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Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   D T M



Audi
17.7.2019

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Track Assen
Circuit Assen


 

Loïc Duval: "Assen bietet eine Menge guter Überholmöglichkeiten"

In den ersten acht DTM-Rennen der Saison 2019 erlebte Loïc Duval einen Aufschwung. Der Franzose im Interview vor der DTM-Premiere auf der niederländischen Traditionsrennstrecke von Assen.

Duval

Vier Rennwochenenden liegen bereits hinter uns. Wie fällt Deine Saisonbilanz zu den 2019 neu eingeführten Turbomotoren aus?
Zuallererst: Wir Fahrer haben rund 100 PS mehr Leistung. Das ist absolut positiv. Und ich denke, das ist auch für die Zuschauer positiv, weil die Autos schneller sind. Der zweite Punkt ist das Rennmanagement. Die Turbomotoren haben während des Rennens einen großen Einfluss auf den Reifenverschleiß. Wenn du deine Reifen gut managen kannst, hast du gute Möglichkeiten zum Überholen. Für mich sind die Turbomotoren absolut positiv für die DTM. Denn sie erhöhen das Leistungsvermögen und die Überholmöglichkeiten.

Wie haben die Reglement-Anpassungen zum DRS und das neu eingeführte System Push-to-Pass die DTM-Rennen verändert?
Der DRS-Effekt ist etwas geringer als letztes Jahr. Doch der Effekt des DRS kombiniert mit dem des Push-to-Pass bietet wirklich gute Überholmöglichkeiten. Deshalb halte ich sie für gute Werkzeuge, um die Show besser zu machen und bei den Rennen mehr Überholmanöver zu haben.

Es wird in dieser Saison viel über die Safety-Car-Einsätze und die Safety-Car-Regeln diskutiert. Wie ist Deine Meinung dazu?
Einige Male in diesem Jahr kam das Safety-Car aus ganz normalen Gründen zum Einsatz. Doch ein paar Mal war der Einsatz nicht notwendig. Das ist mein Gefühl. Das Problem ist, dass das Safety-Car definitiv zu viel Einfluss hat auf die Rennen, die Rennergebnisse. Meistens kommt das Safety-Car früh im Rennen. Wenn ich über die DTM-Regeln zu bestimmen hätte, würde ich neu hinzufügen, dass in den ersten fünf, sieben oder acht Runden keine Boxenstopps erlaubt sind. Um so sicherzustellen, dass niemand die Möglichkeit hat, schon nach der ersten Runde zu stoppen, und dann bei einem Safety-Car-Einsatz einen Vorteil hat. Denn das ist unfair denjenigen gegenüber, die einen guten Job im Qualifying gemacht haben und im Rennen vorne liegen.

Wo würdest Du ansetzen, um die Rennen noch attraktiver zu machen?
Ich würde Boxenstopps mit Nachtanken wieder einführen. Warum ich das machen würde? Dann könntest du wirklich eine andere Strategie fürs Rennen wählen. Du könntest mit einem leichten Auto mit wenig Benzin an Bord starten und hättest damit die Möglichkeit zum Überholen. Denn ein leichteres Auto ist immer schneller als ein schwereres. Oder umgekehrt: Du tankst für den Start voll und hast am Schluss ein sehr leichtes Auto.

Team Phoenix

Du fährst Deine dritte Saison in der DTM und im dritten Jahr für das Audi Sport Team Phoenix. Und es läuft bei Dir besser denn je: Viermal warst Du 2019 in den Top Fünf, bist aktuell Siebter in der Fahrertabelle. Woher kommt dieser Fortschritt gegenüber 2017 und 2018?
Wenn ich darauf eine Antwort hätte, wäre ich sehr happy. Nach meiner ersten DTM-Saison mit Audi habe ich einiges an meinem Fahrstil verändert. Vom letzten auf dieses Jahr habe ich nicht viel angepasst. Mal abgesehen von Zolder, habe ich in Hockenheim, Misano und auf dem Norisring jeweils an der Spitze mitgekämpft. Weil der Audi RS 5 DTM auf jeden Fall durchweg gut ist. Aber es genauer zu erklären ist schwierig. Ich habe den Ingenieur gewechselt. Für mich ist er neu, aber er hat sehr viel Erfahrung in der DTM. Vielleicht ist das einer der Gründe. Letztes Jahr hatte ich einen wirklich guten Ingenieur, aber der war in der DTM ein Neuling.

Wie haben sich in den letzten zweieinhalb Jahren Deine Zusammenarbeit und Deine Beziehung mit dem Audi Sport Team Phoenix verändert?
Wir hatten immer eine gute Beziehung. Doch ich muss auch sagen, was, so glaube ich, normal ist: Das Team war größtenteils um Rocky gebaut, weil er seit vielen, vielen Jahren der Teamleader ist. Er ist eine stabile Komponente des Teams. Deshalb hat es eine Zeit gedauert, um meine Position zu finden. Ich denke, heute habe ich ähnlichen Rückhalt im Team.

Und wie hat sich Deine Zusammenarbeit mit Mike Rockenfeller verändert?
Wir kennen uns seit etwa zehn Jahren von den LMP1-Rennen. Wir sind immer gut miteinander ausgekommen. Das war einer der Gründe, warum ich im Audi Sport Team Phoenix sein wollte. Weil ich Rocky kannte und wusste, dass er ein fairer Kerl ist, mit dem man gut zusammenarbeiten kann. Wir haben immer noch eine gute Beziehung zueinander. Sie hat sich etwas verändert, weil ich jetzt wettbewerbsfähiger bin. Wir kämpfen nun etwas mehr. Aber auf die nette Art und Weise, was uns beiden hilft, mehr Punkte zu gewinnen. Und für das Team insgesamt ist das gut, weil wir jetzt beide Autos auf demselben Level haben. Für mich kann ich aber sagen, dass Rocky heute mehr ein Freund ist als ein Teamkollege.

Duval

Bist Du schon einmal auf dem TT Circuit Assen gefahren, wo die DTM jetzt zum ersten Mal zu Gast ist?
Nein, ich habe mich bisher nur am Simulator auf Assen vorbereitet. Es ist eine gute Strecke, vom Layout her so ähnlich wie Misano. Es ist definitiv eine MotoGP-Strecke, die uns eine Menge guter Überholmöglichkeiten bietet für gutes Racing. Wir freuen uns wirklich drauf. Wir haben mit Robin (Frijns) ja auch einen Niederländer im Team. Deshalb bekommen wir hoffentlich etwas mehr Unterstützung von den Fans.

Was ist anders bei der Vorbereitung auf eine so vollkommen unbekannte Rennstrecke?
Heutzutage arbeiten wir sehr viel mit Simulation. Doch es ist auch wichtig, dass die Ingenieure sich Onboard-Videos anschauen und analysieren. Um sicherzustellen, dass unsere Fahrzeuge im ersten Training auf Anhieb in einem Top-Zustand sind. Wir Fahrer haben diesmal etwas mehr auf die am Simulator erzielten Rundenzeiten geachtet. Überhaupt haben wir für Assen mehr Zeit im Simulator verbracht. Nicht um das beste Set-up zu finden, sondern den besten Fahrrhythmus.

Zwischen den DTM-Rennen hast Du jede Menge anderer Verpflichtungen, zum Beispiel fährst in der LMP2 und bist TV-Kommentator für die Formel 1. Wie schaffst Du es, all das zu managen?
Jede Woche beginnt mit gar nicht so viel Arbeit. Dann gibt es mehr und mehr zu tun, Verabredungen und solche Dinge. Manchmal endet es damit, dass ich sage: Was habe ich getan? Warum habe ich so viel gemacht? Aber meine Arbeit ist meine Leidenschaft. Ich glaube, es ist wirklich ein Privileg, dass ich so viel von dem genieße, was ich jeden Tag tue. Außerdem: Wenn du so performst wie ich in diesem Jahr und dafür mit so vielem belohnt wirst, dann macht dich deine Arbeit nicht müde.

Gab es schon Zeit für Urlaub?
Ein bisschen im Februar, bevor die Saison losging. Jetzt habe ich pro Woche zwei, drei Tage frei. Da kann ich meine Batterien aufladen. Und es ist auch kein Problem, dass das in der Woche ist, weil meine Kinder momentan Ferien haben.

Das DTM-Show-Event zusammen mit der japanischen Super GT in Fuji rückt immer näher. Wie groß ist Deine Vorfreude?
Das wird mir sicher das größte Lächeln des Winters bescheren. Ich freue mich wirklich sehr drauf. Es war eine großartige Phase meiner Karriere, als ich dort Rennen gefahren bin. Wegen des Rennsports, doch auch wegen der Mentalität, der Leute, des Landes selbst. Ich freue mich auch, dass die anderen Audi Fahrer dorthin kommen. Dass sie auch abseits des Racings die Chance haben werden zu erkennen, was es bedeutet, in der japanischen Kultur zu leben.

Verfolgst Du auch das Formel-E-Projekt von Audi?
Na klar! Ich bin selbst drei Jahre lang Formel E gefahren. Doch egal was, ich verfolge alles, was Audi macht.



DTM / Hankook
16.7.2019

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Track Assen
Circuit Assen


 

Die DTM erstmals zu Gast in Assen

Öfter mal was Neues: Nachdem die DTM im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf dem Grand-Prix-Kurs von Brands Hatch (GBR) sowie auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli (ITA) Rennen austrug, gastiert Europas beliebteste Tourenwagen-Rennserie am kommenden Wochenende (19.-21. Juli) zum ersten Mal auf dem legendären TT Circuit im niederländischen Assen, wenn die Saisonläufe neun und zehn auf dem Programm stehen.

Auf dem 4,542 Kilometer langen Kurs sind üblicherweise Motorräder zuhause. So ist Assen seit 1949 ununterbrochen jedes Jahr Gastgeber der Motorrad-Weltmeisterschaft. Die DTM-Fahrer erwartet in Assen zur Saisonhalbzeit demnach eine besondere Rennstrecke mit flachen Randsteinen sowie vielen schnellen, leicht überhöhten Kurven.

Assen

Vier Mal Kurvengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h
In Motorrad-Kreisen wird Assen deshalb auch ehrfurchtsvoll die 'Cathedral of Speed' genannt. Ein passender Name, auch für die DTM. Denn die über 600 PS starken DTM-Fahrzeuge des Jahrgangs 2019, das haben Simulationen ergeben, werden in vier Kurven Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h erreichen.

Zu den Favoriten in Assen gehört unter anderem Audi-Werksfahrer René Rast (GER). Der DTM-Champion von 2017 baute seine Führung (127 Punkte) in der Gesamtwertung dank eines Sieges und eines siebten Platzes am vergangenen Rennwochenende auf dem Nürnberger Norisring weiter aus. Bester Pilot aus dem Hause BMW ist derzeit Philipp Eng (AUT), der mit 101 Zählern Dritter der Gesamtwertung ist. Daniel Juncadella (ESP) unterstrich mit zwei Top-Ten-Resultaten am Norisring den Aufwärtstrend des neuen Aston-Martin-Teams R-Motorsport.

Laut --- Nah --- Dran
Spektakuläre Rennen verspricht am Wochenende aber nicht nur die DTM. So trägt die W Series - die neue Formel-Rennserie für Frauen - in Assen erstmals zwei Rennen an einem Wochenende aus, wobei für den Lauf am Sonntag keine Meisterschaftspunkte vergeben werden. Für reichlich Rennaction sorgen zudem der Porsche Carrera Cup Benelux, der Lotus Cup Europe sowie die spektakulären - und wunderbar lauten - Formel 1- und GP2-Fahrzeuge der BOSS GP.

SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr live aus Assen. SPORT1 zeigt in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 0:30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes.

Hankook und die DTM betreten im niederländischen Assen Neuland

Hankook und die DTM machen an diesem Wochenende beim fünften Saisonstopp auf dem TT Circuit Assen Halt. Die internationale Tourenwagenserie ist zum ersten Mal auf dem Kurs zu Gast. Der DTM-Reifenpartner Hankook hat zwar mit unterschiedlichen Rennserien bereits vielfältige Erfahrungen auf der Strecke in den Niederlanden sammeln können. Für den Ventus Race Rennreifen in DTM Spezifikation liegen dem Hersteller jedoch noch keine Daten vor. Der TT Circuit Assen ist für Hankook ebenso wie für die Fahrzeughersteller in der DTM Neuland.

Wichtige Faktoren in Assen werden der Fahrstil des Piloten und sein Reifenmanagement sein. Allerdings spielt dabei die Position im Feld eine große Rolle. "Wenn ein Pilot wie René Rast oder Bruno Spengler am Norisring an der Spitze ihre eigenen Rennen fahren, können sie natürlich anders mit ihren Reifen umgehen als ein Fahrer, der in Positionskämpfe verwickelt ist. Mike Rockenfeller ist im zweiten Lauf am Norisring von Startplatz elf auf Rang drei vorgefahren und hat den Hankook Rennreifen über die gesamte Distanz voll gefordert. Auf einem aggressiveren Asphalt wie in Assen ist so eine Taktik jedoch nicht unbedingt ratsam," so Hankooks leitender DTM-Renningenieur.

Thomas Baltes rechnet auf dem TT Circuit Assen mit einer durchschnittlichen Reifenbelastung im Vergleich zu den anderen DTM-Strecken. "Bei dem Strecken-Layout in Assen können die Teams über das Setup noch mehr aus dem Hankook Rennreifen herausholen. Auf dem Norisring ging es im Wesentlichen um das Bremsen und Beschleunigen. In Assen wird in den überhöhten Kurven und in den schnellen Passagen im zweiten Teil die Fahrzeug-Abstimmung eine entscheidende Rolle beim Kampf um den Sieg spielen."



BMW
7.7.2019

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Track Norisring


 

Spengler triumphiert am Sonntag für BMW und ist nun alleiniger DTM-Rekordsieger auf dem Norisring

Im Sonntagsrennen der DTM auf dem Norisring (GER) hat BMW seinen vierten Saisonsieg errungen. Bruno Spengler (CAN) überquerte am Steuer des BMW Bank M4 DTM für das BMW Team RMG nach 70 Runden als Sieger die Ziellinie. Insgesamt erreichten drei BMW Fahrer im achten Rennen des Jahres die Punkteränge.

DTM 2019

Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM) vom BMW Team RBM sah als Fünfter die Zielflagge. Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM), der nach einem technischen Problem im Qualifying vom 17. Startplatz ins Rennen gegangen war, bewies Kampfgeist und arbeitete sich im Rennverlauf auf Rang neun vor. Joel Eriksson (SWE) musste sich im CATL BMW M4 DTM mit der 13. Position begnügen. Lokalmatador Marco Wittmann (GER, Schaeffler BMW M4 DTM) schied ebenso aufgrund eines technischen Problems aus wie Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM). Beide hatten lange auf Punktekurs gelegen.

Für Spengler war es der 16. Triumph in der DTM - und der fünfte Sieg auf dem Norisring. Damit ist er nun der alleinige DTM-Rekordsieger auf dieser Strecke. Zum 50. Mal konnte er bereits auf dem Podium feiern. BMW bringt es insgesamt nun auf 85 DTM-Erfolge. Vier Mal, und damit in der Hälfte aller bisherigen Rennen, stand 2019 ein BMW Pilot ganz oben auf dem Treppchen.

Bestplatzierter BMW Fahrer in der Gesamtwertung bleibt Eng mit 101 Punkten auf der dritten Position. Dahinter folgen Spengler (76) und Wittmann (72) auf den Plätzen vier und fünf. BMW belegt bei den Herstellern mit 338 Punkten den zweiten Rang hinter Audi (457).

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 5., Rennergebnis: 1., Fahrerwertung: 4., 76 Pkt.):
"Was für ein großartiger Tag. Ich bin überglücklich. Wir hatten wieder mal ein volles Haus hier am Norisring. Bei dieser Atmosphäre bekommst du in der Startaufstellung Gänsehaut. Es ist ein fantastisches Gefühl, hier gewonnen zu haben. Endlich hatten wir ein normales Rennen ohne Safety Car. Unsere Pace war sehr gut - und entsprechend hat es richtig Spaß gemacht. Ich konnte von der ersten bis zur letzten Runde pushen. Ein großer Dank geht an das gesamte BMW Team RMG. Die Jungs haben das Auto von gestern auf heute nochmal stark verbessert. Sie haben sich diesen Sieg wirklich verdient."



Audi
6.7.2019

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Track Norisring


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Dritter Saisonsieg für René Rast mit fast 35 Sekunden Vorsprung
  • Pole-Position, Streckenrekorde und Platz zwei für Nico Müller
  • Loïc Duval fährt aus der letzten Startreihe auf Rang vier

 

From Zero to Hero: Rast siegt beim Audi-Heimspiel

Großer Tag für Audi beim Heimspiel in Nürnberg: René Rast gewann auf dem Norisring vor ausverkauften Tribünen das Samstagsrennen der DTM mit einem Vorsprung von fast 35 Sekunden, obwohl er am Start auf den letzten Platz zurückgefallen war. Der Trainingsschnellste Nico Müller schnappte sich in der letzten Runde noch Platz zwei und machte so einen Audi-Doppelsieg perfekt. Loïc Duval komplettierte die starke Vorstellung des neuen Audi RS 5 DTM mit Platz vier.

DTM 2019

René Rast vom Audi Sport Team Rosberg erlebte auf dem Weg zu seinem dritten Saisonsieg und dem insgesamt 13. Sieg seiner DTM-Karriere ein Wechselbad der Gefühle. Am Start blieb der DTM-Champion des Jahres 2017 stehen. Rast musste den Motor neu starten und fiel auf den letzten Platz zurück. Als sich eine Safety-Car-Phase abzeichnete, reagierte sein Team blitzschnell und holte Rast nach nur drei Runden zum Reifenwechsel an die Boxen. Nach kurzer Zeit hatte er alle Konkurrenten überholt und im Ziel einen Vorsprung von fast 35 Sekunden.

"Das war ein verrücktes Rennen", sagte Rast. "Natürlich hatten wir mit dem Safety-Car etwas Glück. Aber wir waren heute sehr schnell und wären auch so vorne mitgefahren. Nur das mit dem Start muss ich noch etwas üben. Ich habe die Kupplung zu schnell kommen lassen und den Motor abgewürgt. Auch im Qualifying müssen wir morgen besser werden."

Rast musste sich mit Startplatz drei begnügen, nachdem er mit dem zweiten Reifensatz im Verkehr hängen geblieben war. Nico Müller vom Audi Sport Team Abt Sportsline sicherte sich dagegen die drei Zusatzpunkte für die Pole-Position. Seine Zeit von 46,337 Sekunden ist die schnellste auf der aktuellen Streckenvariante jemals gefahrene Runde - ein klares Indiz für die Leistungsfähigkeit der neuen Class-1-Rennwagen und des neuen Audi RS 5 DTM mit einem mehr als 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor.

Im Rennen gelang Müller ein neuer Rundenrekord. Der Schweizer erwischte einen perfekten Start und setzte sich mühelos von den Verfolgern ab, wurde dann aber ein Opfer des Safety-Cars. Müller zählte zu jenen Fahrern, die ihren Boxenstopp noch nicht absolviert hatten, als das Safety-Car auf die Strecke ging. Nach seinem Reifenwechsel in Runde 30 kam der Audi-Pilot als Siebter wieder auf die Strecke, überholte auf den frischeren Reifen einen Konkurrenten nach dem anderen und schnappte sich mit einem Überraschungsangriff in der letzten Kurve auch noch den bis dahin zweitplatzierten BMW von Joel Eriksson.

"Das war mir persönlich besonders wichtig, weil ich in Zolder praktisch das ganze Rennen hinter ihm hing und einfach nicht vorbeikam", sagte Müller. "Nach dem Safety-Car habe ich nicht mehr damit gerechnet, noch aufs Podium zu kommen, weil viele Autos schon ihren Boxenstopp absolviert hatten. Ich bin stolz auf mein Team, dass wir es trotzdem geschafft haben. Wir haben heute alles richtig gemacht."

Für Audi war es der insgesamt sechste DTM-Sieg auf dem Norisring. Zuletzt hatte 2016 Nico Müller das Audi-Heimspiel auf dem Norisring gewonnen. "Wir haben uns ausgerechnet vor unseren Fans und Mitarbeitern traditionell immer ziemlich schwergetan", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Wir haben gehofft, dass sich das mit dem neuen Audi RS 5 DTM ändert. René war heute unglaublich schnell. Er ist am Ende trotz des frühen Boxenstopps auf den alten Reifen noch konstant schnelle Zeiten gefahren. Auch Nicos Rennen war vom Start bis zur Zielflagge perfekt. Er hatte etwas Pech mit dem Safety-Car, hat sich aber wieder zurückgekämpft. Loïcs Aufholjagd aus der letzten Startreihe auf Platz vier war ebenfalls eindrucksvoll. Es ist ein fantastisches Ergebnis für uns und ein toller Einstand für Hildegard Wortmann, die seit Montag neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing ist und heute an der Box mitgefiebert hat."

Ohne Punkte blieben am Samstag Jamie Green, Mike Rockenfeller und Robin Frijns. Green kam auf Platz elf ins Ziel, nachdem er sich bei einer Kollision die Frontpartie seines Audi RS 5 DTM beschädigt hatte. Rockenfeller und Frijns mussten mit Defekten im Bereich der Ladeluftzufuhr aufgeben.



Hankook
4.7.2019

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Track Norisring


 

Hankook Tire und DTM verlängern Partnerschaft bis 2023

Reifenhersteller Hankook Tire verlängert sein Engagement in der internationalen Rennserie DTM vorzeitig für weitere vier Jahre bis 2023. Bereits seit 2011 engagiert sich das Unternehmen als offizieller Partner und exklusiver Reifenausrüster in der wohl populärsten internationalen Tourenwagen Rennserie. Hankook avanciert mit dem neuen Vertrag zu dem am längsten amtierenden Reifenausrüster in der Geschichte der DTM.


 

Harte Bremsmanöver und viele Bodenwellen auf traditionsreichem Stadtkurs in Nürnberg

Das erste Drittel der DTM-Saison 2019 ist vorbei und die Neuerungen haben sich schon jetzt ausgezahlt. Gewinner sind die Fans, die bisher durchweg spannende Qualifyings und spektakuläre Rennen gesehen haben, nicht selten mit einem völlig unerwarteten Ausgang. Mit dem neuen über 600 PS starken Turbomotor und den im Gegensatz zum letzten Jahr leichteren Boliden machen die Fahrer die wohl populärste internationale Tourenwagenserie zur schnellsten DTM aller Zeiten. Der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook ist ein weiterer Garant dafür, dass den Zuschauern an jedem DTM-Wochenende packender Motorsport geboten wird. Obwohl der Ventus Race im Gegensatz zu den Fahrzeugen nicht verändert wurde, besticht er auch bei der wesentlich höheren Belastung mit seiner gleichbleibend starken Performance.

DTM 2018

Der zweite DTM-Auslandsstopp in Misano vor knapp drei Wochen hat bewiesen, dass der Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook auch härtesten Belastungen durch die neue Fahrzeuggeneration standhält. Trotz Streckentemperaturen von 46 Grad konnte der Ventus Race das hohe Grip-Niveau halten. Marco Wittmann (BMW) bestritt im Samstagsrennen 38 von 39 Runden mit einem Satz Hankook Rennreifen und fuhr mit dieser gewagten Taktik zum Sieg.

"Am gesamten DTM-Wochenende in Misano mit freiem Training, Qualifying und Rennen hat der Ventus Race einen tollen Job gemacht. Die Lauffläche wurde bei diesen hohen Temperaturen auf dem aggressiven Asphalt zwar ziemlich gestresst, das hat sich jedoch nicht auf die jeweilige Taktik der Fahrer ausgewirkt. Sie konnten ihr Rennen fahren und der Hankook Reifen hat sie dabei optimal unterstützt", so der verantwortliche Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Hohe Temperaturen könnten auch an diesem Wochenende am Norisring in Nürnberg herrschen, der vierten Station im DTM-Tour-Kalender. Allerdings wird die Herausforderung für den Hankook Rennreifen im Gegensatz zum letzten Stopp in Misano wesentlich geringer sein. Die Fahrbahn des einzigen Stadtkurses in Deutschland, über den normalerweise der Straßenverkehr rollt, wurde zwar immer wieder repariert und besteht daher aus verschiedenen Belägen. Doch die unterschiedlichen Asphaltarten sind glatt und in sich geschlossen, so dass kein vorzeitiger Reifenverschleiß zu erwarten ist.

Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und Passagen, vor denen die Fahrer ihre Boliden teilweise sehr stark abbremsen müssen, wofür das 'fränkische Monaco' bekannt ist. "Wir haben wegen der höheren PS-Leistung während der gesamten Saison insbesondere durchdrehende Hinterräder beobachtet. Dadurch können die Reifen etwas heißer werden, allerdings ohne dass die Performance in irgendeiner Weise beeinträchtigt würde. Sollte es am Nosiring vor allem zu Beginn des Wochenendes aufgrund des noch verschmutzen Untergrundes zu einigen Rutscheinlagen kommen, dürfte sich auch da die Belastung für den Ventus Race in Grenzen halten", erklärt der verantwortliche Hankook DTM-Renningenieur.

Berüchtigt ist der Norisring für seine Bodenwellen, die bei den Fahrzeugen das sogenannte Bouncing bewirken. Dieses unkontrollierbare Auf- und Abhüpfen insbesondere der Frontpartie der Autos macht es für die Fahrer schwer, den richtigen Anbremspunkt zu treffen. Ohnehin ist es für die Piloten entscheidend, auf dem engen Stadtkurs die richtige Linie zu finden. Sonst kann es wie in sooft in der Vergangenheit am Ausgang des 'Schöller-S' zu einem unfreiwilligen Kontakt mit der Mauer kommen. Thomas Baltes: "Man braucht auf der 2,3 Kilometer langen Strecke in Nürnberg ein ausgeglichenes Fahrzeug-Setup. Die Balance zwischen Aggressivität und Sicherheit muss stimmen, dann performt auch der Hankook Rennreifen auf seinem höchsten Niveau."



Audi
2.7.2019

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Track Norisring


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Tabellenführer René Rast mit ungewöhnlicher Norisring-Bilanz und neuem Design
  • Rekordsieger Jamie Green nach Blinddarm-Operation wieder fit
  • Audi-Motorsportchef Dieter Gass: "Norisring ist ein absolutes Highlight"

 

Turbo-Power und Hochleistungsbremsen: Heimspiel für Audi in Nürnberg

Am Wochenende (6./7. Juli) blickt die Motorsport-Welt gespannt nach Nürnberg: Zum ersten Mal starten die neuen Class-1-Rennwagen der DTM mit ihren mehr als 610 PS starken Vierzylinder-Turbomotoren auf einem Stadtkurs.

"Der Norisring war schon immer ein absolutes Highlight im DTM-Kalender", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "In diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer aber auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Die neuen Autos sind stärker und schneller. Wir erwarten Rundenrekorde, über 270 km/h Topspeed und dadurch natürlich eine noch extremere Belastung für die Bremsen. Durch die höheren Geschwindigkeiten werden die Bremswege länger, die Bremsen dadurch heißer."

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Bremssättel des Audi RS 5 DTM in Nürnberg zusätzlich mit Wasser gekühlt. In diesem Jahr kommen außerdem stärker durchlüftete Bremsscheiben zum Einsatz, die auch mit der zu erwartenden großen Hitze klarkommen.
"Die Strecke ist wegen der beiden Spitzkehren am Ende der schnellen Geraden superhart für die Bremsen", sagt Audi-Pilot Nico Müller. "Im Rennen müssen wir mit den Bremsen haushalten. Es wird ein Härtetest nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für das Material. Noch dazu hat die Strecke sehr viele Bodenwellen, die sich jedes Jahr verändern."

Müller gewann 2016 auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Max-Morlock-Stadion sein erstes DTM-Rennen. Auch im vergangenen Jahr war er in Nürnberg der erfolgreichste Audi-Pilot. Nach seinem Sieg in Misano Anfang Juni liegt der Schweizer auf dem dritten Tabellenrang und kann es kaum erwarten, erstmals mit einem Turboauto auf dem Norisring zu starten.

Mit dem neuen Audi RS 5 DTM setzt Audi Sport seine Erfolgsgeschichte in der DTM nahtlos fort. Mit drei Siegen und zwölf von achtzehn möglichen Podiumsplätzen ist die Bilanz des neuen Class-1-Rennwagens eindrucksvoll. Dank der starken Auftritte bei den ersten drei Veranstaltungen kommt Audi als Spitzenreiter aller drei Wertungen zum Norisring und möchte seine führende Position beim DTM-Heimspiel behaupten.

Mit René Rast (4), Nico Müller (3), Robin Frijns (2), Loïc Duval (1), Jamie Green (1) und Mike Rockenfeller (1) haben alle sechs Audi-Werksfahrer in diesem Jahr bereits Podiumsergebnisse erzielt. Alle sechs liegen vor dem Norisring in der Top Ten der Meisterschaft.
Spitzenreiter der Fahrerwertung ist René Rast, der in der DTM im Eiltempo von Rekord zu Rekord fährt. Nur auf dem Norisring hat der Champion des Jahres 2017 und amtierende Vizemeister bisher eine für ihn äußert ungewöhnliche Bilanz: Rast kam in Nürnberg bei vier Starts in der DTM noch nie in die Punkte. Ein zwölfter Platz ist sein bisher bestes Ergebnis auf dem Stadtkurs.

"Höchste Zeit, das zu ändern", sagt der Audi-Pilot. "Vielleicht ist ja das Design meines Autos ein gutes Omen." Rast startet am Norisring und auch 14 Tage später in Assen mit einem Audi RS 5 DTM in den Farben des FC Bayern München. Mit dem Logo des Fußball-Rekordmeisters auf dem Dach wirbt der DTM-Star für den Audi Cup, der am 30. und 31. Juli in der Allianz Arena in München ausgetragen wird.
Rast selbst ist kein Fußballfan, wohl aber sein Teamkollege Jamie Green. Rechtzeitig vor dem Highlight-Rennen in Nürnberg, das er schon viermal gewinnen konnte, hat sich der Brite von einer Blinddarm-Operation erholt und ist wieder einsatzbereit. "Auch wenn die Narben noch nicht ganz verheilt waren, konnte ich bereits zwei Wochen nach der OP wieder mit dem Training beginnen", sagt Green. "Bisher verläuft der Heilungsprozess planmäßig."

Die beiden DTM-Rennen starten am Samstag und am Sonntag jeweils um 13:30 Uhr. SAT.1 überträgt an beiden Tagen ab 13 Uhr live. Tickets und Fan Packages für den Besuch vor Ort sind online unter www.audi.com/dtm erhältlich. Auch am Norisring gibt es eine Audi Thrill Zone. Der Treffpunkt im DTM Fan Village bietet virtuelle Rennen, Autogrammstunden, Interviews und viele andere Fanaktionen.



BMW
2.7.2019

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Track Norisring


 

Zeitplan

5. Juli Freitag
15:30-16:25 Uhr Freies Training 1
18:20-19:05 Uhr Freies Training 2

6. Juli Samstag
10:25-10:45 Uhr Quali für Rennen 1
13:33-14:28 Uhr Rennen 1

7. Juli Sonntag
10:35-10:55 Uhr Quali für Rennen 2
13:33-14:28 Uhr Rennen 2


 

Die Rahmenrennen
  • W Series, die erste Formel-Serie nur für Frauen
  • Porsche Carrera Cup
  • Tourenwagen Classics
  • die legendären BMW M1 Procars

 

DTM-Heimspiel für BMW auf dem Norisring: Der BMW M4 DTM in den Straßen von Nürnberg in Aktion

Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2019 ist das Heimspiel von BMW: Gastgeber ist der traditionsreiche Norisring in Nürnberg (GER), nur rund 160 Kilometer von der BMW Heimat München (GER) entfernt. Auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender werden am Samstag und Sonntag (6./7. Juli) die Saisonrennen Nummer sieben und acht ausgetragen.

#25

Nach sechs Rennen ist Philipp Eng (AUT) als Gesamtzweiter bestplatzierter BMW Fahrer in der DTM-Fahrerwertung. Er hat 83 Punkte auf seinem Konto und einen Rückstand von zehn Zählern auf den aktuellen Spitzenreiter René Rast (GER, Audi). Norisring-Lokalmatador Marco Wittmann (GER) kommt als Gesamtvierter mit 68 Punkten ins 'fränkische Monaco'. Wittmann hatte im vergangenen Jahr viel Grund zum Jubeln: Am Samstag feierte er sein erstes Heimpodium auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs am Dutzendteich, am Sonntag ließ er seinen ersten Heimsieg folgen.

Im Rahmenprogramm können sich die Fans auf ein besonderes Highlight freuen: das BMW M1 Procar Revival. Die legendären BMW M1 Procars werden an allen drei Tagen Highspeed-Demorunden drehen. Mit den 470 PS starken BMW Sportwagen wurden 1979 und 1980 Markenpokal-Rennen ausgetragen. Legenden von damals werden in diesem Jahr am Norisring am Steuer der BMW M1 Procars sitzen, darunter die früheren Formel-1-Fahrer Marc Surer (SUI), Hans-Joachim Stuck (GER) und Jan Lammers (NED).

Fahrerstimmen vor dem DTM-Wochenende auf den Norisring

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 7., 40 Pkt.): "Ich habe eine ganz spezielle Beziehung zum Norisring. Das Publikum und die Atmosphäre dort sind immer genial. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll. Die wenigen Kurven, die es dort gibt, muss man perfekt treffen. Die Abstände sind dort immer sehr gering, entsprechend darf man sich keine Fehler erlauben und muss ein perfektes Rennen abliefern. Ich konnte auf dem Norisring schon vier Mal gewinnen und freue mich immer riesig, wenn ich zum Norisring, der zu meinen Lieblingsstrecken zählt, zurückkehre."

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 4., 68 Pkt.): "Die Vorfreude ist natürlich riesig. Der Norisring ist für mich immer etwas Spezielles, ganz besonders nach dem Sieg im vergangenen Jahr. Es ist immer ein tolles Wochenende, und ich freue mich natürlich, wenn meine ganze Familie, mein Fanclub und so viele Menschen vor Ort sind, um mich zu unterstützen. In diesem Jahr ist zusätzlich auch unser neuer Premium Partner Schaeffler, der ebenfalls aus der Region kommt, sehr groß und breit vertreten. Auch darauf freue ich mich ganz besonders, und natürlich hoffe ich auf ein erfolgreiches Wochenende."

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 12., 21 Pkt.): "Ich hoffe, dass am Norisring das Glück, das uns bislang ein wenig gefehlt hat, zurückkehrt und uns dort ein problemloses Wochenende erwartet. Die Strecke ist natürlich sehr speziell - einfach komplett anders als überall sonst mit lediglich vier Kurven. Ich bin sehr gespannt, wie es am Wochenende laufen wird."

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 2., 83 Pkt.): "Der Norisring ist ein großes Highlight, und ich freue mich sehr darauf. Das Layout vom Norisring sieht mit den vier Kurven natürlich relativ einfach aus, die Strecke selbst ist allerdings alles andere als das. Speziell im Qualifying muss man zu 100 Prozent konzentriert sein, dass man jeden Brems- und jeden Einlenkpunkt perfekt trifft. Die Abstände zwischen dem Ersten und dem Letzten im Qualifying betragen nur wenige Zehntel, deshalb bleibt einfach kein Raum für Fehler. Auch im Rennverlauf kann sehr viel passieren - speziell in den engen Haarnadelkurven. Es wird auf jeden Fall sehr spannend."

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 11., 25 Pkt.): "Ich bin 2016 schon einmal auf dem Norisring gefahren und freue mich schon sehr darauf, dorthin zurückzukehren. Wir waren in dieser Saison nun schon ein paar Mal sehr nah am Podium dran, und ich bin ein wenig enttäuscht, dass es bislang noch nicht gereicht hat - vor allem, da es oftmals nicht in meiner Hand lag. Aber wir wissen, dass wir eine gute Pace haben und das stimmt mich für die anstehenden Rennen sehr zuversichtlich."

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 9., 28 Pkt.): "Ich freue mich sehr, auf den Norisring zurückzukehren. Ich liebe Stadtkurse, und entsprechend viel Spaß macht es mir, dort zu fahren. Ohne Frage ist es eines der absoluten Highlights im gesamten DTM-Kalender. Ich kann es kaum erwarten, all die Fans und die vielen Zuschauer zu sehen und die Atmosphäre aufzusaugen. Im vergangenen Jahr haben wir dort gezeigt, dass wir sehr konkurrenzfähig sind. Unsere Pace und auch die Resultate waren sehr gut."



R-Motorsport
2.7.2019

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Track Norisring


 

R-Motorsport am Norisring

Unsere Fahrer
PAUL DI RESTA

PAUL DI RESTA

  • Geburtsdatum:16.04.1986
  • Geburtsort: West Lothian, Schottland
  • Wohnort: Monaco
  • Familienstand: Verheiratet mit Laura, zwei Söhne

Paul Di Resta bringt die Erfahrung aus neun Jahren DTM mit zu R-Motorsport. Bis 2017 feierte er elf Siege, neun Pole-Positions und 37 Podestplätze. Zu den grössten Erfolgen des Routiniers zählt der Titelgewinn 2010. Auch in der Formel 1 stellte Di Resta sein Können bereits unter Beweis. In der Königsklasse trat der Schotte von 2011 bis 2013 an.


DANIEL JUNCADELLA

DANIEL JUNCADELLA

  • Geburtsdatum: 07.05.1991
  • Geburtsort: Barcelona, Spanien
  • Wohnort: Barcelona, Spanien
  • Familienstand: Ledig

Mit Daniel Juncadella konnte R-Motorsport ein echtes Multitalent für den DTM-Einstieg verpflichten. Der Spanier gehörte in der Formel 3 bereits zu den schnellsten Piloten und trumpfte anschliessend in der DTM auf. Auch in GT-Meisterschaften, wie der Blancpain GT Series, stellte er sein Können eindrucksvoll unter Beweis.


JAKE DENNIS

JAKE DENNIS

  • Geburtsdatum: 16.06.1995
  • Geburtsort: Nuneaton (UK)
  • Wohnort: Nuneaton (UK)
  • Familienstand: Ledig

Jake Dennis ist fester Bestandteil von R-Motorsport. Nachdem der Brite 2018 in der Blancpain GT Series erfolgreich an den Start ging, steht für ihn 2019 eine neue Herausforderung bevor. Erstmals geht der GT-Profi in der DTM an den Start, in der er einen Aston Martin Vantage DTM pilotiert.


FERDINAND HABSBURG

FERDINAND HABSBURG

  • Geburtsdatum: 21.06.1997
  • Geburtsort: Salzburg (A)
  • Wohnort: London (UK)
  • Familienstand: Ledig

Ferdinand Habsburg feiert gemeinsam mit R-Motorsport sein Debüt in der DTM. Der talentierte Österreicher begann seine Karriere im Kartsport und startete später unter anderem in der FIA F3 European Championship. Bei den Rolex 24 at Daytona 2018 sammelte Habsburg erste Erfahrung auf der Langstrecke.



Audi
9.6.2019

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Track Misano
Misano World Circuit


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Audi-Pilot gewinnt souverän das Sonntagsrennen in Misano
  • René Rast holt trotz Reifenschadens Podium und baut Tabellenführung aus
  • Vier Audi RS 5 DTM auf den ersten fünf Plätzen

 

Heiße Nummer: Nico Müller feiert zweiten DTM-Sieg

Im bisher heißesten DTM-Rennen der neuen Turbo-Ära war der neue Audi RS 5 DTM das Maß der Dinge. Nico Müller gewann in Misano (Italien) souverän das Sonntagsrennen vor BMW-Pilot Philipp Eng. René Rast kam trotz eines Reifenschadens als Dritter ins Ziel und baute seine Tabellenführung aus. Nach einem insgesamt starken Auftritt in Italien führt Audi alle drei Wertungen der DTM an.

Nico Müller

"Was für ein großartiges Gefühl!", jubelte Nico Müller nach dem zweiten DTM-Sieg seiner Karriere und dem ersten für das Audi Sport Team Abt Sportsline seit fast zwei Jahren. "Wir haben sehr hart und sehr lange dafür gearbeitet. Die Jungs haben dieses Ergebnis mehr als verdient. Der Sieg heute ist toll für Audi und ABT. Danke für das großartige Auto! Der Audi RS 5 DTM war hier in Misano extrem stark. Das in einen souveränen Sieg umzumünzen, mit einem guten Start und einer starken Performance vor allem nach dem Reifenwechsel, ist großartig. Jetzt freue ich mich schon auf den Norisring!"

2016 hatte Müller auf dem Norisring sein erstes DTM-Rennen gewonnen. Auf seinen zweiten DTM-Triumph musste der 27 Jahre alte Schweizer, der bei Audi auch Test- und Entwicklungsfahrer in der Formel E ist, fast drei Jahre warten.

In Misano verbesserte sich Müller mit einem Blitzstart vom vierten auf den zweiten Platz. In der 14. Runde eroberte der Schweizer die Führung, als René Rast durch einen Reifenschaden zurückgeworfen wurde. Nach seinem Boxenstopp konnte sich Müller mit dem neuen Satz Reifen immer weiter von seinen Verfolgern absetzen und schließlich mit 7,628 Sekunden Vorsprung die Ziellinie als Sieger überqueren.

René Rast hatte sich nach seiner Pole-Position am Samstag auch am Sonntag den besten Startplatz gesichert. Auf den ersten Metern fiel der Pilot des Audi Sport Team Rosberg auf den dritten Platz zurück und wurde noch in der Startrunde in eine Kollision verwickelt. Trotzdem benötigte Rast nur neun Runden, um sich die Führung zurückzuholen. Die Hoffnungen auf einen weiteren Sieg machte jedoch der Reifenschaden zunichte.
"Das war ein sehr schwieriges Rennen für mich", sagte Rast. "Mein Start war nicht besonders gut. Ich habe einige Positionen verloren und war in Kurve 8 im Sandwich zwischen Marco (Wittmann) und Jonathan (Aberdein). Dass Marco dadurch ausgeschieden ist, tut mir leid, aber ich konnte nichts machen. Jonathan hat mich getroffen und ich dann Marco. Nachdem ich mir die Führung geholt habe, hatte ich den Reifenschaden. Danach konnte ich den zweiten Reifensatz im Verkehr nicht richtig zum Arbeiten bringen. Platz drei ist gut für die Meisterschaft, aber das beste Rennen war es für mich heute nicht."

Müllers Teamkollege Robin Frijns startete am Sonntag erstmals in seiner DTM-Karriere aus der ersten Reihe und führte das Feld acht Runden lang an. Weil die Reifen stark abbauten, ließ der Niederländer Rast und Müller vorbei, ehe er von Loïc Duval berührt wurde und sich drehte. Mit dem zweiten Reifensatz kämpfte sich Frijns noch auf Platz vier nach vorn und erzielte dabei die schnellste Rennrunde.

Pietro Fittipaldi holte mit Platz fünf das bisher beste Ergebnis seiner noch jungen DTM-Karriere. Der Brasilianer vertrat Jamie Green, der in Misano wegen einer Blinddarmoperation pausierten musste. Mit seinen Punkten half er mit, dass das Audi Sport Team Rosberg wieder die Führung in der Teamwertung der DTM übernehmen konnte.

Jonathan Aberdein vom Kundenteam WRT Team Audi Sport bestätigte mit Startplatz drei seine starke Leistung vom Vortag und holte mit Platz sieben ebenfalls sein bisher bestes Ergebnis in der DTM. MotoGP-Star Andrea Dovizioso sorgte auch bei seinem zweiten DTM-Rennen für Furore. Von Startplatz 14 aus kämpfte der Ducati-Werksfahrer um ein Top-Ten-Ergebnis, ehe er sich spektakulär drehte und ans Ende des Feldes zurückfiel.

Unter Wert geschlagen wurde am Sonntag das Audi Sport Team Phoenix. Loïc Duval kassierte für seine Kollision mit Robin Frijns eine Durchfahrtstrafe und verlor so die Chance auf eine Wiederholung seines Podiums vom Samstag. Mike Rockenfeller wurde bereits in der ersten Runde zum Reifenwechsel an die Box gerufen, weil sein Team eine Safety-Car-Phase befürchtete. Die kam jedoch nicht. Als Zehnter rettete 'Rocky' noch einen Punkt.



Hankook
9.6.2019

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Nico Müller feiert in Misano seinen zweiten DTM-Sieg

Der Schweizer Nico Müller hat das Sonntagsrennen beim dritten DTM-Tourstopp der Saison 2019 im italienischen Misano gewonnen. Der Audi-Pilot überquerte nach 38 Runden die Ziellinie und sicherte sich damit den zweiten Sieg in seiner DTM-Karriere. Bei strahlendem Sonnenschein sahen die Zuschauer ein spannendes und abwechslungsreiches Rennen, in dem der Ventus Race des exklusiven DTM-Reifenpartners Hankook die gewohnt starke Performance, auch bei diesen hohen Temperaturen, ablieferte.

Podium Rennen 2

Nico Müller war am Sonntag in Misano von Rang vier aus in den sechsten DTM-Lauf der Saison gegangen. Nach einem guten Start schob sich der Audi-Fahrer hinter seinem Markenkollegen Robin Frijns auf Platz zwei vor und übernahm die Führung, als die Konkurrenz zum Pflicht-Reifenwechsel an die Box fuhr. Nachdem sich der Schweizer in Runde 17 seinen frischen Satz Hankook Rennreifen geholt hatte, konnte er seine Führung behaupten und verteidigte seine Spitzenposition souverän bis ins Ziel.

Mit einem Rückstand von 7,628 Sekunden belegte Philipp Eng (BMW) Platz zwei. Der Österreicher überholte im 21. Umlauf Pole-Setter René Rast (Audi), der das Rennen auf Rang drei beendete. Damit liegt der Audi-Pilot im Gesamtklassement weiter vorn, Zweiter ist Philipp Eng vor dem Tagessieger Nico Müller. Marco Wittmann (BMW), der den Samstagslauf nach einem Husarenritt gewonnen hatte, schied schon in Runde eins nach einer unverschuldeten Kollision aus und fiel in der Fahrerwertung auf Rang vier zurück. Bester Pilot von Aston Martin war Ferdinand von Habsburg als Zwölfter.

Nico Müller (Audi): "An diesem Wochenende war das Reifenmanagement in beiden Rennen ausschlaggebend. Mir ist das heute besonders gut gelungen, vor allem im zweiten Stint konnte ich mit den Hankook Rennreifen Druck machen und bin über meinen Sieg überglücklich."

Philipp Eng (BMW): "Es war sehr schwierig bei den hohen Temperaturen, den Reifen richtig zu managen, aber das ist mir über die gesamte Distanz gut gelungen. Ich konnte zum Schluss sogar mit den Hankook Rennreifen pushen und schnelle Zeiten fahren. Es ist ein tolles Gefühl, von Platz neun auf Rang zwei vorzufahren und damit als Gesamtzweiter beim nächsten DTM-Stopp am Norisring anzutreten."

René Rast (Audi): "Nach der Pole-Position habe ich mir etwas mehr ausgerechnet, aber Platz drei ist ein gutes Ergebnis. Ich bin zufrieden, dass ich meine Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte."

#51


BMW
9.6.2019

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Starker zweiter Platz für Philipp Eng im Sonntagsrennen in Misano

Nach dem sensationellen Triumph von Marco Wittmann (GER), der im Samstagsrennen in Misano (ITA) vom letzten Startplatz zum Sieg fuhr, hat in Philipp Eng (AUT) im zweiten Lauf des Wochenendes erneut ein BMW Fahrer den Sprung auf das Podium geschafft. Der Österreicher war von Rang neun in den sechsten Saisonlauf gestartet und kam nach einer starken Aufholjagd und gutem Reifenmanagement im ZF BMW M4 DTM als Zweiter ins Ziel.

#25

Für Eng war es der dritte Podesterfolg des Jahres, für BMW der 290. in der Geschichte der Tourenwagenserie. Insgesamt schafften vier BMW Fahrer den Sprung in die Top-10. Joel Eriksson (SWE) belegte im CATL BMW M4 DTM die sechste Position. Bruno Spengler (CAN) beendete das Rennen im BMW Bank M4 DTM auf dem achten Rang. Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) wurde Neunter.

Wittmann hat wie Timo Glock (GER) am Sonntag in Misano ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. Beide Fahrer bestritten das jeweils 100. DTM-Rennen ihrer Karriere. Beim Saisonauftakt 2013 in Hockenheim hatten beide BMW Piloten gemeinsam ihr Debüt in der Tourenwagenserie gegeben. Sie waren damit sowohl im BMW M3 DTM als auch im BMW M4 DTM unterwegs. Wittmann hat seither 13 Siege sowie zwölf Polepositions und zwei DTM-Fahrertitel gefeiert. Glock erzielte bis dato fünf Polepositions und stand fünf Mal auf der obersten Stufe des Podests. Sowohl für Wittmann als auch für Glock war das Jubiläumsrennen jedoch frühzeitig beendet. Wittmann schied nach einer Kollision in Runde eins unverschuldet aus. Glock musste seinen JiVS BMW M4 DTM mit Problemen frühzeitig abstellen.

Reaktionen auf das sechste DTM-Rennen 2019 in Misano

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 9., Rennergebnis: 2., Fahrerwertung: 2., 83 Pkt.):
"Ich bin unheimlich stolz auf alle. Es gibt keine Garantie, dass man von Startplatz neun noch auf den zweiten Rang fährt. Daher bin ich super-happy mit dem Ergebnis. Wir haben alles richtig gemacht. Rückblickend hätte ich vielleicht früher pushen können, denn meine Reifen waren gut. Dann hätte ich eine Attacke setzen können auf Nico Müller. Aber wahrscheinlich war er zu weit weg. Wir müssen uns anschauen, ob mein DRS immer richtig funktioniert hat. Eventuell wäre sonst noch mehr drin gewesen. Aber insgesamt bin ich extrem glücklich."

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 8., Rennergebnis: 6., Fahrerwertung: 9., 28 Pkt.):
"Es war ein ziemlich gutes Rennen. Am Anfang hatten wir etwas zu kämpfen. Deshalb haben wir die Reifen gewechselt. Nach dem Boxenstopp hatten wir zwar nach wie vor ein paar Schwierigkeiten mit den Reifen, aber ich habe es geschafft, das im Blick zu behalten. In der letzten Runde ist mir dann noch ein gutes Manöver gelungen, sodass ich an Jonathan Aberdein vorbeigehen konnte. Insgesamt sind es gute Punkte für BMW, und nun freue ich mich auf das nächste Rennwochenende."

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 11., Rennergebnis: 9., Fahrerwertung: 11., 25 Pkt.):
"Ich bin zufriedener als gestern, auch wenn das Ergebnis das nicht ganz widerspiegelt. Die Pace war heute richtig gut. Wir haben früh gestoppt, ich habe dann bis zum Schluss gekämpft und die anderen versucht, hinter mir zu halten. Nach Platz neun gestern und heute noch einmal bin ich zufrieden."

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 6., Rennergebnis: DNF, Fahrerwertung: 4., 68 Pkt.):
"So auszuscheiden ist total ärgerlich. Ich kann nicht viel dazu sagen und bin natürlich total frustriert. Es ist enttäuschend, das 100. DTM-Rennen so abzuschließen, gerade nach dem tollen Start und der guten ersten Runde."

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 13., Rennergebnis: 8., Fahrerwertung: 7., 40 Pkt.):
"Von Platz 13 auf acht - ohne besondere Vorkommnisse wie ein Safety Car - war richtig gut. Noch mehr herauszuholen, war schwer möglich. Ich wurde zwischenzeitlich ein wenig von Mike Rockenfeller geblockt. Das hat mich etwas Zeit gekostet. Platz sieben oder sechs wäre vielleicht möglich gewesen. Aber so ist das. Wir hatten heute Morgen im Qualifying ein paar Schwierigkeiten. Das müssen wir analysieren und für das nächste Mal verbessern. Wenn es uns dann gelingt, weiter vorne zu stehen, sieht es wahrscheinlich noch einmal anders aus."

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 10., Rennergebnis: DNF, Fahrerwertung: 12., 21 Pkt.):
"Wir hatten von Anfang an Probleme. Dann war auf einmal die Motorleistung weg, und wir haben es versucht, zu reparieren. Das hat auch geklappt, aber es hat mich auch weit zurückgeworfen. Ich wollte aber einfach schauen, ob es funktioniert. Aber dann hat das Auto angefangen, im zweiten Gang in den ersten zurückzuschalten. Von da an war es vorbei. Jetzt hilft wohl nur noch ein kaltes Bier am Strand."



DTM
9.6.2019

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Misano World Circuit


 

Nico Müller (Audi) gewinnt am Sonntag in Misano


Das Qualifying am Sonntag in Misano

Beim Qualifying am Sonntag Vormittag schafften es fünf Audi auf die vorderen Plätze zu fahren. Wieder auf Pole: René Rast mit einer Bestzeit von 1:25,384 Minuten.

5 Audi und 1 einsamer BMW in den ersten drei Reihen der Startaufstellung:



R Motorsport
8.6.2019

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Misano World Circuit


 

R-Motorsport sammelt wertvolle Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM

R-Motorsport stellte sich beim fünften DTM-Rennen der Saison den Herausforderungen von Misano und sammelte dabei wertvolle Erfahrung mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM.

#23

Das dritte Rennwochenende in der Debütsaison von R-Motorsport führte das Team auf den »Misano World Circuit Marco Simoncelli« in Italien, auf dem die DTM in dieser Saison zum zweiten Mal Station machte. Das Fahrer-Quartett von R-Motorsport nahm den fünften Saisonlauf in der noch jungen Geschichte des Teams aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung in Angriff.

Ferdinand von Habsburg (21, Österreich) entschied sich bereits nach der ersten Runde für einen frühen Boxenstopp und profitierte dabei von der kurz darauffolgenden Safety-Car-Phase. Diese Strategie brachte ihm, nachdem alle Fahrer ihre Pflichtstopps absolviert hatten, zwischenzeitlich den zweiten Platz ein. Am Ende hatte er mit abbauenden Reifen zu kämpfen und verpasste seine zweite Punkteplatzierung in der DTM als Vierzehnter leider knapp.

Daniel Juncadella (28, Spanien) hatte vor seinem Boxenstopp in Runde 15 ebenfalls die Top-10 im Visier, verpasste diese als Dreizehnter aber ebenso. Sein Teamkollege Jake Dennis (23, Großbritannien) lag lange Zeit direkt hinter Daniel. Der Brite fuhr den längsten ersten Stint aller Fahrer im Feld und kam erst in Runde 17 zum Reifenwechsel an die Box. Das Rennen beendete er auf Position 15.

Paul Di Resta (33, Großbritannien) gewann im Vorjahr das erste DTM-Nachtrennen der Geschichte in Misano. In diesem Jahr erlebte der Schotte jedoch ein schwieriges erstes Rennen und musste sein Auto wenige Minuten vor Rennende mit einem technischen Defekt an der Box abstellen. Seinen regulären Boxenstopp hatte der Schotte in Runde 16 eingelegt.

Die nächste Gelegenheit, um weitere Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM zu sammeln, bietet sich dem Team bereits am Sonntag. Bevor die Piloten um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live auf SAT.1) ins zweite Rennen des Wochenendes starten, kämpfen sie ab 10:45 Uhr (Live-Stream auf ran.de) um die Startplätze für den sechsten Lauf der DTM-Saison 2019.



Audi
8.6.2019

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Misano World Circuit


 

Audi-Pilot René Rast neuer DTM-Spitzenreiter

Mit einer Pole-Position und einem zweiten Platz im Samstagsrennen hat Audi-Pilot René Rast in Misano (Italien) die Gesamtführung in der DTM übernommen. Loïc Duval gelang mit Platz drei sein erstes Podium der Saison. MotoGP-Star Andrea Dovizioso beeindruckte bei seinem DTM-Debüt mit Platz zwölf und spektakulären Zweikämpfen.

Rast holte in Misano die erste Pole-Position für den neuen Audi RS 5 DTM, obwohl der Pilot des Audi Sport Team Rosberg im Qualifying nur einmal auf die Strecke ging und sich so einen Reifensatz sparte. Jonathan Aberdein vom Kundenteam WRT Team Audi Sport, Loïc Duval vom Audi Sport Team Phoenix und Robin Frijns vom Audi Sport Team Abt Sportsline komplettierten mit den Startplätzen zwei, drei und vier den starken Audi-Auftritt.

Einen möglichen Doppelsieg der Vier Ringe im Samstagsrennen verhinderte dann jedoch eine umstrittene Safety-Car-Phase. Als Joel Eriksson seinen BMW nach zwei Runden am Streckenrand abstellte, setzte die Rennleitung das Führungsfahrzeug ein. Davon profitierte vor allem Erikssons Markenkollege Marco Wittmann, der vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen war und seinen Pflichtboxenstopp bereits nach der ersten Runde absolvierte. Das Safety-Car verschaffte Wittmann damit einen uneinholbaren Vorsprung.

"Ein zweiter Platz ist eigentlich positiv und die Punkte sind gut für die Meisterschaft", sagte René Rast, der mit konstant schnellen Rundenzeiten noch bis auf 8,238 Sekunden an Wittmann heranfuhr und die Führung in der Fahrerwertung übernahm. "Nicht glücklich bin ich, dass das Rennen durch das Safety-Car entschieden wurde. Aber das ist so in der DTM und wir müssen damit umgehen können. Mal hat man Glück, mal nicht. Generell bin ich sehr zufrieden mit meinem Auto und meiner Leistung."

"Für mich war es ein guter Start hier in Misano", sagte Loïc Duval nach seinem dritten Platz. "Ich denke, das Podium ist verdient, wenn man unsere Leistungen an diesem Wochenende sieht: Wir waren im Freien Training, im Qualifying und im Rennen konstant schnell."

Mit Duval haben alle sechs Audi-Werksfahrer nach nur fünf Rennen der neuen Turbo-Ära bereits ein Podiumsergebnis erzielt. Audi hat bisher elf von 15 möglichen Podiums geholt und seine Führung in der Herstellerwertung vor BMW am Samstag in Misano weiter ausgebaut. In die Punkteränge fuhren auch Nico Müller (Platz fünf), Mike Rockenfeller (Platz sechs) und Jonathan Aberdein (Platz acht).

Robin Frijns schied nach einer starken Leistung im Qualifying auf Platz vier liegend durch einen defekten Sensor an seinem Audi RS 5 DTM aus. Pietro Fittipaldi verpasste als Elfter nur knapp einen weiteren DTM-Punkt.

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso gelang ein eindrucksvoller Einstand in der DTM. Der Lokalmatador kämpfte sich vom 15. Startplatz auf Rang zwölf nach vorn und zeigte dabei wenig Respekt vor dem DTM-Establishment. Selbst der spätere Sieger Marco Wittmann benötigte mehrere Runden, um an Dovizioso vorbeizukommen. Mit Duellen im MotoGP-Stil und einem doppelten Überholmanöver in der letzten Runde begeisterte der Motorrad-Pilot die Zuschauer und auch Audi-Motorsportchef Dieter Gass.

"Was Andrea hier zeigt, ist wirklich eindrucksvoll", sagte Gass. "Es macht Spaß, ihm zuzusehen und ich bin schon sehr gespannt, was morgen bei ihm noch möglich ist. Insgesamt war es ein starkes Rennen für uns. Aber natürlich ist es etwas enttäuschend, nicht zu gewinnen, wenn man im Qualifying die ersten vier Startplätze holt und auch im Rennen schnell ist. Ich tue mich etwas schwer mit den vielen Safety-Cars, die die Rennergebnisse beeinflussen. Trotzdem Respekt vor Marco Wittmann, der das ganze Rennen mit einem Reifensatz durchgefahren ist."

Das zweite Rennen in Misano wird am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet. SAT.1 überträgt ab 13 Uhr live.



BMW
8.6.2019

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Sensationserfolg in Misano: Marco Wittmann gewinnt den fünften DTM-Saisonlauf vom letzten Startplatz

Bereits am Ende des ersten Umlaufs kam der DTM-Champion von 2014 und 2016 in die Box zum Reifenwechsel. Ein taktischer Schachzug, der sich nach einer Safety-Car-Phase auszahlte. Nachdem auch alle anderen Fahrer im Feld die Reifen gewechselt hatten, übernahm Wittmann in Runde 17 die Führung im Rennen und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Der Erfolg von Wittmann war zugleich der 35. DTM-Sieg für BMW seit dem Comeback 2012 und der insgesamt 25. Triumph für den BMW M4 DTM.

#11

Insgesamt kamen fünf BMW M4 DTM in den Top-10 ins Ziel. Bruno Spengler (CAN) belegte im BMW Bank M4 DTM den vierten Platz. Ebenfalls Punkte sammeln konnte Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM) auf der siebten Position. DTM-Rookie Sheldon van der Linde (RSA), der wie im Sonntagslauf in Zolder (BEL) als bestplatzierter BMW Fahrer nach dem Qualifying in das Rennen ging, wurde Neunter. Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM) beendete den Lauf in Misano auf dem zehnten Platz. Nach einem technischen Defekt an seinem CATL BMW M4 DTM war für Joel Eriksson (SWE) das Rennen nach zwei Runden bereits vorzeitig beendet.

Die Fahrer vom BMW Team RMG

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 18., Rennergebnis: 1., Fahrerwertung: 2., 68 Pkt.):
"Ich bin super-happy. Was für ein grandioses Rennen. Vor allem nach dem Pech in Zolder in beiden Läufen haben wir heute endlich wieder das Glück auf unserer Seite gehabt. Ich war natürlich total enttäuscht darüber, im Qualifying keine Runde fahren zu können. Wir mussten volles Risiko gehen, da ich vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen bin. Wir haben früh gestoppt, ohne sicher zu sein, ob wir mit nur einem neuen Reifensatz über die komplette Renndistanz kommen werden. Die letzten fünf, sechs Runden waren natürlich kritisch, aber am Ende hat es geklappt. Wir haben den Sieg nach Haus gebracht. Das ist großartig, gerade für mein Team, das viel investieren musste, um nach dem Qualifying das Auto startklar zu bekommen. Danke an mein Team: Das war einfach super!"

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 6., Rennergebnis: 4., Fahrerwertung: 7., 36 Pkt.):
"Gratulation ans Team und an Marco Wittmann. Das war eine perfekte Strategie, und er ist sehr gut gefahren. Bei uns war leider etwas Pech dabei, vom Speed her wäre das Podium drin gewesen. Die letzten Rennen verliefen etwas anders. Man musste mit dem Safety Car spielen und etwas Glück haben. Uns hat davon ein wenig gefehlt. Das Auto war aber gut, ich hatte einen super Start und einen guten Boxenstopp. Dafür ein großes Danke ans Team. Jetzt freue ich mich auf morgen."

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 10., Rennergebnis: 10., Fahrerwertung: 11., 21 Pkt.):
"Es war ein schwieriges und vor allem auch verrücktes Rennen mit Marco Wittmann als Sieger. Es hat sich wieder gezeigt, wenn man von den hinteren Startplätzen ins Rennen geht, dass man in der ersten Runde stoppen sollte, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Was mein Rennen betrifft, bin ich zwar mitgefahren, aber das Auto war nicht ganz so in der Balance, wie ich es gerne hätte. Warum das so war, kann ich leider noch nicht wirklich erklären."

Die Fahrer vom BMW Team RBM

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 7., Rennergebnis: 7., Fahrerwertung: 3., 65 Pkt.):
"Platz sieben ist natürlich kein Traumergebnis. Aber wenn man um die Meisterschaft in der DTM fahren will, ist es an solchen Tagen wie heute wichtig, dass man trotzdem Punkte sammelt. Im Qualifying habe ich keine wirklich schnelle Runde zusammenbekommen, und beim Re-Start habe ich mich selbst ein, zwei Mal in keine gute Position manövriert. Aber das Team hat mich mit Hilfe einer guten Strategie wieder nach vorne gebracht. Insgesamt bin ich mit dem Punkterfolg zufrieden. Glückwunsch an Marco Wittman zu einer fantastischen Aufholjagd und dem Sieg."

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 12., Rennergebnis: DNF, Fahrerwertung: 12., 20 Pkt.):
"Wir hatten einen guten Start, und auch die ersten beiden Runden liefen ziemlich gut. Allerdings hatten wir dann ziemlich schnell technische Probleme, die uns zur Rennaufgabe gezwungen haben. Nichtsdestotrotz werden wir uns nun direkt wieder auf morgen konzentrieren und alles geben. Den Speed haben wir definitiv."

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 5., Rennergebnis: 9., Fahrerwertung: 10., 23 Pkt.):
"Es hat alles ganz gut angefangen, schon im Qualifying als bester BMW Fahrer. Zu Beginn des Rennens habe ich versucht, um die Führung mitzukämpfen. Vielleicht habe ich mir hier die Reifen kaputtgemacht. Das Ergebnis ist für mich enttäuschend, da sicher mehr drin gewesen wäre. Aber ich lerne immer wieder dazu. Jetzt konzentriere ich mich voll auf morgen."



Hankook
8.6.2019

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Marco Wittmann gewinnt spektakulär die Hitzeschlacht von Misano

Marco Wittmann hat am Samstag in Misano sensationell den fünften Lauf der DTM-Saison 2019 gewonnen. Der BMW-Pilot musste das Qualifying am Vormittag wegen technischer Probleme vorzeitig beenden und war vom letzten Platz aus ins Rennen gegangen. Der zweimalige DTM-Champion setzte alles auf eine Karte und absolvierte bereits im ersten Umlauf seinen Pflicht-Boxenstopp. Eine Safety-Car-Phase begünstigte diese mutige Strategie, denn bei über 45 Grad Streckentemperatur musste Wittmann den Rest des Rennens mit einem Satz Hankook Rennreifen bestreiten, um eine Siegchance zu haben. Der 29-Jährige konnte aber mit dem Ventus Race von Premium-Hersteller Hankook bis zum Schluss konstant schnelle Zeiten fahren und feierte nach 39 Runden seinen 13. Sieg in der internationalen Tourenwagenserie.

#14

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im italienischen Misano behauptete Pole-Setter René Rast (Audi) am Samstag nach dem Start seine Spitzenposition vor seinem Markenkollegen Loic Duval und Bruno Spengler (BMW). Marco Wittmann (BMW), der von Platz 18 aus ins Rennen gegangen war, fuhr ebenso wie Ferdinand von Habsburg (Aston Martin) bereits in Runde eins zum Pflicht-Reifenwechsel an die Box. Diese riskante Taktik wurde belohnt, denn nachdem Joel Eriksson (BMW) sein Auto wegen technischer Probleme neben der Strecke abgestellt hatte, kam im vierten Umlauf das Safety-Car zum Einsatz, sodass sich das Feld wieder eng zusammenzog.

Als sich der souverän führende René Rast (Audi) in Runde 15 seinen frischen Satz Hankook Rennreifen holte, übernahm Marco Wittmann vor Ferdinand von Habsburg die Führung. Während der junge Österreicher im Laufe des Rennens nach hinten durchgereicht und am Ende 14. wurde, gelang es Marco Wittmann, bei Streckentemperaturen von über 45 Grad mit einem Satz Hankook Rennreifen 38 Runden lang konstant schnell zu fahren und René Rast auf Distanz zu halten.

Mit einem Vorsprung von 8,2 Sekunden vor Rast holte sich Wittmann die 25 Punkte für den Sieg und schob sich in der Gesamtwertung hinter dem neuen Tabellenführer René Rast auf Rang zwei vor. Loic Duval (Audi) feierte mit Platz drei sein zweites Podium in der DTM, Bruno Spengler (BMW) schrammte als Vierter knapp am Treppchen vorbei. Sein Markenkollege Philipp Eng fiel nach Rang sieben im Gesamtklassement von Platz eins auf drei zurück. Dem MotoGP-Vizeweltmeister Andrea Dovizioso gelang bei seinem Gaststart mit Rang zwölf ein gelungenes DTM-Debüt.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Es war ein denkwürdiges DTM-Rennen. Niemand hätte gedacht, dass man bei diesen hohen Streckentemperaturen mit einem Satz Hankook Rennreifen praktisch ein ganzes Rennen bestreiten kann. Marco Wittmann hat eindrucksvoll bewiesen, dass der Hankook Slick bei einem guten Reifenmanagement jede Taktik möglich macht. René Rast ist am Ende mit seinem deutlich frischeren Hankook Reifen zwar schneller gefahren, doch Marco konnte seinen Vorsprung sicher ins Ziel bringen. Natürlich hat ihm der Safety-Car-Einsatz geholfen, das ändert aber nichts an der fantastischen fahrerischen Leistung."



DTM
8.6.2019

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Misano World Circuit


 

Startaufstellung

1. | #33 | René Rast | Audi
2. | #27 | Jonathan Aberdein | Audi
3. | #28 | Loic Duval | Audi
4. | #4 | Robin Frijns | Audi
5. | #31 | Sheldon van der Linde | BMW
6. | #7 | Bruno Spengler | BMW
7. | #25 | Philipp Eng | BMW
8. | #51 | Nico Müller | Audi
9. | #99 | Mike Rockenfeller | Audi
10. | #16 | Timo Glock | BMW

Samstag: Audi Quattro im Zeittraining von Misano

Bei sommerlichen Temperaturen beendete Audi-Fahrer René Rast die bisherige Vormachtstellung von BMW in den Zeittrainings in dieser Saison, indem er die Pole-Position für das erste der beiden Rennen in Misano eroberte. Rast war nach seiner Zeit von 1:25,294 Minuten beim ersten Anlauf so zuversichtlich, dass er in der Box blieb, während alle anderen Fahrer versuchten, ihre Rundenzeiten nochmals zu verbessern. Der DTM-Champion des Jahres 2017 sicherte sich die sechste Pole-Position seiner DTM-Karriere und steht erstmals seit Nürburgring im Vorjahr ganz vorne in der Startaufstellung.
"Ich bin sehr zufrieden", sagte Rast nach dem Zeittraining. "Es ist lange her, dass ich von der Pole-Position starten durfte. Drei Punkte für die Meisterschaft und dazu noch die Tatsache, dass ich nur einen Reifensatz verbraucht habe. Besser hätte es nicht sein können!"

Audi beendete auf überzeugende Weise die bisherige Qualifying-Durststrecke, denn die ersten vier Plätze in der Startaufstellung gingen an die Marke mit den vier Ringen. Der südafrikanische Rookie Jonathan Aberdein sicherte sich auf eindrucksvolle Art Rang zwei, das bislang beste Qualifying-Ergebnis für die DTM-Neueinsteiger WRT. Loïc Duval, der einzige Fahrer der im zweiten Anlauf seine Zeit verbessern konnte, startet als Dritter, nachdem er Robin Frijns auf Rang vier verwies.

Ein weiterer Rookie aus Südafrika, Sheldon van der Linde, der zuletzt in Zolder seine erste Pole-Position in der DTM holte, zeigte einmal mehr eine starke Leistung. Er schloss das Zeittraining als bester BMW-Fahrer auf Rang fünf ab. "Ich bin mit dem Qualifying sehr zufrieden", sagte van der Linde. "Wir haben das Maximale aus dem Auto geholt. Audi war heute etwas stärker, Gratulation zur Pole! Ich glaube, dass wir wirklich eine gute Leistung abgeliefert haben. Ich fahre hier erstmals im DTM-Auto. Ich konnte mich während des gesamten Wochenendes steigern und wusste, dass ich im Qualifying eine gute Runde hinbekommen musste. Das habe ich geschafft."

Van der Lindes BMW-Markenkollegen Bruno Spengler und Tabellenführer Philipp Eng folgen auf den Plätzen sechs und sieben. Die Audi-Fahrer Nico Müller and Mike Rockenfeller und BMW-Mann Timo Glock komplettierten die Top Ten.
Der Brite Jake Dennis war auf Platz 13 bester der vier R-Motorsport-Aston-Martin-Fahrer. MotoGP-Star Andrea Dovizioso wird sein erstes DTM-Rennen von Startplatz 15 aus in Angriff nehmen.
Für Hockenheim-Sieger Marco Wittmann hingegen verlief das Qualifying nicht nach Plan: Nach nur einer Runde parkte er sein Auto mit einem technischen Defekt in der Box.



DTM
7.6.2019

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Track Misano
Misano World Circuit


 

Duval und Wittmann bestimmen das Tempo am Freitag

#28 #11

Loïc Duval (Audi) und Marco Wittmann (BMW) belegten jeweils Platz eins nach den beiden Freien Trainingssitzungen der DTM auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli. Wittmanns Bestzeit von 1:26,687 Minuten im zweiten Freien Training war auch die schnellste Zeit des Tages, fast eine Sekunde schneller als der von Duval im ersten Training gefahrene Zeit von 1:27,635 Minuten. MotoGP-Superstar Andrea Dovizioso zeigte bei seinem ersten Auftritt an einem DTM-Rennwochenende eine solide Leistung. In beiden Trainingssitzungen belegte er Platz 16.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen benutzten die Teams und Fahrer die beiden Sessions auf der 4,226 Kilometer langen Strecke an der italienischen Adriaküste zur Vorbereitung auf die beiden Rennen, die dort am Wochenende ausgetragen werden.

Im ersten Freien Training bestimmten die Audi-Fahrer zum großen Teil das Tempo. Loïc Duval beendete die Sitzung als Trainingsschnellster vor seinen Audi-Markenkollegen René Rast, Nico Müller, Jonathan Aberdein, Mike Rockenfeller und Robin Frijns auf den Plätzen zwei bis sechs.

"Platz eins ist immer ein guter Start ins Wochenende, obwohl die Strecke noch wenig Grip bietet", sagte Duval. "Ich war sowohl auf einer einzigen Runde als auch auf dem Longrun schnell. Nun müssen wir die Abstimmung überlegen, aber insgesamt ist das ein guter Start."

Vier Audi-Fahrer hatten es mit Reifenschäden an der linken Fahrzeugseite zu tun. Eine Kontrolle der Strecke nach dem Training erwies, dass sich an den Speed Bumps in den Kurven 6 und 16 Schrauben gelöst hatten, was als Ursache für die Schäden ausgemacht wurde. Vor dem zweiten Training wurden diese Speed Bumps entfernt.

R-Motorsport-Fahrer Ferdinand von Habsburg konnte wegen Getriebeprobleme nur eine Runde fahren.

Nachdem er bereits im ersten Freien Training schnellster BMW-Fahrer gewesen war, belegte Marco Wittmann mit der Tagesbestzeit im zweiten Training Rang eins. Der Deutsche war 0,27 Sekunden schneller als Robin Frijns im Audi. Zolder-Rennsieger Philipp Eng (BMW) wurde als Dritter gewertet, René Rast sorgte dafür, dass sich auch auf den Plätzen drei und vier jeweils ein BMW und ein Audi abwechselten.

"Es war ein gutes Training", kommentierte Wittmann. "Wir haben einige unterschiedliche Strategien gesehen. An der Abstimmung haben wir einige Änderungen gemacht, die gut funktioniert haben. Für mich war es sehr positiv. Jetzt heißt es, das morgen umzusetzen."



Audi / Hankook
7.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • DTM in Italien mit prominentem Gastfahrer im Audi RS 5 DTM
  • Audi nach zwei Siegen Spitzenreiter der Herstellerwertung
  • Streckenverlauf in Misano verspricht spektakuläres Racing

 

Zahlen, Daten, Fakten

Rennen 1 (5. Lauf): Samstag, 8. Juni, 13:30 Uhr

Rennen 2 (6. Lauf): Sonntag, 9. Juni, 13:30 Uhr

Streckenlänge: 4,226 Kilometer

Renndistanz: 37 Runden

DTM-Rundenrekord Qualifying: Loïc Duval (Audi), 1:45,983 Min. (2018)

DTM-Rundenrekord Rennen: Augusto Farfus (BMW), 1:30,288 Min. (2018)

Rahmenprogramm: W Series, Porsche Carrera Cup France, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, TCR DSG Endurance Cup (Nachtrennen)


 

Infos von Hankook:

Der Misano World Circuit Marco Simoncelli ist an diesem Wochenende Schauplatz des dritten DTM-Stopps der Saison 2019. In dem italienischen Badeort feierte die wohl populärste internationale Tourenwagenserie im vergangenen Jahr nicht nur Premiere, sondern trug dort auch zum ersten Mal in ihrer Geschichte zwei Nachtrennen aus. In diesem Jahr geht das Fahrerfeld wie gewohnt tagsüber an den Start. Auch die Rennen der W Series und des Audi Sport Seyffahrt R8 LMS Cup starten an diesem Wochenende in Misano.

Die 4,226 Kilometer lange Rennstrecke in der italienischen Region Emilia-Romagna hat zehn Rechts- und sechs Linkskurven und gehört wegen seiner vielen Richtungsänderungen zu den langsameren DTM-Kursen. Der Hankook Rennreifen muss auf dem teilweise winkligen Kurs viel Traktion liefern, damit die Piloten aus den langsamen Passagen schnell herausbeschleunigen können.

MotoGP-Star Andrea Dovizioso vor DTM-Debüt

Für Motorsport-Fans lohnt sich am Pfingstwochenende ein Ausflug zur DTM nach Italien gleich doppelt: Der Misano World Circuit Marco Simoncelli bei Rimini bot schon im Vorjahr zwei besonders spektakuläre DTM-Rennen. Zudem wagt MotoGP-Star Andrea Dovizioso mit einem Audi RS 5 DTM einen Gasteinsatz in der DTM (Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr live auf SAT.1).

#34 #34

Der Ducati-Werksfahrer hat sich im Simulator und mit einem zweitägigen Test in Misano auf das DTM-Abenteuer vorbereitet. "Es ist eine völlig neue Erfahrung für mich", sagt der Italiener. "Der Audi RS 5 DTM hat jede Menge Power und viel Abtrieb, den man in den schnellen Kurven spürt. Die Linie ist völlig anders als mit dem Motorrad und es ist schwierig, das Limit zu finden. Ich freue mich sehr auf das Wochenende und möchte es einfach nur genießen - ganz ohne Erwartungen, denn das Level in dieser Meisterschaft ist extrem hoch."

"Man darf sehr gespannt sein, wie sich Andrea in der DTM schlägt", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er hat beim Testen sehr methodisches und fokussiertes Vorgehen gezeigt. Aber wir wissen natürlich, wie hart die DTM gerade in diesem Jahr mit den neuen Turboautos ist. Deshalb darf die Erwartungshaltung nicht zu hoch sein. Es ist eine tolle Sache für Audi und die Motorsport-Fans, dass Andrea trotz seines vollen Terminkalenders in der DTM antritt."

Dovizioso startet in Misano mit der Nummer 34 in den Farben von Ducati für das WRT Team Audi Sport. Als Coach zur Seite steht ihm der langjährige Audi-Werksfahrer und zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström, der dem MotoGP-Star schon bei den Testfahrten wertvolle Tipps gab.

Auf der 4,226 Kilometer langen Rennstrecke an der Adriaküste absolvierte die DTM im vergangenen Jahr zwei spektakuläre Nachtrennen mit vielen Überholmanövern. Dieses Mal starten beide Rennen zur gewohnten Zeit um 13:30 Uhr bei Tageslicht.
"Letztes Jahr war das Racing richtig gut", sagt Loïc Duval, der 2018 in Misano seine erste Pole-Position in der DTM holte. "Das Layout der Strecke ist cool. Es gibt verschiedene Linien, was dazu geführt hat, dass viel nebeneinander gefahren und überholt wurde. Und in den mittelschnellen und schnellen Kurven fühlt man so richtig die Power und den Grip unserer Autos."

Track

DTM Misano 2019, Geschwindigkeiten und Gänge Audi RS 5 DTM

Genau wie seine Fahrerkollegen freut sich Duval auf das DTM-Debüt von Andrea Dovizioso. "Ich bin ein großer MotoGP-Fan. Die Rennen sind toll, extrem eng. Ich bin immer wieder beeindruckt, wozu die Fahrer fähig sind. Sie gehen ein hohes Risiko ein und haben eine unglaubliche Kontrolle über ihre Maschinen."



Audi
6.6.2019

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Track Misano
Misano World Circuit


 

Blinddarm! Pietro Fittipaldi ersetzt Jamie Green bei der DTM in Misano

Audi-Pilot Jamie Green muss wegen einer akuten Blinddarmentzündung auf einen Einsatz bei der DTM in Misano (Italien) verzichten. Sein Cockpit im Audi Sport Team Rosberg übernimmt Pietro Fittipaldi.

"Die Symptome sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch plötzlich aufgetreten", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Wir alle wünschen Jamie eine schnelle Genesung. An diesem Wochenende ist er aber definitiv noch nicht wieder einsatzbereit. Deshalb sind wir froh, dass Pietro so kurzfristig als Ersatz für ihn einspringen kann."

Der 22 Jahre junge Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi bestreitet die DTM 2019 mit einem Audi RS 5 DTM des Kundenteams WRT Team Audi Sport. Der Brasilianer ist zudem Test- und Reservefahrer beim Haas-Formel-1-Team und wäre ursprünglich nicht in Misano an den Start gegangen.

"Für uns ist Pietro die beste Lösung", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er kennt das Auto und hat bei seinen ersten beiden Einsätzen in der DTM starke Leistungen gezeigt." Fittipaldi holte zweimal Punkte und erzielte in Hockenheim einen neuen Rundenrekord.



DTM
5.6.2019

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Track Misano
Misano World Circuit


 

DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Der Mann der Stunde in der DTM: BMW Werksfahrer Philipp Eng im Interview

Seine Emotionen im Cockpit nach der Zieldurchfahrt ließen keinen Zweifel aufkommen: Mit seinem ersten DTM-Sieg im Samstagsrennen in Zolder (BEL) wurde für BMW Werksfahrer Philipp Eng (AUT) ein Traum wahr. Am Sonntag fuhr der 29-jährige Österreicher, der im BMW Team RBM seine zweite DTM-Saison bestreitet, als Zweiter erneut auf das Podium und übernahm die Führung in der DTM-Fahrerwertung.

Eng machte seine ersten Schritte im Motorsport in der Formel BMW und kehrte nach einigen Jahren in anderen Rennserien und Fahrzeugen 2016 zu BMW zurück. Gleich in seinem ersten Jahr als BMW Werksfahrer feierte er im BMW M6 GT3 den Sieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL). 2017 kämpfte er im ADAC GT Masters mit dem BMW Team Schnitzer bis zum Saisonfinale um den Titel.

2018 wurde Eng in den DTM-Fahrerkader von BMW berufen. In seinem erst dritten DTM-Rennen feierte er auf dem Lausitzring (GER) seinen ersten Podiumsplatz, einen Tag später fuhr er an gleicher Stelle seine erste Poleposition ein. Ein Rennwochenende später ließ Eng in Budapest (HUN) seinen zweiten Podestplatz folgen. Neben seinem Engagement im BMW DTM-Team fährt Eng auch weiter GT-Einsätze. So trat er 2018 im BMW M8 GTE des BMW Team MTEK bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans (FRA) an - und feierte im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport seinen zweiten Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

Das Jahr 2019 begann für Eng mit einem weiteren Triumph: Mit seinen Fahrerkollegen Augusto Farfus (BRA), Connor De Philippi (USA) und Colton Herta (USA) fuhr er bei den 24 Stunden von Daytona (USA) im BMW M8 GTE des BMW Team RLL zum Sieg in der GTLM-Klasse. In der DTM sorgte Eng gleich beim Auftaktwochenende in Hockenheim (GER) in seinem ZF BMW M4 DTM für einen neuen Rundenrekord für geschlossene Fahrzeuge - als er sich am Sonntag die Poleposition sicherte. Es folgte das erfolgreiche Wochenende in Zolder.

Philipp, in Zolder haben Sie Ihren ersten DTM-Sieg gefeiert. Was ging Ihnen bei der Zieldurchfahrt durch den Kopf?
Philipp Eng: "Ich habe einfach nur geschrien. Da ist eine große Last von mir abgefallen. Einen DTM-Sieg habe ich mir gewünscht, seit ich mit dem Rennfahren angefangen habe. Und da ist mir persönlich einfach ein großer Stein vom Herzen gefallen. Nicht, weil ich von irgendjemandem oder irgendetwas Druck hatte, sondern weil ich es einfach extrem wollte. Es war ein so cooles Gefühl. Und alle haben sich richtig mit mir gefreut - das war wirklich schön zu sehen."

Nach diesem Sieg haben Sie viel über Charly Lamm gesprochen. Was bedeutet er Ihnen?
Eng: "Sehr viel. Charly war ein guter Freund und ein sehr wichtiger Wegbegleiter. Er war einfach ein unglaublich großer Mensch. In dem Jahr, in dem ich für ihn im ADAC GT Masters gefahren bin, habe ich sehr viel gelernt. Nicht nur, was den Motorsport betrifft. Er hat immer gesagt: "Man muss im richtigen Mindset sein". Das war immer unser Running Gag, aber es war auch viel mehr als das. Wir hatten eine sehr spezielle und sehr enge Bindung. Es war ein schwerer Verlust, und ich habe in Zolder gemerkt, dass er auf dem Beifahrersitz mit mir mitgefahren ist und mir die Daumen gedrückt hat."

In Ihrem zweiten DTM-Jahr sind Sie nun DTM-Sieger und aktuell Führender der Fahrerwertung. Doch der Weg dahin war alles andere als einfach. In Ihrer Karriere mussten Sie auch die eine oder andere Hürde überwinden, um dorthin zu kommen, wo Sie jetzt sind?
Eng: "Angefangen hat alles, weil ich Kartsport im Fernsehen gesehen habe, und da habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich das gern einmal probieren möchte. Dem Wunsch sind sie nachgekommen, und ich bin schon bald jeden Dienstag in der Nähe von Salzburg in die Kartschule gegangen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. So bin ich richtig in den Kartsport eingestiegen und war dort international sehr gut unterwegs. Nach meinem Sieg 2004 bei der Italian Open Masters wurde ich von Red Bull ins Junior Team aufgenommen. Das hat mir den Einstieg in den Formelsport ermöglicht. Ohne diese Förderung wäre ich nie in ein Rennauto gekommen, denn meine Eltern sind ganz normale Leute. Sie haben immer alles für mich getan, was in ihren Möglichkeiten stand, aber es war von Anfang an klar, dass sie nicht das letzte Hemd verkaufen würden. Es war dann eine schwierige Zeit für mich, als ich den Red Bull Drive verloren habe. Ich war zu dieser Zeit einfach nicht gut genug. Die Entscheidung war für mich absolut nachvollziehbar, weil ich damals einfach nicht das war, was sie gesucht haben. Doch danach war es natürlich wieder schwierig, ein Budget zu finden."

Wie ging es dann für Sie weiter?
Eng: "Peter Mücke hat uns in dieser Zeit sehr geholfen, und ich konnte weiter in der Formel BMW fahren. Ich wurde Dritter der Gesamtwertung und habe das Formel BMW Weltfinale gewonnen. Die Belohnung war die Fahrt im Formel-1-Auto in Mexico City, und diesen Tag werde ich nie vergessen. Aus Plänen, danach Formel 3 zu fahren, wurde nichts, und so bin ich wieder mit Peter Mücke in der Formel BMW angetreten. Er war ein wichtiger Begleiter auf meinem Weg. 2009 und 2010 bin ich dann in der Formel 2 gefahren, doch auch da war die finanzielle Situation teilweise angespannt. Da haben meine Eltern wieder mit angepackt, mal hat der geholfen, mal der. 2010 war ein extrem charakterbildendes Jahr, weil ich zu den Rennen gereist bin und teilweise am Donnerstag nicht wusste, ob ich am Freitag fahren kann. Da war mir klar, dass es mit der Formel 1 nichts wird. Damals war ich auch schon 21. Und ab da wollte ich unbedingt in Richtung DTM gehen, das war mein großes Ziel. Ich bin zunächst verschiedene Porsche-Markenpokale und GT Masters gefahren - und wurde dann BMW Werksfahrer."

War die Verpflichtung als BMW Werksfahrer der Durchbruch in Ihrer Karriere?
Eng: "Unbedingt. Ich war 2014 und 2015 in den Markenpokalen erfolgreich, aber der große Durchbruch war ganz klar die Unterschrift unter meinem Werksvertrag. Ich wollte immer für BMW fahren, auch weil ich Formel BMW Junior war. Ich hatte also meine ersten Gehversuche mit BMW Motorsport gemacht, und dass sich der Kreis jetzt so wieder schließt, bis hin zum DTM-Sieg, ist schon eine extrem coole Geschichte. Und ich hoffe, dass da noch viel mehr kommt."

Was haben Sie in Ihrem ersten DTM-Jahr gelernt, das Sie jetzt umsetzen können?
Eng: "Sehr viel. Ein großer Teil davon ist, dass ich alle Prozesse und Abläufe an einem DTM-Wochenende kennengelernt habe. Es spielt eine wesentliche Rolle für den jetzigen Erfolg, dass ich weiß: Das und das ist dann und dann zu tun. Vor allem auch, was die Arbeit mit meinem Ingenieur betrifft. Dass wir immer gut kommunizieren und auch immer die richtige Zeit finden, um einen Schritt weiter zu gehen. Das war ganz am Anfang schwierig, weil ich gelernt habe, dass das an einem DTM-Rennwochenende einfach viel mit Selbstorganisation zu tun hat. Da musste ich mich erst einmal reinfinden. Das alles gibt dir Routine und Selbstsicherheit. Und ich denke, das ist heuer ein großer Unterschied zum vergangenen Jahr."

Wie arbeiten Sie an sich, um ein noch besserer Fahrer zu werden?
Eng: "Ich bin extrem motiviert, mich ständig zu verbessern. Ich verbringe viel Zeit beim Team, ich verbringe viel Zeit im Simulator, ich bin viel auf dem Fahrrad oder draußen in den Bergen unterwegs. Ich möchte jeden Tag besser werden und ständig etwas Neues lernen. Das macht mich hoffentlich am Ende wieder um ein halbes Zehntel schneller."

Was ist Ihre Strategie, wenn es mal nicht rund läuft?
Eng: "Ich stelle mir dann immer die Frage: Habe ich Einfluss darauf - ja oder nein? Wenn, wie zum Beispiel zu Beginn des Rennwochenendes in Hockenheim, irgendwas am Auto ist, habe ich überhaupt keinen Einfluss darauf. Da vertraue ich einfach meinen Ingenieuren und Mechanikern. Das ist das Einzige, was ich da machen kann - und natürlich, positive Stimmung zu verbreiten. Was mich selbst angeht: Mit einem Misserfolg gehe ich mittlerweile wesentlich abgeklärter um. Das kommt einfach mit den Erfolgen und mit der Erfahrung, wie man mit Misserfolgen umgehen muss. Das passiert zum Glück nicht so oft, aber ich habe einen ganz guten Weg, wie ich da schnell wieder rauskomme. Denn oft ist zwischen zwei Rennen wenig Zeit. Da bringt es nichts, wenn du drei Tage lang den Kopf in den Sand steckst. Sondern du musst das, nachdem du die Rennstrecke verlassen hast, abschütteln und dir sagen: Das war jetzt so und beim nächsten Mal wird es wieder besser. Ich versuche einfach immer, extrem positiv zu sein."

Im Januar der Klassensieg in Daytona, jetzt der erste DTM-Sieg und die Tabellenführung, dazu stehen neben der DTM auch noch Klassiker wie Le Mans und die 24 Stunden auf dem Nürburgring auf Ihrem Programm. Ist es bisher ein Traumjahr für Sie?
Eng: "Nicht nur wegen der Ergebnisse ist es für mich ein absolutes Traumjahr. Ich fahre DTM und werde bei den Hauptevents in den GT-Werkseinsätzen eingesetzt - schon allein das ist fantastisch. Dass wir das Jahr dann gleich mit dem Klassensieg in Daytona begonnen haben, war schon eine extrem coole Geschichte. Ich hoffe, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange war. Wir haben noch zwei sehr wichtige 24-Stunden-Rennen direkt hintereinander, aber erst einmal liegt der Fokus ganz auf Misano."

Wie lautet Ihre Zielsetzung für Misano und die weitere Saison?
Eng: "Ich denke, dass man in der DTM einfach versuchen muss, konstant vorn dabei zu sein und konstant zu punkten. Du musst nicht unbedingt jedes Rennen gewinnen, sondern einfach immer in den Top-4 oder Top-5 sein. Es ist auch wichtig, im Qualifying Punkte zu sammeln. Das ist mein primäres Ziel."

Wie erreicht man das?
Eng: "Indem wir einfach so weitermachen wie bisher, nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden, sondern uns auf das Wesentliche konzentrieren. Das ist gute Vorbereitung und eine einfache, aber selbstbewusste Herangehensweise bei den Rennen."



DTM
3.6.2019

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Misano World Circuit


 

DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Bereit für die dritte Saisonrunde: BMW DTM-Teams bei Italien-Gastspiel in Misano

Am kommenden Wochenende (7. bis 9. Juni) steht für die BMW DTM-Teams das zweite Auslandsgastspiel der noch jungen Saison 2019 auf dem Programm. Auf dem 'Misano World Circuit' an der italienischen Adriaküste werden das fünfte und sechste Rennen des Jahres ausgetragen. Nach den Veranstaltungen in Hockenheim (GER) und Zolder (BEL) führt aktuell Philipp Eng (AUT) aus dem BMW Team RBM die Fahrerwertung an. Marco Wittmann (GER) vom BMW Team RMG ist Dritter in der Meisterschaftswertung.

Der neue BMW M4 DTM mit Turbo-Motor ist in allen vier bisherigen Rennen der Saison von der Poleposition gestartet: Zweimal hat sich Wittmann bereits den ersten Startplatz gesichert, Eng sowie Rookie Sheldon van der Linde (RSA) jeweils einmal. Dazu kommen zwei Siege (Wittmann und Eng) sowie zwei weitere Podiumsplatzierungen von Eng und Joel Eriksson (SWE).

Die DTM gastierte im vergangenen Jahr zum ersten Mal in Misano - mit zwei spektakulären Nachtrennen. BMW Fahrer Eriksson, damals DTM-Rookie, feierte im Sonntagslauf seinen ersten DTM-Sieg. Als BMW Gaststarter begeisterte Alessandro Zanardi (ITA) die Fans mit einer fantastischen Performance. In diesem Jahr werden die Misano-Rennen tagsüber ausgetragen. Für Wittmann und Timo Glock (GER) steht in Italien ein besonderes Jubiläum an: Die beiden bestreiten am Sonntag ihr jeweils 100. DTM-Rennen.

Fahrerstimmen vor dem DTM-Wochenende in Misano

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 8., 24 Pkt.): "Die Strecke in Misano gefällt mir gut. Dort bietet sich die eine oder andere Überholmöglichkeit. Ich war im vergangenen Jahr zum ersten Mal dort und finde die Strecke sehr interessant. Sie ist anspruchsvoll und bietet viele verschiedene Kurvenkombinationen. Die Lage so nah am Meer ist ebenfalls sehr schön. Ich hoffe, dass das Wetter dieses Mal etwas besser sein wird als im vergangenen Jahr. Italien ist immer super, die italienischen Fans sind sehr motorsportbegeistert. Deshalb freue ich mich schon sehr auf Misano."

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Fahrerwertung: 3., 43 Pkt.): "Ich denke, die größte Veränderung wird sein, bei Tag in Misano zu fahren. Im vergangenen Jahr waren die Bedingungen nachts im Regen doch recht schwierig. Von daher wird es für uns gewissermaßen wieder etwas Neues. Die Strecke hat es schon in sich. Sie bietet von allem etwas mit schnellen und langsamen Passagen. Insgesamt ist es cool, in Italien zu fahren, und es ist auch klasse, dass Andrea Dovizioso als Gaststarter dabei ist. Wir hatten bisher einen sehr guten Auftakt mit einer sehr guten Performance. Das Rennglück war nicht immer ganz auf unserer Seite, aber ich denke, dass wir bisher zufrieden sein können. Jetzt hoffen wir auch in Misano auf eine gute Pace."

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 12., 20 Pkt.): "Ich bin schon gespannt auf Misano. Dieses Mal fahren wir dort kein Nachtrennen, also müssen wir schauen, wie es wird. Ich bin auch schon auf den Gaststart von Andrea Dovizioso gespannt, das wird sicherlich interessant. Wir hoffen auf ein für uns gutes Rennwochenende, dass wir gut aufgestellt sind und dort einen guten Job machen können. Und natürlich hoffe ich, dass das Wetter dieses Mal gut ist."

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Fahrerwertung: 1., 59 Pkt.): "Ich habe in der DTM gelernt: Du bist immer nur so gut wie dein letztes Rennen. Wir müssen die Zeit also nutzen, um uns gut auf Misano vorzubereiten. Ich freue mich auf das Wochenende. Misano ist eine extrem coole Strecke. Ich bin froh, dass wir dieses Jahr bei Tageslicht fahren, und im Juni sollten die Wetterbedingungen auch konstanter sein. Ich freue mich auf die Rennen und hoffe, dass wir in Misano ein weiteres gutes Wochenende haben werden."

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 10., 21 Pkt.): "Mit Blick auf Misano denke ich, dass wir eine wirklich gute Basis haben. Wir wissen, dass wir starke Ergebnisse einfahren können. Vor allem die Sonntags-Pole in Zolder hat der Crew auf meiner Seite der Garage noch einmal eine große Extraportion Motivation verliehen. Von daher sind wir sehr positiv gestimmt. Ich bin in Misano schon gefahren, vergangenes Jahr in einem GT-Rennen. Von daher kenne ich die Strecke schon, anders als in Zolder, wo alles neu für uns war. Ich denke, dass wir in Misano ein gutes Wochenende haben werden."

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Fahrerwertung: 11., 20 Pkt.): "Ich freue mich schon sehr darauf, nach Misano zurückzukehren, da ich seit dem vergangenen Jahr natürlich sehr schöne Erinnerungen damit verbinde. Misano gehört zu meinen absoluten Lieblingsstrecken. Der Kurs selbst und die gesamte Umgebung sind wirklich toll. Im vergangenen Jahr hatten wir in Misano eine sehr gute Pace, sowohl im Trockenen als auch im Nassen. Wir werden wieder hart arbeiten und hoffen auf ein weiteres gutes Wochenende."



BMW
22.5.2019

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Track Zolder


 

Philipp Eng fährt in Zolder erneut für BMW aufs Podium und übernimmt die Führung in der DTM-Fahrerwertung

Philipp Eng (AUT) hat in Zolder (BEL) das bisher erfolgreichste DTM-Wochenende seiner Karriere erlebt. Nach seinem ersten Sieg am Samstag kam er am Sonntag in seinem ZF BMW M4 DTM als Zweiter hinter René Rast (GER, Audi) ins Ziel. Dadurch übernahm er mit 59 Punkten die Führung in der Fahrerwertung. Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) fuhr in seinem vierten DTM-Rennen als jüngster BMW Fahrer aller Zeiten auf die Poleposition und trug sich damit in die Geschichtsbücher ein. Im Rennen wurde der DTM-Neuling Fünfter.

Lange Zeit hatte van der Linde als Dritter auf Podiumskurs gelegen, doch in der letzten Runde fiel er noch um zwei Positionen zurück. Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) und Joel Eriksson (SWE, CATL BMW M4 DTM) fuhren als Siebter und Zehnter ebenfalls in die Top-10. Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM) war lange Zeit gut im Rennen, stellte sein beschädigtes Fahrzeug jedoch nach einigen Zweikämpfen kurz vor Rennende an der Box ab. Er wurde als 14. gewertet.

Marco Wittmann (GER, Schaeffler BMW M4 DTM) traf in Runde 23 im Zweikampf den Audi von Robin Frijns (NED) am Heck. Frijns schied aus, und das BMW M4 GTS DTM Safety Car kam auf die Strecke. Wittmann erhielt eine Durchfahrtstrafe und fiel auf Platz 13 zurück.



Hankook
22.5.2019

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Track Zolder


 

Nach fehlerloser Leistung feiert René Rast im belgischen Zolder zweiten Sieg in der DTM-Saison 2019

Beim ersten Auslandsstopp der DTM in Zolder hat René Rast nach einer souveränen Vorstellung den Sonntagslauf gewonnen. Der Audi-Pilot kontrollierte über weite Strecken das Rennen auf dem 4,003 Kilometer langen Kurs in Belgien und überquerte nach 39 Runden mit einem Vorsprung von 9,845 Sekunden als Erster die Ziellinie. Damit feierte der 32-Jährige seinen zweiten Saisonsieg und stand in den vier bisherigen DTM-Läufen immer ganz oben auf dem Treppchen, wenn er das Rennen beenden konnte. Bei schwülwarmen und trockenen Bedingungen unterstützte der Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook alle Fahrer optimal, sodass die Zuschauer bis zur letzten Runde spannende Positionskämpfe und spektakuläre Überholmanöver sahen.

René Rast war am Sonntag in Zolder von Platz zwei aus in den insgesamt vierten DTM-Lauf gegangen. In Runde elf überholte der Audi-Pilot den bis dahin führenden Sheldon van der Linde (BMW), der zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere von der Pole-Position gestartet war. Nachdem René Rast im zwölften Umlauf seinen Pflicht-Boxenstopp absolviert hatte, kontrollierte er mit seinem frischen Satz Hankook Rennreifen das Feld und behauptete auch nach einer Safety-Car-Phase und dem anschließenden Re-Start seine Spitzenposition.

Hinter dem souverän führenden DTM-Champion von 2017 gab es packende Positionskämpfe und harte Rad-an-Rad-Duelle. Philipp Eng (BMW), der Sieger des Samstagslaufs, sicherte sich schließlich Rang zwei und übernahm damit die Führung im Gesamtklassement. Audi-Pilot Jamie Green gelang nach einem spektakulären Überholmanöver kurz vor Schluss noch der Sprung auf das Treppchen. Damit verwies der Brite seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller auf Platz vier.

Pole-Setter Sheldon van der Linde (BMW) überquerte als Fünfter die Ziellinie, hinter ihm war Jake Dennis auf Platz sechs bester Fahrer des DTM-Neueinsteigers Aston Martin. Der Brite fuhr nach einer großen kämpferischen Leistung von Startplatz 13 auf den sechsten Rang vor und sicherte sich so die ersten Punkte in seiner DTM-Karriere. Marco Wittmann (BMW) hatte aussichtsreich im Rennen liegend nach einer Kollision keine Chance mehr und verpasste als 13. die Punkteränge. Damit fiel der bisherige Spitzenreiter in der Fahrerwertung auf Platz drei zurück.



DTM
22.5.2019

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Track Zolder


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Nach starkem Duell zwischen Youngster und Champion: Rast setzt sich durch
  • Starker Eng übernimmt dank Platz zwei die Führung in der Gesamtwertung
  • Rookie mit Ellbogen: van der Linde auf Pole und beinahe auf Podest - Rang fünf


 

Ergebnis - 2. Rennen, Zolder
  1. René Rast (GER), Audi, 39 Runden in 59:24,539 Min.
  2. Philipp Eng (AUT), BMW, +9,845 Sek.
  3. Jamie Green (GBR), Audi, +11,791 Sek.
  4. Mike Rockenfeller (GER), Audi, +12,601 Sek.
  5. Sheldon van der Linde (ZAF), BMW, +13,195 Sek.
  6. Jake Dennis (GBR), Aston Martin, +19,825 Sek.
  7. Bruno Spengler (CAN), BMW, +20,468 Sek.
  8. Nico Müller (SUI), Audi, +21,563 Sek.
  9. Pietro Fittipaldi (BRA), Audi, +22,661 Sek.
  10. Joel Eriksson (SWE), BMW, +23,550 Sek.

 

Schnellste Rennrunde: Philipp Eng (AUT), BMW, 1:23,600 Min.
Pole-Position: Sheldon van der Linde (RSA), BMW, 1:21,590 Min.
Wetter: 22° C, sonnig, bewölkt
Strecke: 33°-43° C, trocken

Immer wieder sonntags: René Rast triumphiert auch in Zolder

Pech am Samstag, Sieg am Sonntag - für René Rast (GER, Audi) hat sich in den Saisonläufen drei und vier der DTM in Zolder die Geschichte das Auftaktes vor zwei Wochen wiederholt. Nachdem der 2017er-Champion am Samstag mit technischen Problemen frühzeitig aufgeben musste, sicherte er sich am Sonntag mit kluger Taktik und kämpferischer Fahrt den Sieg. Und der wurde definitiv nicht auf dem Silbertablett serviert: Rast sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg nach einem sehenswerten Duell mit Aufsteiger und Pole-Sitter Sheldon van der Linde (RSA, BMW). Noch bevor die Topfahrer zum Pflichtstopp an die Box kamen, setzte Rast in Runde zehn das entscheidende Manöver, zwängte sich an den perfekt gestarteten und führenden van der Linde vorbei.
Rast zog in der Folge auch nach dem Einsatz des Safety-Cars dem Feld davon und siegte souverän. Rang zwei ging an Philipp Eng (AUT, BMW), Rang drei an Rasts Rosberg-Teamkollegen Jamie Green (GBR, Audi).

Podium
Action-Helden des Tages: Philipp Eng, Sheldon van der Linde, Jake Dennis

Einen weiteren starken Tag erwischte Eng. Von Rang drei aus gestartet fiel der Sieger des Vortages zunächst auf die fünfte Position zurück. Nicht, ohne sich mit einer starken Leistung auf Rang zwei zurück zu kämpfen. Eng kämpfte sich unter anderem an Robin Frijns (NED, Audi) und seinen BMW-Markenkollegen van der Linde vorbei. Van der Linde, der das Rennen im ersten Drittel angeführt hatte, kam gegen Rennende mit abbauenden Reifen stark unter Druck - Rang fünf.
Ebenfalls stark: Jake Dennis (GBR, Aston Martin). Der Youngster erkämpfte sich in der Schlussphase des Rennens Rang sechs - unter anderem mit einem starken Manöver gegen die DTM-Champions Marco Wittmann (GER, BMW) und Bruno Spengler (CAN, BMW).

Mehr Action liefert die DTM vom 07. bis zum 09. Juni in Misano (Italien). Dann auch mit Moto-GP-Star Andrea Dovizioso (ITA), der als Gaststarter mit Audi antritt.

Stimmen 2. Rennen, Zolder

Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V.: "Wir haben zwei tolle Rennen gesehen. Die Rückkehr der DTM nach Zolder war ein voller Erfolg. Insbesondere das Rennen am Sonntag war so spannend, wie Motorsport nur sein kann. Die DTM hat unter Beweis gestellt, dass man mit unseren Autos auch auf engeren Old-School-Rennstrecken überholen kann. Es gab zahlreiche Rad-an-Rad-Duelle, eine Safety-Car-Phase mit einem spektakulären Indycar-Restart sowie Zweikämpfe ums Podium bis zur letzten Kurve. Mann des Wochenendes ist für mich Sheldon van der Linde. Dieser Junge kommt aus dem Nichts und mischt beim zweiten Event bereits munter mit den Großen vorne mit. René Rast war am Sonntag wieder einmal auf einem anderen Level unterwegs, und dass Philipp Eng seinen ersten Sieg holt, taugt mir als Österreicher natürlich auch. Wichtig ist für mich nach vier Saisonrennen die Erkenntnis, dass Audi und BMW nach den vielen technischen Änderungen mit den neuen Turbo-Autos der Generation 2019 auf Augenhöhe unterwegs sind. Und Neuling Aston Martin holt mit großen Schritten auf."

René Rast, Sieger: "Wahnsinn, was das Auto heute wieder zu leisten imstande war. Meine Jungs haben eine starkte Leistung gebracht, das Auto nach den Beschädigungen gestern wieder tip-top hinzustellen. Ihnen danke ich ganz besonders. Manchmal hat man einen Flow, dann geht einfach alles."

Philipp Eng, 2. Platz: "Was für ein super Wochenende! Platz eins, Platz zwei und die Führung in der Meisterschaft - daran könnte ich mich gewöhnen, ganz besonders nach dem Lehrjahr 2018. Zu Beginn wollte zu viel. In der ersten Runde habe ich zu spät gebremst, als ich Sheldon van der Linde außen überholen wollte. Dabei sind drei durchgeschlüpft. Doch mit einer guten Strategie haben wir uns wieder zurück auf das Podium gekämpft."

Jamie Green, 3. Platz: "Das war eine lange Zeit ohne DTM-Podium für mich. Ich bin froh, nach einem ganzen Jahr ohne Top-3-Resultat wieder vorn dabei zu sein. Für mich war es das erste Mal in Zolder, ich hatte mich auf ein schwieriges Wochenende vorbereitet. Umso besser, wieder auf dem Podium zu sein. Die Strecke ist eng und sehr technisch. Ich bin heute das Risiko eingegangen, während der Safety-Car-Phase einen zusätzlichen Stopp einzulegen - das hat sich wegen der frischeren Reifen ausgezahlt."

Podium


Audi
22.5.2019

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Track Zolder


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Nico Müller profitiert im Samstagsrennen von einem Safety-Car-Einsatz
  • René Rast nach starkem Qualifying im Rennen ohne Punkte
  • Audi weiter Spitzenreiter der Herstellerwertung

Podium für Audi beim DTM-Comeback in Zolder

Beim Comeback der DTM im belgischen Zolder hat Nico Müller für Audi den dritten Platz geholt. Auch die Plätze vier, fünf und sechs gingen an Audi-Piloten. Das Ergebnis des Samstagsrennens wurde durch einen Safety-Car-Einsatz weitgehend auf den Kopf gestellt.

Das Safety Car brachte jene Fahrer um alle Chancen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihren Pflichtboxenstopp absolviert hatten. Dazu zählten mit René Rast und Robin Frijns auch die beiden bis dahin bestplatzierten Audi-Piloten. Beide gingen am Ende leer aus.
Nico Müller holte sich dagegen genau im richtigen Moment frische Reifen. In der Schlussphase lieferte sich der Schweizer aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline dann ein packendes Duell mit BMW-Pilot Joel Eriksson. Nur 184 Tausendstelsekunden hinter dem Schweden überquerte Müller die Ziellinie als Dritter.

"Es war ein guter Kampf mit Eriksson", sagte Müller. "Ich habe alles versucht, an ihm vorbeizukommen. Aber er hat sich sehr clever verteidigt, und das Überholen ist auf dieser Strecke ohnehin sehr schwierig. Ich freue mich über das Podium und die Punkte - vor allem nach einem für mich nicht optimal verlaufenen Qualifying."

Mit Aufholjagden glänzten Loïc Duval und Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix. Duval kämpfte sich von Startplatz 14 auf Rang vier nach vorn. Rockenfeller musste wegen einer Reparatur an der Kupplung nach dem Qualifying vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Mit einer Zwei-Stopp-Strategie fuhr der Audi-Pilot noch auf Rang fünf nach vorn - ein schöner Lohn für seine Mechaniker, die bis in die frühen Morgenstunden an seinem Audi RS 5 DTM gearbeitet hatten.

Für das Audi Sport Team Rosberg war der sechste Platz von Jamie Green dagegen nur ein schwacher Trost, nachdem René Rast im Qualifying die Pole-Position nur um 42 Tausendstelsekunden verpasst hatte. Der DTM-Champion des Jahres 2017 lag knapp hinter den beiden führenden BMW auf Platz drei, als das Safety Car auf die Strecke ging. Rast musste seinen Pflichtboxenstopp nach dem Restart absolvieren und fiel so aus den Punkterängen heraus. Wegen eines technischen Problems stellte er seinen Audi RS 5 DTM schließlich vorzeitig ab.

"Das war ein schwieriges Rennen, unter anderem wegen des Safety Cars", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Auch die Tatsache, dass Überholmöglichkeiten hier in Zolder sehr rar sind, hat das Rennen für uns nach einer durchschnittlichen Qualifying-Performance noch schwieriger gemacht. Es gab Situationen, in denen wir potenziell schneller waren als unsere Gegner, aber einfach nicht überholen konnten. Wir müssen heute mit den Plätzen drei, vier, fünf und sechs leben und morgen stärker zurückkommen."

Vor dem Sonntagsrennen führt Audi weiter die Herstellerwertung der DTM an. Das Audi Sport Team Abt Sportsline verteidigte am Samstag die Führung in der Teamwertung. In der Fahrerwertung liegt Nico Müller als bestplatzierter Audi-Pilot nur sechs Punkte hinter Tabellenführer Marco Wittmann auf Rang drei.



DTM
22.5.2019

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Track Zolder


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit Glück der Tüchtigen - Eng und Eriksson feiern BMW-Doppelsieg
  • Müller für Audi auf dem Podium
  • Rockenfeller (Audi) und Di Resta (Aston Martin) glänzen mit Zwei-Stopp-Strategien
Ergebnis 1. Rennen, Zolder
  1. Philipp Eng (AUT), BMW), 39 Runden in 59:34,758 Min.
  2. Joel Eriksson (SWE), BMW, +8,645 Sek.
  3. Nico Müller (SUI), Audi, +8,829 Sek.
  4. Loïc Duval (FRA), Audi, +18,159 Sek.
  5. Mike Rockenfeller (GER), Audi, +24,502 Sek.
  6. Jamie Green (GBR), Audi, +32,318 Sek.
  7. Marco Wittmann (GER), BMW, +32,746 Sek.
  8. Paul Di Resta (GBR), Aston Martin, +35,875 Sek.
  9. Ferdinand von Habsburg (AUT), Aston Martin, +38,858 Sek.
  10. Bruno Spengler (CAN), BMW, +39,874 Sek.

Schnellste Rennrunde: Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 1:23,751 Min.
Pole-Position: Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, 1:21,307 Min.
Wetter: 22° C, sonnig
Strecke: 41°-46° C, trocken

Erfolgreiches RBM-Heimspiel: Debüt-Sieg für Philipp Eng in Zolder

Die Rennstrecke: erfrischend 'oldschool'. Das Ergebnis: ein umjubelter Premierensieg. Philipp Eng (AUT, BMW) hat die Rückkehr der DTM an ihre 'Geburtstätte' in Zolder mit einer strategischen Meisterleistung für sich entschieden und sich damit im 23. Anlauf erstmals in die Siegerliste eingetragen. Als Siebter aus der vierten Startreihe ins Rennen gegangen, nutzte Eng eine Safety-Car-Phase gleich doppelt: Noch bevor das Sicherheitsfahrzeug wegen zweier gestrandeter Fahrzeuge in Runde 13 das Feld für fünf Runden einbremste, hatte Eng seinen Pflichtstopp bereits absolviert, beim Neustart überholte der Österreicher zudem seinen BMW-Markenkollegen Joel Eriksson (SWE) - das entscheidende Manöver.

Podium

Für Engs Einsatzteam, dem BMW Team RBM, bildete der Triumph im dritten DTM-Rennen der Saison zudem einen heftig umjubelten Heimsieg. Die Mannschaft rund um Bart Mampaey ist in Mechelen, nur etwas mehr als 72 Kilometer von Zolder entfernt zuhause. Audi feierte hinter den BMW-Piloten Eng und Eriksson mit Nico Müller (SUI) Rang drei, Aston Martin dank der Plätze acht und neun für Paul Di Resta (GBR) und Ferdinand von Habsburg (AUT) Punkteränge.

Strategie, Strategie, Strategie: außergewöhnliche Leistungen mit Köpfchen
Hinter denjenigen, die auf dem Podium die Korken knallen ließen, sorgten mit ebenfalls ungewöhnlichen Strategien für Aufsehen. Rang vier ging an Loïc Duval (FRA, Audi), der in der gleichen Runde wie Sieger Philipp Eng seinen Pflichtstopp absolvierte. Wegen eines Frühstarts musste Duval allerdings eine 5-Sekunden-Strafe an der Box absitzen. Direkt hinter ihm kam Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller (GER) ins Ziel - nach verkorkstem Zeittraining arbeitete sich Rockenfeller mit einem Pflichtstopp in Runde zwei sowie einem weiteren in der Safety-Car-Phase auf Position fünf vor. Auch Paul Di Resta (GBR, Aston Martin) nutzte eine Zwei-Stopp-Strategie, um sich von Startplatz 16 auf die achte Position zu verbessern.

Stimmen - 1. Rennen, Zolder

Philipp Eng, Sieger: "Ich bin der wohl glücklichste Mensch der Welt. Ich bin so froh in der DTM zu sein, so froh für BMW zu fahren. Zu gewinnen ist einfach fantastisch. Die letzten fünf, sechs Runden haben sich so lang wie ein 24-Stunden-Rennen angefühlt. Das ist das Szenario, von dem ich immer geträumt habe. Doch die Wirklichkeit schlägt den Traum bei Weitem. Etwas Glück war auch dabei, aber ich denke, wir haben verdient gewonnen. Ich widme diesen Sieg meinem Mentor Charlie Lamm."

Joel Eriksson, 2. Platz: "Das war Eines der schwierigsten Rennen in meinem Leben. Ich habe keine Fehler gemacht, das gesamte Rennen lang. Nico Müller hat am Ende noch einmal richtig Druck gemacht. Doch ich konnte ihn hinter mir halten. Ich bin jetzt glücklich für die BMW-Mannschaft und darüber, dass die Strategie heute aufgegangen ist. Am Ende waren meine Reifen ziemlich am Ende. Philipp Eng ist einer meiner besten Freunde - ich freue mich sehr für ihn."

Nico Müller, 3. Platz: "Hier in Zolder ist es richtig schwierig, zu überholen. Ich habe versucht, bis zum Ende Druck zu machen, hatte aber selbst am Ende mit abbauenden Reifen zu kämpfen. Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Mit dem Quali-Ergebnis auf dem Podium zu landen, ist super, auch wenn etwas Glück dabei war."

#25


Audi
15.5.2019

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Track Zolder


 

Robin Frijns: "Die Strecke in Zolder hat ihre Tücken"

Erstmals seit 2002 startet die DTM wieder in Zolder (Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr live auf SAT.1). Für den Tabellenzweiten Robin Frijns aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline ist es ein Heimspiel: Der Niederländer lebt in der Nähe der belgischen Rennstrecke und wurde dort mit dem Motorsport-Virus infiziert.

Robin Frijns

Interview mit dem Tabellenzweiten der DTM vor seinem Heimspiel in Zolder:

Deine erste Erinnerung an Zolder?
Ich war sechs Jahre alt, als ich in Zolder mein erstes Rennen gesehen habe. Ich habe einen Freund meines Vaters begleitet, der in der Belcar-Serie aktiv war. Dort fing also alles an, und der Motorsport hat mich seitdem nie mehr losgelassen.

Ein echtes Heimspiel also?
Absolut! Ich lebe nur 20 Minuten entfernt in Lanaken und freue mich sehr auf die DTM in Zolder. Es wird allerdings auch ein anstrengendes Wochenende für mich, weil viele Familienmitglieder, Freunde und Fans kommen werden.

Schläfst du zu Hause?
Nein, das ist keine so gute Idee. In Zolder ist meistens viel los, und man kann im Stau stehen, wenn man morgens zur Rennstrecke fährt. In der GT3 habe ich schon mal fast ein Qualifying verpasst. Mein Teamkollege ist Q1 gefahren, ich war für Q2 und Q3 vorgesehen. Ich kam an, als Q1 schon vorbei war, bin direkt ins Auto gesprungen und habe noch die Pole geholt.

Hast du schon einmal ein DTM-Rennen in Zolder gesehen? Das letzte fand 2002 statt.
Nein. Aber ich kenne die Strecke aus dem GT3-Auto recht gut. Ich freue mich sehr darauf. Es wird etwas Besonderes sein, dort mit dem DTM-Auto zu fahren. Die Strecke hat ihre Tücken. Für mich ist sie so etwas wie eine kleine Nordschleife. Ein kleiner Fehler, und du bist raus. Auslaufzonen gibt es nicht. Das Racing wird gut sein, auch wenn das Überholen schwieriger ist als in Hockenheim.

Wo kann man am besten überholen?
Vor der ersten Kurve oder der Schikane vor der Start-Ziel-Geraden.

Welche Passagen sind in Zolder besonders schwierig?
Im schnellen ersten Sektor kann man besonders viel Zeit gewinnen oder verlieren. Die erste Linkskurve ist sehr schnell, Kurve vier ebenfalls. Danach folgt die Schikane, und anschließend geht es einen Berg ziemlich steil rauf und wieder runter. Und auch das Wetter spielt in Belgien oft verrückt.

Ist Zolder vergleichbar mit einer anderen DTM-Strecke?
Es gibt einige Ähnlichkeiten mit Zandvoort. Wenn man dort von der Linie abkommt, hat man einen Unfall. Das ist auch in Zolder der Fall. Diesbezüglich ähneln sich die Strecken, allerdings haben sie völlig unterschiedliche Layouts.

Du fährst abwechselnd in der Formel E und in der DTM. Bereitet dir die Umstellung keine Probleme?
Überhaupt nicht: Ich habe das Formel-E-Rennen in Paris gewonnen und stand am Wochenende darauf beim DTM-Auftakt in Hockenheim zweimal auf dem Podium. Das sagt alles. Ich versuche mich immer auf eines zu konzentrieren, zum Beispiel letzte Woche auf das Formel-E-Rennen in Monaco und diese Woche auf die DTM in Zolder - inklusive der Arbeit im Simulator.

Wie viel Spaß macht die neue DTM mit den über 610 PS starken Turbomotoren?
Die Autos sind nun noch unbändiger. Wir haben mehr Leistung und etwas weniger Abtrieb. Die Reifen haben eine harte Zeit, und das Reifenmanagement ist wichtiger als letztes Jahr. Das Auto 'tanzt' mehr, bewegt sich mehr - mir als Fahrer macht das viel Spaß.

Wer ist nach dem Saisonauftakt in Hockenheim für dich der Favorit?
Natürlich ich! Im Ernst: Audi und BMW liegen dicht beisammen. BMW war in Hockenheim sehr stark im Qualifying, wir sind im Rennen schneller gewesen. Das verspricht gutes Racing für den Rest der Saison. Ich bin schon gespannt auf die Kräfteverhältnisse in Zolder.

Wie war die Resonanz in deiner Heimat nach dem guten Auftakt in Hockenheim?
Es gab ein paar nette Berichte. Das ist schön, aber am Ende nicht entscheidend. Ich möchte für mich konkurrenzfähig sein und um die großen Punkte kämpfen.



Hankook
15.5.2019

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Nach dem Top-Auftakt am Hockenheimring geht es für Hankook und die DTM zum ersten Auslandsrennen nach Zolder

Hankook und die DTM sind in Hockenheim mit spannender Rennaction in die neue Saison 2019 gestartet. Die Fans haben auf dem Traditionskurs im Hardtwald spektakulären Motorsport und eine gelungene Premiere der neuen DTM-Boliden erlebt, die in diesem Jahr mit einem neuen Vierzylinder-Turbomotor und über 100 PS mehr an den Start gehen. An diesem Wochenende gastieren Hankook und die DTM beim ersten Auslandsrennen im belgischen Zolder.

DTM 2019

Der Circuit Zolder wurde 1963 offiziell eröffnet und die Streckenführung bis zum Jahr 2002 insgesamt fünfmal modifiziert. Der 4,003 Kilometer lange aktuelle Kurs besteht aus schnellen Geraden, die in teilweise sehr enge Kurven und anspruchsvolle Schikanen übergehen. Während der erste Streckenteil rund und flüssig ist, wird der Verlauf im zweiten Abschnitt wegen der vielen kleinen Richtungsänderungen und den damit verbundenen abrupten Bremsmanövern unruhiger.
"Zolder ist eine schnelle Strecke, die aber sehr enge Passagen hat und insbesondere vor Start-und-Ziel nicht sehr flüssig ist. Hier sind gute Bremsen gefragt. Gleichzeitig muss der Hankook Rennreifen mit den korrekt voreingestellten Luftdrücken auf die optimale Arbeitstemperatur gebracht werden, damit die Fahrer immer wieder schnell aus diesen Abschnitten herausbeschleunigen können", erklärt Hankooks verantwortlicher DTM-Ingenieur Thomas Baltes.

Der Asphalt in Zolder ist sehr glatt und bietet den Piloten im Gegensatz zum rauen Fahrbahnbelag in Hockenheim ein niedrigeres Grip-Level. Daher ist vor allem nach einem Boxenstopp Vorsicht geboten, wenn die Fahrer mit den ungeheizten Rennreifen wieder auf die Strecke gehen. Thomas Baltes: "Auf dem glatten Asphalt besteht die Möglichkeit, dass die Boliden teilweise ins Rutschen geraten, was wiederum die Temperatur der Lauffläche des Reifens etwas erhöht. Das wirkt sich aber nicht auf die Performance des Ventus Race aus."

Beim DTM-Auftakt in Hockenheim wurde auf dem Hochgeschwindigkeitskurs vorwiegend die Konstruktion des Ventus Race durch das ständige Überfahren der hohen Kerbs mit Top-Speed belastet. Diese Beanspruchung ist auf dem Circuit Zolder wegen der niedrigeren Randsteine und des unterschiedlichen Streckenverlaufs sehr viel geringer. "Während der Hockenheimring für den Hankook Rennreifen ein sehr fordernder Kurs ist und zu einem der anspruchsvollsten im DTM-Kalender gehört, ist die Belastung für den Ventus Race in Zolder nicht so hoch. Interessant wird es sein, welche Taktiken die Teams verfolgen. Hockenheim hat gezeigt, dass man auch mit einer Zwei-Stopp-Strategie erfolgreich sein kann. Ob das auch in Zolder der Schlüssel zum Erfolg ist, werden wir sehen", so Thomas Baltes.

DTM 2019


BMW
12.5.2019

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Tourenwagen Classics: Van de Poele und Hessel starten im BMW M3

Wenn am kommenden Wochenende im Rahmen des DTM-Events in Zolder (BEL) die Saison der Tourenwagen Classics startet, geht ein historischer BMW M3 aus dem Jahr 1987 mit einer ganz besonderen Fahrerpaarung an den Start. Eric van de Poele (BEL) wird vor seinen heimischen Fans den BMW M3 fahren, mit dem er 1987 DTM-Champion wurde.

DTM 1987

Damals wie heute tritt an seiner Seite ein weiterer legendärer BMW Fahrer an: Marc Hessel (GER). Van de Poele und Hessel lieferten sich 1987 als DTM-Youngster und Teamkollegen im damaligen BMW Team Zakspeed einen spannenden Zweikampf um den Titel, den letztlich der Belgier beim Saisonfinale auf dem Salzburgring (AUT) für sich entscheiden konnte. Der historische BMW M3 wird in Zolder vom Team 2.0 Automotive eingesetzt.

"Vor ein paar Wochen meldete sich mein Freund Marc bei mir und fragte, ob ich nicht mit ihm zusammen den Ex-Zakspeed BMW M3 fahren wollte. Natürlich war ich begeistert von dieser Idee", sagt van de Poele. Hessel meint: "Die hochemotionale Zeit bei BMW, in der wir die DTM-Titelentscheidung untereinander ausfochten, hat uns einander besonders verbunden. Unmöglich, da nicht in Erinnerungen aus dem Jahr 1987 zu schwelgen. Ich freue mich wirklich sehr auf den gemeinsamen Auftritt bei den Tourenwagen Classics und bin sicher, dass wir sehr viel Spaß haben werden."



DTM
7.5.2019

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Punktestand der Fahrer nach zwei Läufen Hockenheim

Punktestand


R-Motorsport
6.5.2019

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Hockenheim


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Erster Renneinsatz von R-Motorsport in der DTM: Paul Di Resta als Dritter im Qualifying und Daniel Juncadella als Neunter im Rennen sammeln die ersten drei Punkte in der DTM
  • TM-Rookie Jake Dennis fährt in seinem ersten Rennen als Elfter knapp an den Punkterängen vorbei
  • Guter Auftakt im Qualifying: Startplatz drei von Paul Di Resta und Rang sechs von Jake Dennis
  • Daniel Juncadella: "Platz neun bedeutet für uns die ersten Punkte der Saison. Das ist in Ordnung."
  • Dr. Florian Kamelger: "Ich bin unheimlich stolz auf das gesamte Team, dass wir bereits bei unserem Debüt die ersten Punkte für Aston Martin und R-Motorsport in der DTM einfahren konnten."
  • Clevere Strategie: Paul Di Resta macht nach Blitzreaktion vor dem ersten Stopp acht Plätze gut und absolviert die ersten Führungskilometer von Aston Martin und R-Motorsport in der DTM
  • Als Siebter erzielte Paul das bislang beste Rennergebnis des Teams und sammelte seinen 800. Punkt in der DTM
  • Lange Zeit in den Top-10: DTM-Rookie Jake Dennis überzeugt auch in seinem zweiten Rennen als Elfter
  • Paul Di Resta: "Uns steht eindeutig noch viel Arbeit bevor, aber als Team können wir auf Platz sieben heute im Rennen und eine Top-3-Platzierung im Qualifying gestern überaus stolz sein."
  • Dr. Florian Kamelger: "Die ersten Führungskilometer für Aston Martin und R-Motorsport sind schon etwas ganz Besonderes und Emotionales. Alles in allem war es ein sehr guter Einstand in unser erstes DTM-Wochenende."

 

Samstag: Erste Punkte für den Aston Martin Vantage DTM bei der DTM-Premiere in Hockenheim

DTM-Premiere bei schwierigen Wetterbedingungen: Daniel Juncadella erzielt beim DTM-Debüt von R-Motorsport die ersten Rennpunkte mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM.

#62

Exakt zwei Monate nach dem Streckendebüt des Aston Martin Vantage DTM bei Testfahrten am 4. März im südspanischen Jerez de la Frontera erzielte der neue Rennwagen bei seinem ersten Renneinsatz in Hockenheim seine ersten Punkte.

Die Umstände waren dabei alles andere als einfach. Das erste Rennen der neuen DTM-Saison fand bei widrigen Bedingungen und Regen statt. Daniel Juncadella (27, Spanien) ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Der erfahrene Spanier bestreitet in diesem Jahr seine sechste Saison in der Tourenwagenserie und kennt sich somit in der DTM bestens aus. Er legte schon nach der Startrunde einen frühen Boxenstopp ein, um seinen Pflichtboxenstopp zu absolvieren. Diese Taktik brachte ihm in der Anfangsphase freie Sicht und vor allem freie Fahrt ein, was er in der Schlussphase in eine Top-10-Platzierung umsetzen konnte. Daniel überquerte die Ziellinie nach 34 Rennrunden als Neunter und brachte damit weniger als sechs Monate nach dem Startschuss für das DTM-Projekt von R-Motorsport die ersten beiden Rennpunkte des Teams nach Hause.

Auch DTM-Rookie Jake Dennis (23, Großbritannien) kam bei seinem Debüt in der DTM nah an die Punkteränge heran. Der Brite zeigte bereits im Qualifying eine starke Leistung und fuhr auf Startplatz sechs. Im Rennen lag Jake lange Zeit auf Punktekurs, bis er bei seinem Boxenstopp in Folge eines Kupplungsproblems viel Zeit verlor. So verfehlte er die Punkteränge als Elfter denkbar knapp.

Paul Di Resta (33, Großbritannien) geht an diesem Wochenende in seine zehnte DTM-Saison. Der Champion des Jahres 2010 setzte im ersten Qualifying am Samstagvormittag das erste Ausrufezeichen der noch jungen Saison: bei schwierigen regnerischen Bedingungen fuhr der Schotte auf den dritten Startplatz und sicherte sich damit den ersten Punkt des Jahres. Im Rennen konnte Paul seine Position am Start zunächst halten, fiel in der Folge jedoch zurück, bis er nach 17 Runden mit Problemen an den Bremsen aufgeben musste.

Ferdinand von Habsburgs (21, Österreich) DTM-Premiere endete leider ebenfalls vorzeitig. Der Österreicher musste sein Auto nach zwei Umläufen mit einem technischen Problem an der Box abstellen.


 

Sonntag: Paul Di Resta sammelt erste Führungskilometer mit dem Aston Martin Vantage DTM

Ereignisreiches zweites Saisonrennen in Hockenheim: Paul Di Resta absolviert die ersten Führungskilometer von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM.

#62

Nur 62 Tage nach seinem Streckendebüt beim ersten Test in Jerez de la Frontera absolvierte der Aston Martin Vantage DTM bei seiner erst zweiten Rennteilnahme seine ersten Führungskilometer in der DTM. Am Steuer des Autos mit der Startnummer 3, das in Hockenheim erstmals mit den Logos von Baldessarini Fragrances an den Start ging, saß der Schotte Paul Di Resta.

Der DTM-Champion des Jahres 2010 reagierte nach einem Abflug von Audi-Pilot Loic Duval blitzschnell und kam bereits in Runde sieben zu seinem Pflichtstopp an die Box - als einziger Fahrer im Feld. Das perfekte Teamwork beim Boxenstopp und die clevere Strategie beförderten Paul im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne, bis er in Runde 24 die Führung übernahm.

Kurz darauf absolvierte Paul einen zweiten Reifenwechsel, um in den Schlussrunden noch einmal angreifen zu können. Das gelang dem Schotten, der die Zielflagge als Siebter nur 0,3 Sekunden hinter dem Sechstplatzierten Timo Glock sah. Insgesamt machte Paul im Rennverlauf acht Positionen gut und erzielte damit den 800. Punkt in seiner DTM-Karriere.

Gelungenes Premieren-Wochenende in Hockenheim

Das Auftaktwochenende zur neuen DTM-Saison hatte bereits jede Menge Action zu bieten. Nach dem Regen am Samstag stand am Sonntag das erste Trockenrennen der noch jungen Saison auf dem Programm. Das R-Motorsport-Quartett ging aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung ins Rennen und nutzte die 37 Runden, um weitere wertvolle Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM zu sammeln.

Neben Paul legten auch zwei seiner drei Teamkollegen die volle Renndistanz zurück: DTM-Neuling Jake Dennis (23, Großbritannien) wiederholte seine starke Leistung vom Samstag und verpasste als Elfter erneut nur denkbar knapp die Punkteränge, in denen er in der Schlussphase des Rennens noch gelegen hatte.
Der zweite Rookie im Team, Ferdinand von Habsburg (21, Österreich), belegte bei seiner ersten Zielankunft in der DTM Platz 13. Der erfahrene Spanier Daniel Juncadella (27, Spanien) lag lange Zeit knapp außerhalb der Top-10, musste das Auto aber leider zwei Runden vor Rennende mit einem technischen Problem vorzeitig abstellen.

Bereits am Samstag konnte das Team seine ersten Punkte in der DTM einfahren. Zunächst sicherte sich Paul Di Resta im ersten Qualifying mit Startplatz drei einen Zähler, dann fuhr Daniel Juncadella bei der Rennpremiere des Aston Martin Vantage DTM zwei Punkte für Platz neun ein. Die nächsten Zähler werden in zwei Wochen in Belgien vergeben. Dann führt das zweite Rennwochenende der Saison das Team vom 17. bis 19. Mai nach Zolder - auf eine Strecke, die für alle Hersteller Neuland darstellt.

Paul Di Resta: "Wenn mir vor dem Rennen jemand Platz sieben angeboten hätte, hätte ich ihn genommen. Heute war der erste richtige Test unseres Pakets. Uns steht eindeutig noch viel Arbeit bevor, aber als Team können wir auf Platz sieben heute im Rennen und eine Top-3-Platzierung im Qualifying gestern überaus stolz sein. Wir haben heute eine gute taktische Leistung erbracht und müssen jetzt alles in Ruhe gemeinsam besprechen, damit es weiter aufwärts geht. Das ist unsere Situation und wir werden sehen, wie es beim nächsten Rennen weitergeht."

Daniel Juncadella: "Alles in allem war es ein gutes Wochenende für das Team. Leider bin ich heute kurz vor Rennende ausgefallen. Aber das war das erste Zuverlässigkeitsproblem, das ich bislang hatte. Entsprechend werden wir weiter Schritt für Schritt unsere Aufgabenliste abarbeiten und alles geben, um solche Kinderkrankheiten für die Zukunft auszubügeln. Es ist jedoch ermutigend, dass wir uns im Vergleich zu den Wintertestfahrten weiter steigern konnten - damit können wir sehr zufrieden sein."

Ferdinand von Habsburg: "Am Sonntag ist es für mich sehr viel besser gelaufen als gestern. Das erste Rennen war ein schwieriger Start in meine erste DTM-Saison und es gibt natürlich noch viel Verbesserungsspielraum für das Team und mich. Aber heute war ein super Tag, an dem ich viele Runden fahren konnte - genau das habe ich als Rookie gebraucht. Vom Gefühl her habe ich für meine Erfahrung das Beste aus dem Rennen herausgeholt. Das gibt mir mehr Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in dieser Saison."

Jake Dennis: "Gegen Rennende bauten meine Reifen stark ab, da ich zu Beginn des zweiten Stints etwas zu hart gepusht hatte. Ich habe versucht, mir den achten Platz zu holen, aber das war wohl etwas zu optimistisch von mir. Schlussendlich habe ich den Preis dafür bezahlt und auf der letzten Runde noch zwei Positionen verloren. Das ist etwas enttäuschend, aber ich habe versucht, mich zu verbessern und wurde dafür bestraft. Es war dennoch ein gutes Rennen und sehr schön, zum ersten Mal im Trockenen zu fahren - besonders, weil wir konkurrenzfähig waren. Das ist sehr gut."



Hankook
5.5.2019

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Hockenheim


 

René Rast feiert nach unglaublicher Aufholjagd ersten Saisonsieg in der DTM

René Rast hat am Sonntag nach einer beeindruckenden Aufholjagd den zweiten DTM-Lauf der Saison 2019 auf dem Hockenheimring gewonnen. Der Audi-Pilot war auf Platz 16 gestartet und fuhr im Verlauf des Rennens gleich zweimal an die Box, um sich einen frischen Satz Hankook Rennreifen zu holen. Diese Zwei-Stopp-Strategie zahlte sich aus, sodass der 32-Jährige nach 37 Runden seinen elften Sieg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie feiern konnte. Nach dem Regenrennen am Samstag kam beim Sonntagslauf der Trockenreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook zum Einsatz und lieferte allen Fahrern das gewohnt hohe Grip-Level.

Podium So.

Nach dem Start zum zweiten DTM-Lauf am Sonntag deutete auf dem Hockenheimring nichts auf einen möglichen Sieg von René Rast hin. Philip Eng (BMW) lag als Schnellster des Zeittrainings vorn, Rast war zu diesem Zeitpunkt sogar auf Platz 17 zurückgefallen. Doch eine Safety-Car-Phase in Umlauf acht brachte die Wende. Der Audi-Pilot holte sich einen neuen Satz Hankook Rennreifen, kämpfte sich damit nach dem Re-Start immer weiter nach vorn und übernahm in Runde 13 die Führung.

Da Pflicht-Boxenstopps aber nicht während einer Safety-Car-Phase absolviert werden dürfen, musste der Audi-Pilot noch einmal zum Reifenwechsel an die Box. In Runde 22 ließ René Rast einen neuen Satz Hankook Slicks aufziehen und verteidigte damit seine Führung souverän bis ins Ziel. Dahinter machten seine Markenkollegen Nico Müller und Robin Frijns den Dreifach-Erfolg von Audi perfekt. Beste BMW-Piloten waren Pole-Setter Philipp Eng und Bruno Spengler auf Rang vier und fünf. Paul Di Resta belegte ebenfalls mit einer Zwei-Stopp-Strategie Platz sieben und war damit schnellster Pilot des DTM-Neueinsteigers Aston Martin. In der Gesamtwertung führt Marco Wittmann (BMW) vor Robin Frijns (Audi) und René Rast (Audi).

René Rast (Audi): "Das war ein unglaubliches Rennen. Ich bin heute mit insgesamt drei Reifensätzen von Hankook gefahren und hatte mit keinem irgendwelche Probleme. Alle waren gleich schnell. Ich habe von der Safety-Car-Phase profitiert und von den frischen Hankook Reifen, mit denen ich nach meinem ersten Boxenstopp so richtig durchs Feld pflügen und mich an die Spitze setzen konnte. Danach kam es darauf an, nicht zu aggressiv zu fahren, um den Reifenverschleiß zu minimieren. Wir wollen ja, dass der Fahrer in der DTM großen Einfluss auf das Rennen hat und das passiert über das Reifenmanagement."



Audi
5.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze
  • René Rast gewinnt Sonntagsrennen in Hockenheim von Startplatz 16
  • Nico Müller und Robin Frijns komplettieren reines Audi-Podium
  • Audi-Chef Bram Schot: "Das schmeckt nach mehr"

 

DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Ergebnis - 2. Rennen, Hockenheim
01. René Rast (GER), Audi, 37 Runden in 58:53,819 Min.
02. Nico Müller (SUI), Audi, +11,922 Sek.
03. Robin Frijns (NED), Audi, +12,184 Sek.
04. Philipp Eng (AUT), BMW), +17,952 Sek.
05. Bruno Spengler (CAN), BMW, +22,769 Sek.
06. Timo Glock (GER), BMW, +37,615 Sek.
07. Paul Di Resta (GBR), Aston Martin, +37,920 Sek.
08. Marco Wittmann (GER), BMW, +44,294 Sek.
09. Jamie Green (GBR), Audi, +47,031 Sek.
10. Joel Eriksson (SWA), BMW, +49,079 Sek.

Dreifachsieg für Audi, überragender René Rast

Doppelpodium am Samstag, Dreifachsieg am Sonntag: Audi ist auf dem Hockenheimring ein eindrucksvoller Start in die Turbo-Ära der DTM gelungen. Im packenden Sonntagsrennen siegte René Rast vom Audi Sport Team Rosberg mit einer gewagten Strategie vor Nico Müller und Robin Frijns (beide Audi Sport Team Abt Sportsline).

Sieger Rennen 2

Nach der Regenschlacht am Samstag erlebten die Zuschauer am Sonntag bei trockenen Bedingungen das erste wahre Kräftemessen der neuen Class-1-Rennwagen von Aston Martin, Audi und BMW. Klarer Sieger nach 37 spannenden Runden: der Audi RS 5 DTM mit seinem neuen, über 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor.

Bram Schot, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, erlebte den Dreifacherfolg an der Box und zeigte sich auch vom Auftritt der DTM insgesamt beeindruckt: "Das hat mir sehr gut gefallen. Die Stimmung, die Begeisterung für die Serie, das Plus an Performance - das schmeckt nach mehr."

Audi-Motorsportchef Dieter Gass suchte nach der Zieldurchfahrt passende Worte: "Ehrlich gesagt, bin ich ziemlich sprachlos. Nach dem Qualifying konnten wir ein solches Ergebnis nicht erwarten. Mit René haben wir eine aggressive Strategie gewählt. Unglaublich, mit welchen Zeiten er durch das Feld gefahren ist. Aber auch Nico und Robin waren sehr stark unterwegs. Es ist ein fantastisches Ergebnis für Audi und eine schöne Bestätigung für die harte Arbeit der letzten Monate. Und für die DTM war es ein gelungener Start in die Turbo-Ära."

Eine außergewöhnliche Leistung zeigte einmal mehr René Rast. Nach einem Problem im Qualifying musste sich der Deutsche mit Startplatz 16 begnügen. Mit einer Zwei-Stopp-Strategie fuhr der DTM-Champion des Jahres 2017 trotzdem zu seinem elften Sieg in der DTM. Das Audi Sport Team Rosberg holte Rast während einer Safety-Car-Phase zum Reifenwechsel an die Box. Der Audi-Pilot nutzte den Vorteil der frischen Reifen perfekt und kämpfte sich innerhalb von nur sieben Runden vom 15. auf den ersten Platz nach vorn. Beim Pflichtboxenstopp in Runde 22 verlor er nur kurz die Führung und fuhr anschließend den Sieg souverän nach Hause.

"Fast das ganze Feld in wenigen Runden zu überholen, ist für einen Rennfahrer ein ganz besonderer Spaß", sagte Rast. "Vielen Dank an Audi Sport, mein Team Rosberg und die Mechaniker, die alles gegeben haben. Wir hatten heute eine tolle Strategie. Ich musste das Auto nur noch ins Ziel fahren. Was für ein Tag!"

Das Podium für Audi komplettierten Nico Müller und Robin Frijns, die beide aus der zweiten Startreihe ins Rennen gingen und mit unterschiedlichen Strategien fast zeitgleich auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel fuhren. Müller gelang ein sensationeller Start von vier auf zwei, während Frijns auf Platz sieben zurückfiel. Der Niederländer machte in der Schlussphase mehrere Positionen gut.

"Nach dem für mich schwierigen Tag gestern war das genau die richtige Antwort", sagte Müller. "Ich hatte viel Spaß da draußen und denke, es war auch ein gutes Rennen für die Fans." Teamkollege Robin Frijns sprach von einem 'verrückten Rennen': "Ich hatte einen schlechten Start und musste mich wieder nach vorn kämpfen. Das Auto war richtig gut. Danke an Audi und die ABT-Jungs."

Jamie Green holte als Neunter ebenfalls Punkte, obwohl gegen den Briten wegen einer Kollision eine Durchfahrtstrafe verhängt wurde. Das Audi Sport Team Phoenix erlebte nach dem starken Ergebnis am Samstag (Platz zwei und fünf) dagegen einen schwarzen Tag: Mike Rockenfeller (Ölverlust) und Loïc Duval (Ausrutscher ins Kiesbett) schieden bereits in der Anfangsphase des Rennens fast gleichzeitig aus.

Pietro Fittipaldi vom Kundenteam WRT Audi Sport glänzte in seinem zweiten DTM-Rennen mit der schnellsten Rennrunde.

Nach den ersten beiden Rennen führt Audi die Herstellerwertung der DTM mit 110 Punkten vor BMW (93) und Aston Martin (9) an. In der Teamwertung hat das Audi Sport Team Abt Sportsline die Spitze übernommen. In der Fahrerwertung liegt Robin Frijns als bester Audi-Pilot mit nur drei Punkten Rückstand auf Marco Wittmann (BMW) auf Tabellenrang zwei vor René Rast auf Position drei. Die nächsten beiden DTM-Rennen finden am 18./19. Mai im belgischen Zolder statt.



BMW
5.5.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Fünf BMW M4 DTM fahren in Hockenheim am Sonntag in die Punkte

Im zweiten Lauf der DTM-Saison 2019 in Hockenheim (GER) haben fünf der sechs BMW Fahrer Punkte gesammelt. Philipp Eng (AUT) erreichte im ZF BMW M4 DTM den vierten Platz, nachdem er zum zweiten Mal in seiner Karriere von der Poleposition gestartet war. Dahinter folgten Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM), Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM), Samstags-Sieger Marco Wittmann (GER, Schaeffler BMW M4 DTM) und Joel Eriksson (CATL BMW M4 DTM) auf den Positionen fünf, sechs, acht und zehn. Einzig Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) verfehlte als 14. die Top-10, nachdem er wie Wittmann von einem Konkurrenten umgedreht worden war. Der Sieg ging an Audi-Pilot René Rast.

Start Rennen 2

Nach dem zweiten Rennen des Jahres, das nach einer Safety-Car-Phase in der Anfangsphase vor allem vom Reifenmanagement geprägt war, liegt der zweimalige Champion Wittmann nach seinem Sieg und der Poleposition von Samstag mit 34 Punkten an der Spitze. In der Herstellerwertung belegt BMW mit 93 Zählern den zweiten Rang hinter Audi (110). Die DTM-Saison 2019 geht am 18./19. Mai mit zwei Läufen in Zolder (BEL) in die nächste Runde.

Stimmen der Fahrer

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 1., Rennergebnis: 4., Fahrerwertung: 8., 15 Pkt.): "Die Poleposition war sehr wichtig, sie hat dem gesamten Team sehr gut getan nach den vergangenen beiden Tagen, die nicht einfach waren. Ich wäre gern auf das Podium gefahren, aber dafür hat es nicht ganz gereicht. Wir hatten beim Boxenstopp ein wenig Pech, dass Nico Müller, mit dem ich in direktem Platzkampf lag, vor uns rauskam. Aber ansonsten war es ein fehlerfreies Rennen vom gesamten Team."

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 14., Rennergebnis: 5., Fahrerwertung: 7., 16 Pkt.): "Generell war es ein gutes Rennen. Leider bin ich wegen durchdrehender Räder schlecht gestartet. Aber ich konnte das noch retten. Im ersten Stint hatte ich dann eine gute Pace, genau wie zu Beginn des zweiten. Allerdings haben die Reifen dann begonnen abzubauen. Dennoch war unsere Stopp-Strategie absolut richtig. Letztlich war die Konkurrenz am Schluss einfach stärker, ich konnte sie nicht hinter mir halten. Platz fünf ist gut, wir haben gestern und heute wichtige Punkte für BMW geholt."



Hankook
4.5.2019

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Hockenheim


 

Marco Wittmann bleibt im Regen von Hockenheim eiskalt und gewinnt ersten DTM-Lauf der Saison 2019

Marco Wittmann hat das erste Rennen der DTM-Saison 2019 überlegen gewonnen. Der BMW-Pilot behielt am Samstag im Regen von Hockenheim stets den Durchblick und feierte nach 34 Runden einen souveränen Start-Ziel-Sieg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Bei teilweise heftigen Niederschlägen bot der Regenreifen von Premium-Reifenhersteller Hankook eine starke Performance und lieferte den Piloten mit ihrem neuen über 600 PS starken Turbomotor auf nasser und später abtrocknender Fahrbahn über die gesamte Distanz den nötigen Grip. So sahen die Zuschauer trotz schwieriger Bedingungen einen spannenden DTM-Auftakt ohne Unfälle und nur wenige wetterbedingte Ausritte.

Podium Sa.

Pole-Setter Marco Wittmann (BMW) erwischte am Samstag beim ersten DTM-Rennen der Saison 2019 auf dem Hockenheimring einen perfekten Start und verteidigte seinen Spitzenplatz souverän. Bei Dauerregen war René Rast (Audi), der von Startplatz vier aus in den ersten DTM-Lauf des Eröffnungswochenendes gegangen war, lange Zeit hartnäckigster Verfolger von Wittmann. Im 28. Umlauf musste der Audi-Pilot sein Fahrzeug jedoch mit einem Getriebeschaden abstellen. Damit fuhr Marco Wittmann, der vier Runden vor Schluss den Pflicht-Reifenwechsel absolvierte, unangefochten seinem insgesamt zwölften DTM-Sieg entgegen.

Hinter dem zweifachen DTM-Champion belegte Mike Rockenfeller (Audi) Platz zwei, sein Markenkollege Robin Frijns überquerte die Ziellinie als Dritter. Timo Glock gelang die Aufholjagd des Rennens. Der BMW-Pilot war kurz nach dem Start von René Rast (Audi) gedreht worden und kämpfte sich von Position 15 bis auf den finalen vierten Rang vor. Daniel Juncadella fuhr als Neunter in die Punkte und sicherte so dem DTM-Neueinsteiger Aston Martin die ersten beiden Zähler in der DTM.



BMW
4.5.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Geschichtsträchtiger Sieg in Hockenheim: Marco Wittmann gewinnt für BMW das erste Rennen der neuen Turbo-Ära in der DTM

BMW Motorsport hat erneut DTM-Geschichte geschrieben: Marco Wittmann (GER) vom BMW Team RMG konnte auf dem Hockenheimring (GER) am Samstag das erste Rennen der Saison 2019 und damit zugleich das erste Rennen der neuen Turbo-Ära der DTM gewinnen. Im Schaeffler BMW M4 DTM zeigte der zweimalige Champion bei nassen Bedingungen eine fehlerfreie Vorstellung und sicherte sich nach der Poleposition auch den Sieg im Rennen. Für Wittmann war es der insgesamt zwölfte Triumph seiner Karriere, zum 82. Mal überquerte ein BMW in der DTM auf Platz eins die Ziellinie. Zugleich war es der perfekte Auftakt für das Jubiläum zu 50 Jahren BMW Turbo Power im Motorsport.

#11

Timo Glock (GER) verpasste im JiVS BMW M4 DTM als Vierter nur knapp eine weitere Podiumsplatzierung für BMW. In der ersten Runde war er von einem Konkurrenten umgedreht worden, bewies danach aber Kampfgeist und machte Platz um Platz gut. Auch BMW Neuzugang Sheldon van der Linde (RSA) konnte bei seinem Debüt auf Anhieb Punkte sammeln. In seinem Shell BMW M4 DTM sicherte er sich Position sechs. Direkt dahinter auf Platz sieben folgte der BMW Bank M4 DTM von Bruno Spengler (CAN).

Joel Eriksson (SWE) kam im CATL BMW M4 DTM auf dem 13. Rang ins Ziel. Philipp Eng (AUT) wurde 14., nachdem er aufgrund eines Sensorikproblems in der Motorperipherie seines ZF BMW M4 DTM keine gezeitete Runde im Qualifying hatte absolvieren können und von Platz 17 ins Rennen gegangen war.

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 1., Rennergebnis: 1., Fahrerwertung: 1., 28 Pkt.): "Dieser Sieg fühlt sich super an. Erste die Poleposition und dann der erste Triumph in der neuen Turbo-Ära: was für ein grandioser Saisonstart. Mein Schaeffler BMW M4 DTM war im Nassen phänomenal. Meine Mechaniker und Ingenieure haben einen sensationellen Job gemacht. Genau wie BMW Motorsport, das mir ein Fahrzeug gegeben hat, das von der ersten Runde an konkurrenzfähig war. Es war ein unglaublicher Auftakt in das DTM-Jahr."



Audi
4.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze
  • Regen und Kälte beim Saisonstart der DTM in Hockenheim
  • Mike Rockenfeller und Robin Frijns auf den Plätzen zwei und drei
  • René Rast kämpft bis kurz vor Rennende um den Sieg

 

DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Ergebnis - 1. Rennen, Hockenheim
01. Marco Wittmann (GER), BMW, 34 Runden in 1:03.30,158 Std.
02. Mike Rockenfeller (GER), Audi, +13,727 Sek.
03. Robin Frijns (NED), Audi, +34,681 Sek.
04. Timo Glock (GER), BMW, +37,407 Sek.
05. Loïc Duval (FRA), Audi, +1.03,383 Min.
06. Sheldon van der Linde (ZAF), BMW, +1:05,453 Min.
07. Bruno Spengler (CAN), BMW, +1:13,886 Min.
08. Nico Müller (SUI), Audi, +1:29,780 Min.
09. Daniel Juncadella (ESP), Aston Martin, +1:30,322 Min.
10. Pietro Fittipaldi (BRA), Audi, +1:31,873 Min.

Doppelpodium für den neuen Audi RS 5 DTM

Audi ist auf dem Hockenheimring mit einem Doppelpodium in die neue Turbo-Ära der DTM gestartet. Bei Regen und Kälte belegten Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) und Robin Frijns (Audi Sport Team Abt Sportsline) die Plätze zwei und drei. Der große Pechvogel beim ersten Renneinsatz des neuen Audi RS 5 DTM war René Rast (Audi Sport Team Rosberg).

#99

Vom vierten Startplatz kämpfte sich der DTM-Champion des Jahres 2017 bei den nasskalten Bedingungen auf Platz zwei nach vorn und machte anschließend Jagd auf den Führenden Marco Wittmann im BMW. Der Audi-Pilot schien gute Karten zu haben, seinen siebten DTM-Sieg in Folge zu feiern, als er sechs Runden vor Schluss mit einem Defekt am Antriebsstrang seines Audi RS 5 DTM ausrollte.

"Das war natürlich extrem schade", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "René hat um den Sieg gekämpft und Marco (Wittmann) ordentlich unter Druck gesetzt. Wir müssen damit leben und werden morgen neu angreifen. Heute war es ein Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen vom Anfang bis zum Ende. Wir haben mit Mike und Robin zwei Fahrer auf das Podium gebracht, dazu Loïc (Duval) auf Platz fünf. Das ist insgesamt ein gutes Ergebnis."

Mike Rockenfeller startete mit seinem Audi RS 5 DTM neben Marco Wittmann aus der ersten Reihe, nachdem er die Pole-Position nur um 66 Tausendstelsekunden verpasst hatte. Im Rennen haderte er mit seinem ersten Reifensatz. "Anders als im Qualifying hatte ich kaum Grip", sagte Rockenfeller. "Woran das lag, weiß ich nicht. Mit dem zweiten Reifensatz war wieder alles okay, aber zu diesem Zeitpunkt war der Sieg schon verloren. Es war trotzdem ein guter Saisonstart. Es ist schön, auf dem Podium zu stehen, und ich freue mich über gute Punkte."

#4

Robin Frijns gelang mit seinem Audi RS 5 DTM ein Blitzstart, mit dem er sich vom fünften auf den zweiten Platz verbesserte, dann aber hinter Rast und Rockenfeller zurückfiel. "Die Bedingungen waren speziell am Anfang wirklich extrem", sagte Frijns. "Umso mehr freue ich mich über das Podium."

Loïc Duval und Nico Müller holten mit den Plätzen fünf und acht ebenfalls Punkte für Audi. Jamie Green musste sich nach einem Kupplungsproblem mit Rang zwölf begnügen.

Das Kundenteam WRT Team Audi Sport holte beim ersten Einsatz in der DTM gleich einen Punkt: Pietro Fittipaldi beendete sein DTM-Debüt auf Platz zehn.



DTM
1.5.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Das Wichtigste in Kürze
  • Neuling Aston Martin tritt ab Saisonstart mit vier Autos an
  • Berger: "Extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn hat"
  • SAT.1 berichtet live, Highlights bei SPORT1

DTM startet in Hockenheim mit Turbo-Power in eine neue Ära

Die DTM macht Druck: Mit Turbo-Power und einer neuen Automobilmarke bricht die Rennserie am Wochenende in Hockenheim (3.-5. Mai) in eine neue Ära auf. Die 33. Saison der Tourenwagen-Serie steht im Zeichen der neuen Vierzylinder-Turbomotoren, des Einstiegs von Aston Martin und des ersten Kundenteams seit Jahren, der Rückkehr der Traditionstrecke Zolder in den DTM-Kalender sowie gleich fünf hoffnungsvollen Rookies.

"Endlich steht wieder der Sport im Vordergrund", freut sich Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, nach einer intensiven Vorbereitszeit auf das erste von neun DTM-Wochenenden 2019. "Angesichts des neuen Reglements ist es extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn haben wird."

Eine bemerkenswerte Leistung hat Neuling Aston Martin bereits vor dem Saisonstart hingelegt. R-Motorsport, das Schweizer Unternehmen, das unter exklusiver Lizenz des britischen Luxus-Sportwagenbauers mit dem Aston Martin Vantage DTM Neuland betritt, wird bereits in Hockenheim mit vier Autos antreten. Dies war bis zuletzt offen. Dank eines wahren Kraftakts beim Aufbau der Fahrzeuge können die erfahrenen Paul Di Resta (GBR) und Daniel Juncadella (ESP) sowie die Neulinge Ferdinand von Habsburg (AUT) und Jake Dennis (GBR) allesamt im badischen Motodrom antreten.

Fünf Youngster geben ihr DTM-Debüt

Damit kommt es in Hockenheim zum Debüt von gleich fünf DTM-Neulingen. Neben von Habsburg und Dennis kämpfen die Südafrikaner Sheldon van der Linde (BMW) und Jonathan Aberdein sowie Pietro Fittipaldi (beide Audi) erstmals um DTM-Punkte. Der Brasilianer Fittipaldi, Testfahrer beim Formel-1-Team Haas, ist Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi.

Mit Aberdein und Fittipaldi bildet das neue Audi-Kundenteam WRT ein vielversprechendes Juniorteam. In den sechs Audi-Werkswagen sitzen altbewährte Kräfte: die früheren Champions René Rast und Mike Rockenfeller (beide GER) sowie Nico Müller (SUI), Loïc Duval (FRA), Robin Frijns (NED) und Jamie Green (GBR). Ein starkes Sextett kann auch BMW vorweisen: Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock, der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (beide GER), Ex-Meister Bruno Spengler (CAN), Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE) und van der Linde.

Neu im Kalender: Zolder, Assen - und Fuji als Zugabe

Der DTM-Kalender weist gegenüber 2018 zwei neue Rennstrecken auf: Zolder und Assen. 'Back to the roots' heißt es Ende Mai im belgische Zolder, wo 1984 das erste Rennen der DTM-Historie ausgetragen wurde. Die Geburtsstätte der DTM zählte in den 80er- und 90er- Jahren zum Inventar der DTM. Zum ersten Mal gastiert die DTM im niederländische Assen. Die anspruchsvolle Rennstrecke ist seit Jahren fester Bestandteil des MotoGP-Kalenders.

Im November erhalten Race-Fans eine Zugabe der besonderen Art. Auf dem Fuji Speedway tragen DTM und die japanische SUPER-GT-Serie ein gemeinsames Non-Championship-Event aus. Bereits beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim werden SUPER-GT-Fahrzeuge außerhalb der Wertung im DTM-Rennen teilnehmen. 2019 stellt den vorläufigen Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen DTM und SUPER GT dar. Die Autos beider Serien basieren auf dem gemeinsam erarbeiteten 'CLASS 1'-Reglement. In Hockenheim inszenieren Aston Martin, Audi, BMW, Honda, Lexus und Nissan ein historisches Gipfeltreffen.

Die neue W Series: fester Bestandteil des Rahmenprogramms

Ein erstarktes Rahmenprogramm hat die DTM 2019 aufzubieten. An den ersten sechs Rennwochenenden der Saison trägt die neue W Series, in der ausschließlich junge Frauen antreten und gefördert werden, ihre Rennen aus. Ebenfalls sechs Mal sind die beliebten Porsche Markenpokale aus Deutschland, Benelux und Frankreich. Die Tourenwagen Classics sind bei fünf DTM-Veranstaltungen zu Gast. Dazu kommen weitere Rahmenrennen.

Abseits der Rennstrecke hat die DTM auch 2019 viel zu bieten. Fans erwartet im Fan-Village ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Fahrerauftritten auf der Fanbühne, Autogrammstunden und Food-Trucks. Bei Pit-View und Pit-Walk lassen sich die DTM-Teams bei der Arbeit aus nächster Nähe über die Schulter schauen. Der Zugang zum Fahrerlager ist erstmals in allen Ticketkategorien im Eintrittspreis inklusive (solange der Vorrat reicht). Highlight des Unterhaltungsprogramms bildet ein Konzert am Samstagabend. An jedem Rennwochenende wird es ein Konzert im Fan-Village geben. Der Zutritt ist für alle Ticketinhaber frei. Den Anfang macht in Hockenheim DJ Antoine.

SAT.1 und SPORT1 berichten von der DTM

SAT.1 geht in die zweite Saison als exklusiver Live-TV-Partner der DTM in Deutschland. An jedem Rennsamstag und -sonntag starten die Live-Übertragungen um 13:00 Uhr (Brands Hatch 14:00 Uhr). Die Moderatoren Andrea Kaiser und Matthias Killing, die beiden früheren DTM-Fahrer Timo Scheider und Martin Tomczyk sowie Kommentator Edgar Mielke sind auch 2019 vor Ort für ran racing im Einsatz. SPORT1 berichtet von beiden Läufen eines Rennwochenendes jeweils sonntags in halbstündigen Zusammenfassungen. Zum Saisonauftakt in Hockenheim am kommenden Wochenende gibt es die Höhepunkte der beiden Rennen am Sonntag, 5. Mai, ab 22:00 Uhr zu sehen.

Weltweit können die DTM-Fans die Rennen live im TV oder im Livestream auf DTM.com verfolgen. Exklusive TV-Partner hat die DTM unter anderem in den USA (CBS Sports Network), Großbritannien (Premiere Sports), Spanien (Moviestar+), Italien (DAZN), Japan (J-Sports), Österreich (ORF) und den Niederlanden (Ziggo Sport).



R-Motorsport
29.4.2018

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R- Motorsport


 

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Aston Martin/R-Motorsport ist bereit für Hockenheim und die DTM

Die DTM ist eine der weltweit bekanntesten internationalen Meisterschaften im Tourenwagen- und GT-Segment. Die Rennserie bietet erstklassigen, spannenden Sport auf einem Top-Niveau. Die DTM bietet den Besuchern viele Attraktionen rund um die Action auf der Rennstrecke und hohen Unterhaltungswert mit großer Fan-Nähe. R-Motorsport tritt 2019 mit vier DTM Aston Martin Vantage gegen Premium-Hersteller wie Audi und BMW an.

PAUL DI RESTA   (Geburtsdatum:16.04.1986 | Familienstand: Verheiratet mit Laura, zwei Söhne)
Paul Di Resta bringt die Erfahrung aus neun Jahren DTM mit zu R-Motorsport. Bis 2017 feierte er elf Siege, neun Pole-Positions und 37 Podestplätze. Zu den grössten Erfolgen des Routiniers zählt der Titelgewinn 2010. Auch in der Formel 1 stellte Di Resta sein Können bereits unter Beweis. In der Königsklasse trat der Schotte von 2011 bis 2013 an.

DANIEL JUNCADELLA   (Geburtsdatum: 07.05.1991 | Familienstand: Ledig)
Mit Daniel Juncadella konnte R-Motorsport ein echtes Multitalent für den DTM-Einstieg verpflichten. Der Spanier gehörte in der Formel 3 bereits zu den schnellsten Piloten und trumpfte anschliessend in der DTM auf. Auch in GT-Meisterschaften, wie der Blancpain GT Series, stellte er sein Können eindrucksvoll unter Beweis.

JAKE DENNIS   (Geburtsdatum:16.06.1985 | Familienstand: Ledig)
Jake Dennis ist fester Bestandteil von R-Motorsport. Nachdem der Brite 2018 in der Blancpain GT Series erfolgreich an den Start ging, steht für ihn 2019 eine neue Herausforderung bevor. Erstmals geht der GT-Profi in der DTM an den Start, in der er einen Aston Martin Vantage DTM pilotiert.

FERDINAND HABSBURG   (Geburtsdatum: 21.06.1997 | Familienstand: Ledig)
Ferdinand Habsburg feiert gemeinsam mit R-Motorsport sein Debüt in der DTM. Der talentierte Österreicher begann seine Karriere im Kartsport und startete später unter anderem in der FIA F3 European Championship. Bei den Rolex 24 at Daytona 2018 sammelte Habsburg erste Erfahrung auf der Langstrecke.



Audi
29.4.2018

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Zeitplan

Am Freitag (3. Mai) gehen die neuen Class-1-Rennwagen der DTM von 13:10 bis 13:55 Uhr und von 16:30 bis 17:00 Uhr zum freien Training auf die Strecke. Das Qualifying am Samstag (4. Mai) beginnt um 10:30 Uhr, am Sonntag (5. Mai) um 10:45 Uhr. Beide Rennen am Samstag und am Sonntag starten jeweils um 13:30 Uhr.
SAT.1 überträgt an beiden Tagen jeweils ab 13 Uhr live. Tickets und Fan Packages für den Besuch vor Ort sind online unter www.audi.com/dtm erhältlich.

Stunde der Wahrheit für den neuen Audi RS 5 DTM

Diesem Augenblick fiebern die Fans und die Fahrer seit Monaten gleichermaßen entgegen: Am Samstag (4. Mai) um 13.30 Uhr beginnt auf dem Hockenheimring die neue Turbo-Ära der DTM.

Mit acht Fahrzeugen ist Audi zahlenmäßig die stärkste Marke im Starterfeld. Bei den abschließenden Testfahrten auf dem Lausitzring war der neue Audi RS 5 DTM mit seinem über 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor das schnellste Auto. Trotzdem wagt vor dem ersten Rennen der DTM 2019 niemand eine Prognose.
"Keiner weiß, wo er steht", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Ein erstes Indiz wird das Qualifying am Samstag liefern. Aber selbst dann werden wir noch nicht wissen, wer über die Renndistanz am besten ist. Es wird in der DTM im Rennen mehr denn je auf das Reifenmanagement und den Fahrer ankommen."

Die neuen Turbomotoren sind rund 100 PS stärker als die bisherigen V8-Sauger - eine deutliche Mehrbelastung für die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Reifen. Gleichzeitig wurde die Zahl der Reifensätze pro Auto und Rennwochenende von acht auf sieben reduziert. Für die beiden Qualifyings und die beiden Rennen stehen sogar nur fünf Reifensätze zur Verfügung.
Es sind nicht die einzigen Neuerungen in der DTM 2019. Mittels 'Push-to-Pass'-System lassen sich im Rennen für Überholversuche kurzzeitig rund 30 zusätzliche PS abrufen. Gewöhnen müssen sich die Fahrer auch an die veränderte Aerodynamik der Class-1-Rennwagen, deren auffälligstes Merkmal ein wesentlich breiterer Heckflügel ist. Mit den neuen Turbomotoren deutlich schwieriger wird der stehende Start, zumal die Feststellbremse verbannt wurde und es nicht mehr so einfach ist, den idealen Punkt zum Vorspannen der Kupplung zu finden.

"Das erste Rennen der Saison ist immer etwas Besonderes", sagt Mike Rockenfeller, seit 2007 Audi-Fahrer in der DTM. "Mit den Turbomotoren und den vielen anderen neuen Dingen, die wir im Auto haben, wird es in diesem Jahr noch aufregender. Ich freue mich richtig darauf."
Für den Routinier ist der 4,574 Kilometer lange Kurs die beste DTM-Strecke im Kalender: "Es ist kein Zufall, dass wir in Hockenheim in den vergangenen Jahren die spannendsten DTM-Rennen erlebt haben. Das Streckenlayout ist perfekt für Überholmanöver. Ein absolutes Highlight war für mich das Sonntagsrennen beim Auftakt im vergangenen Jahr, als ich aus dem Mittelfeld nach vorn gefahren bin. Die Duelle waren einfach toll."
Mit der langgezogenen Parabolika und der daran anschließenden Spitzkehre bietet der Hockenheimring eine der spektakulärsten Passagen der gesamten DTM-Saison. Mit DRS wird dort eine Höchstgeschwindigkeit von rund 280 km/h erwartet. Die darauffolgende Rechtskurve wird mit weniger als 60 km/h durchfahren. "Da musst du das Auto fast zum Stillstand herunterbremsen", sagt Rockenfeller. "Das ist an sich schon trickreich und aufgrund der großen Auslaufzonen geht dort jeder volles Risiko."

Die größte Herausforderung ist für Rockenfeller die erste Kurve nach Start und Ziel, die mit rund 190 km/h durchfahren wird. "Speziell im Qualifying muss dort alles passen, sonst verliert man schnell zwei, drei Zehntelsekunden", sagt der Audi-Pilot.

Das erste der beiden DTM-Rennen auf dem Hockenheimring ist das 300. mit Audi-Beteiligung seit Gründung der Serie im Jahr 1984. Mit dem WRT Team Audi Sport startet erstmals seit 2009 wieder ein Audi-Kundenteam in der DTM. Die beiden WRT-Youngster Jonathan Aberdein (21) und Pietro Fittipaldi (22) bilden die jüngste Fahrerpaarung. Unverändert ist der Fahrerkader bei den Werksteams: Für das Audi Sport Team Abt Sportsline starten Robin Frijns und Nico Müller, für das Audi Sport Team Phoenix Mike Rockenfeller und Loïc Duval, für das Audi Sport Team Rosberg Jamie Green und René Rast, der in der DTM seit sechs Rennen ungeschlagen ist.

Ihre Premiere bei der DTM feiert an diesem Wochenende auch die Audi Thrill Zone. Der neue Treffpunkt im DTM Fan Village bietet virtuelle Rennen, Make-up- und Hairstylisten speziell für weibliche Besucher, einen Graffiti-Künstler, Autogrammstunden, Interviews und viele andere Fanaktionen.



BMW
29.4.2018

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Vorhang auf für die neue Turbo-Ära: BMW Motorsport startet in Hockenheim in die DTM-Saison 2019

Das Warten hat endlich ein Ende: Am kommenden Wochenende feiert der nach Class-1-Reglement modifizierte BMW M4 DTM mit BMW Turbo-Power seine Rennpremiere. Vom 3. bis 5. Mai findet auf dem Hockenheimring (GER) der Auftakt der DTM-Saison 2019 statt. Eingesetzt werden die sechs BMW M4 DTM wieder vom BMW Team RBM und dem BMW Team RMG.

Im DTM-Fahrerkader von BMW finden sich 2019 fünf vertraute Gesichter und ein Neuzugang. Timo Glock (GER), Bruno Spengler (CAN) und Marco Wittmann (GER) treten für das BMW Team RMG an. Im BMW Team RBM gehen Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE) sowie Rookie Sheldon van der Linde (RSA) an den Start.

Angetrieben wird der 2019er BMW M4 DTM vom vollkommen neu entwickelten, über 600 PS starken Zweiliter-R4-Turbo-Motor mit der Typenbezeichnung P48. Die Umstellung auf Turbo-Aggregate ist eine von zahlreichen Neuerungen in der DTM. Auch die Aerodynamik wurde geändert, das Fahrzeuggewicht wurde reduziert. Zudem wurde das Push-to-Pass-System eingeführt, mit dem die Fahrer für Überholmanöver kurzfristig mehr Leistung abrufen können.

Stimmen vor dem DTM-Auftakt in Hockenheim

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Der Saisonstart in Hockenheim ist immer ein Highlight, aber in diesem Jahr sind wir besonders gespannt. Wir starten mit der DTM in eine neue Ära. Mit dem neuen Turbomotor im BMW M4 DTM knüpfen wir an die Erfolgsgeschichte von 50 Jahren BMW Turbo-Power im Motorsport an. Wir haben bereits in der Vergangenheit packende und aufregende Rennen erlebt, aber mit den Neuerungen für die Saison 2019 schaltet die DTM in Sachen Spannung noch einen Gang höher. Gleichzeitig freuen wir uns, in Aston Martin einen großartigen neuen Hersteller und Mitbewerber zu haben. Es wird sehr interessant, wie sich das Kräfteverhältnis in Hockenheim gestaltet. Denn mit dem Reglement wurden die Karten für 2019 völlig neu gemischt, und am ersten Rennwochenende kommen sie auf den Tisch. Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Die Fans können sich auf spektakuläre Rennen mit viel Action freuen - in denen wir im Kampf um die oberste Stufe des Treppchens ein deutliches Wort mitsprechen möchten."

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG): "Nach sechs Monaten Winterpause mit einer sehr anstrengenden Testsaison und vielen Neuerungen wie dem Turbo-Motor versuchen wir, in Hockenheim möglichst gut gewappnet aufzutreten. Es ist immer spannend, mit einem neuen Auto wie dem BMW M4 DTM nach der Entwicklungszeit ins erste Rennwochenende zu gehen. Wir haben im Team recht wenig Veränderungen und treten mit einer gut eingespielten Truppe an. Neu ist fahrerseitig Bruno Spengler, und wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm. Als Team wollen wir unsere neuen Autos gut auf die ersten Rennen der Saison vorbereiten. Wir werden hart dafür arbeiten, um gut aufgestellt zu sein, wenn es endlich wieder losgeht."

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG): "Die Vorfreude und die Aufregung sind riesig, denn in der DTM beginnt eine neue Ära. Ich glaube, es weiß keiner, wo jeder steht. Das ist noch ein bisschen ein Fragezeichen, und in Hockenheim werden wir eine Antwort bekommen. Deshalb ist die Spannung schon sehr groß. Und natürlich freue ich mich schon auf die Fans und die Stimmung beim Auftakt in Hockenheim. Es ist einfach großartig, dort Rennen zu fahren. Ich kann es kaum erwarten und bin sehr motiviert."

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG): "Nach der langen Winterpause freue ich mich darauf, dass es nun wieder losgeht und dass wir endlich auch wieder die Fans an der Rennstrecke sehen können. Hockenheim wird mit Sicherheit wie immer genial. Und vor allem jetzt mit dieser neuen Ära, den neuen Motoren und dem neuen dritten Hersteller Aston Martin glaube ich, dass wir uns auf einen spannenden Saisonstart freuen können. Dort werden wir auch sehen, wie das Kräfteverhältnis tatsächlich aussieht. Beim Test auf dem Lausitzring hat man die Karten noch nicht so richtig lesen können, und letzten Endes wird erst beim Qualifying in Hockenheim alles aufgedeckt. Dann werden wir auch sehen, wo wir stehen."

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR): "Ich freue mich darauf, wenn es wieder losgeht. Das erste Rennen ist immer ein Highlight, und ganz besonders ist das in Hockenheim der Fall. Dort bekommen wir endlich etwas Klarheit, wo wir stehen, denn das konnte man bisher nicht herauslesen. Ich bin schon sehr gespannt, wie das erste Wochenende für uns laufen wird."

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM): "Wir standen vor einer großen Herausforderung - das neue Auto und der neue Motor. Der Winter war voll mit intensiver Entwicklungsarbeit, die bei einem so hochmodernen Rennwagen wie unserem immer anspruchsvoll ist. Wir gehen zuversichtlich nach Hockenheim. Wir möchten dort mit allen drei Fahrern konkurrenzfähig sein. Und unser Ziel ist es, fehlerfrei zu bleiben - das ist sehr wichtig, denn die Zuverlässigkeit spielt auch eine wichtige Rolle. Wir möchten mit allen drei Fahrern beide Rennen beenden, sichere Rennen haben und sehen, wo wir mit unserem Gesamtpaket stehen - als Team, mit dem Auto, als Hersteller, und das in Kombination mit den Fahrern. Wir werden alles geben, um das Maximum herauszuholen. Aber es ist schwierig, Prognosen zu machen. Also legen wir los und sehen, wie es läuft."

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR): "Die Vorfreude darauf, endlich wieder DTM-Rennen zu fahren, ist riesengroß. Das Gefühl, das bei mir durch den Körper geht, wenn ich auf dem DTM-Grid stehe, kurz bevor die Ampeln ausgehen, habe ich sonst nirgends. Das ist wirklich höchstspannend. Jetzt geht es endlich los. Nach der Vorbereitung möchte ich nun einfach nur noch Rennen fahren."

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM): "Hockenheim wird richtig cool. Für mich ist das natürlich ein großes Wochenende. Es ist mein DTM-Debüt, also kommt viel Neues auf mich zu, auch abseits des eigentlichen Rennfahrens. Es wird interessant, das alles kennenzulernen. Was das Fahren angeht, kann ich es kaum erwarten, in Hockenheim in der Startaufstellung zu stehen. Wir haben - wie üblich - recht hohe Erwartungen, aber warten wir es ab, wo wir am Ende stehen. Wir müssen auch realistisch sein. Es ist meine erste Saison in der DTM, also muss ich noch viel lernen, auch von meinen Teamkollegen. Doch bisher läuft alles sehr gut."

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM): "Die Spannung und Vorfreude sind riesengroß. Ich denke, das ist bei jedem so, aber vor allem für uns Fahrer ist es etwas Besonderes, in einem Rennwagen mit einem vollkommen neuen Motor unter der Haube zu sitzen. Die Rennen werden sehr interessant und unterhaltsam. Zudem haben wir jetzt auch das Push-to-Pass-System, das noch für zusätzliche Action sorgt. Im vergangenen Jahr war das erste Rennwochenende wirklich cool und aufregend, und ich denke, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird. Deshalb kann ich es kaum erwarten, nach Hockenheim zu kommen. Ich bin sicher, dass wir großartige Rennen erleben werden."



BMW
25.4.2018

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Zahlen, Daten und Fakten zum neuen BMW P48 Motor
  • Typ: P48, R4-Turbomotor mit Direkteinspritzung
  • Hubraum: 1.999 ccm
  • Gewicht: 85 kg (Basisgewicht laut Reglement)
  • Bohrung: zwischen 86 und 90 mm
  • Drehzahl: max. 9.500 U/min
  • Leistung: über 600 PS
  • Laufzeit: über 6.000 km (pro Saison)
  • Kraftstoffmengenbegrenzer: reglementbedingt 95 kg/h, während Push-to-Pass-Funktion 100 kg/h
Motortechnik
  • Zylinderblock und Zylinderkopf in Aluminium-Guss aus der BMW Gießerei Landshut
  • Kurbelwelle in Stahl
  • Vier Ventile je Zylinder, über Schlepphebel betätigt
  • Nockenwellen in Stahl, über Zahnräder angetrieben
  • Hochdruckdirekteinspritzung, wie bei BMW Serienmotoren mit 350 bar
  • Trockensumpfsystem


 

Der P48 Motor:

Die Turbo-Pioniere kehren zu ihren Wurzeln zurück: Der neue BMW DTM-Motor im Vergleich mit seinem Ur-Vater von 1969

BMW Turbo-Power im Motorsport ist eine Erfolgsgeschichte - und das seit 50 Jahren. 1969 sicherte sich BMW mit Dieter Quester (AUT) im BMW 2002 TI den Titel in der Tourenwagen-Europameisterschaft, leistete Pionierarbeit und schrieb damit schon damals Geschichte. Für den nötigen Vortrieb sorgte damals der erste BMW Turbo im Rennsport mit der Typenbezeichnung M121. Nach vielen weiteren BMW Turbo-Motoren wird beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim (GER) Anfang Mai ein halbes Jahrhundert später der komplett neu entwickelte BMW P48 Motor im BMW M4 DTM nach Class-1-Reglement seine Premiere feiern. Die Zeiten haben sich geändert, die herausragenden Eigenschaften des Motors sind geblieben.

So haben die beiden Hochleistungsaggregate trotz der 50 Jahre, die zwischen ihnen liegen, einige Gemeinsamkeiten: Beides sind Vierzylinder-Reihenmotoren mit zwei Litern Hubraum und einem Turbolader. Sowohl beim BMW M121 als auch beim P48 müssen die empfindlichen Bauteile des Motors mit einem Hitzeschild vor der Abwärme des Turboladers geschützt werden. Eine mechanische Einspritzpumpe ist jeweils für die Versorgung des Motors mit Kraftstoff verantwortlich.

Mehr als doppelt so viel Leistung bei deutlich niedrigerem Verbrauch und signifikant erhöhter Laufzeit.
Kaum mehr miteinander zu vergleichen sind jedoch die jeweiligen Werte für den Druck, mit dem die Verbrennungsluft dem Motor zugeführt wird: Mit 0,98 bar Überdruck erreichten die Turbo-Rennmotoren der ersten Generation ca. 280 PS bei 6.500 U/min. Das Abgasgebläse war zwar theoretisch in der Lage, einen Ladedruck von 1,76 bar zu entwickeln, doch der Druck im Zylinder wäre so gewaltig gewesen, dass sich der Zylinderkopf angehoben hätte. Heute sind bei mehr als 600 PS Ladedrücke von bis zu 2,5 bar Überdruck möglich. Kurbelgehäuse und Zylinderkopf wurden in einem speziellen Sandgussverfahren in der BMW Gießerei in Landshut hergestellt.

Bauteile wie Zündverteiler, Lüfter, Nasssumpf-Ölwanne oder ein Überdruckventil sind mittlerweile aus dem Motor verschwunden. Ein direktes Ladeluftrohr, das ohne Kühlung die verdichtete Luft zum Motor führt, gibt es nicht mehr. Stattdessen verfügt der P48 über ein ausgeklügeltes Trockensumpf-System. Das zur Schmierung im Motor benötigte Öl wird ohne Ölpanschverluste sofort wieder abgesaugt. Bestandteil dieses Systems ist auch der Öltank, der direkt am Motor befestigt ist. Eine effiziente Ladeluftkühlung erlaubt ebenfalls die Steigerung von Leistung und Wirkungsgrad.

Nebenaggregate wie Starter und Generator sind nicht mehr am Motor, sondern am hinten liegenden Transaxle-Getriebe montiert. Am Luftsammler hat kohlefaserverstärkter Kunststoff die alte Schweiß-Guss-Konstruktion aus Aluminium ersetzt. Zudem wird die Drosselklappe elektrisch und nicht mehr über ein mechanisches Gasgestänge bewegt. Statt offener Zündkabel sind die elektrischen Leitungen beim P48 in einer ebenfalls aus Karbon gefertigten Kabelkanalhaube geschützt geführt.

Einer der effizientesten BMW Rennmotoren aller Zeiten.
Zu den Schlüsselthemen rund um den P48 zählt sein ausgesprochen guter Verbrauch. Da der erlaubte Benzinfluss durch das Reglement begrenzt ist, bedeutet jede Kraftstoffeinsparung ein Mehr an Leistung und wurde detailliert verfolgt. Im Vergleich zu seinem auch schon sehr effizienten Vorgänger konnte der Motor so um fast 10 Prozent effizienter werden, im Vergleich zum M121 von 1969 sogar um mehr als 50 Prozent. Dazu trug die von den BMW Serienmotoren bekannte Hochdruck-Direkteinspritzung genauso bei wie eine in vielen Simulationen und Versuchen erprobte Gemisch-Aufbereitung und Verbrennung, die einen Betrieb im sogenannten 'Magerbetrieb' erlaubt.

Eine konsequente Minimierung der Reibungsverluste, wie z.B. durch das erwähnte Ölsystem, und der Einsatz von hochwärmebeständigen Komponenten, die keine Kühlung durch Kraftstoff benötigen, machen den P48 zu einem der effizientesten BMW Rennmotoren aller Zeiten.

BMW Turbo-Motoren als Garanten für maximale Sportlichkeit.
Dennoch braucht sich auch der Ur-Turbo von 1969 in Sachen Performance in keiner Weise zu verstecken: Da die Entwickler beim BMW 2002 TI den Hubraum nicht vergrößern durften, musste die Leistung anders gesteigert werden. Der Motor saugte sein Gemisch nicht mehr selber an, sondern es wurde ihm eingeblasen. Dazu diente der Abgasturbolader. So wurde der BMW 2002 TI zu einem echten Sportler mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. 1973 folgte mit dem BMW 2002 turbo dann das erste in Serie hergestellte deutsche Auto mit Abgasturbolader.

Nun wird in der DTM das nächste Kapitel der Turbo-Geschichte von BMW im Motorsport aufgeschlagen. Mit dem Class-1-Reglement beginnt vor allem technisch eine neue Ära. Die bisherigen V8-Aggregate werden durch leistungsstärkere Vier-Zylinder-Turbomotoren abgelöst. Der Sound der neuen Turbos ist großartig, die Leistung überzeugend. Seine brillanteste Eigenschaft ist aber die Effizienz. Der Rumpfmotor der neuen Turbo-Aggregate wiegt mit 85 Kilogramm beinahe nur die Hälfte des Vorgängers. Das Leichtgewicht beeindruckt im Vergleich zu den bisher verwendeten DTM-Motoren mit starken Zahlen: Hälfte des Hubraums, höhere Leistung, niedrigerer Verbrauch.

Trotz der signifikanten Leistungssteigerung um ca. 100 PS ist das Aggregat auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ausgelegt und hält rund 6.000 Kilometer. Pro Fahrzeug dürfen in der Saison 1,5 Motoren eingesetzt werden. Mit dem 'Push-to-Pass'-System können 2019 für eine Dauer von fünf Sekunden zusätzliche 5 kg/h Kraftstoff (entspr. 6,9 g) bereitgestellt werden, was eine Leistungserhöhung von etwa 30 PS zur Folge hat.

Der Turbolader des P48 drückt 400 Liter Luft pro Sekunde in den Motor - 3.500 Mal so viel, wie ein Mensch atmet. Die Kolben beschleunigen von null auf 100 km/h in weniger als einer Tausendstelsekunde - 1.200 Mal schneller als eine Mondrakete. Die Wasserpumpe setzt in einer Stunde zirka 18.000 Liter um. Eine Badewanne würde sich so in zirka 20 Sekunden füllen. Für die finale Baugruppe des Motors, der aus etwa 2.000 Einzelteilen besteht, wurden 1.005 Zeichnungen angefertigt. Aneinandergelegt bedecken sie den Boden einer 250 Quadratmeter großen Wohnung.

Mit dem BMW P48 und dem Class-1-Reglement bricht im Tourenwagensport eine neue Ära an. Genauso wie sein Ur-Ahn aus dem Jahr 1969. Der Turbo zündet - heute wie vor 50 Jahren.



BMW
23.4.2018

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=== Die DTM-Fahrer 2019 ===

Audi:
Loic Duval
Robin Frinjs
Jamie Green
Nico Müller
Rene Rast
Mike Rockenfeller

WRT-Audi:
Jonathan Aberdein
Pietro Fittipaldi

BMW:
Philipp Eng
Joel Eriksson
Timo Glock
Sheldon van der Linde
Bruno Spengler
Marco Wittmann

Aston Martin / R-Motorsport:
Jake Dennis
Ferdinand Habsburg
Daniel Juncadella
Paul Di Resta

Shell auch 2019 als Premium Technology Partner am Start --- Rookie Sheldon van der Linde am Steuer des Shell BMW M4 DTM

Auch 2019 ist Shell als Premium Technology Partner von BMW M Motorsport in der DTM an Bord. Das Logo Shell Helix Ultra wird in dieser Saison wieder prominent auf allen sechs BMW Rennwagen vertreten sein. Zudem steht erneut ein Fahrzeug im markanten rot-weißen Shell-Design in der Startaufstellung. An dessen Steuer nimmt ein talentierter Neuling im DTM-Fahreraufgebot von BMW Platz: Sheldon van der Linde (RSA) geht im Shell BMW M4 DTM in sein erstes DTM-Jahr. Seit 2015 ist Shell der einzige von der BMW AG weltweit empfohlene Motorenöl-Hersteller für original BMW Motorenöle im Aftersales Geschäft. Die erfolgreiche Partnerschaft beschränkt sich nicht allein auf die Tourenwagenserie. Auch in der FIA World Endurance Championship (WEC) sowie der IMSA WeatherTech SportsCar Championship und beim legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (GER) kämpfen die BMW Teams mit Shell Helix Ultra und Pennzoil Platinum Motorenölen um Siege.

"BMW Motorsport und Shell sind starke Partner und haben in den vergangenen Jahren auf der Rennstrecke große Erfolge gefeiert", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Daher freue ich mich, dass unsere Partnerschaft in die nächste Runde geht. Ich bin sicher, dass unser DTM-Neuling Sheldon van der Linde am Steuer des Shell BMW M4 DTM für die eine oder andere Überraschung gut sein wird." Beim Saisonstart am 4. Mai wird van der Linde 19 Jahre alt sein. Schon sein Großvater fuhr als erfolgreicher Tourenwagen-Pilot zahlreiche Titel in Südafrika ein, sein Vater feierte unter anderem in BMW Tourenwagen Erfolge in der Heimat, aber auch in Europa. "Es ist fantastisch und eine Ehre für mich, in meinem Rookie-Jahr die Farben von Shell vertreten zu dürfen", sagte van der Linde. "Shell ist ein langjähriger Partner von BMW M Motorsport. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der Zukunft gemeinsam viele großartige Erfolge feiern können. Die anstehende Aufgabe wird es sein, meinen Shell BMW M4 DTM so schnell zu machen wie er aussieht. Ich zähle schon jetzt die Tage, bis zu meinem ersten DTM-Rennen im Mai."

Über Royal Dutch Shell plc:
Die Royal Dutch Shell plc mit Sitz in England und Wales hat ihre Hauptniederlassung in Den Haag und ist an den Börsen von London, Amsterdam und New York notiert. Shell Unternehmen sind in mehr als 70 Ländern und Territorien auf den Gebieten Erschließung und Förderung von Öl und Gas, Herstellung und Vermarktung von LNG (Liquified Natural Gas) und GTL (Gas-to-Liquids), Herstellung, Vermarktung und Lieferung von Ölerzeugnissen und Chemikalien sowie bei Projekten im Bereich erneuerbare Energie tätig.



WRT / H.J. Hilger
18.4.2018

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=== Die DTM-Fahrer 2019 ===

Audi:
Loic Duval
Robin Frinjs
Jamie Green
Nico Müller
Rene Rast
Mike Rockenfeller

WRT-Audi:
Jonathan Aberdein
Pietro Fittipaldi

BMW:
Philipp Eng
Joel Eriksson
Timo Glock
Sheldon van der Linde
Bruno Spengler
Marco Wittmann

Aston Martin / R-Motorsport:
Jake Dennis
Ferdinand Habsburg
Daniel Juncadella
Paul Di Resta

Wird er mit diesem Audi RS 5 DTM fahren?

Im Moment laufen ja die Testtage der DTM auf dem Lausitzring und das WRT-Racingteam lässt dort Pietro Fittipaldi den WRT-Audi testen. Allerdings wird Fittipaldi auch beobachtet, ob er der geeignete Fahrer für das DTM-Auto ist.

Das WRT Team Audi Sport hat heute Pietro Fittipaldi als einen seiner DTM-Piloten für 2019 angekündigt. Neben dem Südafrikaner Jonathan Aberdein steht der Brasilianer im Fahrerfeld, mit dem die belgische Mannschaft, die für ihre vielen Erfolge im GT- und TCR-Rennsport bekannt ist, ihr Debüt in der DTM geben wird.

Pietro Fittipaldi (22) gehört zu einer renommierten Rennfamilie, hat sich aber auf beiden Seiten des Atlantiks einen Namen gemacht und brilliert am Steuer von Autos aller Art. Er war bereits 2011 ein NASCAR Wheelen Late Model Champion und gewann 2017 den F.Renault V8 3.5 Titel, der die Titel F.Renault 2.0 UK und MRF Challenge ergänzte. Im vergangenen Jahr fuhr er in Indycar, FIA WEC und Japan Super Formula. Im Jahr 2019 wurde er zum offiziellen Tester des Haas F1 Teams ernannt.

Fittipaldi kam diese Woche zum WRT Team Audi Sport beim DTM-Vorsaisonkollektivtest auf dem Lausitzring, wo er zum ersten Mal den Audi RS 5 DTM fuhr und mit seinem neuen Teamkollegen arbeitete.



BMW
17.4.2018

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DTM: BMW M1 Procar Revival auf den Norisring

40 Jahre nach dem Start der eigens für ihn initiierten Procar Serie zieht der BMW M1 einmal mehr die Motorsport-Fans in seinen Bann. Im Rahmen der DTM-Läufe auf dem Norisring (GER, 5.-7. Juli 2019) absolvieren gleich 14 Exemplare des nach dem damaligen Reglement der Gruppe 4 aufgebauten und anschließend von Formel-1-Piloten und internationalen Privatfahrern gesteuerten Rennfahrzeugs ein spektakuläres Comeback auf der Piste. Für das Procar Revival auf dem Nürnberger Stadtkurs konnte die BMW Group Classic zudem namhafte Piloten für eine Rückkehr ins Cockpit des BMW M1 begeistern.

Mit den ehemaligen Formel-1-Fahrern Jan Lammers (NED) und Marc Surer (SUI) gehen zwei Motorsport-Legenden an den Start, die bereits bei den ursprünglichen Procar Rennen vor vier Jahrzehnten zu den Publikumslieblingen gehörten. Mit dem historischen Motorsport im Rahmenprogramm der DTM erinnert die BMW Group Classic an das in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Rennstrecken-Debüt des BMW M1.
Der sowohl für den Renneinsatz als auch für eine Straßenzulassung konzipierte Mittelmotor-Sportwagen wurde im Herbst 1978 vorgestellt. Da Verzögerungen im Produktionsprozess eine termingerechte Homologation verhinderten, rief der damalige Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH, Jochen Neerpasch, gemeinsam mit den Formel-1-Managern Max Mosley und Bernie Ecclestone eine völlig neue Rennserie ins Leben.

Die insgesamt 19 in den Jahren 1979 und 1980 ausgetragenen Rennen der Procar Serie entwickelten sich zu einer idealen Bühne für den später auch in anderen internationalen Wettbewerben erfolgreichen BMW M1.



BMW
17.4.2018

Logo DTM


 

Logo BMW


 

Über CATL:
CATL gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Energiespeichersystemen. Das chinesische Unternehmen wurde 2011 in Ningde gegründet. CATL entwickelt und vertreibt für Kunden in aller Welt Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge und Elektrobusse sowie stationäre Energiespeichersysteme.


 

Joel Eriksson startet 2019 im CATL BMW M4 DTM

DTM: CATL wird neuer Premium Partner von BMW M Motorsport

Auch Joel Eriksson (SWE) wird sich beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim (GER) über einen neuen starken Partner an seiner Seite freuen können: Nachdem in ZF, Schaeffler und der BMW Bank bereits die BMW M Motorsport Premium Partner für die Fahrzeuge von Philipp Eng (AUT), Marco Wittmann (GER) und Bruno Spengler (CAN) bekannt gegeben wurden, steht nun die nächste Partnerschaft fest.

In diesem Jahr wird Joel Eriksson im CATL BMW M4 DTM mit der Nummer 47 in der DTM um Punkte und Siege kämpfen. Bislang war der Hersteller von Energiespeichersystemen als Official Partner im werksunterstützten Kundensport und in der FIA WEC eingebunden. "In CATL haben wir einen weiteren engagierten Premium Partner für die DTM gewonnen", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Es ist immer großartig, wenn sich eine Kooperation über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut werden kann. Dies war bei CATL in den vergangenen Saisons der Fall. Jetzt wollen wir gemeinsam auch in dieser neuen Form der Partnerschaft Erfolge feiern."

Matthias Zentgraf, Europapräsident CATL, meint: "CATL ist ein starker Partner für die Automobilindustrie. Ich freue mich daher besonders, dass wir die Botschaften von CATL ab dieser Saison mit Joel Eriksson auf die Strecke schicken können. Als neuer Premium Partner von BMW M Motorsport in der DTM wollen wir unsere Partnerschaft mit BMW vertiefen und gemeinsam Erfolge genießen." Eriksson ergänzt: "Ich freue mich, in dieser Saison mit CATL als Premium Partner in der DTM an den Start zu gehen. Es ist mein zweites Jahr in der DTM und für dieses habe ich mir jede Menge vorgenommen. Ich hoffe darauf, gemeinsam mit CATL so oft wie möglich um die vorderen Platzierungen fahren zu können und werde alles dafür geben."



Audi
16.4.2018

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Die Audi RS 5 der DTM 2019

Logo Audi
  • [# 4] Aral Ultimate Audi RS 5 DTM | (Audi Sport Team Abt Sportsline) | Robin Frijns (oben links)
  • [# 53] Hoffmann Group Audi RS 5 DTM | (Audi Sport Team Rosberg) | Jamie Green (oben mitte)
  • [# 28] MASCOT WORKWEAR Audi RS 5 DTM | (Audi Sport Team Phoenix) | Loïc Duval (oben rechts)
  • [# 51] Castrol EDGE Audi RS 5 DTM | (Audi Sport Team Abt Sportsline) | Nico Müller (unten links)
  • [# 33] Audi Sport RS 5 DTM | (Audi Sport Team Rosberg) | René Rast (unten mitte)
  • [# 99] Akrapovic Audi RS 5 DTM | (Audi Sport Team Phoenix) | Mike Rockenfeller (unten rechts)


DTM
12.4.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

 

Harald Grohs
Harald Grohs


 

Rückkehr an Geburtsstätte: Tourenwagen Classics starten bei DTM in Zolder

Eine Zeitreise der besonderen Art können Motorsport-Fans bei der DTM-Veranstaltung im belgischen Zolder (17.-19. Mai) erleben. Auf der Rennstrecke nahe der deutschen Grenze, im Jahr 1984 'Geburtsstätte' der Rennserie, werden die Tourenwagen Classics (TWC) im Rahmenprogramm der DTM auftreten. Prominenter Starter in der Rennserie für historische Tourenwagen: Harald Grohs, Gewinner des ersten DTM-Rennens der Geschichte.

Der Essener Grohs, der am 11. März 1984 in einem BMW 635 CSi als Erster die Zielflagge sah, wird in dieser Saison alle Rennen der Tourenwagen Classics bestreiten. "Ich freue mich riesig, in diesem Jahr an die Stätten meiner DTM-Erfolge zurückzukehren", sagt der 75-Jährige. Grohs wird die diesjährigen TWC-Rennen mit einem BMW M3 (E30) bestreiten, seinem DTM-Auto aus der Saison 1987.

Im Zuge einer Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der DTM-Dachorganisation ITR und dem Betreiber der Tourenwagen Classics rücken die historischen Tourenwagen neben Zolder auch beim Saisonfinale in Hockenheim (4.-6. Oktober) zusätzlich ins Rahmenprogramm der DTM. Auftritte bei den Veranstaltungen am Norisring (5.-7. Juli), Lausitzring (23.-25. August) und Nürburgring (13.-15. September) stehen bereits seit Langem fest.

Frühere DTM-Stars am Steuer echter Klassiker
Neben Grohs treten weitere ehemalige DTM-Stars im Mai in Zolder an, darunter Marc Hessel und Kris Nissen. Von besonderem Interesse für die belgischen Fans wird der Auftritt von Lokalmatador Eric van de Poele, DTM-Champion von 1987, sein. Erinnerungen an frühere DTM-Tage werden auch beim Blick auf die Fahrzeugliste wach: Unter den mehr als 20 historischen Renntourenwagen sind neben den Klassikern BMW 635 CSi und BMW M3 auch Ford Sierra Cosworth RS500 sowie Mercedes 190E 2.5-16 zu finden.
"Die Auftritte der Tourenwagen Classics bei unseren Veranstaltungen haben in den vergangenen beiden Jahren bei Fans und Medien für großen Zuspruch gesorgt", sagt Frederic Elsner, Director Business Unit Event bei der ITR. "Deshalb freuen wir uns, dass die historischen Tourenwagen nun bei fünf Events Teil des reichhaltigen Rahmenprogramms sind."

Die DTM-Termine 2019 (mit Rahmenprogramm)
VeranstaltungRahmenrennen und Show Act
3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)W Series, Porsche Carrera Cup Deutschland, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
Show Act (Samstag): DJ Antoine
17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)W Series, Porsche Carrera Cup Benelux, Belcar Endurance Championship, Tourenwagen Classics
Show Act (Samstag): Bob Sinclaire
7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)W Series, Porsche Carrera Cup France, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, TCR DSG Endurance Cup (Nachtrennen)
5.-7. Juli: Norisring (GER)W Series, Porsche Carrera Cup Deutschland, Tourenwagen Classics, BMW M1 Procar (Highspeed-Demorunden)
19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)W Series, Porsche Carrera Cup Benelux, Lotus Cup Europe, BOSS GP
Show Act (Samstag): Fedde Le Grand
10.-11. August: Brands Hatch (GBR)W Series, Lotus Cup Europe
23.-25. August: Lausitzring (GER)Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics, HAIGO ADAC Historic Cup
Show Act (Samstag): Mike Candys
13.-15. September: Nürburgring (GER)Porsche Carrera Cup Benelux, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics, Lotus Cup Europe
Show Act (Samstag): Moguai
4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Formula Renault Eurocup, Tourenwagen Classics


Audi
8.4.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Rot statt Schwarz: Loïc Duval im MASCOT WORKWEAR Audi RS 5 DTM

Audi hat seine Partnerschaft mit dem dänischen Familienunternehmen MASCOT® WORKWEAR erweitert, das Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe entwickelt. In der DTM 2019 wird erstmals ein MASCOT WORKWEAR Audi RS 5 DTM an den Start gehen, der von Loïc Duval pilotiert wird.

Der Franzose nimmt seine dritte DTM-Saison im Audi Sport Team Phoenix in Angriff und freut sich über das Design seines Class-1-Rennwagens. "Rot zählt zu meinen Lieblingsfarben", sagt der Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister. "Das passt gut zu meinem Helm, der einige rote Flächen hat. Rot ist zudem die absolute Lieblingsfarbe meines Sohnes Martin, der mich nun ganz sicher noch mehr unterstützen wird."

"Ich hoffe, ich kann in der DTM einen ähnlich großen Schritt machen wie von 2017 auf 2018 und an die gute Performance anknüpfen, die wir Ende der vergangenen Saison hatten", sagt Duval. Im Winter hat er intensiv mit seinem neuen Renningenieur Philipp Kluth gearbeitet, um sich perfekt auf die neue Saison vorzubereiten. "Er ist schon lange bei Phoenix und kennt sich gut aus in der DTM. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Turbomotoren und Aston Martin als neuen Gegner. Beides ist cool für die Serie."

Die Turbo-Ära der DTM beginnt am 4./5. Mai auf dem Hockenheimring. Tickets sind über www.audi.com/dtm erhältlich.



BMW
8.4.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Bruno Spengler startet auch 2019 im BMW Bank M4 DTM

Die BMW Bank, Premium Partner von BMW M Motorsport in der DTM, und Bruno Spengler (CAN) bleiben sich treu: Auch in der Saison 2019 wird der Kanadier im mattschwarzen BMW Bank M4 DTM an den Start gehen. Spengler, der in diesem Jahr für das BMW Team RMG antritt, kämpft somit auch in der achten Saison in Folge im von den Fans 'Black Beast' getauften Tourenwagen um Punkte.

Herzstück des Rennwagens ist, wie bei allen BMW DTM-Fahrzeugen, der neu entwickelte BMW P48 Zweiliter-Turbomotor. "Ich freue mich, auch in der Saison 2019 gemeinsam mit einem so tollen Partner wie der BMW Bank an den Start gehen zu dürfen", sagt Spengler. "Wir haben bereits in der Vergangenheit viele gemeinsame Erfolge gefeiert. Mein Fahrzeug, das 'Black Beast', ist inzwischen eine echte Institution in der DTM und bei den Fans sehr beliebt."

Begonnen hat die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Premium Partner BMW Bank bereits 2012, im Jahr des DTM-Comebacks von BMW, als sich der Kanadier im mattschwarzen BMW M3 DTM den Titel in der Fahrermeisterschaft sicherte. "Wir nutzen die Partnerschaft für unsere gesamte Kommunikation, insbesondere zur Kundenaktivierung im BMW Bank Drivers Club. Die DTM bildet für uns die emotionale Brücke zum Kunden", so Felix Hendrik Laabs, Leiter Marketing und Vertriebsservices der BMW Bank. Er ergänzt: "Und wie sich bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, kommt Motorsport bei unseren Kunden sehr gut an."

Spengler geht 2019 bereits in sein 15. DTM-Jahr. Bislang hat er 15 Siege und 49 Podiumsplatzierungen für sich verbucht. Wie schon in den Jahren zuvor absolviert er die Saison mit der Startnummer sieben.


Philipp Eng fährt 2019 im ZF BMW M4 DTM

BMW M Motorsport geht mit einem neuen Premium Partner in die kommende DTM-Saison. Beim Auftakt in Hockenheim (GER) am 4. Mai wird der BMW M4 DTM von Philipp Eng (AUT) im Design von ZF in der Startaufstellung stehen. Schon lange verbindet BMW M Motorsport eine enge Partnerschaft mit der ZF Friedrichshafen AG. Bisher war der Technologiekonzern als 'Official Partner of BMW M Motorsport' in der DTM am Start und lieferte maßgeschneiderte Rennkupplungen oder Stoßdämpfer für die Tourenwagenserie, die Formel E und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER). Nun folgt der nächste Schritt. "Wir freuen uns, die langjährige Zusammenarbeit mit ZF ab dieser Saison auf die nächste Stufe zu heben", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Damit knüpfen wir nicht nur an die bisherigen gemeinsamen Erfolge an, sondern unterstreichen gleichzeitig das gegenseitige Vertrauen ineinander. Auf dieser Basis möchten wir 2019 die gemeinsame Erfolgsgeschichte fortschreiben."

Auch in diesem Jahr wird Eng, der in der vergangenen Saison sein DTM-Debüt feierte und auf Anhieb Top-Ergebnisse einfuhr, mit der Nummer 25 an den Start gehen. "Ich freue mich sehr, dass ZF mein Premium Partner in der DTM ist", sagt Eng. "Es ist ein riesiges Unternehmen mit fortschrittlichsten Produkten aus nahezu allen Bereichen der Mobilität, und ich bin sehr stolz darauf, dass ich es gemeinsam mit BMW in der DTM repräsentieren darf. Ich hoffe natürlich, dass unser Auto sehr oft ganz weit vorn in der Startaufstellung und in der Ergebnisliste zu sehen sein wird. Ich freue mich auf eine erfolgreiche, gemeinsame Saison mit ZF."



Audi
6.4.2018

Logo DTM


 

Logo Audi


 

DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Audi präsentiert Design des AUDI RS 5 DTM von René Rast

Neues Outfit für René Rast: Der DTM-Champion des Jahres 2017 fährt im Audi Sport Team Rosberg in diesem Jahr einen weißen Audi Sport RS 5 DTM. Seit fast 40 Jahren steht Audi Sport für das erfolgreiche Motorsport-Engagement der AUDI AG. Inzwischen vertreiben die Ingolstädter auch die sportlichsten Audi-Modelle und Accessoires unter dem Label Audi Sport.

René Rast im weißen Audi Sport RS 5 DTM

"Das neue Design schaut top aus. Ich finde es sehr sportlich und es hat noch einen Wiedererkennungseffekt durch das rote Heck", sagt Rast, der mit seinem im vergangenen Jahr noch roten Audi Sport RS 5 DTM sechs Rennen in Folge gewann und damit einen neuen DTM-Rekord aufstellte.

Der Konkurrenz möchte Rast auch 2019 möglichst oft nur das rote Heck seines RS 5 DTM zeigen: "Mein ganz klares Ziel ist, wieder mehrmals ganz oben auf dem Podium und am Ende des Jahres als Meister dazustehen." Er sei sehr gespannt auf die neue Saison: "Mit dem neuen Motor und Aston Martin als neuem Hersteller betreten wir alle Neuland. Keiner weiß wirklich, was passieren wird. Es sind spannende Zeiten für die DTM."

Vom neuen Audi RS 5 DTM mit dem über 610 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor ist er nach den Testfahrten genauso angetan wie seine Kollegen: "Als Rennfahrer freut man sich immer über mehr Leistung. Wenn man aufs Gaspedal tritt und der Turbolader einsetzt, hat man ein breites Grinsen im Gesicht. Die DTM ist so schnell, wie sie noch nie war."

Die Turbo-Ära der DTM beginnt am 4./5. Mai auf dem Hockenheimring. Tickets sind über www.audi.com/dtm erhältlich.



Schaeffler
4.4.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Schaeffler neuer Premium-Partner von BMW M Motorsport in der DTM

Schaeffler wechselt von Audi (Rockenfeller) zu BMW (Wittmann)

Die Schaeffler AG geht mit einem neuen starken Partner in die kommende DTM-Saison: Im Rahmen einer langfristig angelegten Zusammenarbeit startet Schaeffler 2019 als neuer Premium-Partner von BMW M Motorsport in der DTM. Im markanten grün-weißen Farbdesign wird der Schaeffler BMW M4 DTM die 18 Rennen des Jahres bestreiten. Am Steuer sitzt der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann, eingesetzt wird der über 600 PS starke Rennwagen vom BMW Team RMG.

Matthias Zink (Schaeffler): "Engagement im Rennsport hat für Schaeffler große Bedeutung."

Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe bereits heute einen entscheidenden Beitrag für die 'Mobilität für morgen'. Seit seinen Anfängen haben bahnbrechende Innovationen und globale Kundenorientierung das Unternehmen Schaeffler geprägt.

Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler, meint: "Das erfolgreiche Engagement in verschiedenen Rennserien hat für Schaeffler seit jeher eine große Bedeutung - und mit der neuen Zusammenarbeit mit BMW Motorsport in der DTM stellen wir uns noch breiter auf. Die DTM ist und bleibt eine starke Plattform mit einer positiven Zukunftsperspektive. Auf Basis einer jahrzehntelangen, vertrauensvollen Zusammenarbeit freuen wir uns, gemeinsam mit BMW ein neues Kapitel unserer Präsenz in dieser Serie aufzuschlagen."

Saisonstart an der Seite von BMW M Motorsport am 4. Mai

"Schaeffler ist genau wie wir ein echter 'Global Player', wenn es um Automobile und den Motorsport geht. Diese Kombination passt perfekt", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Uns ist es immer wichtig, dass sich mit unseren Partnern Anknüpfungspunkte für umfassende Kooperationen ergeben, die weit über das reine Branding hinausgehen. Das ist bei Schaeffler absolut gegeben. Bereits in der Serie besteht eine enge Beziehung zwischen beiden Unternehmen, die wir jetzt auch auf die Rennstrecke ausweiten."

Die DTM-Saison 2019 umfasst 18 Rennen an neun Wochenenden und beginnt am 4. Mai in Hockenheim (GER). Es folgen Stationen in Zolder (BEL), Misano (ITA), auf dem Norisring (GER), in Assen (NED), Brands Hatch (GBR), auf dem Lausitzring (GER) und auf dem Nürburgring (GER), ehe die Serie für das große Finale am 5./6. Oktober wieder nach Hockenheim zurückkehrt.



Audi
4.4.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Audi präsentiert Design des AUDI RS 5 DTM von Robin Frijns

Bei einem PR-Event in München hat am Donnerstagabend der neue Audi RS 5 DTM in seiner finalen Spezifikation seinen ersten öffentlichen Auftritt. Gezeigt wird das Einsatzauto von Robin Frijns. Der Niederländer geht in der Saison 2019 für das Audi Sport Team Abt Sportsline im blauen Aral Utlimate Audi RS 5 DTM an den Start. Aral Ultimate ist bereits im 14. Jahr der exklusive Kraftstoff der DTM.

In seiner ersten DTM-Saison stand Frijns im vergangenen Jahr zweimal auf dem Podium.

"Ich habe viel gelernt, vor allem, was ich im Auto brauche, um schnell zu sein", sagt der Niederländer. "In der DTM geht es sehr um Details in Sachen Set-up und wie das Auto auf Änderungen reagiert. Jeder fährt etwas anders und braucht etwas anderes. Ich musste da erst meinen Weg finden. In der zweiten Saisonhälfte lief es deutlich besser."

Deshalb geht Frijns voller Zuversicht in seine zweite DTM-Saison: "Ich weiß einfach viel mehr als Anfang 2018. Die Lernkurve wird nicht mehr so steil sein, auch wenn wir ein neues Auto, neue Turbomotoren und mehr Power haben. Es wird sehr interessant und die Reifen werden eine noch härtere Zeit haben als bisher ..."

Die Turbo-Ära der DTM beginnt am 4./5. Mai auf dem Hockenheimring. Tickets sind über www.audi.com/dtm erhältlich.

Vom 15. bis 18. April finden die offiziellen Testtage auf dem Lausitzring statt.



Audi / H.J. Hilger
22.3.2018

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DTM-Termine 2019
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)

Audi-WRT stellt Jonathan Aberdein im Audi RS 5 vor

Jonathan Aberdein

Audi fährt nicht nur mit seinen sechs Werksfahrern in diesem Jahr in der DTM, sondern hat auch an das belgische Team WRT (W Racing Team) zwei Fahrzeuge zugesagt, damit das Starterfeld durch den Ausstieg von Mercedes nicht zu sehr schrumpft.

WRT stellt nun den ersten Fahrer vor: es ist der Formel 3 Pilot Jonathan Aberdein, der in den letzten Jahren Formel 4 und 2018 Formel 3 fuhr.
Jonathan Aberdein ist der Sohn von Chris Aberdein aus Cape Town (Südafrika), der in den 1990er Jahren als Audi-Werksfahrer in Südafrika unterwegs war.

Einen Test im Audi RS 5 absolvierte Aberdein in Jerez (Spanien) und Vincent Vosse, der Teamchef von WRT, war zufrieden mit ihm.

Über einen Fahrer für das zweite DTM-Auto des Teams WRT hat man bisher nichts Konkretes erfahren. Es zeigt sich, daß es nicht so einfach ist, Fahrer incl. Sponsor(en) zu finden, denn BMW hat bis jetzt auch noch niemanden für seine 'Kundenautos' gefunden.


#23

WRT
Das im belgischen Baudour in der Nähe von Mons/Charleroi beheimatete W Racing Team wurde 2009 gegründet und war vom ersten Tag an erfolgreich. International einen Namen gemacht hat sich die Mannschaft vor allem durch zahlreiche Siege und Meistertitel mit dem GT3-Rennwagen Audi R8 LMS. Dazu zählen Triumphe bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, in Spa, Zolder und Dubai, den 12-Stunden-Rennen in Sepang und Bathurst sowie mehrere Meistertitel in den Blancpain-GT-Serien, unter anderem mit den aktuellen Audi DTM-Piloten Robin Frijns, Nico Müller und René Rast. Seit 2016 engagiert sich WRT zudem erfolgreich in der TCR-Kategorie im Tourenwagen-Sport, aktuell mit dem Audi RS 3 LMS.
Mit dem Engagement in der DTM erfüllt sich ein lang gehegter Traum von Teamchef Vincent Vosse.

RS 5


Audi
20.3.2018

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Die Motor-Diashow:

Der neue Audi-Turbomotor für die DTM

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Kompakter Zweiliter-Vierzylinder mit mehr als 610 PS Leistung
  • Extrem niedriger spezifischer Verbrauch und hoher Wirkungsgrad
  • Wegweisende Technologien für die Serienentwicklung

 

Die Audi-Teams in der DTM 2019

Audi Sport Team Abt Sportsline
[# 4] Robin Frijns (NL)
[# 51] Nico Müller (CH)

Audi Sport Team Phoenix
[# 28] Loïc Duval (F)
[# 99] Mike Rockenfeller (D)

Audi Sport Team Rosberg
[# 33] René Rast (D)
[# 53] Jamie Green (GB)

Leicht, effizient, leistungsstark: der neue Audi-Turbomotor für die DTM

Beginn einer neuen Ära in der DTM: Ab der Saison 2019 kommen in den Class-1-Rennwagen der populären Tourenwagen-Rennserie moderne und hocheffiziente Turbomotoren zum Einsatz. Der Zweiliter-Vierzylinder des Audi RS 5 DTM leistet mehr als 610 PS. Mittels 'Push-to-pass'-Funktion können die Fahrer kurzfristig sogar 30 zusätzliche PS abrufen.

Audi Motor

Nach rund zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit und etwa 1.000 Stunden auf dem Prüfstand ist der neue Audi-Rennmotor bereit für den ersten Renneinsatz am 4. Mai auf dem Hockenheimring. "Unsere Fahrer waren vom ersten Test an total begeistert", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Der Schritt vom V8-Sauger zum Turbomotor ist aber nicht nur wegen der Mehrleistung von rund 100 PS wichtig. Wir fahren in der DTM jetzt mit einem Hocheffizienz-Motor, wie wir ihn im Konzern auch in sehr vielen Serienfahrzeugen verwenden."

Das neue Class-1-Reglement der DTM setzt auf maximale Effizienz. Genau wie in der Serie lautet die Aufgabenstellung, mit hoher Verdichtung und sehr gutem Wirkungsgrad das Maximum aus dem zur Verfügung stehenden Kraftstoff zu holen. In der DTM ist die Kraftstoffmenge auf 95 Kilogramm pro Stunde begrenzt. "Das hört sich nach sehr viel an, ist in Anbetracht der Leistung von über 610 PS aber nicht wirklich viel", sagt Ulrich Baretzky, Leiter Entwicklung Motor bei Audi Motorsport. "Der DTM-Motor hat einen extrem niedrigen spezifischen Verbrauch, der sich inzwischen in Regionen bewegt, wo sie früher typischerweise bei Dieselmotoren waren. Wir zeigen in puncto Gewicht und Leichtbau - gerade unter dem Aspekt der CO2-Vermeidung - ein paar Wege auf, die in Zukunft hoffentlich auch den Weg auf die Straße finden - so wie beim ersten TFSI für Le Mans und dem TDI."

Der kompakte Vierzylinder-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung (TFSI) wiegt nur 85 Kilogramm und damit fast halb so viel wie der V8-Saugmotor, der bisher in der DTM zum Einsatz kam. Dadurch sank das Leergewicht des Audi RS 5 DTM auf unter 1.000 Kilogramm. Das Leistungsgewicht liegt nun bei rund 1,6 kg pro PS.

Ein DTM-Motor muss wie bisher eine komplette Saison halten. Die Laufleistung ist deshalb auf rund 6.000 Kilometer ausgelegt. "Das Format der DTM ist eine große Herausforderung", sagt Stefan Dreyer, Leiter Entwicklung Antrieb bei Audi Motorsport. "Die lange Laufleistung, verteilt auf viele Veranstaltungen mit kurzen Runs, ist beinhart. Hinzu kommt, dass der Vierzylindermotor ein ganz anderes Schwingverhalten hat als der V8. Das war bei der Entwicklung des Motors, aber auch für unsere Prüfstände eine Riesenherausforderung." Über 100 PS Mehrleistung und auch das höhere Drehmoment bedeuten eine zusätzliche Belastung für den kompletten Antriebsstrang.

Durch ein sogenanntes 'Push-to-Pass'-System kann der Fahrer per Knopfdruck kurzfristig sogar zusätzliche Motorleistung abrufen, zum Beispiel für einen Überholvorgang. Über einen Bypass des Fuel Flow Restrictors (FFR) werden für eine Dauer von fünf Sekunden zusätzliche 5 kg pro Stunde Kraftstoff bereitgestellt, was eine Leistungserhöhung von ca. 30 PS zur Folge hat.

Technische Daten Audi RS 5 DTM (2019) - PDF



BMW
7.3.2019

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BMW M Motorsport setzt in Spanien Saisonvorbereitung mit dem neuen BMW M4 DTM mit Turboantrieb fort

Mit dem ersten Test des Jahres im spanischen Jerez de la Frontera ist BMW M Motorsport in die heiße Phase der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2019 gestartet. Bei dem Drei-Tages-Test von Dienstag bis Donnerstag setzten die BMW Ingenieure die Arbeit am nach Class-1-Reglement neu entwickelten BMW M4 DTM fort. Als Fahrer waren Timo Glock (GER) und Bruno Spengler (CAN) im Einsatz.

Herzstück der BMW Rennfahrzeuge für die DTM-Saison 2019 ist der neu entwickelte, hoch effiziente Zweiliter-V4-Turbomotor mit einer Leistung von über 600 PS. Er setzt die Erfolgsgeschichte von BMW Turbo Power im Motorsport fort, die genau vor 50 Jahren, 1969, begann. Für den neuen Turbomotor wurden zahlreiche Bereiche des BMW M4 DTM neu konzipiert, darunter die Abgasanlage, die Frontpartie und die Kühlauslässe. Änderungen wurden auch am Frontsplitter und am Heckflügel vorgenommen, der Heckdiffusor wurde abgesenkt.

Der nächste Test steht vom 15. bis 18. April auf dem Lausitzring (GER) auf dem Programm. Bei diesem offiziellen ITR-Test sind alle sechs BMW DTM-Fahrer im Einsatz. Der Saisonauftakt findet vom 3. bis 5. Mai in Hockenheim (GER) statt.

Stimmen zum DTM-Test in Jerez de la Frontera

Timo Glock: "Nach dem langen Winter konnte ich es kaum erwarten, wieder hinter das Lenkrad zu steigen, und ich war schon sehr gespannt auf unseren neuen BMW M4 DTM mit Turbomotor. Ich muss sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. Man spürt das Plus an Motorleistung und das Drehmoment deutlich. Durch die veränderte Aerodynamik verhält sich das Auto ebenfalls anders. Dies sind Dinge, auf die wir uns als Fahrer einstellen und entsprechend an unserem Fahrstil feilen müssen, aber nach meinen ersten Testtagen kann ich bestätigen, dass der neue BMW M4 DTM richtig Spaß macht. Auch wenn das Wetter nicht durchgängig optimal war, war es ein sehr produktiver Test. Wir konnten in der Entwicklung des neuen Autos weitere wichtige Schritte machen und werden diese Arbeit im April auf dem Lausitzring fortsetzen."

T. Glock

Bruno Spengler: "Auch wenn die Bedingungen mit dem wechselhaften Wetter nicht die besten waren, konnten wir viele Punkte von unserem geplanten Programm abarbeiten und in der Entwicklung des Autos weitere Fortschritte machen. Es macht großen Spaß, in die Entwicklung eines solchen Rennwagens eingebunden zu sein, weil man die Schritte sieht, die während der Wintertests gemacht werden. Bis zum Saisonstart haben wir noch ein bisschen Arbeit vor uns, aber beim Test am Lausitzring haben wir dazu auf der Strecke die Gelegenheit. Dort werden wir dann in der Vorbereitung auf Hockenheim in die näheren Details gehen und das Auto für die ersten Rennen weiter optimieren. Die gesamte Mannschaft hat über den Winter hart gearbeitet und einen tollen Job geleistet, um uns das bestmögliche Auto zu geben. Jetzt geht es auf dem Lausitzring in die Schlussphase der Vorbereitung, und dann kommen schon die ersten Rennen."

B. Spengler


DTM
7.3.2019

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Die DTM-Termine 2019 (mit Rahmenprogramm)
  • 3.-5. Mai: Hockenheimring (GER)
    W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Deutschland, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
  • 17.-19. Mai: Circuit Zolder (BEL)
    W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Belcar Endurance Championship
  • 7.-9. Juni: Misano World Circuit (ITA)
    W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup France, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, TCR DSG Endurance Cup (Nachtrennen)
  • 5.-7. Juli: Norisring (GER)
    W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Deutschland, Tourenwagen Classics
  • 19.-21. Juli: TT Circuit Assen (NED)
    W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Lotus Cup Europe, BOSS GP
  • 10.-11. August: Brands Hatch (GBR)
    W Series, Formula European Masters, Lotus Cup Europe
  • 23.-25. August: Lausitzring (GER)
    Formula European Masters, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics, HAIGO ADAC Historic Cup
  • 13.-15. September: Nürburgring (GER)
    Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics, Lotus Cup Europe
  • 4.-6. Oktober: Hockenheimring (GER)
    Formula European Masters, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Formula Renault Eurocup

Nostalgie und Nachwuchs: DTM erweitert Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm der DTM 2019 wächst weiter an. Neben den bereits feststehenden Rennserien vermeldet die DTM-Dachorganisation ITR GmbH für vier der neun Veranstaltungswochenenden zusätzliche Attraktionen. Auf historische Tourenwagen können sich Fans auch beim Traditionsevent am Nürnberger Norisring (5.-7. Juli) freuen: Die Tourenwagen Classics, in der DTM-Klassiker der Achtziger- und Neunzigerjahre zum Einsatz kommen, wird somit dreimal im Rahmenprogramm der DTM vertreten sein. Die Gastspiele am Lausitzring und am Nürburgring wurden bereits im vergangenen Jahr von der ITR bestätigt.

alte TW

Apropos Lausitzring: Freunde historischer Rennfahrzeuge kommen hier gleich in mehrfacher Hinsicht auf ihre Kosten. Auf Deutschlands östlichster Rennstrecke ist vom 23. bis 25. August zum ersten Mal der HAIGO ADAC Historic Cup bei der DTM zu Gast. Die 'Historische Automobilrennsport Interessengemeinschaft Ostdeutschland', kurz HAIGO, wurde 2004 gegründet, um eine Rennserie mit den inzwischen historischen Rennwagen aus den ehemaligen Ostblock-Staaten zu etablieren. Legendäre Formel- und Tourenwagen aus der Zeit vor der politischen Wende in Osteuropa treten unter Wettbewerbsbedingungen in Rennen gegeneinander an.

alte TW

Gute Mischung: neben Tourenwagen-Klassikern auch Nachwuchs in Formel-Serien
Beim Saisonfinale in Hockenheim (4.-6. Oktober) erweitert der Formula Renault Eurocup das Portfolio der diesjährigen Rahmenserien der DTM. In der traditionsreichen Nachwuchsklasse treten Talente in baugleichen, 270 PS starken Formel-Fahrzeugen gegeneinander an. Das Programm beim DTM-Gastspiel im italienischen Misano (7.-9. Juni) wird um eine fünfte Rennserie erweitert: Da der Eventplan tagsüber bereits vollständig gefüllt ist, trägt die Rennserie TCR DSG Endurance Championship auf dem mit einer Flutlichtanlage ausgestatteten Kurs ein Nachtrennen aus. In dem italienischen Tourenwagen-Championat werden Fahrzeuge nach dem seriennahen TCR-Reglement eingesetzt.

alte Formel

"Wir freuen uns sehr, den DTM-Fans an den Rennstrecken 2019 noch mehr Action bieten zu können", sagt Frederic Elsner, Director Business Unit Event bei der ITR. "Unser sportliches Rahmenprogramm hat eine gute Mischung. Auch abseits der Rennstrecke wollen wir den Fans beste Unterhaltung bieten. So planen wir bei jeder DTM-Veranstaltung ein Konzert, bei dem Besucher mit einem gültigen Tages- oder Wochenendticket freien Eintritt haben."

Der Zutritt zum Fahrerlager ist bei allen Ticket-Kategorien mit dabei (solange der Vorrat reicht). Daneben gehören Attraktionen wie Pit View, Fan Village, Fan Terrace sowie Autogrammstunden zum Rahmenprogramm an einem DTM-Wochenende. Der Ticket-Vorverkauf für alle Rennwochenenden der Saison 2019 hat bereits begonnen. Bestellt werden können Tickets über die offizielle Homepage.
Die Rennen der DTM-Saison 2019 werden wieder live in SAT.1 gezeigt.



R-Motorsport
7.3.2019

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R- Motorsport


 

AMR


 

Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport feiert Rennstrecken-Debüt in Jerez

Am Dienstag, dem 5. März begann R-Motorsport am ersten Tag des gemeinsamen Tests mit Audi und BMW ein intensives Testprogramm mit dem Aston Martin Vantage DTM. Das Hauptziel des Tests war, mehr Daten und Informationen über die Fahrbarkeit des neuen Turbomotors zu generieren. Darüber hinaus lag der Fokus darauf, auch mehr Erfahrung hinsichtlich der Hitzeentwicklung im Umfeld des Turboladers zu gewinnen.
Damit im Zusammenhang sind die vier langen Schlitze auf der Motorhaube zu sehen, durch die die heiße Abluft vom Kühler und Intercooler entweicht. Ein Garrett-Turbolader, ein vorgeschriebenes Einheitsbauteil, entwickelt für den Vierzylinder einen vorgeschriebenen maximalen Ladedruck von 3,5 bar. Rund 30 Extra-PS können per 'Push-to-Pass'-Knopfdruck zwölf Mal im Rennen abgerufen werden. Sichtbares äußeres Erkennungsmerkmal, dass es sich beim Antriebsaggregat um ein Vierzylinder-Reihenmotor handelt, ist der Auspuff auf nur einer Seite, unterhalb der rechten Tür. Am Nachmittag wurde das Testprogramm längere Zeit unterbrochen, um Anpassungen und Reparaturen vorzunehmen.

Präsentation

"Zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Test- und Entwicklungsprogramms möchte unser Team so viel wie möglich über den neuen Motor lernen," erklärt Paul Di Resta. "Heute war ein erkenntnisreicher Tag, an dem wir trotz einer Pause für Anpassungen und Reparaturen wertvolle Daten zum Motor und zum Turbolader gesammelt haben. Unser brandneuer Turbomotor braucht sicher noch eine Menge Laufzeit, damit wir herausfinden, wie wir die Fahrbarkeit und die Kühlung weiter optimieren können."

Die Technik des Aston Martin Vantage DTM
Chassis:Carbon-Monocoque mit Überrollstruktur aus Stahl, Front-, Seiten- und Heck-Crashstrukturen, Motorhaube, Türen, Seitenwände und Kotflügel aus Carbon
Länge: 4.730 mm
Breite: 1.950 mm
Höhe: 1.280 mm
Mindestgewicht: 981 kg
Motor:Vier-Zylinder Reihenmotor | Turbo
Hubraum: 2,0 Liter
Max. Drehzahl: 9500 1/min (per Reglement)
Kraftstoffdurchfluss: max. 95 kg/h (per Reglement)
Getriebe:Einheitsgetriebe | Einheits-6-Gang-Getriebe in Transaxle-Anordnung, | Heckantrieb, | sequenzielle pneumatisch betätigte Lenkradschaltung | Mechanische Differentialsperre ohne Antriebsschlupfregelung | Carbonfaser-Kardanwelle | 4-Scheiben-Carbonfaserkupplung mechanisch betätigt mit Fußpedal
Radaufhängung:Einheitliche Doppelquerlenker mit durch Druckstangen betätigten Feder-Dämpfer-Einheiten an Vorder- und Hinterachse
Bremsen:Einheitliche Carbon-Bremsanlage ohne ABS
Räder/Reifen:Einheits-Aluminiumfelgen, Einheitsreifen von Hankook


R-Motorsport
4.3.2019

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R- Motorsport


 

AMR


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Erfolgreicher Roll-Out vor erstem Testeinsatz am 5. März in Südspanien
  • Neuer Aston Martin Vantage DTM absolviert beim Roll-Out problemlos erste Testkilometer
  • Paul Di Resta: "Ein ganz besonderer Moment, bei der Weltpremiere am Steuer des Aston Martin DTM zu sitzen"
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: "Ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage DTM in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde."

R-Motorsport stellt den neuen Vantage DTM bei Tests in Jerez vor

Gelungene Weltpremiere des Aston Martin Vantage DTM in Jerez. Paul Di Resta startete am Montag, dem 4. März um 15.00 Uhr zur ersten Installationsrunde beim Roll-Out des brandneuen DTM-Fahrzeugs. Nach den geplanten sechs Runden stellten Paul und das Team fest, dass alles im 'grünen Bereich' war und der Aston Martin Vantage DTM nach nur 90 Tagen Entwicklungs- und Bauzeit seine Feuertaufe erfolgreich bestanden hat.

Präsentation

Am Dienstag, dem 5. März, dem ersten Tag im Rahmen der gemeinsamen Testtage mit Audi und BMW beginnt dann das intensive Testprogramm von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM. Das Testprogramm an den ersten beiden Tagen wird von Paul Di Resta absolviert.

"Das Auto fühlte sich gleich von Beginn gut an", beschrieb Paul Di Resta seine ersten Fahreindrücke im Aston Martin Vantage DTM. "Das Team hat einen unglaublich guten Job gemacht, in so kurzer Zeit ein so schönes und hervorragend fahrbares Rennauto auf die Rennstrecke zu bringen. Beim Roll-Out hat alles perfekt funktioniert und ich hatte gleich ein gutes Gefühl im Auto. Ich freue mich schon auf den morgigen ersten Testtag."

Präsentation

Das Aston Martin Vantage DTM Entwicklungsprojekt entstand und wurde umgesetzt unter der operativen Leitung der Vynamic GmbH, dem Joint Venture der AF Racing AG und der HWA AG, in Affalterbach. Entsprechend der Vorgaben des DTM-Reglements musste der Aston Martin Vantage DTM im Vergleich zu den Maßen des Serienfahrzeugs in der Länge, Breite und Höhe angepasst werden. Der Aston Martin Vantage DTM ist somit 4730 cm lang, 1950 cm breit und 1280 cm hoch.

Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung und der Bau des neuen Vierzylinder-Turbomotors. Das Aggregat mit zwei Litern Hubraum ist als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse eingebaut.

R-Motorsport Team Principal Dr. Florian Kamelger resümiert: "Das Technikteam hat eine grandiose Leistung erbracht. Es ist ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde. Das Fahrzeug ist obendrein optisch ein Hingucker, ein besonders schönes DTM-Auto. Die ersten Fahreindrücke von Paul sind vielversprechend. Jedoch haben wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Hockenheim vor uns, die wir jetzt in dem Bewusstsein angehen, dass die Basis des Autos schon einmal stimmt."

Paul Di Resta wird das Testprogramm am Dienstag und Mittwoch beginnen, bevor Jake Dennis am Donnerstag und Ferdinand von Habsburg am Freitag ins Lenkrad des Aston Martin Vantage DTM greifen.



R-Motorsport
21.2.2019

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R- Motorsport


 

AMR


 

R-Motorsport stellt DTM-Programm vor

Unter dem Firmenmotto »Emotion Passion Vision« stand die offizielle Präsentation des DTM-Programms und der Fahrer von R-Motorsport, zu der die Medien, Partner und Wettbewerber in die Räumlichkeiten von Aston Martin St. Gallen in Niederwil in der Schweiz geladen waren.
In der eleganten Aston Martin-Vertretung, umgeben von aufsehenerregenden und wunderschönen Sportwagen der britischen Luxussportwagen-Marke stellten R-Motorsport Team Principal und Mitbesitzer der AF Racing AG Dr. Florian Kamelger und sein Geschäftspartner Dr. Andreas Baenziger ein ausgefallenes, kunstvoll gestaltetes Modell des Aston Martin Vantage DTM vor. Das eigentliche Rennfahrzeug wird eine Woche später bei ersten gemeinsamen ITR-Testfahrten aller Marken in Jerez erstmals zu sehen sein.

Präsentation


R-Motorsport
19.2.2019

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R- Motorsport


 

AMR


 

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Das Wichtigste in Kürze

  • R-Motorsport gibt mit Ferdinand Habsburg einem aufstrebenden Talent die Chance auf sein DTM-Debüt
  • Ferdinand steigt mit der Empfehlung aus diversen Formel- und Langstreckenserien in die DTM ein
  • DTM-Debüt in einem von vier Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport
  • R-Motorsport verpflichtet mit Daniel Juncadella einen weiteren Fahrer mit großer DTM-Erfahrung für das Debüt des Teams in der Tourenwagenserie
  • Daniel Juncadella bringt die Erfahrung aus fünf DTM-Saisons und 76 DTM-Rennen mit
  • Dabei erzielte der Spanier drei Pole Positions, zwei Podestplätze und einen Sieg

Ferdinand Habsburg und Daniel Juncadella als Fahrer auf Aston Martin bei R-Motorsport

R-Motorsport rüstet sich weiter für seine Debütsaison mit Aston Martin in der DTM: Mit Daniel Juncadella verpflichtete das Team einen zweiten erfahrenen DTM-Piloten. Der 27-jährige Katalane aus Barcelona kann auf die Erfahrung aus fünf DTM-Saisons und 76 DTM-Rennen zurückblicken. Daniel Juncadella ist neben dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, ein weiterer Fahrer im Kader des Teams, der bereits in der DTM angetreten ist.

"Mit meiner Erfahrung möchte ich R-Motorsport bei der Entwicklung des Aston Martin Vantage DTM dabei unterstützen, sich im äußerst harten Wettbewerb der DTM schnellstmöglich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu etablieren", sagte Daniel Juncadella. "Gemeinsam haben wir da noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserem ehrgeizigen, jungen Team bald zählbare Erfolge erzielen können."

"Daniel ist in der DTM eine bekannte und zuverlässige Größe", sagte Team Principal Dr. Florian Kamelger. "Wir zählen auf seine langjährige Erfahrung, die uns dabei helfen soll, uns Schritt für Schritt mit dem Aston Martin Vantage DTM an das Topniveau unserer starken Konkurrenz heranzuarbeiten. Daniel und Paul Di Resta sind ein eingespieltes Team, das sich gut versteht, was uns bei der forcierten Entwicklung unseres technischen Pakets zugute kommen sollte."

Zwischen 2013 und 2018 ging Daniel gemeinsam mit Mercedes-AMG in der DTM an den Start. In der vergangenen Saison 2018, seiner bislang erfolgreichsten, gelangen ihm drei Pole Positions sowie zwei Podestplätze, darunter sein erster DTM-Sieg auf dem britischen Traditionskurs in Brands Hatch.
Vor seinem DTM-Einstieg gewann der Motorsport-Allrounder in der Saison 2011 den prestigeträchtigen Formel-3-Grand Prix auf dem Guia Straßenkurs in Macau. Ein Jahr später wurde er Meister in der FIA Formel-3-Europameisterschaft sowie der Formel-3-Euroserie und gewann zudem das Formel-3-Masters in Zandvoort. Ende 2018 kehrte er als Test- und Ersatzfahrer von HWA RACELAB in der ABB FIA Formel E Meisterschaft in den Formelsport zurück.

Zusätzlich startet R-Motorsport mit einem jungen Talent für Aston Martin in die DTM-Premiere: Das Team aus Niederwil in der Schweiz verpflichtete mit Ferdinand Habsburg einen DTM-Rookie für seine Debütsaison in der international renommierten Tourenwagenserie. Der 21-jährige Österreicher steuert einen von vier Aston Martin Vantage DTM, die das Team in der kommenden DTM-Saison erstmals einsetzt.

"Ich freue mich wahnsinnig auf mein DTM-Debüt", sagte Ferdinand Habsburg. "Der Start in der super professionellen Top-Meisterschaft, ist für mich eine große Herausforderung. Als Newcomer in einem Feld mit den weltweit besten Tourenwagen-Piloten zu bestehen, wird nicht leicht. Mein Ziel ist deshalb, so viel und so schnell wie möglich zu lernen, um meine Leistungen von Rennen zu Rennen zu steigern."

"Ferdinand ist ein aufstrebendes Talent und passt gut zu unserem jungen Team", sagte Team Principal Dr. Florian Kamelger. "Er hat mit seinen guten Platzierungen in der Formel 3 gezeigt, dass er über das Talent verfügt, um auch in der hart umkämpften DTM zu bestehen. Wir wollen Ferdinand dabei behutsam aufbauen und ihm die Möglichkeit bieten, sich auf international hohem Wettbewerbsniveau zu bewähren."

Ferdinand Habsburg begann seine Formel-Laufbahn in der Saison 2014 in der Formel Renault 1,6 NEC Junior, der Nordeuropa-Meisterschaft dieser Nachwuchsformel. In den folgenden beiden Jahren sammelte er weitere Erfahrung bei Rennen in verschiedenen Formel Renault-Kategorien.
Es folgte 2017 ein Wechsel in die FIA Formel-3-Europameisterschaft, den er mit einem Sieg in SpaFrancorchamps krönte. Dazu kam ein vierter Platz bei seinem zweiten Auftritt beim Macau Grand Prix, dem inoffiziellen Formel-3-Weltcup. In der vergangenen Saison trat er erneut in der FIA Formel3-EM an, zudem absolvierte er erste Langstreckenrennen in Daytona, der IMSA Serie in den USA und der International GT Open.


Update 20.2.2019
Der neue Aston Martin Vantage DTM wird am 3.-5. März in Jerez (Spanien) zu sehen sein.



R-Motorsport
14.2.2019

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Paul Di Resta und Jake Dennis starten 2019 für Aston Martin im Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport in der DTM

Neues Jahr, neue Rennserie, neuer Fahrer: R-Motorsport startet unter der exklusiven Lizenz von Aston Martin in der Saison 2019 mit Paul Di Resta in die DTM-Premiere. Der 32-jährige Schotte bringt die Erfahrung aus neun Jahren DTM mit, in denen er sechs Mal einen Platz in den Top5 der Gesamtwertung belegen konnte. Sein bislang größter Erfolg war der Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2010. In der vergangenen Saison mischte Paul bis zum Finale in Hockenheim im Titelkampf mit und belegte schlussendlich den dritten Gesamtrang

Wie wird der neue Aston Martin Vantage DTM aussehen ?

"Ich freue mich auf die neue DTM-Saison und die Herausforderung mit dem Aston Martin Vantage DTM für das neue Team R-Motorsport erstmals in der Serie zu starten", sagt Paul. "Sicher wird es für unsere vergleichsweise kleine Mannschaft nicht leicht gegen unsere Wettbewerber mit erfahrenen Werksteams großer Premium-Hersteller anzutreten. Jedoch ist mein bisheriger Eindruck von der Professionalität, dem Engagement und Ehrgeiz unseres Teams sehr positiv und ich gehe mit einem guten Gefühl in die Saisonvorbereitung. Ich kann es kaum erwarten, den Aston Martin Vantage DTM beim ersten Test auf der Rennstrecke zu fahren und meinen Teil zur Entwicklung des Fahrzeugs einzubringen."

Nach der Präsentation von Paul Di Resta wird auch der zweite Fahrer vorgestellt: es ist Jake Dennis. Gerüchten nach soll der dritte Fahrer Ferdinand Habsburg sein, der bald präsentiert wird.


Jake Dennis feiert in der Saison 2019 mit R-Motorsport seine Premiere in der TopTourenwagenserie am Steuer eines Aston Martin Vantage DTM. Der 23-jährige Brite ist seit dem vergangenen Jahr eine feste Größe, als er gemeinsam mit R-Motorsport unter anderem erfolgreich im Blancpain GT Series Endurance Cup an den Start gegangen ist. Dabei gelangen Jake gemeinsam mit seinen Teamkollegen Matthieu Vaxivière und Nicki Thiim im erst zweiten Rennen der Mannschaft im Drei-Stunden-Rennen in Silverstone die erste Pole Position und der erste Sieg mit dem Aston Martin Vantage V12 GT3.

"Der Einstieg in die DTM ist ein großer Schritt in meiner Karriere", sagte Jake. "Ich nehme diese enorme Herausforderung gerne an, weil ich weiss, dass ich mich im harten Wettbewerb bewähren muss, um mich als Fahrer auf hohem Niveau weiter entwickeln zu können. Die DTM bietet mir dazu die idealen Bedingungen. Dem Saisonstart fiebere ich jetzt schon entgegen."

Am 20. Februar wird R-Motorsport eine erste Pressekonferenz zum Eintritt in die DTM durchführen.



R-Motorsport
31.1.2019

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ASTON MARTIN | R-Motorsport: Emotion - Passion - Vision

R-Motorsport mit einer Lizenz von Aston Martin kommt in die DTM 2019

R-Motorsport wird 2019 in die DTM eintreten. Der Betrieb der Aston Martin DTM Silhouettenwagen unter Lizenz wird von der AF Racing AG organisiert und gesteuert.
Mittelfristig ist der Einsatz von bis zu vier Fahrzeugen auf Basis des Designs des neuen Aston Martin Vantage geplant. Das DTM-Projekt wird gemeinsam mit dem Joint Venture-Unternehmen durchgeführt, das von der AF Racing AG gemeinsam mit der HWA AG gegründet wird. Das neue Unternehmen wird für die Entwicklung und den Bau der DTM-Fahrzeuge verantwortlich sein.

"Die DTM-Teilnahme von R-Motorsport unter einer Design-Lizenz von Aston Martin ist ein Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens", verriet Dr. Florian Kamelger, Mitinhaber der AF Racing AG und Teamchef von R-Motorsport. "Wir sind stolz darauf, die Marke Aston Martin in der wettbewerbsintensiven internationalen Top-Rennserie zu vertreten. Die DTM ist eine der anerkannten internationalen Meisterschaften für Tourenwagen und GT-Segmente und die eingeleitete erweiterte Internationalisierung schafft große Perspektiven. Die DTM bietet erstklassigen Sport und ist nah an den Fans. Mit ihrer umfangreichen internationalen Medienpräsenz ist sie die ideale Präsentationsbühne für uns."

Im Februar wird R-Motorsport eine erste Pressekonferenz zum Eintritt in die DTM durchführen. Termin: 20. Feb.



BMW
20.1.2019

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BMW DTM-Fahrer Sheldon van der Linde im Interview

Als erster Südafrikaner überhaupt wird Sheldon van der Linde (RSA) 2019 in der DTM antreten. Im Interview spricht der neue BMW Werksfahrer über seinen großen Traum DTM, seine Erwartungen vor der ersten Saison und die Fortführung einer Familientradition.

Drei Fragen an ... Sheldon van der Linde

Sheldon, wie fühlt es sich an, ein BMW DTM-Fahrer zu sein?
Sheldon van der Linde: "Ich muss sagen, dass es sich im Moment noch ziemlich unwirklich anfühlt. Ich denke, es wird alles realer, wenn ich erst einmal in Hockenheim in der Startaufstellung stehe. Davor liegt natürlich noch eine ganze Menge Arbeit. Die DTM war immer mein großer Traum. Dieses Ziel erreicht zu haben, ist eine große Erleichterung für mich und motiviert mich sehr für die Zukunft. Und natürlich freue ich mich auch riesig, Teil der BMW Familie zu werden."

Wie war Ihre Verbindung zu BMW in der Vergangenheit?
Van der Linde: "Mein Vater war viele Jahre für BMW als Werksfahrer in Südafrika unterwegs. Diese Verbindung ist schon ziemlich cool. Es fühlt sich fantastisch an, die Familientradition auf diese Weise fortzusetzen und den Namen 'van der Linde' künftig in der BMW Familie hochzuhalten."

Was erwarten Sie von Ihrer ersten DTM-Saison?
Van der Linde: "Natürlich wird es für mich alles andere als einfach. Die DTM ist aus gutem Grund die beste Tourenwagen-Meisterschaft der Welt. In dieser Serie gehen die besten Fahrer an den Start. Es wird nicht leicht, und ich bin mir sicher, dass ich bei der Umstellung vom GT3-Auto eine Menge lernen werde. Aber ich habe das richtige Team um mich herum, das mich perfekt unterstützen wird, um das Optimum herauszuholen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Job machen werden. Aber wie gesagt: Es gibt noch viel zu tun, und ich freue mich wahnsinnig auf Hockenheim im Mai."



BMW
17.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

BMW DTM Teams und Fahrer in der Saison 2019:

    BMW Team RMG:
  • Timo Glock (Teamwertung: BMW Team RMR)
  • Bruno Spengler
  • Marco Wittmann
BMW Team RBM:
  • Philipp Eng (Teamwertung: BMW Team RMR)
  • Joel Eriksson
  • Sheldon van der Linde

 

Sheldon van der Linde komplettiert als erster Südafrikaner in der DTM das BMW Fahreraufgebot 2019

Sheldon van der Linde (RSA) feiert mit BMW Motorsport 2019 sein Debüt in der DTM und komplettiert damit das BMW Fahreraufgebot. Beim Saisonstart am 5. Mai 2019 in Hockenheim wird er 19 Jahre und 356 Tage alt sein, nur 45 Tage älter als BMW Werksfahrer Joel Eriksson (SWE) bei seinem Debüt im vergangenen Jahr. Eine andere Bestmarke hat van der Linde dagegen sicher: Er ist der erste Südafrikaner, der in der inzwischen 35-jährigen DTM-Geschichte in dieser Serie an den Start geht.

"Herzlich Willkommen in der BMW Motorsport Familie, Sheldon van der Linde", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Es ist großartig, einen weiteren talentierten Youngster bei uns im Team zu haben. Sheldon hat beim Young Driver Test Mitte Dezember einen fantastischen Eindruck am Steuer des BMW M4 DTM hinterlassen. Zuvor hatten wir seine Karriere im GT-Sport sehr genau verfolgt. Mit seinem Speed und seiner Vielseitigkeit passt Sheldon perfekt in unser BMW M Motorsport Programm. Ich bin überzeugt, dass er sich sehr schnell in der DTM zurechtfinden wird."

Van der Linde meint: "Schon der Young Driver Test im BMW M4 DTM war für mich ein Traum. Dass ich jetzt für 2019 einen Platz im Team bekomme, ist einfach unglaublich. Ich bin sehr stolz darauf, unsere Familientradition mit einem solch berühmten Hersteller, der in meiner Heimat sehr beliebt ist, fortzusetzen und in die Fußstapfen meines Vaters zu treten. Außerdem ist es toll, der erste Südafrikaner in der DTM überhaupt zu sein. Vielen Dank an BMW Motorsport für das Vertrauen."

Wie sein knapp drei Jahre älterer Bruder Kelvin startete der in Johannesburg geborene Sheldon van der Linde seine Rennfahrer-Karriere bereits im Alter von sechs Jahren im Kart, nachdem die beiden Brüder schon innerhalb der Familie mit dem Motorsport-Virus angesteckt worden waren. Schon ihr Großvater Hennie fuhr als erfolgreicher Tourenwagen-Pilot zahlreiche Titel in Südafrika ein, ihr Vater Shaun feierte unter anderem in BMW Tourenwagen Erfolge in der Heimat, aber auch in Europa. Ihr Onkel Etienne war ebenfalls in unterschiedlichen nationalen und internationalen Rennserien unterwegs.

Nach Erfolgen im Kart stieg Sheldon van der Linde 2014 in den Automobilsport auf und gewann auf Anhieb den südafrikanischen Volkswagen Polo Cup. Der damals 15-Jährige ist damit bis heute der jüngste Rennfahrer in Südafrika, der eine nationale Meisterschaft gewinnen konnte. Diesen Rekord hatte zuvor sein Bruder Kelvin gehalten, und davor sein Onkel Etienne. Im Jahr darauf wiederholte Sheldon seinen Gesamtsieg, bevor er seine Heimat verließ und seinem bereits in Deutschland im ADAC GT Masters erfolgreichen Bruder nach Kempten im Allgäu (GER) folgt.

Nach einer Saison im Audi TT Cup mit vier Siegen sowie einem Erfolg und Gesamtrang drei 2017 in der ADAC TCR Germany bestritt Sheldon van der Linde 2018 seine erste Saison im GT3-Sport - und das mit großem Erfolg. Im ADAC GT Masters feierte er zusammen mit seinem Bruder zwei Siege, stand weitere vier Mal auf dem Podium und wurde am Ende des Jahres mit nur einem Punkt Rückstand Zweiter in der Gesamtwertung. Außerdem sammelte er Erfahrungen in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship und feierte zum Saisonabschluss den Sieg in der GTD-Klasse beim 'Petit Le Mans'. In der Blancpain GT Series fuhr er mit seinem Bruder bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) als Dritter hinter den beiden BMW Teams von Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing auf das Podium und erhielt am Saisonende die »Sean Edwards Trophy« für aufstrebende junge GT-Piloten.

Doch das i-Tüpfelchen auf das Jahr 2018 sollte noch folgen: die Einladung von BMW Motorsport zum DTM 'Young Driver Test', bei dem er sich mit einer beeindruckenden Vorstellung das Stamm-Cockpit für 2019 sicherte. Damit ging für van der Linde in nicht einmal fünf Jahren sein großer DTM-Traum in Erfüllung.

Van der Linde wird in der Saison 2019 für das BMW Team RBM an den Start gehen. Dort wird er Teamkollege von Philipp Eng (AUT) und Joel Eriksson (SWE). Bruno Spengler (CAN) wechselt in das BMW Team RMG, an die Seite von Marco Wittmann (GER) und Timo Glock (GER).



DTM
16.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Neuer Heckflügel: DTM-Autos weiterhin mit DRS
  • Per Knopfdruck: »Push-to-Pass«-Funktion für noch mehr Motorleistung
  • Weniger ist mehr: Bestes Leistungsgewicht in der DTM-Geschichte

 

Mehr Power: Fans erleben 2019 die stärkste DTM aller Zeiten

Fans, Fahrer und Teams können sich in dieser Saison auf die stärkste DTM aller Zeiten freuen. Dank des neuen Technischen Reglements, das in Zukunft auch weitestgehend von der japanischen SUPER-GT-Rennserie übernommen wird und ab dieser Saison in der DTM gilt, kommen nun deutlich leistungsstärkere Fahrzeuge als bisher zum Einsatz. Neben den bekannten Neuerungen, darunter die neuen Turbomotoren (4 Zylinder, 2 Liter Hubraum, Direkteinspritzung) und weniger Abtrieb, werden u.a. folgende Leistungsmerkmale und Rahmenbedingungen zu spannendem und abwechslungsreichem Motorsport beitragen:

  • DRS (Drag-Reduction-System)
  • Push-to-Pass-Funktion
  • Fahrzeuggewicht 981 kg

"Das sind die richtigen Zutaten für spektakuläre Überholmanöver - und damit spannenden Motorsport", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR GmbH. "Dank des deutlich gesenkten Leistungsgewichts und des Aeropakets kommt es künftig noch mehr auf den Fahrer an, im Wettstreit auf der Strecke mit Mut und Geschick den Unterschied auszumachen."

Darüber hinaus heben sich die neuen DTM-Autos unter anderem durch eine veränderte Frontpartie mit größeren Lufteinlässen sowie einer Motorhaube mit großen Luftauslässen von ihren Vorgängern ab. Der Hintergrund: Mehr Bedarf an Kühlung für Motor und Bremsen. Entsprechend wurde das aerodynamische Design des Vorderwagens angepasst. Das aggressive Design mit vielen Öffnungen lässt keinen Raum mehr für eine mittig platzierte Kennzeichentafel, auf der in den vergangenen Jahren das markante Branding des DTM-Partners Deutsche Post angebracht war. Das Post-Logo taucht künftig gleich zweimal am Gesicht der Fahrzeuge auf, nämlich jeweils an den seitlichen Enden der Frontpartie. Weitere markante Änderung: Es gibt nun nur noch ein Auspuffendrohr, das auf der Beifahrerseite der Autos endet - zudem etwas weiter vorne als bisher.



BMW
16.1.2019

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Start frei für die Class-1-Ära: Der neue BMW M4 DTM für die stärkste DTM aller Zeiten im Detail

In der DTM beginnt 2019 die neue Class-1-Ära. BMW M Motorsport hat mit dem nach Class-1-Reglement modifizierten BMW M4 DTM das stärkste DTM-Fahrzeug gebaut, das es jemals gab. Herzstück ist der neu entwickelte BMW P48 Zweiliter-Turbomotor. In Verbindung mit einem deutlich reduzierten Fahrzeuggewicht sorgt er für beeindruckende Leistungsdaten und Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h.

Im Überblick stellt BMW die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Rennwagen für die kommende Saison und der Version aus dem Jahr 2018 vor.

Motor / Abgasanlage
Die wesentliche Neuerung im BMW M4 DTM ist der Motor. Der Vierliter-V8-Motor P66 wurde durch ein hochmodernes, neu entwickeltes Turboaggregat mit der Bezeichnung P48 ersetzt. Dieses erzielt im Vergleich zum V8-Vorgängermodell aus der Hälfte des Hubraums eine deutlich höhere Leistung bei niedrigerem Verbrauch. Wie bei den BMW Serienmotoren handelt es sich auch beim P48 um einen aufgeladenen Zweiliter-Reihenmotor mit Direkteinspritzung. Leistung: 450 kW (613 PS).

Für den neuen Turbomotor musste die Abgasanlage komplett neu konzipiert werden. Der BMW M4 DTM nach Class-1-Reglement ist mit einem deutlich verkürzten Endrohr nur noch auf der rechten Fahrzeugseite ausgestattet. Sein Ausgang mündet im mittleren Türbereich neben der Entlüftung. Das zweite Endrohr, das es in der Vergangenheit auf der linken Fahrzeugseite gab, fällt weg.

Push-to-Pass
Zur Saison 2019 führt die DTM erstmals eine Push-to-Pass-Funktion ein. Mittels eines zusätzlichen Einheitsbauteils, dem so genannten Kraftstoff-Massenstrom-Restriktor, können die Fahrer per Knopfdruck bis zu 30 PS mehr Motorleistung abrufen. Diese Steigerung wird dadurch erreicht, dass vorübergehend unter Volllast mehr Treibstoff in die Brennräume der vier Zylinder des P48 Turbomotors eingespritzt wird.

Heckflügel / DRS
Im Vergleich zur Saison 2018 ist der Heckflügel des BMW M4 DTM um 520 Millimeter breiter. Zudem hat er nur noch ein Profil. Das Konzept des Einheitsteils hat die DTM aus der Japanese Super GT Championship übernommen. Der Heckflügel verfügt weiterhin über DRS (Drag Reduction System) in Form eines pneumatischen Klappmechanismus, durch den der Luftwiderstand des Fahrzeugs reduziert wird.

Fahrzeuggewicht
Das vorgeschriebene Leergewicht des neuen BMW M4 DTM sinkt unter die Marke von 1.000 kg. Ohne Fahrer und Treibstoff muss das Fahrzeug 981 kg auf die Waage bringen. Das sind 50 kg weniger als in der vergangenen Saison. Dank der Kombination aus erhöhter Motorleistung und verringertem Gewicht hat der BMW M4 DTM ein deutlich reduziertes Leistungsgewicht von 1,6 kg/PS. Dies dürfte dafür sorgen, dass die Autos an den schnellsten Streckenabschnitten im DTM-Kalender, wie etwa der Parabolika am Hockenheimring, die 300-km/h-Marke erreichen.

Nummernschild
Gemäß Class-1-Reglement entfällt ab 2019 das Nummernschild am BMW M4 DTM. Dadurch vergrößert sich die Öffnungsfläche für die Kühlung. Die Öffnung der charakteristischen BMW Niere wurde ebenfalls optimiert.

Kühlauslässe
Für den Ladeluftkühler des BMW Zweiliter-Turbomotors wurden die Kühlauslässe in der Motorhaube deutlich vergrößert.

Frontsplitter
Der Überstand des Frontsplitters wurde um bis zu 90 Millimeter verringert. Diese Änderung wirkt sich positiv auf die Robustheit des BMW M4 DTM bei Rad-an-Rad-Duellen aus.

Diffusor
Der Diffusor des BMW M4 DTM wurde um 30 Millimeter abgesenkt und der Start der Diffusorrampe um 870 Millimeter vorgezogen.

Heckscheibe
Neu ist auch der Auslass an der Heckscheibe des BMW M4 DTM. Er sorgt für die optimierte Entlüftung des Innenraums.

In weiteren Details bleibt die Aerodynamik im Vergleich zu 2018 unverändert. Mit dieser Kombination aus bewährten und modifizierten Aerodynamik-Komponenten wird der Fahrer noch mehr in den Fokus gerückt. Gleichzeitig gelingt es, ein aerodynamisches Wettrüsten zwischen den Herstellern zu vermeiden.

Innenraum
Für noch mehr Sicherheit sorgt die neue Feuerwand im Innenraum, die das Cockpit direkt hinter dem Fahrer nach oben abschirmt. Entsprechend gibt es ab der Saison 2019 keinen Innenspiegel mehr. Dafür ist der BMW M4 DTM mit einer Rückfahrkamera samt Bildschirm ausgestattet.



DTM / ITR
11.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Alle Rennen beginnen um 13:30 Uhr Ortszeit
  • Starkes Rahmenprogramm sorgt für enge Zeitpläne
  • SAT.1 überträgt alle DTM-Rennen live

 

Startzeiten für DTM-Saison 2019 stehen fest

Neujahrsbotschaft für alle DTM-Fans: Die Startzeiten für die neun Veranstaltungen der DTM-Saison 2019 sind fixiert. Alle 18 Rennen der populären Rennserie werden samstags und sonntags jeweils um 13:30 Uhr gestartet. Das gilt auch für die Events außerhalb Deutschlands, womit Fans auf dem europäischen Festland die beiden Rennen im englischen Brands Hatch aufgrund der Zeitverschiebung ab 14:30 Uhr im TV verfolgen können.

"Konstante Startzeiten sind nicht nur für unser Event vor Ort, sondern auch für alle Fans, die die Rennen live im TV oder im Stream verfolgen wollen, wichtig", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. "Daher war es uns ein Anliegen, dass die im vergangenen Jahr gelernten Startzeiten beibehalten werden."

DTM: Freie Trainings nur noch freitags

Ein starkes Rahmenprogramm sorgt in diesem Jahr für dichte Zeitpläne an den Rennwochenenden. Die W Series, die neue Rennserie exklusiv für weibliche Teilnehmerinnen, die Rückkehr der Porsche Markenpokale auf die DTM-Plattform, das Formula European Masters sowie weitere attraktive Markenpokale bieten den Fans durchgängig pure Renn-Action. Das hat nicht zuletzt Auswirkungen auf das DTM-Programm: So werden freitags künftig zwei freie Trainings ausgetragen, während samstags und sonntags die freien Trainings entfallen.
Die Fahrer werden an beiden Tagen vormittags direkt die Qualifikation bestreiten, was nicht zuletzt für zusätzliche Spannung sorgt. Lediglich in Brands Hatch, wo die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr aufgrund lokaler Bestimmungen an nur zwei Tagen ausgetragen werden kann, bleibt an beiden Tagen der Dreiklang aus freiem Training, Qualifikation und Rennen bestehen.

SAT.1 überträgt live, Tickets sind online und telefonisch bestellbar

Der TV-Sender SAT.1 wird auch 2019 alle Rennen mit seinem 'ran racing'-Team live übertragen. Wie schon 2018 beginnen die Übertragungen von den Rennstrecken um 13:00 Uhr (Brands Hatch: 14:00 Uhr) mit Streckenvorstellungen, Hintergrundbeträgen und Interviews.

Die DTM-Termine 2019 (mit Rahmenprogramm)

3.-5. Mai:   Hockenheimring (GER)
W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Deutschland, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup

17.-19. Mai:   Circuit Zolder (BEL)
W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Belcar Endurance Championship

7.-9. Juni:   Misano World Circuit (ITA)
W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup France, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup

5.-7. Juli:   Norisring (GER)
W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Deutschland

19.-21. Juli:   TT Circuit Assen (NED)
W Series, Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Lotus Cup Europe, BOSS GP

10.-11. August:   Brands Hatch (GBR)
W Series, Formula European Masters, Lotus Cup Europe

23.-25. August:   Lausitzring (GER)
Formula European Masters, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics

13.-15. September:   Nürburgring (GER)
Formula European Masters, Porsche Carrera Cup Benelux, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Tourenwagen Classics, Lotus Cup Europe

4.-6. Oktober:   Hockenheimring (GER)
Formula European Masters, Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, t.b.a.



DTM / ITR
10.1.2019

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  • Gordian von Schöning übernimmt Leitung des Bereichs Sport- und Technik
  • Kommunikationsmanager Steve Cooper wechselt von McLaren zur ITR

DTM besetzt zwei wichtige Positionen vor Beginn der Saison 2019

Die DTM-Dachorganisation ITR GmbH hat sich vor Beginn der Saison 2019 mit der Besetzung von zwei wichtigen Positionen personell verstärkt.
Gordian von Schöning wurde als neuer Direktor des Geschäftsbereichs Sport und Technik verpflichtet. Von Schöning war zuletzt bei BMW Motorsport als DTM Projektmanager Entwicklung und Design tätig. Vor seiner Zeit bei BMW arbeitete er neun Jahre lang für HWA - zunächst als Abteilungsleiter Fahrzeugentwicklung und zuletzt als Manager Designer On-Track.

In seiner neuen Rolle wird von Schöning gemeinsam mit Michael Bernard die Zusammenarbeit zwischen den Herstellern, dem Deutschen Motor Sport Bund e.V. (DMSB) und der ITR hinsichtlich technischer Entwicklungen leiten - insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung und das Management der in der DTM vorgeschriebenen Einheitsbauteile. Darüber hinaus sind unter anderem technische Belange der Kooperation mit der japanischen SUPER-GT-Serie Bestandteil seines Aufgabenbereichs.

Die ITR begrüßt zudem Steve Cooper als Leiter Kommunikation International.
In enger Abstimmung mit Guido Stalmann, Leiter Kommunikation am ITR-Hauptsitz in Stuttgart, wird Cooper von Großbritannien aus tätig sein. Cooper machte sich als Journalist für Magazine wie Autosport und F1 Racing einen Namen, bevor er ein Jahrzehnt im McLaren-Formel-1-Team verbrachte. Dort war er bei der Entwicklung der Öffentlichkeitsarbeit des Teams sowie des digitalen und Social-Media-Contents maßgeblich beteiligt.

Beide Neuverpflichtungen treten im Januar ihre Aufgaben an.



Audi
19.12.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Audi Sport mit bewährtem Fahrerkader beim Auftakt der Turbo-Ära in der DTM
  • Sextett mit 32 DTM-Siegen, 26 Pole-Positions und 42 Schnellsten Runden
  • DTM-Champions René Rast und Mike Rockenfeller als Speerspitzen

 

Die Audi-Teams in der DTM 2019

Audi Sport Team Abt Sportsline
[# 4] Robin Frijns (NL)
[# 51] Nico Müller (CH)

Audi Sport Team Phoenix
[# 28] Loïc Duval (F)
[# 99] Mike Rockenfeller (D)

Audi Sport Team Rosberg
[# 33] René Rast (D)
[# 53] Jamie Green (GB)

Sechs Richtige: Audi bestätigt Fahrer für die DTM

Audi Sport startet mit einem bewährten Fahrerkader in die neue Turbo-Ära der DTM. Loïc Duval (F/36), Robin Frijns (NL/27), Jamie Green (GB/36), Nico Müller (CH/26), René Rast (D/32) und Mike Rockenfeller (D/35) sind als Piloten für die DTM-Saison 2019 bestätigt. Auch die bisherigen Paarungen bei den drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg bleiben bestehen. In der neuen Saison kommt der leistungsstärkere Turbomotor zum Einsatz.

"In der DTM gibt es im nächsten Jahr viele spannende Neuerungen", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Die größte ist sicherlich der stärkere Motor." Die ersten Testfahrten haben bestätigt, dass es am Steuer der neuen Class-One-Rennwagen noch mehr auf den Fahrer ankommt. Deshalb besetzt Audi seine sechs Cockpits mit Piloten, die bereits über DTM-Erfahrung verfügen und mit den nochmals gewachsenen Anforderungen klarkommen. "Wir hatten mit Loïc, Robin, Jamie, Nico, René und Mike bereits 2018 einen extrem starken Fahrerkader und knüpfen in der neuen Saison daran an. Aus meiner Sicht sind sie für Audi Sport die sechs Richtigen. Alle sechs haben das Potenzial, in der DTM um den Titel zu kämpfen. Abgesehen davon haben sie sich in der vergangenen Saison erneut als extrem gute Teamplayer präsentiert."

Mit Mike Rockenfeller (2013) und René Rast (2017) zählen zwei ehemalige DTM-Champions zum Audi-Fahrerkader. Vier der sechs Audi-Piloten haben bereits DTM-Rennen gewonnen. Insgesamt gehen 32 Siege, 26 Pole-Positions und 42 Schnellste Runden auf das Konto des Audi-Sextetts. 16 der Siege hat Jamie Green erzielt. Das Team bringt Erfahrung aus 514 DTM-Rennen mit und hat bisher 2.573,5 Punkte in der populären Rennserie gesammelt.

Robin Frijns und Nico Müller starten für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Loïc Duval und Mike Rockenfeller bilden das Audi Sport Team Phoenix, Jamie Green und René Rast das Audi Sport Team Rosberg.
"In der Vergangenheit haben wir die Teamzusammensetzungen immer mal wieder geändert", sagt Dieter Gass. "In der aktuellen Zusammenstellung ergänzen sich die Fahrer aber perfekt, sodass hier kein Verbesserungspotenzial erkennbar war."

Das Audi-Kundenteam WRT setzt 2019 zwei weitere Audi RS 5 DTM der neuen Generation ein. Ihre Fahrer gibt diese Mannschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Die sechs Werksfahrer bei Audi in der DTM 2019

[# 28] Loïc Duval (F):
* 12.06.1982 in Chartres (F); Wohnort: Nyon (CH);
verheiratet mit Gaëlle, zwei Söhne (Hugo und Martin);
Größe: 1,78 m; Gewicht: 70 kg;
Audi-Fahrer seit 2012;
1. DTM-Rennen: 2017;
DTM-Rennen: 38;
Pole-Positions: 1;
Siege: 0 (bestes Ergebnis: Platz 2);
schnellste Runden: 1;
Punkte: 76;
DTM-Titel: 0.



[# 4] Robin Frijns (NL):
* 07.08.1991 in Maastricht (NL); Wohnort: Maastricht (NL);
ledig; Größe: 1,71 m; Gewicht: 63,5 kg;
Audi-Fahrer seit 2015;
1. DTM-Rennen: 2018;
DTM-Rennen: 20;
Pole-Positions: 0;
Siege: 0 (bestes Ergebnis Platz 2);
schnellste Runden: 1;
Punkte: 84;
DTM-Titel: 0.



[# 53] Jamie Green (GB):
* 14.06.1982 in Leicester (GB); Wohnort: Leicester (GB);
verheiratet mit Ginny, eine Tochter (Georgiana), zwei Söhne (Zachary und William);
Größe: 1,78 m; Gewicht: 70 kg;
Audi-Fahrer seit 2013;
1. DTM-Rennen: 2005;
DTM-Rennen: 177;
Pole-Positions: 13;
Siege: 16;
schnellste Runden: 23;
Punkte: 934,5;
DTM-Titel: 0.



[# 51] Nico Müller (CH):
* 25.02.1992 in Thun (CH); Wohnort: Bern (CH);
ledig (Partnerin Victoria); Größe: 1,85 m; Gewicht: 73 kg;
Audi-Fahrer seit 2014;
1. DTM-Rennen: 2014;
DTM-Rennen: 84;
Pole-Positions: 1;
Siege: 1;
schnellste Runden: 4;
Punkte: 301;
DTM-Titel: 0.



[# 33] René Rast (D):
* 26.10.1986 in Minden (D); Wohnort: Bregenz (A);
ledig (Partnerin Diana), ein Sohn (Liam);
Größe: 1,79 m; Gewicht: 64 kg;
Audi-Fahrer seit 2009;
1. DTM-Rennen: 2016;
DTM-Rennen: 40;
Pole-Positions: 5;
Siege: 10;
schnellste Runden: 5;
Punkte: 437;
DTM-Titel: 1 (2017).



[# 99] Mike Rockenfeller (D):
* 31.10.1983 in Neuwied (D); Wohnort: Landschlacht (CH);
verheiratet mit Susanne, zwei Söhne (Phil und Paul);
Größe: 1,75 m; Gewicht: 68 kg;
Audi-Fahrer seit 2007;
1. DTM-Rennen: 2007;
DTM-Rennen: 155;
Pole-Positions: 6;
Siege: 5;
schnellste Runden: 8;
Punkte: 741;
DTM-Titel: 1 (2013).




BMW
8.12.2018

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BMW Motorsport ehrt die erfolgreichsten privaten Fahrer und Teams --- Charly Lamm für seine Verdienste ausgezeichnet.

Die Sieger der BMW Sports Trophy 2018 heißen Danny Brink, Philipp Leisen, Christopher Rink (alle GER) und Classic BMW. Beim traditionellen BMW Motorsport Saisonabschluss, der am Freitagabend in der BMW Group Classic in München (GER) stattfand, erhielten die erfolgreichsten privaten BMW Fahrer und Teams des Jahres ihre Pokale und Preisgelder.

Neue Ära in der DTM

In der DTM geht der BMW M4 DTM künftig mit einem neuen, mehr als 600 PS starken Zwei-Liter-Turbomotor an den Start - und das zum besonderen Jubiläum "50 Jahre BMW Turbo im Motorsport". In Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE), Timo Glock (GER), Bruno Spengler (CAN) und Marco Wittmann (GER) bleiben fünf der bisherigen DTM-Fahrer an Bord. Der sechste Pilot wird erst nach dem 'Young Driver Test' in der kommenden Woche (10.-12. Dez.) bekanntgegeben. Es werden Nick Catsburg, Mikkel Jensen, Sheldon van der Linde und Nick Yelloly antreten.

DTM (BMW Teams RMG und RBM):

  • Philipp Eng (AUT)
  • Joel Eriksson (SWE)
  • Timo Glock (GER)
  • Bruno Spengler (CAN)
  • Marco Wittmann (GER)
  • Sechster Fahrer wird noch bekanntgegeben


BMW
16.11.2018

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Augusto Farfus wechselt von der DTM zum GT-Sport

Augusto Farfus schlägt ab der kommenden Saison ein neues Kapitel seiner erfolgreichen Rennsport-Karriere auf und legt den Fokus im Rahmen seines Engagements als BMW Werksfahrer vollständig auf den GT-Sport. Der Brasilianer, der zwischen 2012 und 2018 für BMW in der DTM aktiv war und dort vier Rennen gewinnen konnte, wird in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) mit dem BMW M8 GTE sowie bei zahlreichen GT-Highlights rund um den Globus mit dem BMW M6 GT3 an den Start gehen. Dazu gehören die 24 Stunden auf dem Nürburgring und der FIA GT World Cup in Macau.

"Ich habe mir die Entscheidung, der DTM den Rücken zu kehren, natürlich nicht leicht gemacht", meint Farfus. "Es ist die wohl beste Tourenwagenserie der Welt, und ich habe mich in der DTM-Familie und bei den BMW Teams immer sehr wohl gefühlt. Ich konnte dort eine Menge lernen, meinen Speed zeigen und sogar um den Titel kämpfen. Es war eine großartige Zeit. Wer mich kennt, der weiß jedoch auch, wie sehr ich auch den GT-Sport liebe. Ich habe gespürt, dass ich nun ein neues Kapitel aufschlagen sollte. Ich bin BMW sehr dankbar, dass sie meine Entscheidung akzeptiert haben und mir die Chance geben, weiter auf allerhöchstem Niveau in BMW Rennwagen unterwegs zu sein. Ich freue mich riesig auf 2019."

2019 wird er weiterhin für das BMW Team MTEK im BMW M8 GTE in der FIA World Endurance Championship an den Start gehen. Darüber hinaus stehen für ihn Einsätze im BMW M6 GT3 auf dem Programm.



DTM
27.10.2018

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Der DTM-Kalender 2019 umfasst neun Rennwochenenden. Die Saison beginnt wie gewohnt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (3.-5. Mai 2019), wo auch das Saisonfinale (4.-6. Oktober 2019) stattfinden wird. Die Standorte der drei weiteren Rennwochenenden in Deutschland, der Norisring, der Lausitzring sowie der Nürburgring, gehören ebenfalls weiterhin zum festen Stamm des DTM-Kalenders. Darüber hinaus macht die DTM viermal im europäischen Ausland Station. Während die Rennstrecken in Misano (Italien) und Brands Hatch (Großbritannien) schon 2018 zum Programm der Tourenwagen-Serie gehörten, ist mit dem legendären TT Circuit im niederländischen Assen eine neue Rennstrecke erstmals im Kalender vertreten. Zudem feiert die DTM auf dem Circuit Zolder (Belgien) ihr Comeback - also an dem Ort, an dem die DTM am 11. März 1984 ihr erstes Rennen austrug, damals noch unter dem Titel 'Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft'.

DTM Kalender 2019

Alle Termine auf einen Blick
15.-18. AprilLausitzringITR-Test
3.-5. MaiHockenheimu.a. mit W Series, Formel 3, Porsche Carrera Cup Deutschland
17.-19. MaiZolderu.a. mit W Series, Formel 3, Porsche GT3 CUP Challenge Benelux,
Belcar Endurance Championship
7.-9. JuniMisanou.a. mit W Series, Formel 3
5.-7. JuliNorisringu.a. mit W Series, Formel 3, Porsche Carrera Cup Deutschland
19.-21. JuliAssenu.a. mit W Series, Formel 3, Porsche GT3 Cup Challenge Benelux,
Lotus Cup Europe
10.-11. AugustBrands Hatchu.a. mit W Series, Formel 3, Lotus Cup Europe
23.-25. AugustLausitzringu.a. mit Formel 3
13.-15. SeptemberNürburgringu.a. mit Formel 3, Lotus Cup Europe, Porsche GT3 CUP Challenge Benelux
4.-6. OktoberHockenheimu.a. mit Formel 3