4. Anvisierte Serien sind die ADAC GT Masters, die Blancpain Series und die VLN incl. dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring.

Schubert-BMW M6

Damit ist Schubert, die viele Jahre BMW-Fahrzeuge einsetzten und in 2018 bei den ADAC GT Masters einen Honda NSX GT3 durch Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi bewegten, wieder zu BMW zurückgekommen. Wie und ob es mit Honda weitergehen wird, soll demnächst mitgeteilt werden.



Audi
18.12.2018

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Saisonbilanz umfasst 256 Siege und 21 Fahrer-Gesamttitel
  • Rennerfolge und Titel in über 700 Rennen auf fünf Kontinenten
  • Zweistellige Steigerungsraten gegenüber Saison 2017

Neuer Rekord für Audi Sport customer racing

Noch nie war Audi Sport customer racing mit seinen Kunden im internationalen Rennsport so erfolgreich: Zu ihrem zehnten Jubiläum vermeldet die Kundensportabteilung 256 einzelne Rennsiege (+63 % gegenüber 2017), insgesamt 634 Podestplätze (+46 %), 21 Fahrer-Gesamttitel (+40 %) sowie 38 weitere Klassentitel (+217 %). Die Erfolge verteilen sich auf die Baureihen Audi RS 3 LMS, Audi R8 LMS GT3 und den erstmals in Kundenhand eingesetzten Audi R8 LMS GT4.

Audi R8 LMS

"Ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch an all unsere Kunden", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Pünktlich zu unserem Jubiläum haben wir unsere bislang größte Jahresbilanz an Siegen, Pokalen und Meisterschaftswertungen eingefahren. Das ist uns ein Ansporn, auch in einem noch härteren Wettbewerbsumfeld in der Saison 2019 unser Bestes zu geben."
Bereits im Januar beginnt die Saison traditionell mit einem 24-Stunden-Rennen in Dubai. Dann steht den Kunden erstmals die im Oktober präsentierte und demnächst homologierte Evolutionsstufe des Audi R8 LMS GT3 zur Verfügung.

In der abgelaufenen Saison hat der GT3-Sportwagen von Audi 138 Rennen und 13 Fahrertitel gewonnen, darunter Meisterschaftssiege in Australien, China, Deutschland, Osteuropa, Neuseeland und Schweden. Ebenso blieb der Rennwagen zum dritten Mal in Folge in der Markenwertung der Intercontinental GT Challenge ungeschlagen. Auf das Konto des TCR-Rennwagens Audi RS 3 LMS gehen 92 Siege und jeweils ein Gesamttitel in Nordamerika, im Benelux-Raum und in Russland.

Eine ungewöhnliche Debütsaison gelang dem Audi R8 LMS GT4: Der seriennahe Mittelmotor-Sportwagen verbuchte 26 Rennsiege, dazu drei Meisterschaftserfolge in Nordamerika, einen in Frankreich sowie einen weiteren in einer Europawertung. Damit hat er auf Anhieb fast alle namhaften weltweiten GT4-Rennserien für sich entschieden.

Langstreckenrennsport
Auch im Langstreckenrennsport bewiesen die Produkte von Audi Sport ihre Qualitäten: So gewann Audi zum dritten Mal das 12-Stunden-Rennen in Bathurst und zum zweiten Mal in Folge die California 8 Hours. Sechs GT4-Klassensiege bei Langstreckenrennen und ein TCR-Klassenerfolg bei einem 24-Stunden-Rennen in Japan komplettieren die Bilanz. Auch wirtschaftlich schließt Audi Sport die Saison erfolgreich ab. Im Frühjahr knackte die Kundensportabteilung die Marke von 500 Autos. Seit 2009 hat Audi Sport customer racing bis Dezember 2018 insgesamt 563 Rennwagen gefertigt, die sich auf sechs Baureihen verteilen.