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Infos  und  Foto - Berichte  2019  
Blancpain GT Series -- Intercontinental GT Challenge -- GT 4 Series



SRO / IGTC
18.3.2019

Int'l GT Series


 

Honda


 

Honda bestätigt Baguette, Farnbacher und Van der Zande für die »California 8 Hours«

Honda wird sein Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli Debüt bei den 8 Stunden in Kalifornien vom 28. bis 30. März mit einem von JAS Motorsport vorbereiteten NSX GT3 Evo geben, der von Bertrand Baguette, Mario Farnbacher und Renger van der Zande gemeinsam gefahren wird.
Der japanische Hersteller ist einer von acht Vollsaisonteilnehmern, hat sich aber entschieden, die Eröffnungsrunde in Bathurst im Februar zu überspringen. Der erste offizielle Auftritt der Intercontinental GT Challenge findet daher auf der WeatherTech Raceway Laguna Seca statt, wo die Vorgängergeneration des NSX GT3 2017 dank des einmaligen Einstiegs von RealTime Racing den vierten Platz belegte. Hondas bestritt auch die 2018er Total 24 Hours of Spa und Suzuka 10 Hours in ähnlicher Funktion.
Da es jedoch um Meisterschaftspunkte geht, hat Honda Racing eine komplette Werksfahrercrew für Kalifornien ausgewählt. Andere Fahrer können auch in den folgenden drei Runden dabei sein.

Baguette, eine ehemalige Le-Mans-Klassensiegerin und FIA WEC LMP2-Championin, trat 2014 erstmals in das Super GT-Programm von Honda ein. Drei Jahre später holte er sich den Sieg beim Finale Suzuka 1000km, bevor Japans prestigeträchtigstes GT-Rennen auf das aktuelle 10-Stunden-Format Intercontinental GT Challenge umstieg. Der 33-jährige Belgier ist auch nicht unbekannt mit dem vorherigen NSX GT3, den er in der vergangenen Saison bei den Total 24 Hours of Spa und bei den International GT Open gefahren ist.
Der zweite Pilot, Farnbacher, debütierte den NSX GT3 Evo im Januar bei den Daytona 24 Stunden und wurde im vergangenen Jahr mit der Vorgängerversion Sieger in der GTD-Kategorie von IMSA. Der 26-jährige Deutsche hat auch zwei Klassensiege in Sebring und einen weiteren in Petit Le Mans.
Van der Zande kehrt unterdessen zum ersten Mal seit dem FIA GT Weltcup 2017 in Macau ins Cockpit eines NSX GT3 zurück. Der 33-jährige Niederländer, ehemaliger IMSA WeatherTech Sportscar-Meister, erzielte seinen bisher größten Sieg bei den 24 Stunden von Daytona im Januar.

Honda Racing's Intercontinental GT Challenge Teilnahme wird von JAS Motorsport betreut, dem gleichen italienischen Unternehmen, das für die Montage aller NSX GT3 Evos verantwortlich ist.
Das Auto der Spezifikation 2019 verfügt über eine Reihe von Verbesserungen, wie beispielsweise einen neuen Frontsplitter und eine neue Karosserie, die darauf abzielen, den Luftwiderstand zu reduzieren, die aerodynamische Effizienz und Kühlung zu verbessern und die Fahrbarkeit zu verbessern. Neue Turbolader bieten ein verbessertes Gasverhalten, eine verbesserte Steuerung und einen geringeren Kraftstoffverbrauch, während eine verbesserte Daten- und Anzeigeeinheit das Fahrerlebnis weiter verbessert.



Rowe Racing
12.3.2019

GT Series


 

ROWE


 

TERMINE BLANCPAIN GT

  • 14.04.2019: Monza
  • 12.05.2019: Silverstone
  • 01.06.2019: Le Castellet
  • 27.07.2019: Total 24 Hours of Spa
  • 29.09.2019: Barcelona

 

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Jetzt geht es endlich wieder los. Das Kribbeln und die Vorfreude auf unsere ersten Kilometer mit unserem neuen Porsche 911 GT3 R sind riesengroß. Die ganze Mannschaft hat in den letzten Wochen intensiv gearbeitet, um das erste unserer beiden neuen Einsatzfahrzeuge in der Blancpain GT Series für den offiziellen Vorsaison-Test aufzubauen und mit der nötigen Messelektronik zu bestücken.
Für uns sind diese beiden Tage Roll-out und Entwicklungstest zugleich.Wir wollen möglichst viel über das Auto lernen, eine Basis-Abstimmung herausarbeiten und uns ans Limit herantasten. Dirk Werner und Dennis Olsen werden sich die Testarbeit an beiden Tagen teilen und uns ihre bereits vorhandenen Erfahrungen mit dem Porsche 911 GT3 R weitergeben.

Ich freue mich darauf, nach 2016 wieder mit Dirk Werner zusammenzuarbeiten und einen vielversprechenden jungen Piloten wie Dennis Olsen, der in diesem Jahr schon das 12-Stunden-Rennen in Bathurst gewonnen hat, erstmals im Rennauto zu erleben. Nach dem Test haben wir dann knapp vier Wochen Zeit, bis zum Saisonstart in Monza alle Erkenntnisse umzusetzen."

ROWE RACING freut sich auf den Roll-out seines neuen Porsche 911 GT3 R beim Vorsaison-Test in Le Castellet

Erste Kilometer mit dem neuen Sportwagen aus Stuttgart bei den offiziellen Testfahrten der Blancpain GT Series. Dirk Werner und Dennis Olsen am Steuer.

Startschuss für die Saison 2019: Die offiziellen Testfahrten der Blancpain GT Series am Mittwoch und Donnerstag (13./14. März) auf dem Circuit Paul Ricard werden für ROWE RACING zu einem ganz besonderen Erlebnis. Das Team aus St. Ingbert fährt auf der Formel-1-Strecke im südfranzösischen Le Castellet die ersten Kilometer mit seinem neuen Porsche 911 GT3 R, mit dem die Mannschaft in diesem Jahr die Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup mit den 24 Stunden von Spa (27./28. Juli) als Höhepunkt bestreitet.

Nach intensiven Vorarbeiten in den letzten Wochen ist das erste von zwei Einsatzfahrzeugen bereit für seinen Roll-out. Für das Team ist es die erste Gelegenheit, das neue Fahrzeug auf der Rennstrecke zu 'erfahren' und möglichst viele Daten und Erkenntnisse über den Heckmotor-Sportwagen zu sammeln. Zu diesem Zweck wurde der Porsche 911 GT3 R vor der Abreise Richtung Mittelmeer mit einer aufwendigen Messelektronik bestückt, um alle Informationen auf der Strecke erfassen zu können.

Die beiden Fahrer für diesen Entwicklungstest sind dem Team bereits um ein paar Schritte voraus. Porsche Werksfahrer Dirk Werner aus Deutschland sowie der norwegische Porsche Young Professional Dennis Olsen kennen den 911 GT3 R schon und werden versuchen, ihr Wissen schnell an ihr neues Team weiterzugeben. Der frühere DTM-Pilot Dirk Werner feiert sein Comeback bei ROWE RACING, er war bereits 2016 mehrfach für die Mannschaft aus St. Ingbert um Teamchef Hans-Peter Naundorf beim 24h Rennen auf dem Nürburgring und in der Blancpain GT Series unterwegs, unter anderem auch schon in Le Castellet.

In diesem Jahr werden Dirk Werner und Dennis Olsen gemeinsam mit Porsche Young Professional Matt Campbell aus Neuseeland alle fünf Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup für ROWE RACING bestreiten. Saisonstart ist am 14. April im italienischen Monza.



H.J. Hilger
9.3.2019

24H Spa


 

SVC


 

Scuderia Villorba Corse kommt mit neuem Mercedes-AMG GT3 zu den 24H Spa

Das Team »Scuderia Villorba Corse« aus Treviso (Norditalien) wechselt von Ferrari zu Mercedes-AMG und wird damit die Blancpain GT Endurance Serie in Angriff nehmen.

Das Team wird in der Serie 'Le Mans Cup' ab dem ersten Lauf in Le Castellet (13. April) mit dem Mercedes-AMG teilnehmen. Die Fahrer sind Mauro Calamia und Roberto Pampanini.
Bei der 'Blancpain GT Series Endurance' werden die Läufe in Le Castellet (Paul Ricard 1000 km am 31. Mai-1. Juni) und der wichtigste Lauf - die Total 24H Spa am 27.-28. Juli - geplant.

Raimondo Amadio, Teamchef, sagt: "Diese neue Partnerschaft macht uns wirklich stolz und wird unsere Saison 2019 noch spannender machen. Es wird es unserer Struktur ermöglichen, neben unserer soliden LMP-Abteilung eine stärkere GT-Abteilung aufzubauen. Die Nähe zu einem so renommierten Partner wie Mercedes-AMG treibt das gesamte Team zu hoher Motivation und dem Ziel, von Beginn der Saison an wettbewerbsfähig zu sein. Wie alle laufenden Programme der Scuderia Villorba Corse ist dies ein langfristiges Projekt, das der Zukunft weitere Stabilität verleihen wird."



SRO / H.J. Hilger
2.3.2019

GT Series


 

GT World


 

Ferrari und Mercedes-AMG engagieren sich bei der globalen Blancpain GT World Challenge

Mit der ersten Runde der Blancpain GT World Challenge 2019, die an diesem Wochenende am Circuit of the Americas stattfindet, freut sich die SRO Motorsports Group bekannt zu geben, dass Ferrari und Mercedes-AMG, die bei allen Läufen des gesamten 18-jährigen Veranstaltungskalenders vertreten sein werden, um den ersten Blancpain GT World Challenge Titel kämpfen werden.

Wie bereits angekündigt, kann jeder Hersteller vier Fahrer nominieren, die an jeder der drei kontinentalen Challenges teilnehmen, nämlich die sieben Runden Blancpain GT World Challenge America, die sechs Runden der Blancpain GT World Challenge Asia und die fünf Runden der Blancpain GT World Challenge Europe, um ein Team von 12 Fahrern zu bilden, die bei der Bewertung der einzelnen Hersteller Punkte sammeln.

Die vier Fahrer, die für jede Marke auf jedem Kontinent konkurrieren, von denen drei einen Reisepass aus diesen Ländern besitzen müssen, müssen mindestens einen Bronze-Fahrer und höchstens einen Platin-Fahrer umfassen. Die Fahrer können in jeder der GT3-Kategorien an den Start gehen, entweder in gemeinsamen Autos oder für einzelne Teams. Die Punkte, die sie erhalten, werden mit der Anzahl der in ihrer Kategorie teilnehmenden Autos multipliziert, um eine repräsentative Gesamtzahl über die gesamte Saison zu erhalten.

#72

Die Ferrari-Fahrer
Für die Blancpain GT World Challenge America 2019 wird Ferrari von Toni Vilander (Platin, Finnland), Jeff Segal (Gold, USA), Martin Fuentes (Silber, Mexiko) und Christopher Cagnazzi (Bronze, USA) vertreten.

Die Mercedes-AMG-Fahrer
Die vier Fahrer von Mercedes-AMG sind Maxi Buhk (Platin, Deutschland), JC Perez (Silber, Kolumbien), David Askew (Bronze, USA) und George Kurtz (Bronze, USA).

Die Fahrer für die anderen Kontinente werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Antonello Coletta, Leiter von Ferrari Attività Sportive GT: "Ich glaube, dass die SRO in den letzten Jahren sehr gut daran gearbeitet hat, eine Weltklasse-Plattform für die Kategorie GT3 zu schaffen, die eines der Schlüsselelemente der Ferrari-Strategie ist. Ferrari konnte sich immer auf Besitzer verlassen, die auf allen Kontinenten fahren, und so war es nur natürlich, einige von ihnen in das Blancpain GT World Challenge-Projekt einzubeziehen. Wir sind uns bewusst, dass wir auf eine sehr starke Konkurrenz stoßen werden, aber wir wissen, dass wir Kunden, Teams und Fahrer haben, die bereit sind, für die besten Ergebnisse zu kämpfen."

#6

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: "Mir gefällt die Idee, dass Mercedes-AMG Customer Racing Fahrer aus 3 Kontinenten sehr viel Punkte für die Hersteller-Trophäe sammeln. Was kann spannender sein als ein fairer und weltweiter Wettbewerb mit einer Kultmarke wie Ferrari?"



SRO / H.J. Hilger
26.2.2019

GT Series


 


 


 


 

Techn. Daten Vantage GT3 (2019)

  • Gewicht: 1245 kg
  • Hubraum: 4 Liter
  • Motortyp: V8
  • Turbo: ja
  • Aluminium Chassis
  • 6-Gang seq. Getriebe
  • Ohlins Stoßdämpfer
  • Alcon Bremsen
  • Bosch Motorsport ABS

»R-Motorsport« wird mit mehreren neuen Aston Martin die Blancpain GT-Serien 2019 fahren

»R-Motorsport« hat einen erweiterten Einsatz in dieser Saison bestätigt, mit einer Reihe neuer Aston Martin Vantage V8 GT3, die sowohl im Blancpain GT Series Endurance Cup als auch in der Blancpain GT World Challenge Europe starten werden.

#96 Gulf 12H

Die Fahrer auf den verschiedenen Fahrzeugen

Auf der [# 62] kommen Maxime Martin und Matthieu Vaxivière sowie der walisische Rennfahrer Matt Parry zurück, der nach einer Langstrecken-Cup-Kampagne mit dem RJN-Nissan-Outfit nun bei R-Motorsport startet. Parry hat bereits sein Debüt für die Mannschaft gegeben und nahm Anfang des Monats an den Liqui-Moly Bathurst 12 Stunden lang teil.

Mit den etablierten Teammitgliedern Jake Dennis und Marvin Kirchhöfer sowie dem Aston Martin Werksfahrer Alex Lynn bestreitet das Team mit der Startnummer 76 auch den kompletten Langstrecken-Cup. Obwohl nur 25 Jahre alt, bringt das englische Ass umfangreiche Erfahrungen im Einsitzer- und GT-Rennen in die Crew ein.

Die beiden Aston Martins [# 62] und [# 76] werden so an der Blancpain GT World Challenge Europe teilnehmen. Die Besatzungen für die Meisterschaft im Sprintformat (Blancpain GT World Challenge Europe) werden anders festgelegt.

Die Nummer 62 geht in die Kategorie 'Silber Cup', mit dem Finnen Aaro Vainio und dem Schweizer Ass Hugo De Sadeleer am Steuer des Vantage GT3. Beide Youngster sind aufstrebende Stars des GT-Rennsports und dürften in der Kategorie Silber Spitzenreiter sein.
Die [# 76] wird Kirchhöfer zusammen mit Ricky Collard in einer Pro-Anmeldung sehen. Der junge Engländer kommt nach einer Endurance-Cup-Kampagne mit der BMW-Mannschaft von ROWE Racing zu R-Motorsport und bildet mit Kirchhöfer eine konkurrenzfähige Partnerschaft. Darüber hinaus kann sich der Deutsche durch die Kombination von Endurance Cup und World Challenge Europe-Cup in dieser Saison um den Gesamtsieg der Blancpain GT-Serie bewerben.

Bei den Total 24 Hours of Spa (25.-28. Juli) wird mit dem Aston Martin Vantage GT3 [# 760] von Collard, De Sadeleer und dem Newcomer Ferdinand Habsburg ein dritter Wagen eingesetzt. Der Österreicher hat in diesem Jahr seinen Wechsel von F3 zur DTM gemacht und wird beim Saisonhöhepunkt Teil eines talentierten jungen Teams sein.

Die Saison 2019 beginnt mit dem Endurance Cup-Event in Monza (12. bis 14. April) und ersten Blancpain GT World Challenge Europe Wettbewerb in Brands Hatch am 4. und 5. Mai.



SRO / H.J. Hilger
25.2.2019

GT Series


 

Int'l GT Challenge


 


 


 

Garage 59 wird mit zwei Aston Martin Vantage dabei sein

Das Team »Garage 59« wird in der kommenden Saison mit zwei brandneuen Aston Martin Vantage GT3 bei der Blancpain GT Serie einsteigen und die fünf Lanstrecken-Läufe absolvieren. Zusätzlich sollen auch die Läufe der IGTC ab den 24H Spa gefahren werden.

Das Team der »Garage 59« war bisher mit McLaren 650S GT3 unterwegs und schwenken jetzt zu Aston Martin um. Teamchef Andrew Kirkaldy kommentiert: "Der Vantage GT3 sieht großartig aus. Es ist ein sehr hochwertiges GT-Auto, das auf einem starken Fundament basiert, so dass wir große Erwartungen an die kommende Saison haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Aston Martin Racing, zusammen mit neuen Sponsoren, die in Zukunft bekannt gegeben werden. Es war ein interessanter und angenehmer Prozess, das Team neu zu positionieren. Alles, was Sie im Moment sehen können, ist das neue Logo, aber wir sind bald bereit, Ihnen unsere neue Rennlackierung zu zeigen, an der wir gerade arbeiten."

Neben Kirkaldy und Goodwin umfasst die Eigentümerstruktur des Teams nun auch Alexander West. Der schwedische Rennfahrer fuhr in der Saison 2018 neben Goodwin und Chris Harris und erzielte dabei zwei Am Cup-Siege.

Trotz des Herstellerwechsels bleibt das Programm der Garage 59 auf der Strecke für 2019 unverändert, so dass das Team ein Auto in der Kategorie Pro und ein zweites in den Kategorie Am für den gesamten Langstrecken-Cup einsetzen wird. Die britische Mannschaft plant auch, noch im Laufe des Jahres an ausgewählten Runden der Intercontinental GT Challenge teilzunehmen, beginnend bei den Total 24 Hours of Spa (25. bis 28. Juli).

Die Fahrer für die beiden Vantage GT3 sind noch nicht bekannt, aber Chris Goodwin, Andrew Watson und Jonny Adam werden das Auto diese Woche auf dem Circuit Paul Ricard testen. Adam ist ein Aston Martin Werksfahrer, während Watson und der neue Mitinhaber des Teams, Goodwin, letztes Jahr in den Klassen Pro und Am Cup für die Mannschaft fuhren.



SRO / H.J. Hilger
23.2.2019

GT Series


 

AKKA ASP Team


 

AKKA-ASP Team enthüllt neue Fahreraufstellung für die Blancpain GT Serie 2019

Das AKKA-ASP Team hat ehrgeizige Pläne bekannt gegeben, die Titel, die es sich 2018 verdient hat, zu verteidigen, indem es ein All-Star-Fahreraufgebot zusammengestellt hat, um in dieser Saison den Mercedes-AMG GT3 [# 88] zu steuern.

Blancpain GT World Challenge Europe
Zwei der talentiertesten jungen Stars im GT-Rennsport werden sich für einen Angriff auf die Blancpain GT World Challenge Europe zusammenschließen, wobei Raffaele Marciello und Vincent Abril für die fünf Runden der Sprintformatmeisterschaft bestätigt werden.

Blancpain GT Series Endurance Cup
Der Mercedes-AMG [# 88] wird auch im Blancpain GT Series Endurance Cup an den Start gehen, wo Michael Meadows mit Marciello und Abril die fünf Langstreckenrennen mit dem Höhepunkt, den Total 24 Hours of Spa bestreiten werden.



SRO / H.J. Hilger
22.2.2019

SRO


 

GT Series


 


 


 

Die Fahrerbesetzungen

[# 107]

- Steven Kane
- Jules Gounon
- Jordan Pepper

[# 108]

- Andy Soucek
- Maxime Soulet
- ???

[# 109]

- Seb Morris
- Callum Macleod
- Rodrigo Baptista

[# 110]

- Markus Palttala
- Alex Buncombe
- Lucas Ordonez

Bentley bringt mit sechs neuen Fahrern erhebliche Feuerkraft für den kommenden »Total 24 Hours of Spa« Angriff

Bentley Motorsport hat für die diesjährigen Total 24 Hours of Spa (25. bis 28. Juli) eine beeindruckende Fahrerbesetzung bekannt gegeben, bei der die britische Marke ihr Stammportfolio um zwei weitere Autos erweitern wird, damit sie den größten Sieg im GT3-Rennsport gut angeht.

Der erneute Angriff fällt mit dem 100. Jahrestag der Marke Bentley zusammen, die 1919 in London gegründet wurde und heute zu den weltweit führenden Herstellern von Luxusfahrzeugen zählt. Nachdem die Marke in der vergangenen Saison ihren Continental GT3 der zweiten Generation vorgestellt hat, hat sie nun den Sieg in den belgischen Ardennen im Visier.

Zu diesem Zweck wird ein Quartett von Fahrzeugen der Pro-Klasse eingesetzt, das sein bestehendes Arsenal um erhebliche Feuerkraft erweitert. Die Startnummern [# 107], [# 108], [# 109] und [# 110] werden verwendet, wobei die symbolische 100 das Jubiläumsjahr von Bentley darstellt.

Zwei dieser Crews - die [# 107] und [# 108] - bestreiten den kompletten Blancpain GT Series Endurance Cup und die Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli, von denen die Total 24 Hours of Spa das Highlight der Saison ist. Steven Kane, Jules Gounon und Jordan Pepper werden den [# 107]-Boliden der Gruppe steuern und damit eine Beziehung fortsetzen, die bereits starke Ergebnisse auf internationaler Ebene erzielt hat.

Die Schwester [# 108] wird die Rückkehr von zwei langjährigen Bentley Boys - von Andy Soucek und Maxime Soulet - sehen, während ein dritter Fahrer zu gegebener Zeit angekündigt wird. Dies folgt auf den Ausscheiden von Vincent Abril, der sich entschieden hat, im Jahr 2019 nach vier Saisons, die die britische Marke repräsentieren, neue Möglichkeiten zu erkunden.

Die beiden zusätzlichen Fahrzeugen nimmt Bentley aus seinem eigenen Kundenrennsportpool.

Die drei Fahrer, die aus der Bentley Motorsport-Familie befördert werden, teilen sich ein Auto, wobei Seb Morris, Callum Macleod und Rodrigo Baptista das Okay für das Rennen im Juli zweimal rund um die Uhr bekommen. Morris und Macleod haben beide das Bentley-Kundenoutfit von Team Parker Racing vertreten, während der in Brasilien geborene Baptista einen Continental GT3 für K-PAX Racing in der Blancpain GT World Challenge America pilotiert.

Der vierte Bentley-Nennung wird eine äußerst erfolgreiche Besetzung von GT-Stars aufweisen, bei der Markus Palttala, Alex Buncombe und Lucas Ordonez sich zu einem beeindruckenden Line-Up zusammenschließen.

Palttala ist ein Gewinner der Total 24 Hours of Spa, der bei diesem Event im Jahr 2015 triumphiert hat, und bringt eine Fülle von Erfahrungen aus der Blancpain GT-Serie in den Bentley-Kader ein. Buncombe und Ordonez schließen sich nach langen Zügen der Marke Nissan an, wo sie sich als schnelle, zuverlässige und intelligente Teamkollegen einen Namen machten. Buncombe konnte auch einen Blancpain Endurance Series-Titel (2015) und einen GT4-Klassensieg bei den Total 24 Hours of Spa (2011) erringen.

Bentley wird in diesem Jahr mit dem Einsatz von 4 Fahrzeugen alles daransetzen, beim größten und wichtigsten Rennen der GT3-Serie zum 100-jährigen Bestehen der Firma den ersten Platz zu erringen - auch wenn die Konkurrenz 'nicht ohne' ist.



SRO / H.J. Hilger
18.2.2019

SRO


 

GT Series


 

SRO GT Europe


 

SRO BES


 

SRO BSS


 

GT World Challenge Europe

4.-5. Mai   Brands Hatch
28.-30. Juni   Misano
12.-14. Juli   Zandvoort
30.Aug.-1.Sep.   Nürb.Ring
6.-8. Sep.   Hungaroring

Endurance Cup

13.14. April   Monza
11.-12. Mai   Silverstone
31.Mai-1.Juni   Paul Ricard
25.-28. Juli   24H Spa
28.-29. Sep.   Barcelona

Neue Entwicklungen bei der Blancpain GT-Serie 2019

Im Jahr 2019 wird die Blancpain GT-Serie einige der führenden europäischen Rennstrecken besuchen und eine 10-teiligen Meisterschaft durchführen, die zu gleichen Teilen zwischen dem Endurance Cup und der Blancpain GT World Challenge Europe (ex. Sprint Serie) stattfindet. Die neue Saison verspricht aktionsgeladene GT3-Rennen vom Saisonauftakt in Monza (13. bis 14. April) bis zum Finale auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (28. bis 29. September), während das große Volksfest, die Total 24 Hours of Spa vom 25. bis 28. Juli erneut im Mittelpunkt stehen wird.

Mit den offiziellen Testtagen auf dem Circuit Paul Ricard in nur einem Monat (13. bis 14. März) ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um sich über die wichtigsten Änderungen im Vorfeld der kommenden Saison zu informieren. An der Blancpain GT-Serie wurden nur wenige größere Änderungen vorgenommen, so dass 2019 eher eine Saison der Evolution als der Revolution wird.

Der Sprint Cup wird GT World Challenge Europe
Die wichtigste Nachricht ist die Gründung der Blancpain GT World Challenge. Im Rahmen dieser neuen Aufgabe wurde der Blancpain GT Series Sprint Cup zur Blancpain GT World Challenge Europe und tritt in ähnlichen regionalen Kategorien auch in Asien und Amerika an.

Die Meisterschaft wird mit zwei einstündigen Rennen, die beide zu gleichen Teilen am Wochenende ausgetragen werden, durchgeführt. Es werden weiterhin Mannschafts- und Fahrertitel in den Kategorien Pro, Pro-Am, Silver Cup und Am Cup vergeben und sie bleibt auch weiterhin Teil der gesamten Blancpain GT-Serie.
Die World Challenge Europe wird in diesem Jahr auf 26 Autos begrenzt. Außerdem wird eine Obergrenze von 28 Fahrzeugen festgelegt, so dass zusätzliche Teilnehmer an Rennen teilnehmen können.

Für Pro-Am und Am Cup Teilnehmer in der Blancpain GT World Challenge Europe wird eine minimale Boxenstoppzeit eingeführt. Darüber hinaus dürfen Mechaniker bei den Veranstaltungen der World Challenge Europe jederzeit maximal einen Reifen in der Arbeitszone tragen.

Der Langstrecken-Cup (Endurance)
Die Regeln für Boxenstopps bei Läufen im Langstrecken-Cup bleiben gegenüber 2018 unverändert. Für die Total 24 Hours of Spa gibt es jedoch eine leichte Anpassung, da der technische Boxenstopp nicht mehr auf ein vorgegebenes Mid-Race-Fenster beschränkt ist. Alle technischen Boxenstopps müssen vor Ablauf der 22. Stunde begonnen haben. Im Rahmen einer weiteren Sicherheitsinitiative wird 2019 ein neues Infosystem im Fahrzeug eingeführt. Dies wird dazu beitragen, die Teilnehmer während der Fahrt umfassend zu informieren, indem Infos über rote Flaggen, Gelbphasen und andere wichtige Ereignisse im Cockpit bereitgestellt werden.

Der Silver Cup
Der Silver Cup wird in dieser Saison weiter wachsen. Die Kategorie, die nur für Fahrer mit Silberbewertung offen ist, ist seit 2014 ein beliebter Bestandteil des Sprint-Cups und wurde für die Saison 2018 um den Endurance Cup erweitert. Dies führte auch dazu, dass im vergangenen Jahr ein neuer Titel für die Fahrer des Silver Cup geschaffen wurde. Im Jahr 2019 wird es weiter wachsen, da erstmals Mannschaftstitel in der Kategorie vergeben werden. Damit können die erfolgreichsten Silver-Cup-Kader im Langstrecken-Cup, bei der Blancpain GT World Challenge und in der Gesamtwertung für ihre Leistungen anerkannt werden.

Private Tests
Die Regeln für private Tests wurden für 2019 geändert. Ab acht Tage vor Saisonbeginn dürfen die Teams der Blancpain GT-Serie keinen privaten Test mehr auf einer Rennstrecke durchführen, auf der ein Lauf zur Meisterschaft 2019 stattfinden wird. Dies wird durch die Einführung zusätzlicher offizieller Testtage ausgeglichen, die bei vier bis fünf der in dieser Saison stattfindenden Veranstaltungen stattfinden werden. Die endgültige Entscheidung über die Veranstaltungsorte wird zu gegebener Zeit getroffen. Es wurde bestätigt, dass sich der offizielle Testtag vor den Total 24 Hours of Spa erweitert wird mit zwei Tagen Fahrbetrieb am 2. und 3. Juli auf dem belgischen Kurs.



SRO
11.2.2019

SRO BES


 

Honda


 

JTR RJN


 

Jenson [Button] Team Rocket RJN kommt mit einem Honda NSX GT3 Evo in die Blancpain Endurance Serie

Das GT-Meisterschaftsteam RJN Motorsport kündigt eine neue Partnerschaft mit dem Formel-1-Weltmeister 2009, Jenson Button, und einen Markenwechsel zu Honda an.

Jenson Team Rocket RJN wird zunächst einen einzelnen Honda NSX GT3 Evo in der Blancpain GT Series Endurance Cup Silver Kategorie 2019 betreiben, mit der Möglichkeit, dass ein zweites Auto an dem Projekt für die 24 Stunden von Spa im Juli teilnimmt.
Die Partnerschaft ruft eine Wiederkehr des Namens Rocket im Motorsport hervor. Jensons verstorbener Vater, John Button, gründete das Rocket Motorsport Team, mit dem er 11 britische Meisterschaften in Juniorenklassen gewann und dazu beitrug, nicht nur das Talent von Jenson, sondern auch zahlreiche andere zu fördern, darunter Lewis Hamilton, Will Stevens, Oliver Rowland und James Calado.



Daimler
3.2.2019

Int'l GT Challenge


 

MB-AMG


 

Bathurst


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Platz drei für [# 999] Mercedes-AMG Team GruppeM Racing.
  • Platz vier für [# 888] Mercedes-AMG Team Vodafone.
  • Führung für Mercedes-AMG Motorsport in der Intercontinental GT Challenge.

 

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing [# 999]: "Es war ein sehr hartes Rennen. Wir haben zwei Strafen bekommen, die uns zurückgeworfen haben. Mein letzter Doppelstint war wirklich sehr schwer und herausfordernd. Ich hatte alte Reifen und musste mich verteidigen. Es ist schön, die IGTC-Saison mit einem Podium zu starten."

Maximilian Buhk, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing [# 999]: "Ich habe am Anfang richtig gepusht und konnte mit Luca im zweiten Mercedes-AMG GT3 gleich einen guten Vorsprung herausfahren. Die beiden Strafen sind dann ärgerlich, aber das müssen wir akzeptieren. Heute hat man wieder gesehen, dass man trotz Rückschlägen nicht aufgeben darf. Wir haben uns zurückgekämpft. Ein spezielles Dankeschön geht an das Team und meine Teamkollegen, besonders Raffaele, der mit den abbauenden Reifen dem Druck standhalten konnte. Das war eine sehr starke Leistung."

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing [# 999]: "Wir sind wirklich super happy, mit Mercedes-AMG auf dem Podium zu stehen, vor allem nach diesem spannenden Schlussstint. Mit Platz drei und vier haben wir für die Marke ein gutes Teamergebnis eingefahren. Damit ist uns ein guter Start in die IGTC-Saison gelungen und das wollen wir in Laguna Seca fortführen."

Maro Engel, Mercedes-AMG Team Craft Bamboo BLACK FALCON [# 77]: "Es ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Wir sind enttäuscht, aber es ist kein einfaches Rennen hier in Bathurst und ein Ausfall oder technischer Defekt ist bei diesen Extremen schnell passiert. Nichtsdestotrotz ein riesen Dankeschön an Luca und Gary, Mercedes-AMG für das perfekte Fahrzeug und an Craft Bamboo und BLACK FALCON für ihren tollen Einsatz. Es ist etwas Besonderes, wenn zwei so erfahrene Teams für dieses legendäre Rennen zusammenarbeiten. Es hat erneut riesen Spaß gemacht, den Mercedes-AMG GT3 über den Mount Panorama zu jagen und das Top 10 Shootout zu fahren."

Mercedes-AMG mit Platz drei und vier zum Saisonauftakt der IGTC in Bathurst

Führung für Mercedes-AMG Motorsport in der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli 2019: Mit Platz drei für das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing mit den Fahrern Maximilian Buhk, Maximilian Götz (beide GER) und Raffaele Marciello (ITA) sowie Rang vier für das Mercedes-AMG Team Vodafone mit Craig Lowndes (AUS), Shane van Gisbergen (NZL) und Jamie Whincup (AUS) beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst (1.-3. Februar) führt Mercedes-AMG die Herstellerwertung der IGTC an. Griffith Corp. Team Nineteen, BLACK FALCON komplettiert mit Gesamtrang 13 (5. Platz Pro-Am) und den Fahrern Yelmer Buurman (NED), Mark Griffith (AUS) und Christina Nielsen (DEN) das erfolgreiche Wochenende auf dem legendären Mount Panorama Circuit.

Die sechs Mercedes-AMG GT3 zeigten zur 17. Auflage des 12-Stunden-Rennens von Bathurst eine starke Performance. Bereits in den Trainings standen die Fahrzeuge aus Affalterbach an der Spitze des Zeitentableaus. Vier Teams qualifizierten sich für das Top 10 Shootout, das Raffaele Marciello in der Startnummer 999 (Mercedes-AMG Team GruppeM Racing) für sich entschied und damit die begehrte Allan Simonsen Pole Position Trophy gewann. Mit Platz zwei (#77, Mercedes-AMG Team Craft Bamboo BLACK FALCON), vier (#777, The Bend Motorsport Park) und sieben (#19, Griffith Corp. Team Nineteen, BLACK FALCON) erkämpften sich auch die weiteren Mercedes-AMG GT3 eine hervorragende Ausgangsposition für den Rennstart am frühen Sonntagmorgen (5:45 Uhr Ortszeit).

Die Startfahrer Maximilian Buhk [# 999] und Luca Stolz [# 77] zeigten auf der noch komplett dunklen Strecke einen außergewöhnlich guten Start. Sie konnten sich innerhalb weniger Runden vom Feld absetzen. Nach rund einer Stunde betrug der Vorsprung auf den Drittplatzierten acht und auf den Viertplatzierten knapp 30 Sekunden. Auch Yelmer Buurman [# 19] und Luke Youlden [# 777] hielten sich vielversprechend in den Top Ten. Mit den ersten Boxenstopps übernahm Stolz anschließend die Führung vor Buhk und löste auch die jeweiligen Restarts nach den ersten Safety Car-Phasen souverän.

Ein ereignisreiches zweites Renndrittel mischte das Feld durcheinander: SunEnergy1 Racing [# 75] und das Mercedes-AMG Team Craft Bamboo BLACK FALCON [# 77] mussten ihre Fahrzeuge aufgrund von Defekten abstellen. Die im Kampf um den Gesamtsieg liegende Startnummer 999 bekam zwei Durchfahrtsstrafen, konnte sich aber in Schlagdistanz zu den Podiumsrängen halten. Das Mercedes-AMG Team Vofadone #888 konnte sich im Laufe des Rennens wieder bis in die Top 5 zurückarbeiteten, nachdem es frühe Boxenstopps eingelegt hatte. Bis zum Schluss des 12-Stunden-Rennens blieben sieben Fahrzeuge des Feldes innerhalb der Führungsrunde und es zeichnete sich ein extrem spannender Schlussstint ab.

Mit dem letzten Boxenstopp entschied sich das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing dazu, die [# 999] ohne neue Reifen zurück auf die Strecke zu schicken, um Zeit einzusparen. Der Plan ging auf und Schussfahrer Marciello reihte sich auf Platz zwei wieder ins Feld ein. Nach dem Ende einer Safety Car-Phase 20 Minuten vor Rennschluss musste Marciello bei abbauenden Reifen alles geben, um sich den Angriffen der Konkurrenten zu erwehren. Mit einer starken Leistung schaffte er es, den dritten Platz nach 312 Runden ins Ziel zu bringen. Mit frischen Reifen hingegen konnte die Startnummer 888 mit Schlussfahrer Shane van Gisbergen nochmal voll Angreifen und kämpfte sich in einem beeindruckenden Schlusssprint bis auf Platz vier nach vorne. Yelmer Buurman fuhr den Mercedes-AMG GT3 [# 19] auf einen guten 13. Gesamtplatz (5. Rang Pro-Am), nachdem das Team durch eine Berührung mit einem Kontrahenten Zeit verloren hatte.

Somit startet Mercedes-AMG als Tabellenführer in die neue IGTC-Saison. Das nächste Rennen der Intercontinental GT Challenge findet mit den Laguna Seca Raceway California 8 Hour (28.-30. März) in Nordamerika statt, bevor es zu den Total 24 Hours of Spa (25.-28. Juli), den Suzuka 10 Hours (23.-25. August) und dem Finale mit den Kyalami 9 Hour (21.-23. November) geht.



R-Motorsport
3.2.2019

Int'l GT Challenge


 

Bathurst


 

R- Motorsport


 

AMR


 

Die Fahrer

[# 62] Florian Kamelger / Andreas Baenziger / Peter Leemhuis / Mathew Parry

[# 760] Jake Dennis / Matthieu Vaxiviere / Marvin Kirchhöfer

Ergebnisse

[# 62] 2. Platz mit 312 Runden | 3,4 Sek. Rückstand | beste Rundenzeit: 2:04,3367 [m:s]

[# 760] leider nicht in Wertung | 178 Runden | beste Rundenzeit: 2:04,843 [m:s]


R-Motorsport erzielt bestes Ergebnis für Aston Martin in der Geschichte des Bathurst 12-Stunden-Rennens

R-Motorsport schloss die erfolgreiche Langstreckenkarriere des Aston Martin Vantage V12 GT3 mit einer Teamleistung ab, die bei einem der herausforderndsten Rennen weltweit fast zu einem glorreichen Sieg geführt hätte - und das mit einem Fahreraufgebot, das aus drei Bathurst-Rookies bestand, und mit dem ältesten GT3-Design des gesamten Feldes.

Am Samstag sicherte sich das Auto mit der Startnummer 62 die Pole Position. Doch nach zwei Strafen musste Marvin Kirchhöfer bei vollkommener Dunkelheit von Startplatz zwölf aus ins Rennen gehen. Das Team kämpfte hart, um sich an die Spitze des Feldes zu arbeiten und Kirchhöfer übergab das Auto sicher an Matthieu Vaxiviere und dann an Jake Dennis.

Im Laufe der 12 Stunden, in denen aufgrund der geringen Zahl an Zwischenfällen ein Distanzrekord aufgestellt wurde, befand sich die [# 62] immer in der Führungsrunde und im Kampf an der Spitze. Nach etwas mehr als drei Stunden freier Fahrt unter grünen Flaggen befand sich das Auto dank des Fahrer-Trios, großartiger Arbeit bei den Boxenstopps und der Renntaktik in der letzten Stunde des Rennens komfortabel in Führung.

Etwa 30 Minuten vor Rennende kam das Safety Car auf die Strecke, damit ein gestrandetes Auto geborgen werden konnte. Durch die Safety-Car-Phase wurde die Führungsgruppe eng zusammengeschoben. Folglich musste Dennis nach dem Restart alles geben. Seine Pace reichte aus, um sich von den Verfolgern abzusetzen. Die letzten zehn Minuten des Rennens gestalteten sich allerdings schwierig, denn das Auto hatte im Gegensatz zum verfolgenden Porsche ältere Reifen und ziemlich abgenutzte Bremsen. Der Kampf sah zunächst einseitig aus, aber Dennis kämpfte hart. Er nutzte den Top-Speed des Aston Martin Vantage V12 GT3 auf den Geraden und zeigte einige ausgezeichnete Verteidigungsmanöver. Er machte seinem Verfolger das Leben schwer, sodass dieser ein robustes Überholmanöver brauchte, das außer in Forest Elbow nicht machbar gewesen wäre.

Sogar dann war der Kampf noch nicht beendet, denn der Aston Martin Vantage V12 GT3 blieb nah genug dran, um aus einem Fehler des Führenden einen Vorteil ziehen zu können. Bedauerlicherweise ergab sich für R-Motorsport keine Gelegenheit und so überquerte das Team auf einem ausgezeichneten zweiten Platz, nur drei Sekunden hinter dem Sieger und mit einem guten Vorsprung auf die um Platz drei Kämpfenden, die Ziellinie. Platz zwei ist das beste Ergebnis, das Aston Martin jemals bei diesem Rennen erzielt hat.

Für den von R-Motorsport in der Pro/Am-Kategorie eingesetzten Aston Martin Vantage V12 GT3 [# 760] begann das Rennen gut. Der neue Fahrer im Team, Matt Parry, hielt sich im ersten Stint in den Top15. Leider hatte Andreas Baenziger auf der Strecke einen Unfall, bei dem die Front des Autos beschädigt wurde.
Nach Untersuchungen im Medical Centre wurde er für fit erklärt und das Team leistete hervorragende Arbeit, um das Auto nach weniger als fünf Stunden Reparatur zurück auf die Strecke und schließlich ins Ziel zu bringen.

Jake Dennis, Fahrer des [# 62] Aston Martin Vantage V12 GT3: "Es zeigt, wie gut es für uns lief, wenn wir als Bathurst-Rookies etwas enttäuscht über Platz zwei sind. Wir haben die ganze Zeit hart gekämpft und waren mit dem Auto immer bei der Musik. Die Leistung des Teams war großartig. Wir wussten vorher schon, dass hier einige Teams mit erfahrenen Fahrern und neueren Autos an den Start gehen würden. Das war eine große Herausforderung. Trotzdem war unser Speed den ganzen Tag gut.
Ich bin mir sicher, wir hätten den Sieg nach Hause gebracht, hätte es die späte Safety-CarPhase nicht gegeben. Gegen Rennende waren die Bremsen durch und es ist schade, dass wir so die Führung verloren haben. Aber danach konnte ich nur zusehen, möglichst nah dran zu bleiben und auf eine Gelegenheit zu warten.
Dieser Ort und das Rennen sind einfach unglaublich. Wir kommen mit Sicherheit zurück. Jetzt freuen wir uns aber alle auf das neue Auto und nehmen die Blancpain Endurance Meisterschaft in Angriff."

Marvin Kirchhöfer, Fahrer des [# 62] Aston Martin Vantage V12 GT3: "Es war ein hartes Rennen, das Feld war sehr eng und es wurde den ganzen Tag hart gekämpft. Wir sind viel unter Grün gefahren und mussten um jede Position hart kämpfen. Das Team hat einen brillanten Job abgeliefert. Dies half uns dabei, bei der Musik zu bleiben. Matt und Jake sind ebenfalls fantastisch gefahren.
Zweiter zu sein, fühlt sich etwas seltsam an. Denn es war ein besseres Ergebnis, als wir uns vor ein paar Tagen erhofft hätten. Aber letztlich kannst du nicht anders, als daran zu denken, was möglich gewesen wäre."

Matthieu Vaxiviere, Fahrer des [# 62] Aston Martin Vantage V12 GT3: "Ich bin eigentlich ziemlich überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben. Dabei hat das gesamte Team einen großen Beitrag geleistet, uns ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem wir uns dem Kampf gegen die anderen stellen konnten. Dieses Rennen hat den Ruf, eines der härtesten zu sein - und das war absolut der Fall. Ein Sieg wäre unglaublich gewesen, aber wir sollten überglücklich damit sein, was wir erreicht haben."

Dr. Andreas Baenziger, Team-Mitbesitzer R-Motorsport und Fahrer des [# 760] Aston Martin Vantage V12 GT3: "Ich weiß immer noch nicht genau, wie es zu dem Unfall kam, da wir die Daten des Hergangs im Detail analysieren, bevor wir genaueres aussagen können. Wichtig ist, dass ich unverletzt nach einem Check im Medical Center zum Team zurückkehren konnte. Dies auch Dank des stabilen Aston Martin Vantage V12 GT3, der nach einer längeren Reparaturpause von weniger als fünf Stunden wieder das Rennen aufnehmen konnte."

Dr. Florian Kamelger, Team Principal R-Motorsport und Fahrer des [# 760] Aston Martin Vantage V12 GT3: "Welch ein Wochenende in Bathurst. Wir haben den zweiten Gesamtrang gewonnen und nicht das Rennen verloren. Das ist nach den Höhen und Tiefen ein super Ergebnis zum Schluss. Unser Team hat unter den schwierigen Bedingungen mit der Zurückversetzung von der Pole Position auf Platz zwölf auf der Startaufstellung und einer schwierigen Anfangsphase eine fantastische Leistung gezeigt. Die Strategie war perfekt und Jake, Marvin und Matthieu haben alles aus unserem Aston Martin Vantage V12 GT3 bei dessen letztem großen Auftritt herausgeholt.
Leider hatten wir einen heftigen Unfall mit unserem zweiten in der ProAm-Kategorie startenden Fahrzeug [# 760], der für meinen Freund und Geschäftspartner Andreas zum Glück ohne Folgen blieb. Unser Team hat das ziemlich zerstörte Auto in weniger als fünf Stunden wieder renneinsatzfähig gemacht. Das Ergebnis mit dem zweiten Platz unseres Pro-Fahrzeugs ist eine tolle Belohnung für alle im Team, die so hart gearbeitet haben."



BMW
3.2.2019

Int'l GT Challenge


 

BMW


 

BMW Team Schnitzer beendet emotionale 12h Bathurst in Gedenken an Charly Lamm auf dem fünften Platz

BMW M Motorsport und der BMW M6 GT3 haben die 12 Stunden von Bathurst (AUS) auf dem »Mount Panorama Circuit« auf dem fünften Platz beendet. Für das BMW Team Schnitzer war es ein emotionales Rennen, denn es war der erste Auftritt des Teams seit dem Tod des langjährigen Teamchefs Charly Lamm.

Am Steuer des [# 42] BMW M6 GT3 wechselten sich auf dem 6,213 Kilometer langen Kurs bei bis zu 37 Grad Celsius die Fahrer Augusto Farfus (BRA), Chaz Mostert (AUS) und Martin Tomczyk (GER) ab. Bei harten äußeren Bedingungen kämpfte das Team während des gesamten Rennens um einen Podiumsplatz und erreichte letztlich dank einer starken Teamleistung das bislang beste Ergebnis für den BMW M6 GT3 in Bathurst.

Foto: [# 42] Augusto Farfus, Chaz Mostert und Martin Tomczyk

Der BMW M6 GT3 [# 34] von Walkenhorst Motorsport, in dem Nick Catsburg (NED), Mikkel Jensen (DEN) und Christian Krognes (NOR) zum Einsatz kamen, fiel aufgrund eines technischen Problems aus.
In der GT4-Klasse schafften Daren Eric Jorgensen, Brett Strom (beide USA) und Gerard McLeod (AUS) im BMW M4 GT4 von RHC-Jorgensen/Strom by Marc GT als Zweite den Sprung aufs Podium.

Stimmen der Fahrer

Augusto Farfus (#42 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer, 5. Platz): "Was unsere Leistung als Team betrifft, hatten wir ein fantastisches Rennen. Leider hat uns im Kampf ums Podium letztlich ein Quäntchen gefehlt. Schade, dass wir im Zweikampf von der Strecke gedrückt wurden, aber so ist der Rennsport. Jetzt schauen wir nach vorne. Vielen Dank an das Team - das war ein emotionales Wochenende, aber wir sind immer stark geblieben."

Nick Catsburg (#34 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport, Ausfall): "Natürlich ist es nie schön, ein Rennen vorzeitig beenden zu müssen, aber das gehört zum Rennsport dazu. Wir müssen nun den Blick nach vorn in Richtung Laguna Seca richten. Ich denke, wir können dort stark sein. Ich kann es kaum erwarten, ans Steuer des BMW M6 GT3 zurückzukehren."



Porsche
3.2.2019

Int'l GT Challenge


 

Porsche


 

Bathurst


 

Porsche Team Bamber (EBM) gewinnt die 12 Hour Bathurst

Porsche 911 GT3 R siegt beim Abschiedsrennen

Porsche hat erstmals das 12-Stunden-Rennen in Bathurst (Australien) gewonnen und damit die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Porsche 911 GT3 R beim letzten Einsatz in einem großen Langstreckenrennen um ein Kapitel erweitert. Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg) sowie die beiden Porsche Young Professionals Matt Campbell (Australien) und Dennis Olsen (Norwegen) fuhren im GT3-Auto von EBM als Erste ins Ziel. Das noch junge Kundenteam von Porsche-Werksfahrer Earl Bamber (Neuseeland) triumphierte beim ersten Auftritt auf internationaler Bühne auf Anhieb im Kampf gegen die erfahrenen Mannschaften von insgesamt acht Herstellern.

Foto: [# 912] Matt Campbell, Dirk Werner und Dennis Olsen

Lokalmatador Campbell setzte sich in einem hoch spannenden Finale auf dem Mount Panorama Circuit gegen hochkarätige Konkurrenz durch und sorgte für großen Jubel seiner Landsleute auf den Tribünen. Innerhalb der letzten 20 Minuten des Langstreckenrennens über zwölf Stunden überholte der Porsche Young Professional drei Fahrzeuge in direkten Duellen und brachte den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 912 mit perfekt ausgeführten Manövern an die Spitze. Zuvor hatten seine Teamkollegen Werner und Olsen mit starken Stints sowie das Team EBM mit fehlerfreier Arbeit und perfekter Strategie den Kampf um den Rennsieg ermöglicht.

PORSCHE hat seinen Sieg in der heutigen Bathurst 12 Stunden, nachdem die Rennleitung den Earl Bamber Motorsport-Piloten Matt Campbell von Fehlverhalten gegen Ende des Rennens befreit hatte, beibehalten.



Audi
3.2.2019

Int'l GT Challenge


 

Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Audi R8 LMS in Pro-Am-Wertung auf dem Podium
  • Enttäuschung für beide Fahrerteams des Audi Sport Team Valvoline

Klassenerfolg für Audi Sport-Kundenteams in Bathurst

Die Titelverteidigung von Audi Sport customer racing in der Intercontinental GT Challenge begann mit einem Rückschlag. Nachdem beide Audi R8 LMS des Audi Sport Team Valvoline das 12-Stunden-Rennen in Bathurst in der Anfangsphase zeitweise angeführt haben, musste sich die Mannschaft am Ende mit einem 14. Platz von Christopher Haase/Christopher Mies/Markus Winkelhock begnügen. Die australischen Kundenteams Matt Stone Racing und Hallmarc freuten sich indessen jeweils über ein Podiumsergebnis in ihrer Klasse.

"Drei Mal haben wir die Markenwertung der Intercontinental GT Challenge bereits gewonnen, und bei den 12 Stunden von Bathurst haben wir vor einem Jahr ebenfalls unseren dritten Sieg gefeiert", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Diesmal aber haben wir unsere Ziele in Australien leider verpasst." Zwischen den fast 30 GT3-Rennwagen von zehn Marken entwickelte sich ein hochkarätiger Wettkampf. Abhängig von der Boxenstoppsequenz hatte Audi Sport in den ersten Rennstunden gleich zwei Eisen im Feuer. Startfahrer Christopher Haase fuhr zu Beginn fast drei Stunden am Stück und war der erste Audi Sport-Pilot, der das Rennen einmal anführte. Im Schwesterauto setzte sich später auch sein südafrikanischer Audi Sport-Fahrerkollege Kelvin van der Linde zeitweise an die Spitze. Nachdem dessen Teamkollege Garth Tander den Audi R8 LMS mit der Nummer 22 übernommen hatte, touchierte der Australier während der fünften Rennstunde ein anderes Auto. Die anschließende Reparatur warf das Team um sechs Runden zurück. Den Ausfall dieses Autos besiegelte schließlich ein Unfall des Belgiers Frédéric Vervisch in Runde 182. Zu diesem Zeitpunkt spielte auch die Startnummer 2 keine Rolle mehr im Kampf um die Spitze. Christopher Haase musste wenige Minuten nach der Rennhalbzeit die Box mit einer defekten Servolenkung ansteuern. Die Reparatur kostete das Team acht Runden. Christopher Haase, Christopher Mies und Markus Winkelhock kämpften sich am Ende noch bis auf Platz 14 vor.

Foto: Audi R8 LMS [# 98] (Matt Stone Racing), Todd Hazelwood / Roger Lago / David Russell

Den besten Audi im Feld stellte somit das Privatteam Matt Stone Racing. Das australische Fahrertrio Todd Hazelwood/Roger Lago/David Russell erreichte Platz zehn der Gesamtwertung und war damit zweitbestes Team in der Pro-Am-Wertung. Die Leistung ist bemerkenswert, da die australische Mannschaft zum ersten Mal überhaupt einen Audi R8 LMS einsetzte. Mit dem Team Hallmarc feierte ein weiteres Kundenteam mit einem Audi R8 LMS einen Podiumsplatz. Marc Cini/Dean Fiore/Lee Holdsworth waren am Ende die drittbeste Mannschaft in der Pro-Am-Klasse.

Nun steht Audi in den vier verbleibenden Läufen der Intercontinental GT Challenge eine Aufholjagd bevor. In acht Wochen folgt in Laguna Seca die zweite Veranstaltung der Rennserie. In der noch jungen Geschichte der California 8 Hours ist der Audi R8 LMS mit zwei Siegen seit 2017 bislang ungeschlagen.



Porsche
2.2.2019

Int'l GT Challenge


 

Porsche


 

Bathurst


 

Matt Campbell (Porsche 911 GT3 R #912):
"Im ersten Sektor waren die Reifentempertaturen noch nicht im optimalen Bereich, daher lief es dort nicht ganz perfekt. Im zweiten und dritten Streckenabschnitt waren wir richtig schnell.
Es wäre vielleicht insgesamt noch ein bisschen mehr möglich gewesen, aber wir sollten dennoch zufrieden sein. Unsere Startposition ist okay, das Auto fühlt sich sehr gut an und das Rennen wird lang und anstrengend."


Gute Ausgangsposition für Porsche bei 12 Stunden von Bathurst

Qualifying, Intercontinental GT Challenge, 1. Lauf, Bathurst/Australien

Porsche wird das 12-Stunden-Rennen von Bathurst (Australien) aus der vierten Startreihe in Angriff nehmen. Porsche Young Professional Matt Campbell sicherte sich im Top-10-Shootout auf dem Mount Panorama Circuit die sechsschnellste Rundenzeit. Der junge Australier schöpfte das Potenzial des Porsche 911 GT3 R [# 912], den er sich im Rennen mit Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg) und Porsche Young Professional Dennis Olsen (Norwegen) teilt, nahezu optimal aus. Im engen Wettbewerb gegen sieben weitere GT3-Hersteller benötige Campbell für die 6,213 Kilometer lange Runde im Fahrzeug mit der Startnummer 912 nur 2:03,186 Minuten.

In den beiden Qualifyingsessions zuvor hatte der Franzose Mathieu Jaminet im Schwesterauto des Kundenteams EBM (Earl Bamber Motorsport) den Einzug in den Kampf um die besten zehn Startplätze denkbar knapp verpasst. Dem Porsche Young Professional fehlten auf seiner schnellsten Runde nur 0,08 Sekunden auf einen Platz in den Top 10. Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911, an dessen Steuer sich Jaminet mit den Werksfahrern Romain Dumas (Frankreich) und Sven Müller (Bingen) abwechselt, wird von Rang elf in das Rennen starten. Werksfahrer Kévin Estre qualifizierte das baugleiche, rund 500 PS starke Auto des Kundenteams Competition Motorsports/McElrea Racing für Startplatz 13. Der Franzose teilt sich die Arbeit im Cockpit der Startnummer 12 mit Porsche Junior Jaxon Evans (Neuseeland) und David Calvert-Jones (USA).

Der Porsche 911 GT3 R [# 540] des US-amerikanischen Kundenteams Black Swan Racing wurde bereits am Freitag bei einem Unfall im zweiten Freien Training irreparabel beschädigt und nimmt am weiteren Verlauf des Events nicht mehr teil. Tim Pappas (USA), der sich das Fahrzeug mit Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Jeroen Bleekemolen (Niederlande) teilte, wurde nach dem Zwischenfall zur Behandlung in eine Klinik nach Sydney transportiert. Er erlitt Brüche am rechten Oberarm und am Becken.

In der Class B wird der Porsche 911 GT3 Cup [# 4] des erfahrenen Kundenteams Grove Racing vom besten Startplatz in den Dauerlauf gehen. Der Brite Ben Barker setzte sich in der Zeitenjagd gegen die baugleichen Autos der Kundenteams Ashley Seward Motorsport und Team Carrera Cup Asia durch.

Das 12-Stunden-Rennen in Bathurst startet am Sonntag, 3. Februar, um 05:45 Uhr Ortszeit (Samstag, 19:45 Uhr MEZ). Es ist außerhalb Australiens live im Internet unter www.bathurst12hour.com.au zu sehen.
Beim Auftakt der diesjährigen Intercontinental GT Challenge kommt reglementbedingt letztmals die 2018er-Version des GT3-Fahrzeugs zum Einsatz. Beim zweiten Saisonlauf in Laguna Seca (USA) werden die Kundenteams den neuen Porsche 911 GT3 R (Typ 991.2) in den Lauf über acht Stunden schicken, der am vergangenen Wochenende in Daytona (USA) seine Rennpremiere feierte.



Bathurst 12H
2.2.2019

Int'l GT Challenge


 

Bathurst


 

Zeitplan

  • Sa. 19:45 Uhr   Start (MEZ)

Qualifying und TOP 10 Shootout für die 12H Bathurst

SCHLAGZEILE: Aston Martin von den Shootout-Ergebnissen ausgeschlossen.
R-MOTORSPORT [# 62] wurde von den Ergebnissen des 12-Stunden-Pirelli-Top-10-Shootouts Liqui-Moly Bathurst ausgeschlossen und überreicht offiziell den Allan Simonsen-Pole-Position-Award an den Mercedes-AMG GT3 von GruppeM Racing.

Offizielle fanden einen technischen Verstoß im Zusammenhang mit der vorgeschriebenen Drehzahlgrenze des Aston Martin Vantage GT3s V12-Motors. Der Verstoß war unbeabsichtigt und betraf die vom Hersteller zur Verfügung gestellten Zulassungsunterlagen des Fahrzeugs. Die von den Stewards des Treffens verhängte Strafe war der Ausschluss aus den Ergebnissen des Pirelli Top-10 Shootout.

Ursprüngliche Wertung des TOP 10 Shootout, später wurde die [# 62] aus der Wertung genommen:

Der Ausschluss von den Shootout-Ergebnissen verwies das Fahrzeug [# 62] auf die 10. Position, wobei die bestehende Zwei-Positionen-Rückversetzungsstrafe für das Schnellfahren in der Boxengasse während einer früheren Sitzung sie schließlich um zwei weitere Plätze nach unten auf die 12. Stelle brachte.

R-Motorsport war trotz der Boxengassen-Geschwindigkeitsstrafe, die nicht auf die Shootout-Ergebnisse, sondern auf die Startaufstellung angewendet werden sollte, zunächst mit der prestigeträchtigen Allan Simonsen Pole-Trophäe ausgezeichnet worden. Der Ausschluss des Fahrzeugs stellt jedoch klar, dass das Fahrzeug nicht zeitgerecht erfasst wird - und übergibt den Allan Simonsen Pole Award an GruppeM Racing bei ihrem ersten Besuch auf dem Mount Panorama.

In einer atemberaubenden Shootout-Runde des italienischen Nachwuchspiloten Raffaele Marciello kletterte der leuchtend gelbe Mercedes_AMG von Platz neun im Qualifying auf Platz zwei - und nun auf Platz eins - im Endergebnis des TOP 10 Shootout.

Die Startaufstellung zu den LIQUI-MOLY BATHURST 12 HOUR
FahrerQualizeitPlatzStart-
Nr.
ReiheStart-
Nr.
PlatzQualizeitFahrer
D.Crampton/T.Harrison 2:23.7446 38 5019 55 37 2:19.1270B.Schumacher/J.Vernon
D.Koutsoumidis/J.Parsons 2:17.0721 36 7118 13 35 2:18.5107D.Jorgensen/B.Strom/G.McLeod
J.McMillan/G.Wood/D.Lillie 2:17.7738 34 4817 5133 2:04.1158P.Dalla Lana/P.Lamy/M.Lauda
H.Morral/E.Thorsen/M.Bakker 2:11.4973 32 9616 9231 2:10.3597J.Busk/G.Taunton/D.OíKeeffe
C.van der Drift/P.Tresidder 2:08.5383 30 23 15 4329 2:07.2967D.Stutterd/S.Fillmore
K.Kassulke/P.Morris/P.Tracy 2:05.3653 28 9114 2027 2:06.6971A.Hargraves/D.Jilesen/S.Owen
S.Grove/B.Grove/B.Barker 2:06.4520 26 4 13 6 25 2:05.0520A.Deitz/J.Westwood/
M.Cini/L.Holdsworth/D.Fiore 2:04.4917 24 9 12 29 23 2:04.1527J.Manolios/B.Porter/I.Capelli
T.Hazelwood/R.Lago/D.Russell 2:04.0656 22 98 11 75 21 2:03.8587K.Habul/D.Baumann/T.Jaeger
N.Foster/T.Slade/N.Percat 2:03.5771 20 27 10 888 19 2:03.4495C.Lowndes/J.Whincup
T.Walls/W.Luff/A.Watson 2:03.3573 18 11 9 760 17 2:03.0997F.Kamelger/A.Baenziger
K.Chiyo/T.Matsuda/J.Burdon 2:02.9522 16 35 8 42 15 2:02.9437A.Farfus/C.Mostert/M.Tomczyk
C.Krognes/N.Catsburg/M.Jensen 2:02.9296 14 34 7 12 13 2:02.9118D.Calvert-Jones/K.Estre
J.Dennis/M.Vaxiviere - 12 62 6 911 11 2:02.8787R.Dumas/S.Muller/M.Jaminet
A.Soucek/M.Soulet/V.Abril 2:02.8583 10 108 5 18 9 2:04.1910A.Imperatori/O.Jarvis
C.Mies/C.Haase/M.Winkelhock 2:03.7828 8 2 4 19 7 2:03.3646M.Griffith/Y.Buurman
D.Werner/D.Olsen/M.Campbell 2:03.1863 6 912 3 22 5 2:03.1791K.van der Linde/G.Tander
Y.Shahin/D.Reynolds/L.Youlden 2:03.1735 4 777 2 107 3 2:03.1083S.Kane/J.Gounon/J.Pepper
M.Engel/L.Stolz/G.Paffett 2:03.0419 2 77 1 999Pole2:02.9348 M.Buhk/R.Marciello/M.Goetz


BMW
31.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Bathurst


 

BMW


 

BMW-Schnitzer


 

BMW-Walkenhorst


 

Zeitplan

  • Fr. 22:35 Uhr   T 5 (MEZ)
  • Sa. 01:20 Uhr   Quali 1 (MEZ)
  • Sa. 02:10 Uhr   Quali 2 (MEZ)
  • Sa. 06:40 Uhr   TOP 10 (MEZ)
  • Sa. 19:45 Uhr   Start (MEZ)

BMW mit zwei Teams in Bathurst

Die von der SRO veranstaltete Intercontinental GT Challenge trägt in ihrer vierten Saison fünf große Langstreckenrennen auf fünf verschiedenen Kontinenten aus. Dabei handelt es sich um echte Klassiker in Australien, Nordamerika, Europa, Asien und Afrika. Den Anfang machen die 12 Stunden von Bathurst auf dem legendären Mount Panorama Circuit.

BMW TEAM SCHNITZER

Das BMW Team Schnitzer und Walkenhorst Motorsport setzen beim Saisonauftakt der neuen Saison der Intercontinental GT Challenge in Bathurst je einen BMW M6 GT3 ein. Augusto Farfus, der Ende 2018 gemeinsam mit dem BMW Team Schnitzer den FIA GT World Cup in Macau gewinnen konnte, wird auch in Bathurst am Steuer des BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 sitzen. Seine Teamkollegen sind Martin Tomczyk und Lokalmatador Chaz Mostert.

WALKENHORST MOTORSPORT

Walkenhorst Motorsport konnte mit dem Triumph in Spa-Francorchamps 2018 den bisher größten Erfolg der Teamgeschichte feiern. Nun stellt sich die Mannschaft um Teamchef Henry Walkenhorst der neuen IGTC-Herausforderung. Als Fahrer sind neben Spa-Sieger Christian Krognes auch die beiden BMW Werksfahrer Nick Catsburg und Mikkel Jensen, der 2018 den Aufstieg vom BMW Motorsport Junior Programm geschafft hat, im Einsatz. Der Walkenhorst BMW M6 GT3 hat die Startnummer 34.



Neben den beiden BMW M6 GT3 geht in der 'Class C' der BMW M4 GT4 vom Team RHC-Jorgensen/Strom by Marc GT an den Start. Im Cockpit des BMW M4 GT4 wechseln sich Daren Eric Jorgensen, Brett Storm und Gerard McLeod ab.



SRO
31.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Bathurst


 

»Town to Track« Parade in Bathurst

»Town to Track« Parade



R-Motorsport
31.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Bathurst


 

R- Motorsport


 

AMR


 

Die Fahrer

[# 62] Florian Kamelger / Andreas Baenziger / Peter Leemhuis / Mathew Parry

[# 760] Jake Dennis / Matthieu Vaxiviere / Marvin Kirchhöfer

R-Motorsport bei den Liqui Moly Bathurst 12 Hours mit zwei Aston Martin Vantage V12 GT3 und sieben Fahrern am Start

Saisonstart auf dem fünften Kontinent: R-Motorsport geht vom 31. Januar bis 3. Februar 2019 beim renommierten Bathurst 12-Stundenrennen in Australien an den Start. Das Schweizer Team aus Niederwil bei St. Gallen tritt auf dem Mount Panorama Circuit mit zwei Aston Martin Vantage V12 GT3 an.

In der Pro-Kategorie greifen Jake Dennis, Marvin Kirchhöfer und Matthieu Vaxiviere ins Lenkrad. Dennis, Kirchhöfer und Vaxiviere starteten schon in der vergangenen Saison für das Team im Blancpain GT Series Endurance Cup.
In der ProAm-Kategorie teilen sich die beiden Teambesitzer Dr. Andreas Baenziger sowie Dr. Florian Kamelger das Cockpit des Aston Martin Vantage V12 GT3 mit dem Australier Peter Leemhuis und Neuzugang Matt Parry.

Der Lokalmatador Leemhuis besitzt wie Florian Kamelger und Andreas Baenziger bereits Erfahrung auf dem Mount Panorama Circuit. Im November des vergangenen Jahres ging der Australier zuletzt gemeinsam mit Baenziger und Kamelger beim 24-Stundenrennen auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas, an den Start.
Neuzugang Matt Parry begann seine Karriere im Kart- und Formelsport, darunter zwei Jahre in der GP3 Serie, in der der Waliser 2016 ein Rennen im Rahmen der Formel 1 gewinnen konnte. Seit der Saison 2017 tritt Parry im Blancpain GT Series Endurance Cup an.

"Mit Jake Dennis, Marvin Kirchhöfer und Matthieu Vaxiviere haben wir ein bewährtes und schlagkräftiges Fahrerteam zusammengestellt", sagt Teamchef Dr. Florian Kamelger. "Im ProAmFahrzeug ist Matt Parry mit seiner Erfahrung und seiner Erfolgsbilanz eine Bereicherung unserer Fahrermannschaft. Wir freuen uns, zum GT-Saisonauftakt in Down Under mit dieser Fahrer-Besetzung zurückzukehren. In Bathurst waren wir zuletzt 2017 in der GT4-Kategorie am Start. Das 12-Stundenrennen in Australien ist eines der wichtigsten GT3-Langstreckenrennen weltweit und ein Top-Resultat im Klassiker am beru¨hmten Mount Panorama zu erzielen ist sicher eine große Herausforderung."

Die 'Bathurst 12 Hours' wurden zum ersten Mal im Jahr 1991 ausgetragen. Nach einem zwischenzeitlichen Umzug auf den Eastern Creek Raceway im Jahr 1995 wurde die Veranstaltung im Jahr 2007 auf dem Mount Panorama Circuit wiederbelebt. Seit der Saison 2011 treten im Rahmen des 12-Stundenrennens regelmäßig GT-Rennwagen auf der 6,213 km langen Strecke an.

R-Motorsport ging 2018 erstmals in der Pro-Kategorie des Blancpain Endurance Cups an den Start. In seiner Debüt-Saison feierte das Schweizer Team, das sich im Besitz von Dr. Florian Kamelger und Dr. Andreas Baenziger befindet, mit zwei Aston Martin V12 GT3 beim 3-Stundenrennen von Silverstone bereits seinen ersten Sieg. In der gleichen Saison erzielte R-Motorsport mit drei Pole Positions in aufeinanderfolgenden Rennen einen neuen Rekord in der Blancpain Langstreckenserie. Neben der Fortsetzung des GT3-Engagements wird derzeit der Einstieg in die DTM mit Aston Martin Vantage-Fahrzeugen für 2019 vorbereitet.



SRO
30.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Ferrari


 

Honda


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Acht Hersteller für die weltweit einzige globale GT3-Serie bestätigt
  • Liqui-Moly Bathurst 12 Hour startet die Saison 2019 an diesem Wochenende.

 

Die Hersteller in der IGTC

  • Audi
  • Bentley
  • BMW
  • Mercedes-AMG
  • Porsche
  • Nissan
  • Ferrari
  • Honda

 

Ferrari und Honda komplettieren die Intercontinental GT Challenge mit einem 'Full-Season'-Eintritt

Ferrari und Honda werden beide offiziell an der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli Serie 2019 teilnehmen, die an diesem Wochenende mit den Liqui-Moly Bathurst 12 Stunden beginnt. Mit ihren Bestätigungen steigt die Gesamtzahl der diesjährigen Ganzjahreshersteller auf rekordverdächtige acht.

Die Ankündigung von Ferrari und Honda folgt auf Nissan, dessen Teilnahme am Montag bestätigt wurde. In diesem Jahr kommen Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und Porsche hinzu. Zusammengenommen machen die von der Intercontinental GT Challenge registrierten Einsendungen 20 der 28 GT3s aus, die an diesem Wochenende in Bathurst antreten, also fast die Hälfte der 41 Teilnehmer.

Ferrari, welches 2014 und 2017 den 12-Stunden-Sieg von Bathurst holte, debütiert am selben Wochenende als Teilnehmer der Intercontinental GT Challenge. Zwei 488 GT3 sind registriert, um bei der Eröffnungsrunde Punkte für die diesjährigen Hersteller- und Fahrermeisterschaften zu sammeln: der Suzuka 10-Stunden-Polesieger der vergangenen Saison, HubAuto Corsa, setzt eine rein australische Crew mit Nick Foster, Tim Slade und Nick Percat ein, während das erfahrene Ferrari-Outfit Spirit of Race Pedro Lamy und Mathias Lauda mit Paul Dalla Lana zusammengebracht hat.

Honda hat sich unterdessen dafür entschieden, Bathurst zu überspringen, um seine 2019 Intercontinental GT Challenge-Kampagne beim 8-Stunden-Rennen der Laguna Seca California vom 28. bis 30. März zu beginnen, wenn sein neuer NSX GT3 Evo zum ersten Mal zugelassen ist. Das gleiche Modell wird dann die Total 24 Hours of Spa (Belgien), Suzuka 10 Hours (Japan) und die Saisonabschluss-Kyalami 9 Hour (Südafrika) bestreiten, die im Laufe dieses Jahres zum ersten Mal seit 1982 wieder auf den internationalen Zeitplan zurückkehren.

Hersteller dürfen pro Interkontinental GT Challenge-Lauf maximal vier Autos nominieren, obwohl nur die beiden bestplatzierten Einsendungen in der gesamten Herstellerwertung Punkte sammeln. Fahrer, die an allen nominierten Einsendungen teilnehmen, erhalten Punkte für ihre jeweilige Gesamtmeisterschaft, während Amateurfahrer ebenfalls Bronze-Punkte für die Fahrer-Meisterschaft erhalten, wenn sie sich anmelden.



Daimler
29.1.2019

Int'l GT Challenge


 

MB-AMG


 

Bathurst


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Sechs Mercedes-AMG GT3 am Start des 12-Stunden-Rennens von Bathurst
  • Starkes Team- und Fahreraufgebot beim Auftaktrennen der IGTC-Saison
  • Fr. 22:35 Uhr   T 5 (MEZ)
  • Sa. 01:20 Uhr   Quali 1 (MEZ)
  • Sa. 02:10 Uhr   Quali 2 (MEZ)
  • Sa. 06:40 Uhr   TOP 10 (MEZ)
  • Sa. 19:45 Uhr   Start (MEZ)

12H Bathurst: Mercedes-AMG setzt an zum 'Gipfelsturm' auf den Mount Panorama

Beim legendären 12-Stunden-Rennen von Bathurst (1.-3. Februar) gehen in diesem Jahr sechs Mercedes-AMG GT3 an den Start. Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach schickt damit so viele Fahrzeuge wie noch nie in den Langstreckenklassiker, der zugleich das Auftaktrennen der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli (IGTC) ist. Im Starterfeld der 28 GT3-Fahrzeuge stellt Mercedes-AMG damit das größte Aufgebot aller Hersteller. Die Mercedes-AMG GT3 werden von verschiedenen Teams bzw. Team-Kooperationen eingesetzt und sind alle hochkarätig besetzt: Neben den amtierenden Champions von IGTC, Blancpain GT Serie und DTM gehören unter anderem vier Bathurst 12 Hour-Sieger zum Line-up auf dem anspruchsvollen Mount-Panorama-Rundkurs.

Für die 17. Auflage des 12-Stunden-Rennens von Bathurst hat sich Mercedes-AMG viel vorgenommen: Nach dem Sieg des SLS AMG GT3 von 2013 soll sich auch der Mercedes-AMG GT3 in die Siegerliste des legendären Marathons eintragen. 2018 wurde dieses Ziel mit einem zweiten Platz nur knapp verfehlt. Am kommenden Wochenende treten nun insgesamt sechs Fahrzeuge aus Affalterbach zum 'Gipfelsturm' am Mount Panorama an.

Zwei Mercedes-AMG GT3 setzt BLACK FALCON ein. Das deutsche Team gehört nach sieben Jahren erstmals wieder zum Teilnehmerfeld des Rennens. In der Startnummer 77 greifen Maro Engel, Luca Stolz (beide GER) und DTM-Champion Gary Paffett (GBR) für das Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo BLACK FALCON an. Im Schwesterauto [# 19] wechseln sich Yelmer Buurman (NED), Mark Griffith (AUS) und Christina Nielsen (DEN) für das Griffith Corp. Team Nineteen, BLACK FALCON ab. Die Vorjahreszweiten von SunEnergy1 Racing schicken - gemeinsam mit Scott Taylor Motorsport - den Mercedes-AMG GT3 [# 75] in das Auftaktrennen der Intercontinental GT Challenge. Am Steuer sind IGTC-Titelverteidiger Tristan Vautier (FRA), IGTC-Bronze-Champion Kenny Habul (AUS) und Thomas Jäger (GER), der im Jahr 2013 das 12-Stunden-Rennen von Bathurst gewinnen konnte.

Gleich drei 12h-Bathurst-Sieger vereint der Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer [# 888]: Craig Lowndes (AUS, Sieger 2014 & 2017), Jamie Whincup (AUS, Sieger 2017) und Shane van Gisbergen (NZL, Sieger 2016) starten für das Mercedes-AMG Team Vodafone, das Scott Taylor Motorsport gemeinsam mit Triple Eight Race Engineering einsetzt. Eine Kooperation von Scott Taylor Motorsport und Erebus Motorsport tritt mit dem Mercedes-AMG GT3 [# 777] als The Bend Motorsport Park mit David Reynolds, Yasser Shahin und Luke Youlden (alle AUS) an.

Ein Debüt bei den 12 Stunden von Bathurst feiert GruppeM Racing. Das Siegerteam des 10-Stunden-Rennens von Suzuka startet als Mercedes-AMG Team GruppeM Racing. Pilotiert wird die Nummer 999 von den Mercedes-AMG Fahrern Maximilian Buhk (GER), Maximilian Goetz (GER) und Raffaele Marciello (ITA), dem amtierenden Blancpain GT-Champion.

Der Rennstart erfolgt am Sonntag (3. Februar) traditionsgemäß in den frühen Morgenstunden: Bereits um 5:45 Uhr Ortszeit (Samstag, 19:45 Uhr MEZ) gehen die Teilnehmer auf die 6,213 Kilometer langen Mount-Panorama-Rundkurs.

Mercedes-AMG GT3 Teams und Fahrer Bathurst 12 Hour:

Start-
Nr.
KlasseTeamFahrer
19ProGriffith Corp. Team Nineteen,
BLACK FALCON
Yelmer Buurman (NED), Mark Griffith (AUS), Christina Nielsen (DEN)
75ProSunEnergy1 RacingKenny Habul (AUS), Thomas Jäger (GER), Tristan Vautier (FRA)
77ProMercedes-AMG Team Craft Bamboo
BLACK FALCON
Maro Engel (GER), Gary Paffett (GBR), Luca Stolz (GER)
777Pro-AmThe Bend Motorsport ParkDavid Reynolds (AUS), Yasser Shahin (AUS), Luke Youlden (AUS)
888ProMercedes-AMG Team VodafoneShane van Gisbergen (NZL), Craig Lowndes (AUS), Jamie Whincup (AUS)
999ProMercedes-AMG Team GruppeM RacingMaximilian Buhk (GER), Maximilian Götz (GER), Raffaele Marciello (ITA)


BMW
29.1.2019

Int'l GT Challenge


 

BMW


 

Bathurst


 

12H Bathurst: Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge für BMW Motorsport unter traurigen Vorzeichen

Am kommenden Wochenende startet die Intercontinental GT Challenge mit dem legendären 12-Stunden-Rennen von Bathurst (AUS) in ihre neue Saison. Mit dabei sind zwei BMW M6 GT3, die vom BMW Team Schnitzer und von Walkenhorst Motorsport eingesetzt werden. In der 'Class B' geht außerdem der BMW M4 GT4 vom Team RHC-Jorgensen/Strom by Marc GT an den Start.

Für das BMW Team Schnitzer ist es der erste Renneinsatz nach dem plötzlichen Verlust seines langjährigen Teamchefs Charly Lamm. Er wird in dieser Woche im engsten Familienkreis beigesetzt. Der Termin für eine Gedenkfeier zu Charlys Ehren wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Aus diesem Anlass rückt der sportliche Ausblick auf das Rennen am »Mount Panorama« in den Hintergrund. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt wird entgegen ursprünglicher Planungen nach Bathurst reisen, um das BMW Team Schnitzer in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Jens Marquardt sagt: "Nach dem denkwürdigen Rennen in Daytona, das wir für Charly Lamm gewonnen haben, steht nun auf der anderen Seite des Globus der nächste Klassiker auf dem Programm. Ich möchte dem BMW Team Schnitzer in Bathurst zur Seite stehen. Dort wird uns am Wochenende noch bewusster werden, wie sehr uns Charly fehlt. Auch am Mount Panorama werden wir versuchen, ihm zu Ehren ein gutes Ergebnis zu holen."

Als Fahrer des BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 kommen beim BMW Team Schnitzer Daytona-Sieger Augusto Farfus (BRA), Martin Tomczyk (GER) und Lokalmatador Chaz Mostert (AUS) zum Einsatz. Für Walkenhorst Motorsport treten die beiden BMW Werksfahrer Nick Catsburg (NED) und Mikkel Jensen (DEN) sowie Christian Krognes (NOR) im Auto mit der Nummer 34 an.



SRO
28.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Nissan


 

Nissan tritt 2019 bei der Intercontinental GT Challenge an

Nissan ist der sechste Hersteller, der eine ganzjährige Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli Kampagne für 2019 bestätigt. Die Ankündigung erfolgt sechs Tage vor der Eröffnungsrunde der Meisterschaft in Australien: der Liqui-Moly Bathurst 12 Stunden (1.-3. Februar).

KCMG wird am Wochenende zwei GT-R NISMO GT3 auf dem Mount Panorama Kurs einsetzen, bevor sie auch in Laguna Seca (USA), Spa-Francorchamps (Belgien), Suzuka (Japan) und Kyalami (Südafrika) in die anderen vier Läufe der Serie gehen.

Nissan steht neben Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und Porsche auf der Liste der Hersteller von der Intercontinental GT Challenge für die gesamte Saison. Das ist einer mehr als der bisherige Rekord von fünf Hersteller-Teilnehmern, die 2018 an den Start gingen.

Oliver Jarvis, Podiumsfinisher von Bathurst mit Bentley im Jahr 2017, reist von den 24 Stunden von Daytona direkt nach Down Under, um den ehemaligen Porsche-Carrera-Cup-Asienmeister Alexandre Imperatori und den GT-Asien-Titelgewinner 2016 Edoardo Liberati an Bord der [# 18] von KCMG zu begleiten.



Pirelli
28.1.2019

Int'l GT Challenge


 

Pirelli


 

PIRELLI beginnt ein weiteres Jahr des globalen GT-Rennsports in Australien

Die Bathurst 12 Stunden in Australien an diesem Wochenende markieren den Start der Intercontinental GT Challenge powered by Pirelli: eine Meisterschaft, die an der Spitze des GT-Rennsports steht. Im Jahr 2019 erweitert sich die Saison auf fünf Rennen auf fünf verschiedenen Kontinenten: Jeder Lauf ist mit Supersportwagen ausgestattet, die von den besten GT-Fahrern der Welt gefahren und deren Fahrzeuge exklusiv mit Pirelli-Reifen ausgestattet werden. Pirelli hält auch den Gesamtrundenrekord in Bathurst, 1:59,291 Minuten, der 2018 von Christopher Mies mit einem nicht limitierten Audi R8 aufgestellt wurde.

Die Herausforderung:
Die Mount Panorama Strecke in Bathurst gehört dank ihrer erheblichen Höhenunterschiede und anspruchsvollen Kurven zu den beliebtesten Rennstrecken der Welt. Der obere Teil (oft auch einfach als 'Das Gebirge' bezeichnet) schlängelt sich mit wenig Spielraum zwischen den Mauern hindurch, während die untere Hälfte der Strecke mit hoher Geschwindigkeit befahren wird und viel Mut und Engagement erfordert.

Die Wettbewerber:
Die 41-teilige Teilnehmerliste für die Bathurst 12 Stunden zeigt 28 Autos in der obersten GT3-Kategorie. Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und Porsche sind alle in die komplette Intercontinental GT Challenge Saison gestartet und werden Werksfahrer nach Bathurst schicken. Die Audi-Mannschaft wird vom deutschsprachigen Trio Christopher Mies, Christopher Haase und Markus Winkelhock angeführt, während Bentley seine volle sechsköpfige Mannschaft mit Jules Gounon und Andy Soucek einbringt. Zum BMW Team gehören der FIA GT Weltcup-Sieger Augusto Farfus und der letztjährige Bathurst-Pole-Sieger Chaz Mostert, und Mercedes-AMG hat den verteidigenden Interkontinental-GT-Champion Tristan Vautier und Blancpain GT-Champion Raffaele Marciello. Romain Dumas wird Teil eines zweiteiligen Porsche-Einsatzes aus einem neuen Team des zweimaligen Le-Mans-Siegers Earl Bamber sein. Eine Reihe von lokalen Fahrern und Bathurst-Experten sind ebenfalls vertreten, darunter Craig Lowndes, Jamie Whincup und Shane van Gisbergen an Bord eines Mercedes. Ein weiteres Highlight ist der ehemalige Champ Car Champion Paul Tracy in einem Ford Mustang.

Das Produkt:
Erstmals in Bathurst liefert Pirelli seinen P Zero DHD2 Slick-Reifen, der speziell für den GT-Rennsport entwickelt wurde und sich in zahlreichen Meisterschaften auf der ganzen Welt bewährt hat. Dieser ist nur in einer harten Mischung erhältlich, die den Anforderungen der Rennstrecke gerecht wird, aber auch die Möglichkeit zu Doppelstints bietet. Für nasses Wetter wird zusätzlich ein Regenreifen zur Verfügung gestellt.

Die Strategie:
Die Beschaffenheit der Bathurst-Strecke macht Safety-Car-Phasen zu einem häufigen Bestandteil, die oft die ideale Strategie bestimmen. Die Anpassungsfähigkeit des DHD2-Reifens sollte den Teams helfen, jede Eventualität zu bewältigen. Da das Rennen um 05:45 Uhr morgens beginnt und bis zum späten Nachmittag im australischen Sommer läuft, können die Umgebungs- und Streckentemperaturen um 15 Grad Celsius oder mehr variieren, was sich auf die Geschwindigkeit des Reifenverschleißes und der Verschlechterung auswirkt. Obwohl Bathurst ein Langstreckenrennen ist, gipfelt es immer in einem Endspurt, so dass die Teams ihre Strategien so steuern müssen, dass sie immer etwas in Reserve für einen Schlusssprint halten.

Matteo Braga, Pirelli Leiter der Rennstreckenaktivitäten: "Bathurst fasst alle wichtigen Herausforderungen des GT-Wettbewerbs in einem Rennen zusammen, auf einer legendären Strecke, die für ihre Ansprüche und Begeisterung bekannt ist. Die nötige Präzision und das nötige Vertrauen legen einen Schwerpunkt auf die Reifen - einer der Gründe, warum Pirelli hier den Gesamtrundenrekord hat. Es ist das erste Jahr, in dem wir den DHD2 in Australien einsetzen, als Teil der Reifenstrategie, die nun alle Rennen der Intercontinental GT Challenge standardisiert. In den letzten Jahren haben wir Wetterbedingungen gesehen, die im Allgemeinen sonnig waren, aber auch extreme Temperaturen, sowohl heiß als auch kalt."



Daimler
19.1.2019

Int'l GT Challenge


 

MB-AMG


 

Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli: Mercedes-AMG nimmt die Titeljagd auf fünf Kontinenten in Angriff

Mit dem 12-Stunden-Rennen von Bathurst startet Mercedes-AMG Motorsport am ersten Februarwochenende in die neue Saison der Intercontinental GT Challenge Powered by Pirelli (IGTC). Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach möchte dabei an das sehr erfolgreiche Vorjahr anknüpfen, als bei der globalen Langstreckenserie zwei Fahrertitel und der zweite Platz in der Herstellerwertung erzielt wurden.

2019 schickt Mercedes-AMG dafür hochkarätige Fahrer in die IGTC, die in dieser Saison aus fünf Rennen auf fünf Kontinenten besteht. Maximilian Buhk, Maro Engel, Maximilian Götz, Thomas Jäger (alle GER), Yelmer Buurman (NED), Raffaele Marciello (ITA), Gary Paffett (GBR), Luca Stolz (GER) und Titelverteidiger Tristan Vautier (FRA) werden ein komplettes IGTC-Programm absolvieren und dabei diverse Mercedes-AMG Performance und Customer Racing Teams unterstützen.

Mercedes-AMG Motorsport rückt erneut die Intercontinental GT Challenge in den Fokus seines Customer Racing Engagements. Im vergangenen Jahr starteten die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 erstmals bei allen vier Langstreckenrennen der Serie und bescherten der Marke auf Anhieb zwei Fahrertitel: Neben Tristan Vautier, der die Gesamtwertung gewann, ging mit Kenny Habul (AUS) auch der Titel in der Bronze-Kategorie an einen Mercedes-AMG GT3 Piloten. In der Herstellerwertung belegte Mercedes-AMG den zweiten Rang - eine Platzierung, die 2019 noch getoppt werden soll. Mit diesem Ziel vor Augen hat Mercedes-AMG sein diesjähriges IGTC-Programm noch einmal ausgebaut.

Zur neuen Saison wächst die Intercontinental GT Challenge auf insgesamt fünf Rennen auf fünf Kontinenten an. Den Auftakt macht der 12-Stunden-Klassiker von Bathurst (1.-3.02.), gefolgt vom 8-Stunden-Rennen auf dem kalifornischen Laguna Seca Raceway (28.-30.03), den 24-Stunden von Spa-Francorchamps (25.-28.07.), den 10-Stunden von Suzuka (23.-25.08.) und dem IGTC-Finale, das mit dem 9-Stunden-Rennen von Kyalami (21.-23.11.) erstmals in Südafrika stattfinden wird.

Für alle Events sind Einsätze von Performance Teams mit erweiterter Unterstützung durch Mercedes-AMG geplant. Am Steuer werden einige der besten Mercedes-AMG Fahrer angreifen - vom IGTC-Titelverteidiger Tristan Vautier über den amtierenden Blancpain-GT-Champion Raffaele Marciello bis hin zum aktuellen DTM-Meister Gary Paffett. Mit Maximilian Buhk, Maximilian Götz, den amtierenden Blancpain-Endurance-Meistern Yelmer Buurman, Maro Engel und Luca Stolz befinden sich weitere Hochkaräter im ständigen IGTC-Aufgebot von Mercedes-AMG.



Porsche
18.1.2019

Int'l GT Challenge


 

12h Bathurst


 

Porsche


 

Das ist die Intercontinental GT Challenge

Die Intercontinental GT Challenge 2019 umfasst fünf Langstreckenrennen auf fünf Kontinenten.
Während die Teams beim Auftakt in Bathurst (Australien) nur GT3-Autos der Vorjahres-Spezifikation ins Rennen schicken dürfen, sind bei den folgenden Läufen in Laguna Seca (USA), Spa-Francorchamps (Belgien), Suzuka (Japan) und beim Saisonfinale in Kyalami (Südafrika) die neuesten Ausbaustufen erlaubt.
Porsche ist in der weltweit ausgetragenen Rennserie für GT3-Fahrzeuge nicht mit einer Werksmannschaft am Start, sondern unterstützt wechselnde Kundenteams bei ihren Einsätzen.

Abschiedsvorstellung des erfolgreichen Porsche 911 GT3 R in Bathurst

Intercontinental GT Challenge, 1. Lauf, Bathurst/Australien

Mit dem 12-Stunden-Rennen am legendären Mount Panorama beginnt die Saison 2019 der Intercontinental GT Challenge. Bei dem spektakulären Event in Australien werden am ersten Februar-Wochenende vier Porsche 911 GT3 R an den Start gehen. Drei Kundenteams schicken reglementbedingt das letztjährige Modell des erfolgreichen GT3-Fahrzeugs ins Rennen, das in Down Under seine Abschiedsvorstellung gibt. Im intensiven Wettbewerb gegen Fahrzeuge von neun weiteren Herstellern in der Topkategorie rechnen sich die Porsche-Teams gute Erfolgschancen aus. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Porsche-Werksfahrer Earl Bamber (Neuseeland) wird nicht am Steuer eines Rennautos agieren, sondern als Teamchef am Kommandostand.

Foto: [# 911] Porsche 911 GT3 R (991), EBM: Romain Dumas, Mathieu Jaminet, Sven Müller

Das Rennen
Das GT-Rennen auf dem 6,213 Kilometer langen Mount Panorama Circuit wurde 1991 zum ersten Mal ausgetragen. Der Kurs besteht aus öffentlichen Straßen, die sich in 23 Kurven durch die gebirgige Landschaft von New South Wales, 200 Kilometer westlich von Sydney, schlängeln. Die Fahrzeuge bewältigen pro Umlauf einen Höhenunterschied von insgesamt 174 Metern. Während die Passagen auf dem Höhenzug sehr kurvig und eng sind, gibt es am Fuße des Mount Panorama mit langen Geraden ein Kontrastprogramm. Die Strecke ist für Fahrer wie Ingenieure und Teams eine große Herausforderung. Das 12-Stunden-Rennen wird traditionell um 5:45 Uhr kurz vor Sonnenaufgang gestartet und geht am frühen Abend vor Sonnenuntergang zu Ende.

Die Porsche-Teams und -Fahrer
Porsche-Werksfahrer Earl Bamber setzt mit seinem Team EBM (Earl Bamber Motorsport) zwei rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R ein. Der Neuseeländer zählt im Cockpit seiner Autos auf sechs Kollegen aus dem Kader des Sportwagenherstellers aus Weissach. In der Startnummer 911 wechselt sich der Deutsche Sven Müller (Bingen) mit den beiden Franzosen Romain Dumas und Mathieu Jaminet ab. Im Schwesterauto mit der Startnummer 912 fahren die Porsche Young Professionals Dennis Olsen (Norwegen) und Matt Campbell (Australien) sowie Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg). Im baugleichen Fahrzeug von Black Swan Racing mit der Startnummer 540 agieren Marc Lieb (Ludwigsburg), Timothy Pappas (USA) und Jeroen Bleekemolen (Niederlande). Das Team Competition Motorsports / McElrea Racing setzt auf die Dienste von Werksfahrer Kévin Estre (Frankreich), Porsche-Junior Jaxon Evans (Neuseeland) und David Calvert Jones (Australien).

Der Porsche 911-991 GT3 R
Der 911-991 GT3 R wurde von Porsche für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Seine Rennpremiere mit dem hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung feierte der über 368 kW (500 PS) starke Kundensport-Renner im Januar 2016 bei den 24 Stunden von Daytona. Seither holte er Siege in zahlreichen internationalen Rennserien, etwa in der IMSA SportsCar Championship, der World Challenge, dem ADAC GT Masters sowie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. 2019 wird das Modell von einer neuen Version abgelöst.

Die Zeiten
Das 12-Stunden-Rennen in Bathurst startet am Sonntag, 3. Februar, um 05:45 Uhr Ortszeit (Samstag, 19:45 Uhr MEZ). Es ist außerhalb Australiens live im Internet unter www.bathurst12hour.com.au zu sehen.

Stimmen vor dem Rennen

Romain Dumas (Porsche 911-991 GT3 R #911): "Der Event, die Strecke, die Umgebung - all dies hat mich im vergangenen Jahr in Bathurst begeistert. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das diesjährige Rennen. Meine Teamkollegen Mathieu und Sven kennen den besonderen Kurs noch nicht. Sie werden die Eigenheiten der Strecke aber schnell lernen. Unser Auto ist bewährt. Wir fahren letztmals mit dieser Spezifikation des 911 GT3 R in Bathurst. Im Hinblick auf die Meisterschaft ist es wichtig, hier möglichst viele Punkte zu holen und nicht gleich ins Hintertreffen zu geraten."

Dirk Werner (Porsche 911-991 GT3 R #912): "Bathurst war schon 2018 das absolute Highlight meines Rennjahres. Die Strecke ist großartig, eine einzigartige Herausforderung. Dort zu fahren, macht einfach riesigen Spaß. Das wird in diesem Jahr mit etwas mehr Erfahrung noch schöner werden. Wir fahren letztmalig mit unserem bewährten GT3-Auto, ein Abschiedsrennen also. Diese Weltreise zu Beginn des Jahres, von Deutschland über Daytona nach Bathurst und wieder nach Hause, ist immer ein besonderes Erlebnis."

Marc Lieb (Porsche 911-991 GT3 R #540): "2018 standen wir bei dem wunderschönen Event auf dem Podium. Einen solchen Erfolg wünschen wir uns auch beim kommenden Rennen. Ich werde wieder gemeinsam mit Tim Pappas und Jeroen Bleekemolen fahren, das wird bestens funktionieren. Die Veranstaltung ist für mich eine der schönsten der Welt. Das Publikum ist klasse, das Rennen sehr anspruchsvoll und die Strecke einfach traumhaft. Ich reise voller Vorfreude zu meinem vierten Start in Bathurst."

Foto: Beim Zwölfstundenrennen 2018 auf dem Mount Panorama Circuit in Bathurst hat das Porsche-Team Black Swan Racing mit dem 911 GT3 R den dritten Platz in der Gesamtwertung belegt und außerdem die Klasse A Pro-Am gewonnen. Mit diesem Erfolg krönten Marc Lieb (Ludwigsburg), Timothy Pappas (USA), Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Luca Stolz (Brachbach) beim Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge den starken Auftritt.



Bathurst 12H
18.1.2019

Int'l GT Challenge


 

12h Bathurst


 

Starterliste für die 12 Hour Bathurst veröffentlicht

Die diesjährige Starterliste ist mit insgesamt 41 Fahrzeugen bestückt -im Gegensatz zu letzem Jahr mit noch 53 Teams. In der größten Klasse - der Klasse A - gab es 28 Nennungen, die Porsche Cup Klasse B hat nur 3 Fahrzeuge und die GT4-Klasse C weist nur 6 Teams auf (2018: 10). Die Invitational Klasse wurde mit 4 Fahrzeugen berücksichtigt.

Bekannte Fahrer: Christopher Mies / Christopher Haase / Markus Winkelhock / Kevin Estre / Alexandre Imperatori / Oliver Jarvis / Yelmer Buurman / Christina Nielsen / Kelvin Van der Linde / Frederic Vervisch / Christian Matias Krognes / Nicky Catsburg / Mikkel Jensen / Augusto Farfus / Chaz Mostert / Martin Tomczyk / Paul Dalla Lana / Pedro Lamy / Mathias Lauda / Tristan Vautier / Thomas Jäger / Maro Engel / Luca Stolz / Gary Paffett / Steven Kane / Jules Gounon / Andy Soucek / Maxime Soulet / Vincent Abril / Jeroen Bleekemolen / Marc Lieb / Matthieu Vaxiviere / Marvin Kirchhöfer / Shane van Gisbergen / Romain Dumas / Sven Müller / Mathieu Jaminet / Dirk Werner / Maximillian Buhk / Maximillian Götz.

Start-
Nr.
KlasseTeamFahrzeugFahrer
2AAudi Sport Team ValvolineAudi R8 LMSChristopher Mies / Christopher Haase / Markus Winkelhock
3AAudi Sport Team MPCAudi R8 LMSPete Storey / Gordon Sheddon / Matthew Neal
6AWall RacingLamborghini Huracan GT3Adrian Deitz / Julian Westwood / Cameron McConville / Tony D'Alberto
9AAudi Sport Team MPCAudi R8 LMSMarc Cini / Lee Holdsworth / Dean Fiore
11AObjective RacingMcLaren 650STony Walls / Warren Luff / Andrew Watson
12ACompetition Motorsports / McElrea RacingPorsche 911 GT3-RDavid Calvert-Jones / Kevin Estre / Jaxon Evans
18AKCMGNissan GT-R Nismo GT3Alexandre Imperatori / Oliver Jarvis / Edoardo Liberati
19AGriffith Corp. Team Nineteen. Black FalconAMG AMG GT GT3Mark Griffith / Yelmer Buurman / Christina Nielsen
22AAudi Sport Team ValvolineAudi R8 LMSKelvin Van der Linde / Garth Tander / Frederic Vervisch
27AHubAuto CorsaFerrari 488 GT3Nick Foster / Tim Slade / Nick Percat
29ATrofeo MotorsportLamborghini Huracan GT3Jim Manolios / Ryan Millier / Ivan Capelli / Dean Canto
34AWalkenhorst MotorsportBMW M6 GT3Christian Matias Krognes / Nicky Catsburg / Mikkel Jensen
35AKCMGNissan GT-R Nismo GT3Katsumasa Chiyo / Matsuda Tsugio / Joshua Burdon
42ABMW Team SchnitzerBMW M6 GT3Augusto Farfus / Chaz Mostert / Martin Tomczyk
51ASpirit of RaceFerrari 488 GT3Paul Dalla Lana / Pedro Lamy / Mathias Lauda
62AR-MotorsportAston Martin Vantage GT3Florian Kamelger / Andreas Baenziger / Peter Leemhuis / Mathew Parry
75ASunEnergy1 RacingAMG AMG GT GT3Kenny Habul / Tristan Vautier / Thomas Jäger
77AMercedes-AMG Team Craft Bamboo Black FalconAMG AMG GT GT3Maro Engel / Luca Stolz / Gary Paffett
98AMatt Stone RacingAudi R8 LMSTodd Hazelwood / Roger Lago / David Russell
107ABentley Team M-SportBentley Continental GT3Steven Kane / Jules Gounon / Jordan Pepper
108ABentley Team M-SportBentley Continental GT3Andy Soucek / Maxime Soulet / Vincent Abril
540ABlack Swan RacingPorsche 911 GT3-RTim Pappas / Jeroen Bleekemolen / Marc Lieb
760AR-MotorsportAston Martin Vantage GT3Jake Dennis / Matthieu Vaxiviere / Marvin Kirchhöfer
777AThe Bend Motorsport ParkAMG AMG GT GT3Yasser Shahin / David Reynolds / Luke Youlden
888AMercedes-AMG Team VodafoneAMG AMG GT GT3Craig Lowndes / Jamie Whincup / Shane van Gisbergen
911AEBMPorsche 911 GT3-RRomain Dumas / Sven Müller / Mathieu Jaminet
912AEBMPorsche 911 GT3-RDirk Werner / Dennis Olsen / Matt Campbell
999AMercedes-AMG Team MANN FILTER GruppeM RacingAMG AMG GT GT3Maximillian Buhk / Raffaele Marciello / Maximillian Götz
4BGrove RacingPorsche 911 GT3 CupStephen Grove / Brenton Grove / Bejamin Barker
23BTeam Carrera Cup AsiaPorsche 911 GT3 CupChris Van der Drift / Paul Tresidder / Jinlong Bao / Philip Hamprecht
43BAshley Seward MotorsportPorsche 911 GT3 CupDanny Stutterd / Sam Fillmore / Richard Muscat
13CRHC-Jorgensen/Strom by MarcGTBMW M4 GT4Daren Eric Jorgensen / Brett Strom / Gerard McLeod
48CKTM / M MotorsportKTM X-BOW GT4Justin McMillan / Glen Wood / Dean Lillie / Peter Major
50CKTM / M MotorsportKTM X-BOW GT4David Crampton / Trent Harrison / Tim Macrow / Caitlin Wood
55CGinetta AustraliaGinetta G55 GT4TBC / TBC / TBC
56CGinetta AustraliaGinetta G55 GT4TBC / TBC / TBC
71CKTM / M MotorsportKTM X-BOW GT4Dean Koutsoumidis / Jake Parsons / James Winslow
20IT2 Racing by Liajen MotorsportMarc Car Marc II V8Adam Hargraves / Daniel Jilesen / TBC
91IMARC Cars AustraliaMarc Car Marc II V8Keith Kassulke / Paul Morris / Paul Tracy
92ILiajen MotorsportMarc Car Marc IJason Busk / Geoff Taunton / Bryce Fullwood
96IMARC Cars AustraliaMarc Car Marc IHadrian Morrall / TBC / TBC


Bentley
8.12.2018

GT Series


 

Das Wesentliche in Kürze

  • Das globale Programm umfasst den Blancpain GT Series Endurance Cup und die erweiterte Intercontinental GT Challenge
  • Vier Continental GT3-Fahrer der Spitzenklasse treten bei den 24 Stunden von Spa an
  • Alle sechs Bentley-Werksfahrer bleiben unverändert erhalten
  • Fahrer des Kundenteams sollen zum zentralen Programm berufen werden

Bentley Motorsport kündigt erweitertes Langstreckenprogramm für 2019 an

Bentley Motorsport wird 2019 sowohl am Blancpain GT Series Endurance Cup als auch an der Intercontinental GT Challenge teilnehmen und mit einer 4-Fahrzeuge Pro-Class-Teilnahme an dem längsten und größten Rennen der Saison, dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, teilnehmen.

Nach einem erfolgreichen Entwicklungsjahr für die zweite Generation des Continental GT3 wird das Bentley Team M-Sport mit seinen zwei Rennwagen und sechs Werksteamfahrern in zwei der renommiertesten GT-Meisterschaften der Welt um den Gesamtsieg kämpfen. Für die 24 Stunden von Spa wird das Team zwei weitere Pro-Class-Einträge vornehmen, wobei alle Fahrer in den kommenden Wochen bestätigt werden müssen.

Alle sechs Rennfahrer des Bentley Motorsport Werksteams wurden für die Saison 2019 übernommen. Vincent Abril (MCO), Jules Gounon (FRA), Steven Kane (GBR), Jordan Pepper (ZAF), Andy Soucek (ESP) und Maxime Soulet (BEL) werden erneut für das Bentley Team M-Sport antreten und stehen den globalen Teams von Bentley zur Verfügung.

Mit dem erweiterten Programm setzt Bentley Motorsport seine Tradition fort, die Rennfahrer der Kundenteams im zentralen Team zu fördern, und gibt ihnen die Möglichkeit, in die Fußstapfen des Blancpain Sprint Series Champions Vince Abril (MO) und des Bentley Team ABT Absolventen Jordan Pepper (ZA) zu treten.

Bentleys Motorsportdirektor Brian Gush: "Seit Beginn unseres GT3-Programms bietet uns der Blancpain GT Series Endurance Cup eine ideale Plattform, um die Leistung unserer Autos zu demonstrieren und sie für unsere Kunden zu entwickeln, die auf der ganzen Welt unterwegs sind. Die Intercontinental GT Challenge ermöglicht es uns, unser Programm außerhalb Europas auszuweiten, was für die globale Präsenz unserer Marke unerlässlich ist.

Ich freue mich, dass wir alle unsere sechs Werksteamfahrer für 2019 behalten haben, und wir werden bei den 24 Stunden von Spa mit mindestens einem Auto fahren, wobei die besten Fahrer aus unserem globalen Kundenteamprogramm gefördert werden. Sobald diese bestätigt sind, werden wir unsere Optionen für das vierte Auto prüfen. Das Wichtigste für uns als Marke ist, dass wir vier Fahrerteams haben, die das Rennen gewinnen können.
Wie in den Vorjahren werden auch 2019 wieder Bentley Team M-Sport Fahrer für unsere Kundenteams verfügbar sein. Bisher haben sie unsere Teams bei Super GT, Pirelli World Challenge, British GT Championship, GT Masters und der Blancpain GT Series Asia unterstützt und wertvolle Erfahrungen und Kenntnisse ausgetauscht."

Das 24-Stunden-Spa Rennen ist der vierte Lauf zum Blancpain GT Series Endurance Cup - nach den Rennen in Monza, Silverstone und Paul Ricard und vor einem Rennen auf dem Nürburgring. Es ist auch die dritte Runde der Intercontintal GT Challenge, die mit Bathurst 12 Stunden beginnt, dann zur Laguna Seca 8 Stunden geht und nach Spa mit Suzuka 10 Stunden und dem neuen für 2019 neunstündigen Rennen in Kyalami fortgesetzt wird.



SRO
1.1.2019

Logo BES


 

Achtung, Terminverschiebung:

IGTC California 8 hours vom 30.-31. März auf 29.-30. März.

Achtung

Die »Sprint Cup« Serie heisst jetzt »Blancpain GT World Challenge Europe«

Der SRO-Kalender für 2019



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